Grotstollen/Braun mit neuem Auto & Teamnamen in der GT4G

buchbinder caymanUnter neuem Namen und mit einem neuen Einsatzfahrzeug wird das letztjährige Team Lillestoff in der kommenden Saison des ADAC GT4 Germany an den Start gehen. Die beiden Trophy-Wertungsmeister 2020, Stephan Grotstollen und Georg Braun, werden in der Saison 2021 mit einem Porsche 718 Cayman GT4 statt des bislang eingesetzten BMW M4-GT4 an den Start gehen. Durch die Zusammenarbeit mit dem neuen Sponsor Buchbinder wird die Mannschaft als Team Buchbinder Rent-a-Car in der ADAC GT4 Germany starten.

Der Rennstall von Grotstollen und Braun wurde vor der Saison 2020 gegründet und war im vergangenen Jahr noch als Team Lillestoff mit einem BMW M4 GT4 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Mit Grotstollen und Braun greifen weiterhin die beiden Teamchefs selbst ins Lenkrad. Das Duo hat in den vergangenen beiden Jahren sein Potenzial in der ADAC GT4 Germany mit Platz zwei in der Trophy-Wertung 2019 – dort noch unter der Betreuung von MRS GT-Racing - und dem Titel 2020 unter eigener Flagge klar aufgezeigt. „Die Titelverteidigung ist natürlich ein Ziel für 2021“, stellt Grotstollen klar. „Auch in der Gesamtwertung würden wir gerne noch weiter nach vorne fahren und uns immer weiter verbessern.“

Der neue Sponsor Buchbinder Rent-a-Car ist eine bekannte Größe im Rennsport. In der Vergangenheit gingen beispielsweise schon der ehemalige Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen, Formel-E-Fahrer René Rast und auch Skisprung-Legende Sven Hannawald im ADAC GT-Masters für den Autovermieter an den Start.

G-Drive auf Barcelona-Pole

gdrivebarcelonapoleDie Pole für das 4h Rennen von Barcelona, dem Saisonauftakt der Europäischen Le Mans Serie auf dem Circuit de Catalunya, hat das G-Drive-Team erzielen können. Toyota-Reservefahrer Nyck de Vries erzielte in der am Samstag-Nachmittag ausgefahrenen Session mit dem #26 Oreca eine Polezeit von 1:31,768, die damit schneller als die Polezeit im Rennen vor 2 Jahren ausfiel. Damit schlug er den zweitplzierten Team WRT-Oreca von Louis Deletraz um 0,079s. Die Startplätze dahinter sicherten sich die Mannschaften von Panis Racing, Dragonspeed und die beiden United Autosports Orecas.

Die Pole in der LMP3-Klasse ging mit einer 1:39,162 an den #3 United Autosports Ligier JS P320 LMP3 von Pilot Duncan Tappy, während in der GTE-Klasse der nun in Weather Tech Farben foilierte #77 Proton Competition Porsche von Gianmaria Bruni die Bestzeit von 1:41,892 für sich reklamierte.

Das Rennen startet heute um 11 Uhr und kann über die Webseite der Europäischen Le Mans Serie oder über Youtube verfolgt werden.

LMP2 in Barcelona auf neuem Level

Wenn an diesem Wochenende die Europäische Le Mans Serie in die neue Saison startet wird es zum ersten Mal eine Leistungsabschätzung der neuen LMP2-Konfiguration gegenüber den LMP3 und GTE-Wagen geben. Im Vorfeld der Einführung der Hypercarklasse, die mit 800 PS deutlich leistungsärmer als die alten bis zu 1200PS starken Hybrid-LMP1 ausfällt, ergab sich für den ACO das Problem das Leistungsgefälle seiner Klassenstruktur neu zu ordnen – denn die LMP2 waren mit Rundenzeiten von mittlerweile unter 3:25 Min. in Le Mans mittlerweile schneller als die Hypercars mit projektierten 3:30´er Level unterwegs.

Nachdem man bereits im November die Leistungsbeschneidung der LMP2 von 600 auf 560 PS beschlossen hatte wurde nun im Vorfeld des Saisonauftakts in Barcelona weitere 20 PS gestrichen, so das das nun nur noch aus Orecas bestehende Feld dort nur noch mit 540PS unterwegs ist. Zudem wird das Mindestgewicht von 930 auf 950kg angehoben und die Teams sind ab der kommenden Runde am Red Bull Ring verpflichtet das Low Downforce Le Mans Aero-Kit für alle Strecken verpflichtend einzusetzen.

