Risi fixiert LMP2-Besatzung

Risi Competitione hat die Besatzung für das 24 Stunden Rennen von Le Mans Engagement 2021 benannt. Die erstmals mit einem LMP2 Oreca an der Sarthe antretende texanische Truppe wird mit dem Trio Felipe Nasr, Ryan Cullan und Oliver Jarvis in das Rennen gehen. In Vobereitung des Events will man zudem auch das FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Rennen in Monza bestreiten.

Die in den letzten Jahren regelmäßig mit Ferrari GTE-Fahrzeugen beim Klassiker engagierte Mannschaft des Ferrari-Händlers aus Houston (Bild: von der Teilnahme 2017) kehrt damit in die Prototypenszene zurück, nachdem man in den Anfangsjahren – 1998 begann das mit Unterbrechungen fortgesetzte Engagement des US-amerikanischen Teams beim Langstreckenklassiker- bereits Ferrari 333SP und Lola SR2 Fahrzeuge in Le Mans und der ALMS einsetzte. Allgemein wird vermutet das Risi sich mit dem Prototypenengagement für den Einstieg von Ferrari in die Hypercar Klasse 2023 in Stellung bringen will.

Audi benennt Werksmannschaften fürs N24h

carcollection23Audi hat seine Werkscrews für die 49. 24 Stunden Rennen am Nürburgring vom 3. bis 6. Juni heute bekannt gegeben. Auf 3 werksunterstützten Autos unter den Nennungen von 3 der Audi Sport customer racing Kundenteams – Car-Collection , Phoenix Racing und Land-Motorsport - sollen insgesamt 12 Piloten den 6.Gesamtsieg für die Ingolstädter in Angrifff nehmen. Daneben schielt man auch auf den bei der Ausgabe 2014 aufgestellten Distanzrekord von 159 Runden oder 4035km, den das damals siegreiche Audi-Quartett Christopher Haase, Markus Winkelhock, Christian Mamerow und René Rast im Phoenix Audi R8 LMS GT3 aufstellte. Diesen will man egalisieren oder sogar übertreffen. Neben den 3 offiziellen Semi-Werkswagen bereiten die Teams Car-Collection Motorsport und Phoenix Racing außerdem bis zu vier weitere private Audi R8 LMS GT3 vor.

Das Audi Sport Team Car-Collection, 2019 am Nürburgring Dritter und im Vorjahr mit nur 15s Rückstand Zweiter, startet in diesem Jahr mit den drei Gewinnern Christopher Haase (Sieger von 2012 und 2014), Nico Müller (2015) und Markus Winkelhock (2012, 2014 und 2017). Sie erhalten Verstärkung von Patric Niederhauser, im Vorjahr Klassenzweiter der Pro-Am-Wertung. Das Audi Sport Team Land von Wolfgang und Christian Land gewann nach einem denkwürdigen Finale den Klassiker 2017 unter anderem mit Kelvin van der Linde und Christopher Mies. beide sind erneut an Bord und teilen sich das Cockpit mit den ebenfalls schon siegreichen René Rast (2014) und Frédéric Vervisch (2019). Das Audi Sport Team Phoenix mit Sitz am Nürburgring hat sein Heimspiel bereits 5 Mal gewonnen – 1 mal mit Porsche, einmal mit opel und danach 3 mal mit Audi. Mit den Siegern Frank Stippler (2012 und 2019) und Dries Vanthoor (2019) sind zwei Fahrer beteiligt, die vor zwei Jahren den fünften Audi-Erfolg im Team von Ernst Moser eingefahren haben. Das Aufgebot komplettieren der Italiener Mattia Drudi und der Niederländer Robin Frijns.

Darüber hinaus geht Phoenix Racing mit mindestens 2 weiteren R8 LMS ins Rennen. Das Team arbeitet zusätzlich am Einsatz eines weiteren privaten R8 LMS. 2 weitere Wagen wird Car-Collection betreuen.

