GT & Prototype Challenge Zolder

Im GTP SP Zolder NormaRahmen des Super Prix in Zolder fand der dritte und vierte Saisonlauf der GT & Prototype Challenge statt. Zweieinhalb Monate waren seit den Auftaktrennen in Spa mittlerweile vergangen bei welchem lediglich 10 Fahrzeuge am Start standen. Besser sah es in Zolder leider auch nicht aus. Erneut war das Feld mit 10 Autos sehr dünn besetzt. Im Gegensatz zu Spa als man noch in einem gemeinsamen Feld mit der Supercar Challenge fuhr zeigte man jetzt in Zolder in den beiden separaten Rennen einen sehr schwachen Auftritt.

Im GTP SP Zolder GinettaQualifying sicherte sich der Deldiche Racing Norma von Luc de Cock und Tim Joosen die Pole Position. Das erste Rennen am späten Samstag Nachmittag konnten die beiden Norma Piloten souverän für sich entscheiden. Nach 36 Runden siegten sie mit 40 Sekunden Vorsprung vor dem Ginetta LMP3 der beiden Luxemburger Lequeux / Ueberecken. Der aus der DMV GTC bekannte Max Aschoff komplettierte im Praga als dritter das Podest. Dahinter folgten Roman Krumins im Wolf GB08, Henk Thuis im Pumax RT, Bakker / Pardo im Ligier LMP3, Wim Jeuris im Radical und Ooms / Gillion im Praga. Der Praga von Gray / Berg sowie der Mosler von Berry van Elk sahen die Zielflagge nicht. Die Probleme am Mosler waren leider so groß das er am zweiten Rennen nicht mehr teilnehmen konnte.

Der GTP SP Zolder Pumaxzweite Lauf fand am Sonntag Vormittag bei brütend heißen Temperaturen statt. Kein Glück hatten die Vortagessieger de Cock / Joosen. Sie mussten ihren Norma nach 6 Runden mit einem Schaden am Heck abstellen welcher durch eine Kollision mit einem Praga verursacht wurde. Danach machten es sich Lequeux / Ueberecken an der Spitze gemütlich und fuhren mit ihrem Ginetta LMP3 zum ersten Saisonsieg. Der Ligier LMP3 von Bakker / Pardo kam mit mehr als einer Minute Rückstand als zweiter ins Ziel. Den dritten Platz belegte Roman Krumins mit seinem Wolf. Henk Thuis wurde im Pumax vierter vor Ooms / Gillion im Praga, Wim Jeuris im Radical sowie Max Aschoff und Grey/Berg welche mit ihren Praga RT1 mit technischen Problemen zu kämpfen hatten.

Das dritte Rennwochenende der GT & Prototype Challenge findet am 14/15 Juli in Zandvoort im Rahmen der DTM statt.

Testtag zum 24h Spa

64 Autos fanden sich vergangen Dienstag zum all jährlichen Stelldichein zum 24h Spa auf der Ardennen Achterbahn ein. Die Teams wurde mit strahlendem blauem Himmel begrüßt und pünktlich um 9 Uhr morgens ging die Ampel auf Grün und läutete die erste 3 Stunden dauernde Session ein. Insgesamt standen den Teams 8h Testzeit zur Verfügung. 0F2A2119h

 

Wie üblich fuhren die meisten Teams direkt auf die Piste, drehten allerdings nur eine Installations-Runde und gingen wieder in die Box.

Trotzdem kam schnell Fahrbetrieb auf der gut 7 km langen Piste auf, denn die Teams wollten so viele Daten wie möglich für das Ende Juli stattfindende Rennen sammeln.

 

Die morgendliche Trainings-Einheit wurde mehrfach mit der Rote Flagge unterbrochen, die Gründe hier für lagen bei Ausrutschern ins Kiesbett oder ähnlichem. Für die erste Unterbrechung sorgte der Black Falcon Mercedes mit der #5 als der Fahrer beim Anbremsen von Les Combes die Kontrolle verlor und in die Leitplanke einschlug.