Die zusätzlichen Beschneidungen wurden nötig weil der Plan die Geschwindigkeitsreduzierungen über eine härtere Reifenmischung von Einheitsreifenlieferant Goodyear zu erreichen sich nicht erfüllen liess. Die geplanten „Holzreifen“ wären vielleicht noch für die Profis in den Autos zu handeln gewesen, hätten die in den LMP2 erforderlichen Amateure jedoch vor unlösbare Aufgaben gestellt.

Man wird nun abwarten müssen wie sich die Rundenzeiten und die Stintlängen der bis dato übermässig durstigen LMP2 nun entwickeln werden. Beim bislang einzigen Auftritt in Barcelona 2019 betrug die Polezeit im Qualifying 1:32.765 und die Beste im Rennen 1:34.644 wobei die LMP2 nach etwa 23 Runden an die Boxen kommen mussten. Die LMP3-Bestzeiten lagen seinerzeit bei 1:40.187 im Qualifying und 1:42.943 im Rennen. Auch wenn wegen der veränderten Streckenlänge von 4655 auf 4675m wegen des Umbaus der Kurve 10 ein direkter Vergleich nicht 100%ig möglich ist, werden diese Zahlen als Vergleichswerte herhalten können.

Der Rennbericht zum DMV 4h-Rennen...

... ist unter diesem Link auf unseren Seiten zu finden. 145 der 147 gemeldeten Mannschaften sind erschienen, von denen 143 im Qualifying unterwegs waren.

Das Qualifying ist just absolviert worden und hat sich mit 12 Autos unter der 8-Minuten marke als eines der schnellsten Qualis der letzten jahre herausgestellt. Die Pole errang Dennis Olsen im #31 Frikadelli-Porsche mit einer 7:53,565.

Der Rennbericht wird im Laufe des Tages mehrfach aktualisiert werden.

ELMS-Start in Barcelona

elmsfeld2021Mit einem Feld von 41 Wagen startet am Sonntag um 11 Uhr Ortszeit die Europäische Le Mans Serie auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona in ihre 18. Meisterschafts-Saison. Der nach dem Umbau der Kurve 10 („La Caixa“) sowie einigen weiteren Modifikationen mit einer neuen Länge von 4675m ausgestattete spanische Kurs wird ein Feld von 16 LMP2, 16 LMP3, einen Sonder-Prototypen und 8 GTE-Am am Start sehen.

wrtorecaIm nur noch als „Oreca-Cup“ ausgetragenen LMP2-Feld (Ligier , Dallaras und Multimatics sucht man dieses Jahr vergeblich im Feld) treten summa summarum 12 Teams an. Die Algarve Pro-Mannschaft bringt inklusive der beiden G-Drive-Autos 3 Oreca an den Start und die französische IDEC-Sport Equipe sowie United Autosports je 2. Weitere Nennungen haben die Mannschaften von Dragonspeed, Ultimate, das Duqueine Team, das Racing Team Turkey (alias TF-Sport), BHK Motorsport, Cool Racing Graff Racing, Die Team WRT-Truppe (Bild) und Panis Racing eingereicht. Das Deutschsprachige Kontingent der Piloten in dieser Klasse beträgt nun 3 Fahrer. Neben Ferdinand Habsburg auf dem Algarve Pro-Wagen und Rene Binder im Duqueine Oreca ist nun auch der aus dem ADAC GT-Masters bekannte 30 jährige Deutsche Markus Pommer an Bord des unter britische Flagge startenden BHK Motorsport Orecas hinzugekommen. Der ex ATS F3-Cup Champion von 2014 sammelt auf dem Wagen seine ersten Prototypenerfahrungen.

Selbst der Sonderprototyp sieht nicht nur von aussen wie ein Oreca aus sondern ist auch unter der Haube einer. Die Equipe des mehrfach gehandicapten ex-Le Mans Piloten Frederic Sausset hat sich für die gesamte Saison eingeschrieben und bringt 3 an den Rollstuhl gefesselte Piloten an den Start. Dieser Crew geht es weniger um Meisterschaftspunkte als um die eigene Herausforderung – schön das der ACO einem solchen Team einen Startplatz in der ansonsten gut gefüllten Serie bereit hält!

