Leipert´s GT3 Comeback

LeipertGT32021Leipert Motorsport hat gestern die Rückkehr in die GT3-Szene bekannt gegeben. Die Wegberger Mannschaft, die in den vergangenen Jahren ihren Fokus eher auf den GT4- Bereich und die Lamborghini Super Tropheo gelegt hatte, wird noch in dieser Saison ein Junior-Förderprogramm mit einem Lamborghini Huracán GT3 evo in der 24 Stunden-Serie starten. Als erste 3 Events hat die Mannschaft geplante Starts bei den 12h von Hockenheim, den 24h von Portimao und den erstmals geplanten 24h von Sebring bestätigt. Gaststarts im Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup powered by Amazon Web Services (kurz FGTWCEEC by AWS) oder der Intercontinental GT Challenge werden zur Zeit ebenfalls beim Team von Ingo & Marcel Leipert diskutiert.

Den Fokus legt das Team dabei auf junge Nachwuchsfahrer, die unter anderem aus dem Lamborghini Junior Programm aufsteigen und den Weg in den Profisport suchen. Mit der Unterstützung von Leipert und der Lamborghini Squadra Corse bekommen Nachwuchsfahrer die Möglichkeit, im GT3- Umfeld Fuß zu fassen. Die derzeit bereits bestätigten Piloten des Projekts sind der 25-jährige Neuseeländer Brendon Leitch (Vizemeister in der Pro-Am der Supertropeo Asia 2019), der 26 jährige Amerikaner Tyler Cooke, der zuletzt 2019 in der Michelin Pilot Challenge der IMSA startete und die beiden Deutschen Sebastian Balthasar (24, 2013 ATS F3-Trophy Meister) und Fidel Leib (32, seit 2 Jahren mit Leipert unterwegs).

Leipert Motorsport startete erstmals 2009 mit GT3 Fahrzeugen im ADAC GT-Masters, wobei man im ersten Jahr als rhino´s Team Leipert die legendären aber leider nur bedingt zuverlässigen Ascari KZR-1-Sportwagen einsetzte. Zuvor war das Team im Tourenwagensektor unterwegs gewesen. Der Mannschaft gelangen trotz allen Widrigkeiten 4 Podiumsergebnisse mit den britischen Boliden, ehe man Anfang 2011 den Wechsel auf Lamborghini – damals noch die von Reiter Engineering aufgelegten Gallardo LP600+ GT3 - vollzog. Die Partnerschaft mit der italienischen Supersportwagenmarke besteht bis heute, wobei man sich 2013 vom Masters verabschiedete und in der Folge zunehmend in der Lamborghini Supertropheo engagierte, in der die deutsche Mannschaft in den Meisterschaften in Europa und Asien zur festen Grösse heranwuchs. In der 24h Serie engagierte man sich zudem immer wieder mal mit den auch langstreckentauglichen Supertropheo Boliden, mit denen man so manchen Klassensieg in der GTX-Klasse sowie deren Vorläufern abräumte.

leipertMöglich wird der Wiedereinstieg in der GT3 auch deswegen weil die deutsche Mannschaft dabei direkt von der Lamborghini Squadra Corse unterstützt wird wie deren Chef Giorgio Sanna erläutert: „Nach langjähriger Zusammenarbeit mit Leipert Motorsport im Bereich der Nachwuchsförderung, hier speziell in unseren Super-Trofeo Meisterschaften in Europa und Asien, freuen wir uns, gemeinsam eine neue Herausforderung mit einem GT3-Programm zu starten. Auf dem Lamborghini Huracán GT3 evo werden unter anderem bekannte Fahrer eingesetzt, die aus unserem etablierten Young Drivers Programm der Lamborghini Super Trofeo kommen.“

Das man auch in der SRO-Szene Einsätze plant lässt erahnen das die deutsche Mannschaft langfristig zu einem ebensolch starken Partner wie das Grasser Racing Team, Emil Frey Racing oder FFF Racing aufgebaut werden soll. Schon möglich das die langfristige Perspektive hier auch eine Rückkehr ins ADAC GT-Masters oder vielleicht sogar an die Nordschleife sein könnte wo die Mannschaft in der Vergangenheit unter anderem mit einem Toyota GT 86 erste Erfahrungen sammelte.