 

Nach 3h am Vormittag war es am Ende der #2 WRT Audi R8 von Frijns/Müller/Rast die sich mit 2:19,999 Min. knapp vor dem KÜS Team 75 Bernhard Porsche den Platz an der Sonne sichern konnten. Dem Porsche fehlten rund 0,250 Sekunden. 2

 

Die nachmittaglichen 5h verliefen weitest gehend unfallfrei und die Teams spulten ihre Programme ab. Es war deutlich zusehen das die Priorität nun auf längeren Stints lag um einfach zugucken wie der Wagen mit den Reifen umgeht.

 

Ein solides Debüt auf der Strecke von Spa-Francorchamps absolvierte der einzige Honda NSX GT 3, am Ende des Tages belegte man den 19ten Gesamtrang. Die anderen für 2018 aufgelegten GT3 wie der Nissan und der neue Bentley kamen auf die Ränge 2 und 4. Komplettiert würde es von Lexus des Emil Frey Teams auf P17.

 

Von den nach insgesamt 8h Fahrzeit war es dann am Ende der in der reinen AM Klasse genannte Herberth Motorsport Porsche #991 mit Häring/Brauner/Triller/Renauer die sich mit 2:19,833 Min. ganz knapp die schnellste Zeit der am 24h Rennen teilnehmenden Autos notieren ließ. Lediglich 0,055 Sekunden langsamer umrundete der #23 Nissan die 7,004 Meter lange Strecke.0F2A2374h

 

Die absolute Bestzeit ging an einen Aston Martin der für den später diesen Monat stattfindenden British GT Lauf in Spa trainierte.

 

Nun bleibt den Teams noch gut 3 Wochen um alle Daten auszuwerten und sich auf der Saison Highlight der Blancpain GT vorzubereiten.Testtag zum 24h Spa

GT4 Central Runde beim Truck GP

Das gt4esnringdritte Meeting der GT4 Central Serie findet ebenfalls an diesem Wochenende am Nürburgring im Rahmen des Truck GP statt. Leider hat die volle Zuschauerkulisse nicht zu einem entsprechenden Anstieg der Starterzahlen geführt. 13 GT4 – 3 KTM X-Bow , 2 Mercedes AMG GT4 , 2 Audi R8 LMS GT4 , 2 Porsche Cayman GT4 CS MR 2 Maserati Grand Tourismo MC GT4 und ein SIN R1 GT4 - stehen an diesem Wochenende am Start. Dabei umfasst das Feld wieder 2 Gaststarter. Das Team Phoenix Racing bringt die beiden Audi mit den Besatzungen Gosia Rdest/Oscar Tunjo und John-Louis Jasper/Helmut Rödig an den Start.

Die beiden Rennen finden am Samstag ab 13.40 Uhr und am Sonntag um 12.50 Uhr statt.

Luca Ludwig gibt LMP3-Debüt

An lucaludwigdiesem Wochenende findet in Dijon-Prenois das vierte Rennwochenende der VdeV-Serie statt. Aus deutscher Sicht gibt es dabei ein interessantes Debüt: ex ADAC GT-Masters-Champion Luca Ludwig - derzeit in der deutschen Serie auf dem Ferrari F488 GT3 der HB-Racing Mannschaft unterwegs - VdeVdijonwird seinen allerersten LMP-Einsatz absolvieren. Der 29-jährige GT-Routinier startet auf einem der beiden gelb-grünen Ligier JS P3 LMP3 der deutsch-polnischen Inter-Europol-Mannschaft. Dort unterstützt er Stammpilot Paul Scheuschner, der auf dem zweiten Tabellenrang der LMP3-Serie hinter den tabellenführenden Teamkollegen Kuba Smiechowski und Pontus Fredericsson liegt.