ie13barctestDas LMP3-Feld hat man genau so gross wie das LMP2-Feld dimensioniert. 14 Ligier Teams ( je 2 United Autosports, Nielsen Racing, Inter-Europol Competition und Graff Racing-Wagen starten neben MV2S Racing Eurointernational, RLR Motorsport, 1AIM Villorba Corse, Cool Racing und dem polnischen Team Virage) starten gegen die beiden Luxemburger Duqueine Mannschaften von DKR Engineering und Racing Experience. Das deutschsprachige Pilotenkontingent umfasst hier mit dem 3-fachen LMP3-Vizemeister Martin Hippe im Inter-Europol Competition #13 Ligier , Debütant Niklas Krütten im Cool Racing Ligier , David und Gary Hauser im Racing Experience Duqueine M30-D08 LMP3, dem Liechtensteiner ex Ultimate-Cup Champion Mathias Kaiser im Graff Racing Ligier sowie Geheimfavorit Laurents Hörr und seinem neuen Luxemburger Teamkollegen Alain Berg im DKR Engineering Duqueine M30-D08 LMP3 gleich 7 Piloten mit denen man mitfiebern kann. Den beiden Duqueine Teams könnte dabei zu Gute kommen das die französische Konstruktion im Vergleich zum Vorjahr 10kg ausladen darf, die man 2020 als Strafgewicht für eine zu späte Homologation kassiert hatte.

besatzung93Schliesslich gibt es noch die GTE-Klasse in der 2 deutsche Proton Competition Porsche und der TF Sport Aston Martin sich 5 Ferrari (ein sechster ist nach 2 positiven COVID-Fällen im Team nun ausser Gefecht) der Teams Iron Lynx (3 Autos), Spirit of Race und JMW-Motorsport Motorsport gegenüberstellen. Mit Christian Ried im #77 Porsche und Richard Lietz (Bild: 1.v.l.) sowie Felipe Laser (1.v.r) im #93 911´er und den beiden Rennamazonen Rahel Frey und Manuela Gostner im #83 „Iron Dames“-Ferrari gibt es auch hier 3 deutschsprachig besetzte Autos zum Mitfiebern.

Das Qualifying läuft am Samstag von 13.40 bis 14.30 Uhr und das Rennen startet am Sonntag von 11-15.Uhr. Im Rahmenprogramm starten die Ligier European Series und der Michelin Le Mans Cup. Das Rennen kann live über die Website der Europäischen Le Mans Serie und über Youtube verfolgt werden.

Debüt der GT2 European Series

highclassgt2esAn diesem Wochenende debütiert die Fanatec GT2 European Series zum ersten Mal im europäischen SRO-Serienpaket des Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup powered by Amazon Web Services. 12 Autos von 5 Marken treten zum ersten Meeting der Seriengeschichte an. 5 KTM X-Bow-GT2, 3 Audi R8 LMS-GT2, 2 Lamborghini Supertropheo GT2, und je ein Porsche 911 GT2 RS sowie ein Ferrari 488 Challenge bilden das Premierenfeld. 7 Autos starten in der Pro-Am-Kategorie, der Rest in der Am-Klasse.

Die 5 KTM werden von den Teams True Racing (A - 4 Autos) und Sportec Motorsport (CH -1 Wagen) an den Start gebracht. Auf letzterem startet der Scheizer ELMS-Pilot Christoph Ullrich. True Racing glänzt unter anderem mit Hans-Joachim Stuck, Peter Kox, KTM-Vorstand Hubert Trunkenpolz und Stefan Rosina im Fahrerkader. Einen Audi setzt High Class Racing (Bild) mit den beiden ex-LMP-Piloten Mark Patterson und Anders Fjordbach ein. Auf einem weiteren Audi startet SRO-Boss Stephane Ratel höchstselbst.

Die Rennen starten in Monza am Samtag um 13 Uhr und am Sonntag um 10.30 Uhr und werden auf der Website des GT-Sports Cups live übertragen.

ARC benennt Crew für WEC-Auftakt

arclm2019Die slovakische ARC Bratislava Mannschaft hat für den Saisonauftakt in Spa-Francorchamps ihre Besatzung benannt. Den einzigen Ligier JS P217 LMP2 im WEC-Feld werden neben Team- und Wagenbesitzer Miro Konopka die beiden Briten Darren Burke und Tom Jackson bewegen. Als zweiter Stammfahrer neben Konopka soll darüber hinaus der Brite Oliver Webb fungieren, der jedoch in Spa-Francorchamps wegen einer Terminüberschneidung seinen Sitz zugunsten von Burke geräumt hat. Die in der LMP2-Pro-Am startende Crew ist eine von 11 LMP2-Mannschaften die in der kommenden Saison in der WM an den Start gehen.