Joos Porsche vor Masters-Saison

JoosPorsche91Die Joos Sportwagentechnik Mannschaft stiegt 2021 plangemäß mit einem Porsche 991 GT3 R in das ADAC GT-Masters ein. Die bereits im letzten Jahr mit 2 Gaststarts bei den Rennen am Nürburgring und in Hockenheim angetretene Mannschaft von Michael Joos wird den im Vorjahr eingesetzten Porsche mit der Besatzung Marco Holzer und und Johannes Stengel an den Start bringen. Newcomer Stengel startet dabei in der Juniorwertung des mit dem Prädikat der Deutschen GT Meisterschaft versehenen Masters.

marcoholzerMit dem 32 jährigen Marco Holzer – 2010 FIA-GT3-Vizeeuropameister und 2012 Vizemeister der GT-Open - hat das Team für seine Premierensaison einen erfahrenen GT-Piloten in seinen Reihen. Im ADAC GT-Masters bestritt der Bayer bislang 17 Rennen und trat 2016 (mit dem Bentley-Team Abt) , 2019 (mit Iron-Force) und 2020 mit der Joos-Mannschaft an. „Dies wird meine erste komplette Saison im ADAC GT-Masters. Ich freue mich sehr darauf, in der vielleicht stärksten nationalen GT3-Serie weltweit antreten zu können. Ich kenne das Joos-Team schon aus der vergangenen Saison vom Gaststart in Hockenheim. Johannes ist ein junger und schneller Teamkollege, dem ich mit meiner Erfahrung zur Verfügung stehen werde. Wir wollen uns im Lauf der Saison steigern und gute Ergebnisse einfahren.“

Für den 25-jährigen Johannes Stengel bedeutet der Masters-Einstieg einen gewaltigen Schritt nach vorne. Er kommt aus der Cup-Porsche Szene auf der Nordschleife und startete dort zuletzt im Huber Sport Cup-Porsche wo er einen Klassensieg beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2020 holte . Sein bisher einziges GT3-Rennen bestritt er zu Jahresbeginn in einem Car-Collection Audi R8 LMS GT3 bei den 24h von Dubai. „Der Wechsel in das ADAC GT Masters ist ein unglaublicher Schritt für mich.“, sagt der Student aus dem münsterländischen Stadtlohn. „Ich habe den Porsche 911 GT3 R im vergangenen Jahr schon ein wenig getestet und weiß daher, wie er sich anfühlt. Mit Marco habe ich einen super Teamkollegen, von dem ich sicher viel lernen kann. Auch wenn es ein Sprung ins kalte Wasser ist, könnte ich mir keine bessere Umgebung für meinen Aufstieg in das ADAC GT Masters vorstellen.“

Teamchef Michael Joos, dessen Truppe in den vergangenen Saisons hauptsächlich in der GTC-Serie unterwegs war, kann seine erste volle Saison im Masters kaum erwarten: „Wir haben schon bei unseren Gaststarts festgestellt, wie hart umkämpft die Serie ist. Mit Marco und Johannes haben wir eine vielversprechende Fahrerpaarung. Wir wollen möglichst viele Punkte sammeln und das eine oder andere Highlight setzen.“

Supercar Challenge Zandvoort

dsczandvoort1Am Samstag fiel in Zandvoort bei regnerischem Wetter die erste grüne Flagge der Saison 2021 in der Supercar Challenge. In Abwesenheit der GT & Prototype Challenge hatten sich lediglich 19 Fahrzeuge für den Saisonauftakt eingefunden. Im Qualifying eroberte Max Tubben im Silhouetten BMW die Pole Position. Eine nasse Strecke, diverse Ausrutscher, Safty Car Phasen und unzählige Strafen prägten das erste Rennen bei dem sich der sportliche Wert arg in Grenzen hielt. Nach 27 Runden siegte Daan Meijer im BMW Z4 mit 4 Sekunden Vorsprung vor Dennis de Borst und Stan van Oort im Hyundai TCR die damit die Supersport 1 Division gewannen. Dritter wurde Bob Herber im Lamborghini. In der Supersport 2 war Henk van Norel im Porsche Cayman erfolgreich. Mark Jobst gewann mit seiner Silhouette die Sport Division.

Zum zweiten Rennen am Sonntag hatte sich das Wetter gebessert und die Piloten durften sich auf eine trockene Strecke freuen. Weniger chaotisch ging es leider trotzdem nicht zu. Auch dieses Rennen wurde durch diverse Safty Car Phasen und Strafen erheblich beeinflusst. Nach 31 Runden siegte Bob Herber im Lamborghini vor dem Vortagessieger Daan Meijer im BMW Z4. Diesem wurden aber durch verschiedene Vergehen insgesamt 140 Strafsekunden aufgebrummt was ihn in der Endabrechnung auf Platz 5 zurück fallen ließ. Dadurch erbten die Brüder van den Berg den zweiten Gesamtplatz und gewannen mit ihrem BMW die Supersport 1 Klasse. Dritter wurde Paul Sieljes im Porsche. Wie schon am Vortag gingen die weiteren Klassensiege an Henk van Norel und Mark Jobst. Es bleibt zu hoffen dass die kommenden Rennen besser werden als das Zandvoort Wochenende.