Multimatic baut Porsches & Audis LMDh

mazda multimaticMultimatic wird der kommende LMDh-Chassispartner von Porsche und Audi. Das hat Porsche heute offiziell bekannt gegeben. Die für die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und die IMSA-WeatherTech SportsCar Championship vorgesehenen Top-Prototypen werden damit nicht – wie zuerst von uns spekuliert – von Audis langjährigem Chassis-Partner Dallara, sondern von der amerikanischen Prototypen-Schmiede gebaut werden.

Die LMDh-Klasse soll ab 2023 auf den LMP2-Basischassis der vom ACO exklusiv approbierten 4 Hersteller - Oreca, Onroak-Ligier, Dallara und Multimatic basieren. . Anders als die LMP2-Wagen – das neue Reglement ist noch nicht offiziell bekannt – sollen die LMDh jedoch mit einem einheitlichen Hybridsystem ausgestattet werden können und dann bis zu 680 PS leisten können. Zusätzlich sind herstellerspezifische Designs bei der Karosserie gestattet. Die LMDh sollen zudem auf eine Leistungsebene mit den in dieser Saison eingeführten LMH-Wagen eingeboppt werden.

Zwar hat Multimatic bislang abgesehen vom am latenten Ressourcen-Mangel leidenden Mazda-Projekt (Bild) kaum LMP2-Chassis unter seiner Lizenz verkaufen können – das LMP2-Design krankte zudem noch an Entwicklungsmängeln die aus der anfänglichen Kooperation mit Riley-Technologies herrührten – doch sprechen auf den zweiten Blick betrachtet einige Gründe dafür, warum nun die nordamerikanische Schmiede den Vorzug vor den anderen Herstellern bekam. Zum einen ist ein Standort von Multimatic in der Nähe von Porsches just bekannt gegebenen Teampartner Penske in Mooresville in North Carolina beheimatet. Zum Anderen hat Mazda – einziger Prototypen-Kunde von Multimatic erst kürzlich bekannt gegeben das auslaufende DPi-Programm nicht durch ein LMDh-Folgeprogramm fortzusetzen. Damit hat Multimatic freie Kapazitäten die zusammen mit den Entwicklungskapazitäten bei Porsche und Audi eine ungeheure Schlagkraft entfalten könnten. Multimatic ist zudem bereits Lieferant von Porsche Motorsport für Aufhängungsteile und Stossdämpfer für den Porsche 911 GT3 Cup, den Porsche 919 Hybrid Evo, die Formel E und den aktuellen GTE-Wagen der Weissacher.

Ein 4 spekulativer Grund kommt noch hinzu: bis zum Beginn des letzten Jahres war ex-Porsche- und Audi-Partner Joest als Mazda-Einsatzteam in das DPi-Projekt involviert. Gut denkbar das zumindest die nordamerikanischen Einsätze der Schwestermarke Audi wieder über die mit Jahrzehntelanger Erfahrung im Sportwagensektor gesegnete Traditionsmannschaft laufen könnten.

PCC Lauf 3 in Oschersleben

pcc3aIn der Motorsport Arena Oschersleben feierte der Porsche Junior Ayhancan Güven am Samstag mit seinem Phoenix Racing-Porsche seinen ersten Sieg im Porsche Carrera Cup Deutschland. Der 23-Jährige ist damit der erste türkische Rennsieger im deutschen Markenpokal. Beim ersten Lauf im Rahmen des ADAC GT-Masters fuhren Larry ten Voorde vom Team GP Elite sowie Laurin Heinrich im Van Berghe Huber Racing Porsche 911 GT3 Cup auf die Ränge zwei und drei.

Als die 27 Fahrer auf Michelin-Slicks in die Startaufstellung rollten, setzte ein kurzer Regenschauer ein. Somit startete das Rennen auf nasser Strecke hinter dem Safety-Car. Nach drei Runden bog dieses in die Boxengasse ab. Pole-Setter Güven übernahm die Führung und wehrte direkt in der ersten Kurve einen Angriff von ten Voorde ab. Danach konnte sich der Phoenix-Racing-Pilot immer weiter absetzen. Nach 20 Runden sah Güven 2,5 s vor ten Voorde die Zielflagge. Heinrich belegte auf der 3,667 Kilometer langen Strecke südwestlich von Magdeburg den dritten Rang. Heinrich war damit bester Fahrer aus dem Talent Pool, dem Nachwuchsprogramm des Markenpokals.