Allerdings wird das Rennen in Dijon-Prenois im Zeichen eines weitergehenden Teilnehmerschwundes ausgetragen. Immerhin 15 LMP3 stehen nur 3 PFV-Fahrzeuge und nur 2 GT für das Rennen am Sonntag ab 12.25 Uhr (Livestream auf der Website der VdeV-Serie) gegenüber. Die CN boykottieren abermals die Veranstaltung. Mehr zu den Hintergründen dazu werden wir in den kommenden Wochen berichten...

VLN3 Nachlese

Im muhlner123Nachgang des dritten VLN Langstreckenmeisterschaftslaufs, des 60. ADAC ACAS H&R-Cups, (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) haben sich noch einige Neuigkeiten ergeben. So wurden zwei Teams nachträglich disqualifiziert: das Team Pixum Adrenalin Motorsport mit dem  BMW M235i Racing Cup (#650) sowie Mühlner Motorsport, Porsche 911 GT3 Cup (#123). Beide Fahrzeuge entsprachen nicht dem jeweiligen Technischen Reglement in den Klassen Cup 5 und Cup 2. Am Adrenalin-BMW wurde bei der standardmäßigen Nachuntersuchung eine nicht serienmäßige Tankabdeckung erkannt. Im Fall des Mühlner-Porsche wurden die Technischen Kommissare aufgrund eines Protests eines Mitbewerbers (GetSpeed Performance) tätig und stellten dabei fest, dass ein Bauteil im Bereich des vorderen Stoßfängers nicht den Regularien entsprach.

Die Disqualifikationen wirken sich auf die vorderen Tabellenpositionen aus. Im Fahrzeug mit der Startnummer 650 waren die bis dato Tabellenführer David Griessner und Yannick Fübrich am Start; den Mühlner-Porsche pilotierten Marcel Hoppe, Moritz Kranz und Tim Scheerbarth, die Rang sechs in der Meisterschaft vor Lauf 3 inne hatten.

Für Mühlner äusserte sich Tim Scheerbarth zur Disqualifikation: "Leider wurden wir disqualifiziert, weil wir ein illegales Bauteil am Auto hatten. Dabei ging es um eine Abdeckung der mittleren Kühleröffnung, die wir bereits beim letzten VLN-Rennen genutzt haben. Damals und an diesem Wochenende wurde die Platte aus Carbon bei der technischen Abnahme nicht beanstandet. Dass der Protestgegner wegen einer Unaufmerksamkeit unsererseits einen Wertungsausschluss fordert, anstatt die Thematik im Vorfeld zu besprechen, empfinde ich in einer Breitensportrennserie wie der VLN als unpassend. Nichts desto trotz müssen wir mit der Disqualifikation leben, denn wir haben nicht sauber gearbeitet und die Platte ist de facto nicht erlaubt“, erläuterte Tim Scheerbarth nach dem Rennen. „Die Abdeckung haben wir aus rein optischen Gründen montiert, damit unser Partner in diesem Bereich des Fahrzeugs besser sichtbar ist. Das Ganze bringt keinerlei Vorteile. kremerk3Weder die Motorleistung noch die Aerodynamik des Autos werden von unserem Schild nicht beeinflusst. Eine Abdeckung des gleichen Bereichs mit Klebeband, wie es bei fast jedem VLN-Rennen bei diversen Cup-Porsche zu sehen ist, ist zum Beispiel erlaubt. Unsere elegantere und endgültige Lösung wurde leider als Anbauteil gewertet und ist demnach illegal.“

Der Ausfallgrund des Kremer Gruppe H-Porsches ist mittlerweile auch vom Team bekannt gegeben worden. Nach gut fünf Runden stellte Pilot Wolfgang Kaufmann eine unpräziser werdende Lenkung fest: „Auf der Döttinger Höhe habe ich dann mal probiert, wie die Lenkung reagiert und schnell gemerkt, dass sie nicht mehr so feinfühlig reagierte wie gewohnt“, so Kaufmann. Zur Vorsicht nahm der Westerwälder etwas Tempo raus und fuhr den Stint vorsichtig zu Ende. An der Box prüfte die Kremer Racing Crew die Lenkung, was 20 Minuten Standzeit und den möglichen Gruppensieg kostete. Teamkollege Baunach übernahm für Stint Nr. 2, doch das Problem tauchte beim nächsten Stopp wieder auf. Aus Sicherheitsgründen entschied sich das Team dann, den Porsche 997 K3 aus dem Rennen zurück zu ziehen.