Weiter geht es am 23. Mai in Hockenheim im Rahmen des Creventic Rennen.

GTWCE-Auftakt in Monza

Mit einem Feld von 44 Wagen startet am kommenden Sonntag die Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup powered by Amazon Web Services (kurz FGTWCEEC by AWS) in Monza in ihre 11.Saison. Die lange unter dem Namen Blancpain Endurance Serie bekannte Langstreckenserie der SRO kann damit zum Saisonstart das bereits vor 2 Wochen bekannt gegebene Feld der Fixstarter noch einmal ausbauen. Die Serie kehrt mit diesem Lauf nach einem Jahr Corona-Pause übrigens fast auf den Tag genau 10 Jahre nach ihrer Premiere an selber Stelle nach Monza zurück.

17 Pro-Teams, 14 Pro-Am Mannschaften und 13 in der Silber-Klasse werden nun zum Saisonstart am Sonntag in Monza das Rennen aufnehmen. 11 Mercedes AMG GT3, je 7 Audi R8 LMS GT3 und Lamborghini Huracán GT3 evo und Ferrari F488 GT3, 4 Porsche 991 GT3 R, 3 BMW M6-GT3, je 2 Aston Martin Vantage AMR GT3 und McLaren 720 S GT3 sowie ein Bentley Continental GT3 evo (in seiner Abschiedssaison) bilden das Feld in Monza. Somit fehlen aus dem aktuellen GT3-Portfolio lediglich die Corvette GT3, der Honda/Acura-NSX GT3, der Lexus RCF-GT3 und der Nissan GT-R Nismo GT3.

Mit den Mannschaften von Attempto Racing, Walkenhorst Motorsport, Rinaldi Racing, dem Haupt Racing Team, GetSpeed Performance, SPS Automotive Performance, Toksport-WRT, Allied Racing, Emil Frey Racing und dem Grasser Racing Team startet wieder ein starkes deutschsprachiges Kontingent im Rahmen der Serie die bei dem 73. 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps ihren Saisonhöhepunkt absolviert und im Laufe der Saison auch am Nürburgring zu Gast ist.

Der Start zum Rennen erfolgt am Sonntag um 15 Uhr. Im Rahmen des SRO-Veranstaltungspakets starten auch die GT4-European Series, die Lamborghini-Supertropheo sowie die Fanatec GT2 European Series, die im Rahmen des Meetings ihr offizielles Debüt gibt.

6 Piloten fürs ELMS-Programm von Inter-Europol

Die Inter-Europol Competition Mannschaft hat die beiden geplanten Ligier JS P320 LMP3 für die Europäischen Le Mans Serie-Saison 2021 in letzter Minute doch besetzen können. Auf dem #13 Ligier unterstützt der französische Pilot Julien Falchero die bereits bekannt gegebenen Piloten Martin Hippe und Ugo de Wilde. Auf dem #14-LMP3-Ligier der in Hameln stationierten Mannschaft (der auf dem Bild abgebildete LMP2-Ligier im Hintergrund kommt diese Saison nicht mehr zum Einsatz) startet mit dem Litauer Julius Adomavicius und den beiden Italienern Alessandro Bracalente und Mattia Pasini ein komplett neues Trio bei der deutsch-polnischen Mannschaft.

Der 24-jährige Franzose Julien Falchero bringt bereits LMP3-Erfahrungen aus dem Michelin Le Mans Cup und dem Ultimate Cup mit , wo er jeweils auf einem Ligier des Team Virage startete. Aus dem Jahr 2018 stehen auch 2 Gaststarts auf dem G-Drive LMP2 Oreca in der Europäischen Le Mans Serie zu Buche. Davor war der französische Pilot vornehmlich in der Formelszene unterwegs.

Der Litauer Julius Adomanvicius konnte bereits 2020 einen Gaststart auf dem Ligier der italienischen BHK Motorsport beim Rennen in Portimao verzeichnen. Er startete zuletzt bei den 12h von Mugello in der 24 Stunden-Serie auf einem Porsche der litauischen Juta Racing Mannschaft.

mattiapaisiniSeinen italienischen Teamkollegen Mattia Paisini kennen kundige Motorsportfans vielleicht aus dem Zweirad-Sektor. Der 35 jährige in Rimini geborene italiener ist seit 2004 in de Motorrad-WM unterwegs und startet seit 2012 in der Moto2-Klasse. Bei Inter-Europol Competition gibt er sein 4-Rad-Debüt. Assistiert wird er dabei von seinem 32-jährigen Landsmann Alessandro Bracalente, der 2019 Vizemeister der Boss-GP Serie wurde und nun aus dem Formelsektor in den Sportwagenbereich wechselt.