Packenden Motorsport bot der Kampf um Platz vier – insgesamt sechs Piloten trennte zwischenzeitig nur rund eine Sekunde. Am Ende setzte sich Leon Köhler durch. Auf den Deutschen folgten Rookie Morris Schuring vor Christopher Zöchling, Julian Hanses und Rudy van Buren. Allied Racing Pilot Bastian Buus arbeitete sich von Startplatz 16 bis auf P9 vor. Die ersten Zehn komplettierte Max van Splunteren.

In der ProAm-Wertung jubelte Carlos Rivas vom Black Falcon Team Textar über seinen dritten Saisonsieg. Der Luxemburger gewann seine Klasse vor Jan-Erik Slooten und Kim Hauschild.

ELMS Red Bull Ring - Rennbericht

Auch die ELMS war an diesem Wochenende am Red Bull Ring im Einsatz wo die europäische ACO-Serie ihr 2. Saisonrennen absolvierte. Am Ende der zum siebten Mal dort abgehaltenen ELMS-Runde siegte zwar wie schon beim Saisonauftakt in Barcelona der Team WRT-Oreca von Yifei Ye, Robert Kubica und Louis Deletraz, dort der Weg zum Sieg war dank der Wetterkapriolen die das Rennen durcheinander würfelten alles andere als einfach oder langweilig. Das Rennen in der Zusammenfassung findet ihr im wie immer umfangreichen Rennbericht auf unseren Seiten.

GT-Masters Saisonstart

Der Rennbericht zum ADAC GT-Masters -Auftakt in Oschersleben (der Link führt zum noch in Arbeit befindlichen Rennbericht auf unseren Seiten) führt zu 2 sehr unterschiedlichen Rennen die die 15.Saison der deutschen Top-GT3-Meisterschaft eröffneten: Am Samstag weitestgehend trocken – am Sonntag dann ein waschechtes Regenrennen. Zumindest am Samstag konnte die Mann-Filter Mamba mit Raffaele Marciello und Maximilian Buhk mit einem quasi-Start Ziel-Sieg das bessere Ende für sich erwischen. Am Sonntag blieb das Rennen keine Erwartungen schuldig. Aktuelle Infos, Fotos und Ergebnisse werden im wie immer umfangreichen Bericht von uns gesammelt.

Racing Team Turkey auf Pole in Spielberg

tfsportpolerbrDie britische TF Sport Mannschaft hat mit dem von ihnen eingesetzten Racing Team Turkey Oreca die erste Pole in der Europäischen Le Mans Serie einfahren können. Der 21-jährige US-amrikanische Ersatzpilot Logan Sargeant, als Ersatz für den wegen seiner IMSA-Verpflichtungen verhinderten Stammfahrer Harry Tincknell an Bord gekommen, qualifizierte den roten Oreca seiner beiden Teamkollegen Sahil Yoluc und Charlie Eastwood mit einer schnellsten Zeit von 1:20.596. Sergeant war somit 0,157s schneller als Algarve-Pro-Pilot Ferdinand Habsburg , der sich zwar zwischenzeitlich in der noch anfänglich feuchten Session die Bestzeit sicherte, am Ende aber vom aus der F3-Szene bekannten US-Amerikaner noch einmal abgefangen wurde. Startreihe 2 teilten sich am Ende der für United Autosports startende Nicolsa Jamin und Roberto Mehri im #25 G-Drive-Aurus-Oreca. Aus Reihe 3 werden beim heutigen Rennen der beim Auftaktrennen in Barcelona siegreiche Team WRT-Oreca und der IDEC Sport Oreca starten.

dkrpolelmp3rbrDas von den Ferraris dominierte GTE-Qualifying wurde von AF-Corse Pilot Alessio Rovera mit einer 1:27,200 auf der Pole beschlossen. Gleich 4 Ferraris werden beim heute um 11 Uhr startenden Lauf aus den vorderen Positionen ins Rennen gehen.