Vorbericht zum MLMC-Auftakt

10Q RenderAm kommenden Samstag startet der Michelin Le Mans Cup in Barcelona in die neue Saison. Das 31 Fahrzeuge umfassende Feld teilt sich auf in 6 Duqueine M30-D08 LMP3 , 17 Ligier JS P320 LMP3 und zur Überraschung vieler ein Adess 03-Evo in der LMP3 Klasse. Etwas schwach ist mal wieder die GT3 Fraktion im Feld vertreten, 4 Ferrari F488 GT3 treffen auf je einen Porsche 991 GT3 R und Mercedes AMG GT3.

Erfreulich ist, dass nach Jahren der Abstinenz nun rudelweise Teams aus Deutschland ihren Hut in den Ring werfen. Bei den LMP3 begrüßen wir die Teams Phoenix Racing, Wochenspiegel Team Monschau ( by Phoenix), Black Falcon, Frikadelli Racing und Rinaldi Racing. Auch in der GT3 Klasse ist Rinaldi mit einem Ferrari F488 GT3 aktiv und trifft dort auf das 10Q Racing Team das einen farbenfrohen AMG einsetzt. Einer der Piloten ist der allseits bekannte Kenneth Heyer.

frikadelli jsp3Gönnen wir uns nun einen kurzen Blick durch die beiden Klassen. Seriensieger DKR Engineering (LUX) ist zwar weiter mit einem Duqueine vertreten aber ob die beiden mit Bronce-Status versehenen US Boys (67 & 21 Jahre alt) den nun für DKR in der Europäischen Le Mans Serie startenden Laurents Hörr ersetzen können darf bezweifelt werden. Zu den üblichen Verdächtigen für das Podium gehört mal wieder das Briten Duo Anthony Wells & Colin Noble von Nielsen Racing. Des weiteren muss man immer ein Auge auf die beiden Ligier von United Autosports werfen. Für Überraschungen dürfte das Frikadelli Racing Team mit dem erfahrenen Deutschen Klaus Abbelen und dem aus Simbabwe stammenden schnellen Axcil Jefferies gut sein.

Bei den GT3 sieht der Autor dieser Zeilen Bronze Fahrer Rino Mastronardi und seinen Gold Status Kollegen, Paolo Ruberti, auf dem #8 Iron Lynx Ferrari 488 GT3 zusammen mit dem #2 Porsche 911 GT3-R vom PZ-Oberer-Zürichsee by TFT, wie im letzten Jahr pilotiert von Nicolas Leutwiler & Julian Andlauer, als die Favoriten für Klassensiege. Interessant dürfte sein ob sich der #93 AMG-Mercedes GT3 von 10Q Racing Team als Hecht im Ferrari Teich entpuppen kann und Wim Spinoy (BEL) und Kenneth Heyer (DEU) einen Platz auf dem Stockerl ergattern werden.

Das Quali startet am Samstag um 12.10h und das 2h Rennen beginnt um 16.30h. Livestream und -timing findet man wie immer auf der Michelin Le Mans Cup-Homepage und bei youtube.

2.Anlauf zum NLS-Saisonstart

147 Teams und damit nominell eines mehr wie beim Saisonauftakt nehmen am kommenden Samstag einen zweiten Anlauf die Nürburgring Langstrecken Serien-Saison 2021 zu starten. Der erste Versuch vor knapp 3 Wochen endete nach kaum 15 Minuten im Qualifikationstraining im Schneegestöber. Vereiste Auslaufzonen liessen in der Folge der Rennleitung keine Wahl bei der Entscheidung zum Abbruch der Veranstaltung. Am Samstag nun soll mit dem 45. Nimex DMV 4h-Rennen bei kaum wärmeren, aber deutlich trockeneren Bedingungen der Saisonauftakt gelingen.