Teammanager Sascha Fassbender ist sichtlich erleichtert beide Wagen vollständig bemannt in Barcelona an den Start bringen zu können, nachdem die Wirrungen um die aktuell noch grassierende Corona-Pandemie eine ursprünglich geplante amerikanische Besatzung aus dem Spiel geworfen hatten: “Nach all den Problemen im Vorfeld freut es mich das die wochenlange Vorbereitung der beiden Wagen durch unsere Mechaniker jetzt doch nicht umsonst war. Mit Alessandro, Julius und Mattia haben wir eine starke Besatzung zusammen gestellt. Und auch auf der #13, haben wir mit Martin, Ugo und Julien eine Crew die um den Titel mitkämpfen kann. Mit diesem Mix aus Erfahrung und unbekümmerter Frische sehe ich uns im Kampf um die Meisterschaft gut aufgestellt, nachdem wir schon 3 Jahre in Folge immer um die Spitze mitgekämpft haben.”

Dalla Lana mit neuen Teamkollegen

northwestastonDer kanadische Aston Martin-Pilot Paul Dalla Lana hat die Crew seines FIA Langstrecken Weltmeisterschaft -Programms 2021 präsentiert. Die beiden Brasilianer Augusto Farfus und Marco Gomes werden den den CEO des börsennotierten kanadischen Medizin-Immobilienkonzerns NorthWest im Aston Martin Vantage AMR GTE unter dem NorthWest AMR-Banner unterstützen. Der technische Support an der Strecke wird von der selben Prodrive-Mannschaft gestellt die auch schon den Aston-Martin Werkseinsatz der letzten Jahre unterstützte. Das britische Werk hatte sich ja mit dem Ende der letzten Saison aus der GTE-Pro-Klasse der Sportwagen-WM zurückgezogen, weil Aston Martin nach der letztjährigen Übernahme durch den kanadischen Investor Lawrece Stroll seine Prioritäten seit diesem Jahr in der F1 intensiviert und dem Sportwagenmarkt nurmehr Kundensport-Funktionen einräumt.

Damit wechselt Dalla Lana zum 2.Mal in Folge seine Co-Piloten. Erst im letzten Jahr hatte der Kanadier die beiden Briten Ross Gunn und Darren Turner als Ersatz für seine langjährigen Partner Mathias Lauda und Pedro Lamy verpflichtet. In der diesjährigen Saison werden ier und seine beiden brasilianischen Copiloten sich gegen gleich ein Dutzend Konkurrenten in der mit 13 Wagen besetzten GT-Am-Klasse behaupten müssen.

Farfus kommt aus dem BMW-Kader und absolvierte mit dem Aston-Team bereits 2020 einen Gaststart in der Europäischen Le Mans Serie in Spa-Francorchamps. Der 37 jährige Brasilianer gewann 2020 unter anderem die Intercontinental GT Challenge mit Walkenhorst Motorsport und holte auf einem Rahal-Letterman-Lanigan Racing BMW M8 GTE den Klassensieg bei den 24h von Daytona. Marco Gomez war 2015 brasilianischer Stockcar-Meister und tritt 2021 zum ersten Mal in einer vollen GTE-Saison an, nachdem er schon 2020 an Bord des Hub Auto Corse Ferraris die 24h von Le Mans bestritten hatte.

Getspeeds GTWCE-Crew 2021

getspeedAuch die GetSpeed Performance Mannschaft hat ihre Crew für die Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup powered by Amazon Web Services (kurz FGTWCEEC by AWS) mittlerweile vorgestellt. Das Trio Nico Bastian, Florian Scholze und Olivier Grotz wird denin der Pro-Am-Klasse startenden Mercedes AMG GT3 des Meuspather Teams in der Langstreckenserie der SRO 2021 pilotieren.

Der 30 jährige Nico Bastian gewann bereits 2019 an Bord eines AKKA-ASP Mercedes AMG GT3 die Silber-Wertung der Meisterschaft, ehe er 2020 an Bord der SPS Automotive Performance-Crew wechselte. Er ist bereits seit 2015 in der SRO-Langstreckenserie unterwegs. Der 47-jährige Florian Scholze startet seit 2018 in der SRO-Serie und war im letzten Jahr ebenfalls bei SPS Automotive Performance unterwegs. Der 26-jährige Luxemburger Oliver Grotz startete im letzten Jahr in der Ferrari Challenge Europe, absolvierte jedoch schon 2014 und 15 jeweils eine Saison in der BES an Bord eines McLaren bzw. BMW Z4 GT3 der belgischen Boutsen-Ginion Racing Mannschaft.

