Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Bei der kommenden DTM-Runde auf dem Nürburgring am 20-22 August wird nach Informationen unserer Kollegen von Motorsport-total.com ein weiterer Mercedes AMG GT3 das DTM-feld verstärken. Nachdem bereits das Haupt Racing Team mit Teamchef Hubert Haupt am Steuer einen dritten Mercedes AMG GT3 als Gaststarter in der Serie angekündigt hat, will nun auch das am Nürburgring ansässige ADAC GT-Masters-Team Toksport-WRT-einen weiteren Mercedes an den Start bringen.
Dabei soll Masters-Pilot Luca Stolz als Pilot bei den beiden DTM-Rennen der in diesem Jahr erstmals auf die GT3-Plattform gewechselten Serie an den Start gehen.
Für den seit 2019 für die in Kelberg ansässige GT-Truppe startenden 26.jährigen Stolz markiert der Einsatz das DTM-Debüt. Mit dem Toksport-WRT Einsatz wächst das AMG-Kontingent am Ring auf 9 Autos von 6 Teams an. Bei 20 Startern besteht somit fast das halbe Feld aus Mercedes-Boliden.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in FIA-GT3 ( FIA-GT3 )
Unsere Kollegen von Sportscar 365 haben nähere Details zum geplanten 2. Evo-Update des Honda/Acura NSX GT3 veröffentlich. Demnach plant Honda ein kleineres Update für den GT3-Boliden für die 2022ér Saison. Beim NSX GT3 Evo22 (Bild: HPD) soll es sich nicht um ein Performance-Update sondern eine Überarbeitung in Richtung höherer Zuverlässigkeiten handeln.
Das Update umfasst unseren Kollegen zur Folge überarbeitete Ladeluftkühler für den Motor, geänderte Federraten in den Aufhängungen sowie Anpassungen der Aufhängungsgeometrie. Gleichzeitig soll der Wagen größere Flüssigkeitstanks für Kühler, Bremsen und Treibstoff sowie überarbeitete Radnaben bekommen, die schnellere Reifenwechsel ermöglichen sollen. Ausserdem wurden die Scheinwerfer und die Klimaanlage überarbeitet. Das Update fällt somit eher moderat aus und soll auch einen moderaten Preis haben, der allerdings nicht angegeben wurde.
Honda hatte den NSX, der in Nordamerika unter der Vertriebs- und Performance-Marke Acura firmiert, 2017 vorgestellt und bereits 2019 ein erstes Evo-Paket nachgelegt. Das jetzt vorgestellte neue Evo-Paket soll den Wagen bis einschliesslich 2024 für weitere 3 Jahre im Wettbewerb halten. Produziert wird das Chassis des NSX GT3 Evo22 in Nordamerika, im Performance Manufacturing Center in Marysville, Ohio. Von dort werden die Wagen zu JAS Motorsport in Italien gebracht. Beim in Arluno bei Mailand gelegenen Technikpartner von Honda werden die GT3-Boliden dann komplettiert und an die Kunden ausgeliefert. Zudem erfolgt von hier aus auch die Betreuung der europäischen Kundenteams, von denen es allerdings mit Reno Racing und Nova Race derzeit nur 2 aktive Mannschaften gibt. Ein Engegement der deutschen Fugel Racing Mannschaft im ADAC GT-Masters scheiterte vor Beginn dieser Saison nach dem Absprung eines potientiellen Kundenpiloten.
Weit mehr Backing hat das Nordamerikanische Kundenprogramm. Unterstützt vom amerikanischen Acura-Ableger haben dort die Teams Meyer Shank Racing, Gradient Racing, Realtime Racing, Magnus Racing/Archangel, Compass Racing und Racers Edge Motorsports bereis Einsätze mit dem Honda absolviert, wobei Meyer Shank 2 mal 2019 und 2020 den GTD-Titel in der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship erringen konnte. Beide Male beteiligt war auch Mario Farnbacher, der nun auch als Entwickungspilot für das neue Evo-Paket fungierte. Zudem setzen derzeit 3 zusätzliche Mannschaften in der japanischen Super-GT-Serie – das Team Upgarage, Yogibo Drago Corse und ARTA – den Wagen im asiatischen Raum ein.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Im Rahmen des 24 Stunden Rennen von Le Mans startet erneut das Michelin Le Mans Cup-Feld zum den beiden einstündigen Road to Le Mans Rennen. Erneut wächst das Feld dabei auf die maximale Grösse von 46 Wagen - 11 GT3 und 35 LMP3 – an. Dabei starten auch etliche Gaststarter aus der Europäischen Le Mans Serie im Rahmen der Rennen auf dem Circuit de la Sarthé.