Das man zeitgleich mit dem ELMS-Saisonauftakt in Barcelona und dem GTWCE-Auftakt in Monza startet, kostet das Feld direkt einige Starter aus der GT3-Klasse: statt 29 wie beim Vorlauf sind nur 20 Top-Autos gemeldet. 8 Porsche der Teams Falken Motorsport, Frikadelli Racing (je 2x) sowie KCMG, Manthey Racing, Huber Motorsport und HCB Rutronik Racing treffen auf 3 BMW M6-GT3 (Schubert, beide ROWE Racing und ein Walkenhorst M6 fehlen), 2 Mercedes AMG GT3 (2 GetSpeed Performance und beide Haupt Racing Team AMG starten in Monza , dafür startet die amerikanische CP Racing Truppe - im Bild rechts bei den 24h von Dubai - in der ProAm), 4 Audi R8 LMS GT3 (hier fehlt der Car Collection-Pro-R8), 2 Ferrari des Wochenspiegel Team Monschau (wo Daniel Keilwitz die Stammpiloten Krumbach/Weiss ergänzt) und der Octane 126-Equipe, sowie einem Lamborghini Huracán GT3 evo von Konrad Motorsport (FFF Racing startet in Monza) Je 3 Wagen starten in der Pro-Am bzw. Am-Wertung.

Seitens der Porsche-Klassen zählen wir dieses Mal 5 SP7-Fahrzeuge (+1; Huber Motorsport stockt um einen 2.Wagen auf) den Black Falcon SP-Pro und einen 9und11 Cup2-Wagen. Die SP10/GT4-Klasse wächst um 2 BMW M4-GT4 auf 8 Fahrzeuge an. Die GT4-Deserteure in den SP8-Klassen reduzieren sich auf den Giti-SP8-Audi und nun 2 Black Falcon Mercedes AMG GT4 in der 8T.

Bei den Cup-Klassen verzeichnen wir für diesen Lauf nun 19 (+3) Fahrzeuge (unter anderem nun 3 Mühlner Motorsport Caymans) in der CUP3-Cayman Trophy, wobei 15 schon Fahrzeuge des Typs 982 und nur 4 ältere 981 im Feld vertreten sind. Die BMW M2 CUP5-Klasse wächst um einen weiteren Teilnehmer auf 12 Teams an während sich die Zahl der M240i in deren Klasse auf nur noch 2 halbiert. Die CupX-Klasse weist weiterhin 7 Starter (4 GTX; 3 GT4) auf. 5 TCR-Teams stehen 4 weitere TCR-Autos gegenüber die in den SP-Klassen starten.

Bei den Produktionswagen der V-Klassen verzeichnen wir erneut 2 V6-Caymans während die Zahl der V5-Caymans um 2 auf 6 steigt. Gleich 3 mehr Starter verzeichnen die V4-BMW die mit 16 Autos die viertstärkste Klasse bilden. Die Zahl der VT2-Autos steigt um einen auf 18 Wagen die von 2 VT3 Cayman komplettiert werden. Die Gruppe H schrumpft auf einen H4-Porsche von Ralf Schall und 6 H2-Wagen. Selbst der Manta soll laut Nennliste nicht mehr in der H2 sondern nun in der SP3 gemeldet sein. Ein Wiedersehen gibt es dagegen mit der AT-Klasse wo die Fans sich auf den Four Motors Cayman und den Mustang freuen können.

Nach dem Zeittraining von 8.30-10 Uhr wird das Rennen – wenn das Wetter dieses Mal mitspielt - von 12-16 Uhr über die Bühne laufen. Angesichts weiter gesperrter Zuschauerränge wird lediglich eine Verfolgung über den Stream auf der Nürburgring Langstrecken Serien-Website und auf Youtube möglich sein. Parallel gibt es auch wieder einen zeitnah aktualisierten Rennbericht auf unseren Seiten.

Glickenhaus sagt Spa ab

007ctestvallelungaGemäß einer Meldung unserer Kollegen von Endurance-Info.com werden die beiden SGC007C der Scuderia Cameron Glickenhaus nicht beim FIA Langstrecken Weltmeisterschaft Saisonauftakt in Spa-Francorchamps am 1.Mai am Start sein. Das hat Teamchef Jim Glickenhaus dem Vernehmen nach unseren französischen Kollegen gestern abend mitgeteilt. Die amerikanische Crew legt demnach mehr Wert darauf, statt einem voreiligen Renndebüt einen noch geplanten 30h Langstreckentest vor der finalen Homologation des Autos in aller Ruhe geordnet zu absolvieren.

Damit wird das Debüt der neuen amerikanischen Hypercar-Konstruktion – der zweiten nach dem Toyota GR010 LMH - auf die zweite Meisterschaftsrunde in Portimao am 13.Juni verschoben werden müssen. Bislang hat der erste Wagen der Mannschaft bereits über 2000km bei diversen Tests in Monza und Vallelunga abgespult. Das zweite Chassis ist mittlerweile auch vervollständigt worden und wird im Augenblick einem umfangreichen Windkanaltest unterzogen.

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