Begeistert war man bei Teichmann Racing mit dem Debüt des neuen KTM X-Bow GT4 in der CUPX-Klasse. Am Ende der 4 Stunden des dritten VLN Laufes stand Gesamtrang 13 in den Ergebnislisten. Gedacht war der Einsatz des KTM´s durch die beiden Piloten Dennis Trebing und Marc Hennerici als Test und Abstimmungsfahrt. Die beiden Fahrer waren mehr als begeistert, und man lieferte sich sogar Positionskämpfe mit einigen der GT3-Fahrzeuge, die deutlich die Stärken des KTM X-Bow zeigten.

Für die kommenden LVLN-Läufe 4, 5 und 8 hat sich Ferrari Challenge USA Fahrer Peter Ludwig bei Black Falcon einen Sitzplatz in einem der Mercedes AMG GT4 gesichert. Das Fahrzeug wird schon beim nächsten Lauf am 7.7 mit dem frischgebackenen GT4-European Series-Laufsieger Gabriele Piana und Ludwig starten.

BMW und McLaren GT4-Siege in Misano

Mitmisanostart einem wieder einmal vollen Feld von 43 Wagen und 2 spannenden umkämpften Rennen begeisterte die GT4-European Series am vergangenen Wochenende bei ihrem Auftritt in Misano das Fachpublikum. Im Rahmen des SRO- Blancpain GT Serien-Sprint-Cup-Auftritts auf dem italienischen Kurs gingen die beiden Siege an BMW und McLaren.

Lauf 1 erlebte RN Vision STS 111 Misano 2018den ersten Gesamtsieg der deutschen RN Vision STS -Mannschaft. Zwar querte der BMW M4-GT4 von Gabriele Piana und Razvan Umbrarescu am Samstag nachmittag die Ziellinie nur als zweites fahrzeug 2,4s hinter dem Equipe Verschuur McLaren 570S GT4 von Finlay Hutchinson und Ricardo van der Ende, jedoch hatten die vermeintlichen Sieger zuvo eine 40s Zeitstrafe erhalten. In der Schlussphase des Renenns hatten sowohl der McLaren von Van der Ende als auch der Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4 von Milan Dontje und seinem Co-Piloten Nicolas Möller-Madsen sich bei Beginn der zweiten Safety-Car-Phase ein Überrundungsmanöver gegen einen Konkurrenten geleistet, das man bis zu Restart nicht rückgängig machete. Dafür bakam man von der Rennleitung kurz vor dem Ende eine 40s Zeitstrafe die den McLaren auf P20 zurück warf, während Dontje den Audi 2 Runden vor dem Ende in den Kies schmiss.

Hinter dem glücklichen BMW-Duo, das sich von Platz 12 gestartet damit auch den Sieg in der Silver-Klasse erkämpfte, kamen der HHC Ginetta G55 GT4 des britischen Duos Tregurtha/Middleton und der Klassensieger der Pro-Am-Klasse, der racing one Audi R8 LMS GT4 von Markus Lungstrass und Hamsa Owega ins Ziel. Die Amateurwertung gewann der Autorlando Porsche 997 GT4 des italienischen Duos Ghezzi/Giovanelli.