Das LMP3-Feld umfasst insgesamt 25 Ligier JS P320 LMP3, 9 Duqueine M30-D08 LMP3 und einen Adess 03-Evo. Zusätzlich zu den 23 Stammteams der Serie starten unter anderem je ein ein zusätzlicher DKR Engineering (die Luxemburger Mannschaft war bislang 3 mal beim Top-Event der Serie erfolgreich) und ein Rinaldi Racing-D08, ein Duqueine der italienischen TS Corse Mannschaft je 2 zusätzliche RLR Motorsport und Nielsen Racing Ligiers sowie je ein Ligier der ELMS-Mannschaften von Cool-Racing und MV2S Racing. Ein zusätzlicher Ligier wird vom Racing Spirit of Le Mans Team gestellt. Auch beim Adess handelt es sich um einen Gaststarter: das australische Revere Lifestyle Team wird mit 2 australischen Piloten am Klassiker teilnehmen.
In der GT-Klasse fehlt das deutsche 10Q Racing Team in der Klasse. Dafür kommen gleich 2 zusätzliche AF Corse Ferraris, 2 Team WRT Audi R8 LMS GT3 Ein Oman Racing Aston Martin , ein Herberth Motorsport Porsche 991 GT3 R und ein Mercedes AMG GT3 des französischen Racetivity Teams ins Feld. Somit setzt sich das GT-Feld aus 5 Ferrari, je 2 Audi und Porsche sowie je einem AMG und Aston Martin zusammen.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Die Saisonrennen Nr. 7 und 8 der Supercar Challenge fanden beim Jack´s Racing Day in Assen statt. Doch was genau ist der Jack´s Racing Day ? Jacks´s Casino ist der neue Hautsponsor des traditionellen Großevents am TT Circuit welches zuvor unter dem Namen Gamma Racing Day und Rizla Racing Day bekannt war. Normaler Weise pilgern bei diesem Rennen gut und gerne 80.000 Zuschauer an die Strecke. Dieses Jahr waren es unter Pandemie Bedingungen deutlich weniger. Es war von 45.000 über das Wochenende die Rede.
Die Supercar Challenge bestritt ihre beiden Läufe in einem gemeinsamen Feld mit dem BMW M2 Cup sodass ein ansehnliches Feld von 43 Fahrzeugen am Start stand. Die drei Deldiche Racing Norma belegten im Qualifying die ersten drei Startplätze Sam de Jonghe eroberte die Pole Position. Schnellster GT war der BMW M6 von Nicky Catsburg.
Das erste Rennen am Samstag startete bei regennassen Bedingungen und endete nach 20 Runden vorzeitig mit der roten Flagge nach dem Henk de Jongh seinen Mercedes AMG GT3 kräftig im Reifenstapel versenkt hatte. Er blieb zum Glück unverletzt. Wie schon im Training dominierten die drei Deldiche Racing Norma auch das Rennen und belegten die ersten drei Plätze. Sam de Jonghe und Thomas Piessens siegten vor Tom Boonen und Tim Joosen / Luc de Cock. Für den vierten Norma mit Alain Berg am Steuer endete das Rennen im Kiesbett was eine zwischenzeitliche Safty Car Phase nach sich zog. Die GT Klasse endete mit einem BMW Dreifachsieg in Person von Max Tubben im Z4, Nick Catsburg im M6 und Daan Meijer im Z4. Sie profitierten von einer 30 Sekunden Zeitstrafe gegen den Lamborghini Piloten Bob Herber wegen eines zu kurzen Boxenstopps was ihm den Klassensieg kostete. Bas Koeten Racing sicherte sich den Sieg in der BMW Trophy. Marcel van de Maat siegte mit seinem BMW M3 in der Supersport 1 Division, in der Supersport 2 war der Johan Kraan Motorsport Radical erfolgreich. Mark Wieringa siegt mit seiner Silhouette in der Sport Division.
Verfasst von Annette Laqua. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)

Beim 2 Saisonmeeting des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup im Rahmen der Gamma Racing Days hat Robin Rogalski auch am Sonntag triumphieren können. Der Champion des Audi R8 LMS GT4-Cups 2019 bewies auf dem 4,555 Kilometer langen TT Circuit in Assen, dass er auch im Trockenen die Konkurrenz im Griff hatte. Da Rogalski zudem die schnellste Rennrunde gelang, übernimmt er nun auch die Spitze der Fahrerwertung. Tom Spitzenberger belegt punktgleich Tabellenplatz 2; er musste sicherneut hinter Rogalski einreihen. Glücklich war auch Max Zschuppe: er eroberte mit Rang 3 seinen ersten Podestplatz im deutschen Audi Markenpokal.