Die Pole in der LMP3 Klasse erzielte Laurents Hörr im DKR Engineering Duqueine M30-D08 LMP3 - und das obwohl er bei einer seiner ersten Runden noch einen Dreher verzeichnen musste und ihm eine weitere Zeit wegen Track-Limits gestrichen wurde. Hörr, der in Spielberg unter anderem Leonard Weiss als neuen Teamkollegen im Auto hat, konnte sich damit gegen die beiden United Autosports Ligiers durchsetzen.

Das Rennen startet heute um 11 Uhr und wird auf dem Youtube-Kanal der Europäischen Le Mans Serie live übertragen.

Belcar Saisonauftakt in Zolder

belcar1siegerrussellMit gerade einmal 19 Fahrzeugen fand der Saisonauftakt der Belcar Endurance Championship in Zolder statt. Dieses war das schwächste Belcar Feld seit einigen Jahren und es stellt sich die Frage ob dieses ausschließlich mit der Pandemie zusammen hängt oder ob es noch andere Gründe gibt. Immerhin war die Topklasse mit 6 Norma und einem Wolf ansehnlich besetzt.

Die CN Prototypen dominierten erwartungsgemäß das dreistündige Rennen. Nach 111 Runden auf der 4 Kilometer langen Strecke siegte der Russell Racing Norma von Hans Thiers, Jeffrey Van Hooydonk und Gilles Magnus vor dem Krafft Racing Norma von Bert und Stienes Longin sowie Christoff Corten. Die Plätze drei und vier gingen an die beiden T2 Racing Norma. Mit dem fünften Platz gewannen Dylan Derdaele und Nicolas Saelens im Belgium Racing Porsche die GTA Klasse. Sechster wurde der Art Racing Wolf GB08. In der GTB Klasse war der Red Ant Racing Porsche Cayman erfolgreich. Bei den Tourenwagen schnappte sich der QSR Audi den Sieg.

Das nächste Rennen findet am kommenden Wochenende in Hockenheim im Rahmen der Creventic statt.

Eine Änderung gibt es noch am Rennkalender. Die 24 Stunden von Zolder werden um zwei Monate nach hinten verschoben und finden nun am 25/26 September statt.

Audi Sport Seyffarth Cup Kalender 2021

AudiR8Cup KalenderDer Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup hat einen ersten konkreten Kalender für die Saison 2021 veröffentlichen können. Demnach will man schon in 4 Wochen in Budapest im Rahmenprogarmm des Truck-GP in das erste Rennwochenende starten. Die Saison soll 7 Meetings umfassen von denen 6 bereits fixiert werden konnten. Neben Auslandsauftritten in Ungarn, der Tschechischen Republik und den Niederlanden wird der GT4-Markenpokal mit den zentral vorbereiteten Audi R8 LMS GT4-Fahrzeugen auch dreimal in Deutschland starten. Ein Termin ist noch offen. Positiv ist auch der Stand der bisher eingeschriebenen Fahrer.

Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup wird somit nun schon zum dritten Mal in Folge im Rahmen des Czech Truck Prix antreten wird. In diesem Jahr wird die Zusammenarbeit mit der FIA Truck-Europameisterschaft ETRC noch intensiviert, indem man auch in Ungarn im Rahmen der Truck-EM fahren. Die beiden Läufe auf der Formel-1-Strecke unweit der ungarischen Hauptstadt Budapest bilden Mitte Juni den Auftakt in die vierte Saison der Markenpokal-Rennserie. Es folgen Stationen Ende Juni in Oschersleben und Ende Juli / Anfang August auf dem Nürburgring, die beide zum neuen ADAC Racing Weekend gehören. Vom Ring aus geht es innerhalb von fünf Tagen nach Assen. Dort bildet der Audi R8 Cup wie schon 2020 einen Teil des Gamma Racing Day. Ende August führt die Reise zum Czech Truck Prix nach Most, bevor Mitte September das ADAC Racing Weekend in Hockenheim auf dem Programm steht. Ein siebtes Rennwochenende muss noch terminiert werden, ist aber fest eingeplant.

„Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Zahl der Einschreibungen – sei es permanent oder für ausgewählte Rennen“, sagt Organisationsleiter Rüdiger Seyffarth. „Das zeigt uns: Unser Konzept mit dem Zentraleinsatz aller Fahrzeuge und der damit verbundenen Chancengleichheit aller Starter kommt beim aufstrebenden Nachwuchs, aber auch bei den ambitionierten Amateuren immer besser an.“

Der Kalender der Serie lautet wie folgt:
11. – 13. Juni Budapest (Ungarn) Truck-EM
25. – 27. Juni Oschersleben ADAC Racing Weekend
30. Juli – 01. August Nürburgring ADAC Racing Weekend
6. – 08. August Assen (Niederlande) Gamma Racing Day
27. – 29. August Most (Tschechien) Truck-EM
17. – 19. September Hockenheim ADAC Racing Weekend
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ELMS-Comeback in der Steiermark

Die Europäischen Le Mans Serie startet an diesem Wochenende zum ersten Mal seit 3 Jahren wieder am Red Bull Ring in der Steiermark. Ein Feld von 41 Wagen ist für das zweite Saisonrennen seit dem Auftakt in Barcelona angekündigt worden. Gegenüber dem Feld beim Saisonauftakt sind kaum Änderungen bei der Teilnehmerzahl zu notieren. Der Association SRT41 Oreca fehlt im Feld, wobei das Team schon zu Saisonbeginn bekannt gegeben hatte diese Runde auslassen zu wollen. Dafür startet der in Barcelona wegen der Covid-Erkrankung seiner Piloten stillgelegte AF Corse-Ferrari von Francois Perrodo & Co. Somit wird ein Feld von 16 LMP2, 16 LMP3 und 9 GTE erwartet – so denn die obligatorischen COVID-Tests im Fahrerlager keine weiteren verseuchten Besatzungen identifizieren, die dann in die Quarantäne müssten.

In der Top-Klasse der LMP2 haben sich bei 4 Mannschaften Änderungen im Feld ergeben. Markus Pommer ist vorläufig nicht an Bord des BHK Motorsport Orecas gelistet. Auf dem #25 G-Drive Oreca vertritt der Spanier Roberto Mehri den noch in Barcelona engagierten Pietro Fittipaldi wegen eines Terminkonflikts. Auf dem TF Sport Oreca springt der US Amerikaner Logan Sargeant für Harry Tincknell ein und bei Panis Racing ersetzt James Allen den verhinderten Gabriel Aubry.

In der LMP3 begrüsst Inter-Europol Competition jeweils einen neuen Piloten an Bord ihrer beiden Ligier JS P320 LMP3: der Niederländer Ulysse de Pauw und der Pole Mateusz Kaprzyk ersetzen jeweils die bei der letzten Runde engagierten Julien Falchero bzw. Alessandro Bracalente. An Bord des DKR Engineering Duqueine M30-D08 LMP3 bekommt Laurents Hörr mit dem regulär im Wochenspiegel Team Monschau-Duqueine im Michelin Le Mans Cup verpflichteten Leonard Weiss und dem Franzosen Jean-Phillipe Dayraut gleich 2 neue Teamkollegen. Für Weiss ist es das Renndebüt in der Europäischen Le Mans Serie. In der selben Rolle wie Hörr findet sich Eurointernational-Pilot Andrea Dromedari wieder, der mit dem Türken Cem Bolukbasi und dem Niederländer Joey Alders 2 Debütanten an die Seite gestellt bekommt.

Abgesehen vom Corona-bedingten Saisondebüt der Ferrari-Crew Perrodo/Collard/Rovera gibt es 2 GTE-Crews mit geänderten Besatzungen: Während beim letzten Lauf noch Gianmaria Bruni und Jaxon Evans Christian Ried auf dem in Weather Tech-Farben fahrenden #77-Porsche von Proton Competition unterstützten, sind es nun in der Steiermark die Werkspiloten Cooper McNeill und Matt Campbell. Und auf dem TF Sport Aston Martin wird Johnny Adams anstelle von Ross Gunn ins Lenkrad greifen.

Das Qualifying in Österreich findet am Samstag um 14.50 Uhr bis 15.40 Uhr statt. Das Rennen am Sonntag, zu dem leider keine Zuschauer zugelassen sind, startet um 11 Uhr Ortszeit und kann über den Youtube-Kanal der Serie verfolgt werden.

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