Proton´s ELMS-Crews 2021

Das Proton Competition Team hat die Piloten für das Europäischen Le Mans Serie Engagement 2021 bekannt gegeben. Stammpilot und Teamchef Christian Ried in wird auf dem Porsche 911 RSR-19 mit der #77 von Porsches WEC- und Werkspilot Gianmaria Bruni und Porsche-Junior Jaxon Evans unterstützt, wobei letzterer auch im FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Programm von Dempsey-Proton zum Einsatz kommt. Damit bekommt Ried dieses Jahr neue Teamkollegen nachdem der Teamchef in der letzten Saison noch auf die Unterstützung von Michele Beretta und Alessio Picariello vertraut hatte.

Der zweite Europäischen Le Mans Serie Porsche des Teams in der GTE-Am-Klasse wird erneut vom Trio Richard Lietz, Felipe Fernandez Laser und Michael Fassbender pilotiert werden.

Vaillante-Design bei Boutsen-Ginion

vaillante1Das Boutsen-Ginion Racing Team hat am Freitag das Design des BMW M6-GT3 für den Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup powered by Amazon Web Services (kurz FGTWCEEC by AWS) vorgestellt. Das mit dem Pilotentrio Karim Ojjeh, Jens Klingmann und Jens Liebhauser in der Pro-Am Klasse startende Team wird duch eine Zusammenarbeit mit dem bekannten Comiczeichner Jean Graton dessen „Michel Vailante“-Design tragen. Dies wurde auch möglich weil der belgische Autosammler Jean Blaton das Projekt mit der Crew von Thierry Boutsen initiierte. Die Mannschaft wird dabei als Höhepunkt das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps im Rahmen der SRO-Serie absolvieren.

vaillante2Der 30-jährige Heidelberger Jens Klingmann, seit Jahren Mitglied des BMW Werksfahrerkaders, startete schon im vergangenen Jahr für die Belgische mannschaft im Pro-Am-Cup der SRO-Langstreckenserie. Sein deutscher Teamkollege Jens Liebhauser wechselt nach einer Saison mit GetSpeed Performance und dem Titelgewinn in der AM-Klasse der GT Open in die SRO Serie. Stammpilot und Wagenbesitzer ist der 55 jährige in der Schweiz lebende Karim Ojjeh der seit 2014 auf die Dienste der belgischen Equipe vertraut.

Toyota GR 86

toyotagr86Toyota und Subaru haben Mitte der Woche erste Bilder des offiziellen Nachfolgers des Toyota GT 86 vorgestellt. Der Toyota GR 86 soll neben dem Toyota GR Supra und dem Toyota GR Yaris das dritte Modell im Toyota GR-Programm werden.

Damit bekommt der 2012 eingeführte und nach ca 200.000 gebauten Exemplaren nun eingestellte Toyota GT 86 einen Nachfolger. Dieser wird vermutlich ebenfalls in Kooperation mit Subaru gefertigt, die das baugleiche Modell als Subaru BRZ vermarkteten, allerdings nicht so intensiv motorsportlich nutzten wie Toyota. Diese führten sogar einen eigenen Cup an der Nordschleife (im Rahmen der VLN) und im Ralley-Bereich ein, dessen Basisgerät mit ca 45.000€ eines der preiswertesten Markenpokalgeräte im Rundstreckensport des vergangenen Jahrzehnts war und der über ca. 5 Jahre ausgetragen wurde. Auch heute noch sind von den etwa 50 seinerzeit gebauten Fahrzeugen mehrere Modelle aus dieser Zeit in der Nürburgring Langstrecken Serie unterwegs.

toyotagr86 backToyota verkündete schon mal im Voraus, dass der neue Toyota GR 86 durch die Verwendung von Leichtbaumaterialien das leichteste Viersitzer-Coupé seiner Klasse werden soll. Dabei soll die Verwindungssteifigkeit des Chassis um 40% gesteigert werden. Die Abmessungen des neuen Toyota GR 86 bleiben im Vergleich zum Toyota GT86 weitgehend identisch.

Der neue Toyota GR 86 soll auch in Europa eingeführt werden. Ob es dabei auch eine motorsportliche Verwendung geben soll wurde noch nicht bekannt gegeben, wäre aber naheliegend

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