Robin Rogalski nutzte seine Pole Position und übernahm die Führung. Sofort konnte er sich vom Feld absetzen, an dessen Spitze Tom Spitzenberger und Tomasz Magdziarz zunächst um Rang zwei stritten. In der ersten Kurve nach dem Start drückte sich der Pole am Deutschen vorbei, in Umlauf zwei holte dieser sich Position zwei wieder zurück. Zu Rogalski, der zu diesem Zeitpunkt schon enteilt war, konnte Spitzenberger nicht mehr aufschließen,
er brachte den zweiten Platz aber sicher ins Ziel. Sein Rückstand auf den dominierenden Sieger betrug nach 15 Rennrunden fast 8s.
Während das Duo an der Spitze problemlos Richtung Ziel steuerte, unterlief dem bis dahin drittplatzierten Magdziarz in der vierten Runde ein Fahrfehler, den Max Zschuppe ausnutzen konnte. In der Folge sah Magdziarz sich unter Druck von Christian Wicht, während Zschuppe ein kleines Polster zu seinen beiden Verfolgern aufbaute und wenig später als Dritter die Ziellinie kreuzte. Wicht wartete unterdessen geduldig, doch sein Vordermann gab ihm keine Chance auf einen erfolgreichen Angriff. Da dieser laut Rennleitung jedoch zu häufig die Streckenbegrenzungslinien überfuhr, erhielt er im Ziel eine 3s-Strafe, die ihn letztendlich doch hinter Wicht zurückwarf. Und weil dessen härtester Am-Rivale Tobias Erdmann sich schon in Umlauf drei aus dem Rennen drehte, war Wicht auch der Pokal für den besten Am-Piloten nicht mehr zu nehmen.
Auf den Plätzen 6-9 wurden der beste Junior Max Gruhn, Vivien Schöllhorn, Tobias Seyffarth und Dominik Gruhn abgewinkt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Der ACO hat bereits vor einer Woche die Le-Mans-spezifische Balance of Performance für den am kommenden Sonntag geplanten Le Mans Testtag veröffentlicht. In der GTE-Pro Klasse, die nun Engagements von 8 Fahrzeugen (zusätzlich zu den je 2 AF Corse-Ferrari und Werks-Corvettes ist das Porsche-Kontingent durch die pilotentechnisch aufgewerteten Engagements von Weather Tech und Hub Auto auf nun 4 911´er angewachsen) verzeichnet, dürfen die AF Corse Ferrari-Crews im Vergleich zum Vorjahr 10kg ausladen und sind nun mit 1269kg Gesamtgewicht unterwegs. Porsche darf lediglich 1 kg auf 1285kg Gesamtgewicht ausladen, bekommt aber dafür mit nun 99l Tankkapazität einen Liter mehr für ihre durchschnittlich 14 Runden langen Stints zur Verfügung, was übrigens rein rechnerisch für die dem zugrunde liegenden 190,8 km einen Maximalverbrauch von 52l/100km für die 911´er kalkulieren lässt. Damit liegt man nun bei der selben Tankgrösse wie die Corvettes, die mit 1276kg und einem 42,7mm Restriktor unverändert zum letzten Jahr unterwegs sind.
Im letzten Jahr gewann Aston Martin das Rennen in der GTE-Pro-Klasse vor den auf Rang 2 und 4 einlaufenden AF Corse Ferraris, während Porsche sich mit dem #91 Wagen die Pole holen konnte. Im Rennen waren die Aston Martin und Ferrari an der Spitze unter sich, während die Porsche zusätzlich zum Leistungsdefizit durch technische Defekte eingebremst wurden. Insofern dürfte abzuwarten sein ob die prognostizierten Änderungen den Vorteil für die in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft nach 3 absolvierten Rennen gegenüber den Porsches zurückliegenden Ferraris an der Sarthe nicht noch weiter verschärfen.
In der GTE-Am-Klasse müssen sowohl die Ferrari- als auch die Porsche-Teams zusätzliche 10kg gegenüber den Pro-Autos einladen. Während die F488 hier mit 1279 kg und die 911´er mit 1295kg unterwegs sind wird den hier startenden Aston Martin Vantage AMR GTE Mannschaften von TF Sport, Aston-Martin-Racing und D´Station-Racing ein Basisgewicht von 1257kg zugestanden. Dies erstaunt, da TF Sport schon im Vorjahr hier einen klaren Sieg in der Klasse einfahren konnte.
In der Top-Klasse wird lediglich eine Änderung verzeichnet. Der Alpine A480 LMP1 darf demzufolge nur noch 844MJ pro Stint statt 918 wie noch bei der WEC-Runde in Monza verbrauchen. Damit soll das Alpine Team auf die selbe Stintlänge wie die Toyotas kommen, gleichzeitig vergrössert sich aber die Leistungs-Lücke zu den Toyota-Hypercars. Davon ungeachtet bleiben die maximalen Leistungswerte zwischen Alpine, Toyota und Glickenhaus mit 450/515/520kW Spitzenleistung und 952/1066/1030kg Basisgewicht auf den selben Werten wie bei den Rennen in Monza und Portimao.
Anders als bei den WEC-Rennen gibt es in Le Mans keine Handicap-BoP. Zudem behält der ACO es sich vor die Werte zwischen dem Testtag und dem eine Woche darauf anstehenden Rennen noch einmal zu verändern.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Laut einem Artikel unserer Kollegen von Sportscar 365 steht die Bekanntgabe des nächsten LMDh-Projekts just bevor. Demnach will General Motors ein solches Programm im Verlaufe des in 2 Wochen anstehenden Le Mans-Wochenendes bekannt geben. Eine Verkündigung im Rahmen des just absolvierten IMSA-WeatherTech SportsCar Championship-Wochenendes in Road Amerika hatte der amerikanische Auomobilkonzern abgesagt, da noch letzte Unsicherheiten über das Branding des Einsatzes in Zusammenhang mit Details der anstehenden Umbrüche im GT-Reglement an der Sarthe und in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft bestehen.
Derzeit ist GM mit 2 Marken in der Sportwagenszene vertreten: mit Corvette und dem Werksteam Corvette Racing in der GTLM-Klasse sowie mit einem von Dallara gefertigten DPi-Chassis mit Cadillac Branding. Nach möglichkeit will man beide Engagements sowohl in der IMSA als auch in Le Mans und der angeschlossenen FIA Langstrecken Weltmeisterschaft fortführen. Da aber im Vorfeld letzte Gespräche über die Zukunft der GT-Klasse geführt werden – die wahrscheinlich auf das neue GT3-Reglement umgestellt werden soll, wofür Corvette erst ein eigenes Modell entwickeln müsste, passt die Marken-Strategie noch nicht lückenlos zusammen.
Ein mögliche spekulative Option wäre zum Beispiel, das die zu entwickenden DPi, die erneut auf Dallara-Basis aufgebaut werden sollen, übergangsweise oder parallel auch als Corvette-DPi in der WM und an der Sarthe an den Start gebracht werden sollen. Einsatzteam des GM-Programms soll übrigens Chip Ganassi Racing werden, die in diesem Jahr wieder mit einem DPi in der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship aktiv sind.
Verfasst von Annette Laqua. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Auf dem 4,555 Kilometer langen TT Circuit Assen absolvierte der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup seine Saisonrennen #3 und #4. Im Rahmen der Gamma Racing Days. Im teils strömenden Regen am Samstag machte der eigentlich in der ADAC GT4 Germany startende Nachwuchsrennfahrer Robin Rogalski keinen Fehler und feierte im 3.Saisonlauf einen klaren Sieg. Tom Spitzenberger wurde als Zweiter abgewinkt und bleibt weiterhin Tabellenführer im GT4-Markenpokal. Als Dritter glänzte Tomasz Magdziarz bei seinem ersten Einsatz im Audi R8 LMS GT4-Markenpokal. Der Pokal für den besten Am-Vertreter ging an Tobias Erdmann, in der Junior-Klasse war Vivien Schöllhorn vorne.
Das Rennen war noch keine 2 Runden alt, da begann es zu regnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Tomasz Magdziarz sich bereits an den beiden Am-Piloten Christian Wicht und Tobias Erdmann vorbei auf Rang drei geschoben, vor ihm fuhren nur noch Robin Rogalski und Tom Spitzenberger. Letzterer musste sich am Start Rogalski geschlagen geben und fiel auf Platz zwei zurück. Aufgrund des Niederschlags schickte die Rennleitung in Umlauf zwei zunächst das Safety Car auf die Strecke, das das Feld zwei Runden später zum Reifenwechsel in die Boxengasse führte. Nachdem alle Rennwagen mit Regenreifen ausgerüstet waren, ging es mit einer weiteren Runde hinter dem Führungsfahrzeug weiter. Auf nun nasser Piste setzte Rogalski sich direkt vom Rest des Feldes ab, während Christian Wicht um seinen fünften Platz bangen musste. Denn hinter ihm machte Am-Rivale Tobias Erdmann Druck, nachdem Wicht kurz zuvor bereits von Max Zschuppe überholt wurde.
In Umlauf 8 hatte Erdmann dann einen Weg gefunden und übernahm die Spitze der Am-Kategorie. Weiter vorne rückte Madgziarz immer näher an Spitzenberger, doch der brachte seinen zweiten Platz hinter dem überlegenen Sieger Rogalski sicher ins Ziel. Zschuppe sicherte sich Position vier vor dem Am-Duo Erdmann und Wicht. Als Siebte sah Vivien Schöllhorn die Zielflagge vor Max Gruhn, Tobias Seyffarth und Dominik Gruhn. Rang sieben bedeutete für Schöllhorn gleichzeitig Position eins bei den Junioren.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Die 10 Runde der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship, das Rennen auf dem Road America Rundkurs bei Elkhard Lake, ist mit einem Sieg des Action Express Racing Cadillac DPi des Duos Felipe Nasr und Luis-Felipe Derani zu Ende gegangen. Das brasilianische Duo auf dem rot-weissen #31 Whelen-Cadillac querte nach 76 absolvierten Runden die Ziellinie am gestrigen Sonntag abend mit einem Vorsprung von 1,6s auf den Multimatic Mazda DPi des britischen Duos Oliver Jarvis und Harry Tincknell. Das Podium kompletierte der Chip Ganassi Racing Cadillac von Renger van der Zande und Kevin Magnussen, der die beiden hinter sich plazierten Acuras am Ende klar auf Distanz halten konnte.
In der LMP2-Klasse triumphierte das Era Motorsports Motorsport Duo Merriman/Dalziel mit seinem Oreca, während in der LMP3-Klasse der Ligier JS P320 LMP3 des Core Autosport Duos Bennett/Braun den Sieg einfuhr. In der GTLM-Klasse war der Weather Tech-Porsche von Cooper MacNeill und Matt Campbell über die beiden Corvettes erfolgreich, während in der GTD-Klasse das Pfaff Motorsport Porsche 991 GT3 R-Duo Zach Robichon & Laurens Vanthoor den Klassensieg mit einem Vorsprung von 11,8s vor dem Turner Motorsport BMW M6-GT3 von Auberleen/Foley und weiteren 2,2s vor dem Wright Motorsport Porsche von Hindman/Long ins Ziel retten konnte.
Als nächstes Rennen der Serie steht die vorletzte Meisterschaftsrunde in Laguna Seca am 12.September auf dem Plan.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Marco Wittmann hat beim 2. DTM-Rennen in Zolder , dem 6.Saisonlauf 2021 der in diesem Jahr erstmals unter der GT3-Plattform operierenden Serie seinen 16. Seriensieg erzielt. Mit seinem Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 fuhr der zweifache DTM-Champion der Saisons 2014 und 2016 den ersten Seriensieg für das Team aus dem niedersächsischen Melle ein. Hinter Wittmann komplettierten Maximilian Götz auf dem Haupt Racing Team Mercedes AMG GT3 und Liam Lawson auf seinem Red Bull Racing by AF Corse Ferrari F488 GT3 das Podium.
Der ursprünglich drittplazierte AMG-Pilot Lucas Auer fiel wegen eines Zeitstrafe aufgrund eines Boxenstopvergehens auf P5 hinter Audi-Pilot Nico Müller zurück. 17 der 19 gestarteten Piloten nahmen am Ende nach 39 absolvierten Runden die Zielflagge entgegen. Eine Kollision zum Start mit dem ROWE Racing BMW M6-GT3 von Sheldon van der Linde hatte AMG-Pilot Vincent Abril ins frühzeitige Aus befördert. Audi Pilotin Sopia Flörsch musste ihren R8 vorzeitig nach 25 Runden mit nachlassendem Bremsdruck in der Box abstellen.
In der Tabelle führt weiter der im Sonntagsrennen achtplatzierte Kelvin van der Linde. Mit 101 Punkten liegt der Südafrikaner 21 Zähler vor AF Corse-Pilot Lawson, auf Rang 3 folgt Götz mit 72 Punkten. Das nächste DTM-Meeting findet nun am 20-22 August am Nürburgring statt.