In Lauf 2 equipeverschuurmclarengelang der McLaren Mannschaft der Equipe Verschuur dann der am Samstag noch vorenthaltene Sieg. Nach 34 Runden kamen van der Ende/Hutchinson mit 10,3s Vorsprung als unangefochtene Erste über die Ziellinie. Dahinter erkämpfte sich das RN Vision STS-Duo Piana/Umbrarescu erneut einen starken 2.Gesamtplatz. Den dritten Platz erkämpfte sich das KTM X-Bow-Duo Ferdinand Stuck/Reinhard Kofler. Der Sieg in der Pro-Am Klasse ging nach einer starken kämpferischen Endphase an den zweiten RN Vision STS-BMW M4-GT4 von Pavel Lefterov und Miguel Christovao. AM-Sieger wurde der schweizer Solo-Pilot und ex-Asiatischen Le Mans Serie-Champion Niki Leutwiler auf dem TFT Racing Porsche Cayman GT4 CS MR.

Die nächste Runde der GT4-European Series findet am 20-22.7 in Spa-Francorchamps in der Woche vor dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps statt.

United Autosports mit 4 Autos in der AsLMS

United Autosports mlmc united3222hat bereits jetzt ein Engagement in der kommenden Asiatischen Le Mans Serie 2018/2019 bestätigt. Das britisch-amerikanische Team will dort mit 4 Wagen – 2 von Onroak gemieteten älteren Ligier JS P2 LMP2 (der P217 ist derzeit noch nicht in der Asiatischen Le Mans Serie zugelassen) und 2 Ligier JS P3 LMP3 - antreten. Die Mannschaft von McLaren-Mitbesitzer Zak Brown ist bereits mit mehreren Fahrzeugen in der Europäischen Le Mans Serie und im Michelin Le Mans Cup engagiert. Piloten für das Engagement stehen derzeit noch nicht fest sollen aber in den nächsten Wochen fixiert werden. Die Saison der Asiatischen Le Mans Serie beginnt in diesem Jahr am 24.November im chinesischen Shanghai.

Rückblick auf den DMV GTC Nürburgring

Wir Start R2 Nbr 007schulden euch noch den Rückblick auf das Rennwochenende des DMV-GTC auf dem Nürburgring am 08./09. Juni 2018).

Im Rennen am Samstagmittag setzte sich Land Motorsport Audi R8 LMS GT3-Pilot Ronny C’Rock durch. Der Audi-Pilot kontrollierte von Beginn bis zum Ende das Feld und holte seinen zweiten Saisonsieg. Er profitierte auch davon, dass Carrie Schreiner beim Start nicht so gut wegkam und zwar aufholen konnte, sich am Ende aber mit Platz zwei begnügen musste. Den letzten Podestplatz erkämpfte sich Benni Hey mit seinem Porsche 991 GT3 R , vor Mercedes SLS AMG GT3-Pilot Kenneth Heyer . Eilentropp Ronny Nbr 019Nachdem der Mercedes-AMG GT3 am Vortag einen Unfall hatte, war er nicht mehr einsatzbereit und das Team setzte einen Mercedes SLS AMG GT3 ein, der eigentlich für Taxifahrten vorgesehen war. Doch wie stark die die Kombination Fahrer/Auto war, zeigte sich, als Heyer vom vorletzten Startplatz bis auf Rang drei vorfuhr.

In den Klassen siegten Klaus Horn (Klasse 3), Georgi Donchev (Klasse 4), Max Aschoff (Klasse 5) und Kevin Arnold.

Das Rennen am Samstagnachmittag sollte bei besten Bedingungen dann ein Herzschlagfinale werden. Nachdem Polesetterin Carrie Schreiner den Start erneut nicht gut meisterte, sprintete Kenneth Heyer mit dem SLS vorneweg. Doch die 19-Jährige Rennamazone kam im Laufe der 15 Runden immer näher heran. Heyer Nbr 090618 011Mit dem Messer zwischen den Zähnen griff Carrie Schreiner den anthrazitfarbenen Mercedes SLS AMG GT3 der equipe vitesse speziell auf den letzten Rennrunden wieder und wieder an, musste sich dann aber dem erfahreneren Kenneth Heyer geschlagen geben. Auch um den letzten Podestplatz entbrannte ein harter Kampf. Benni Hey konnte bis kurz vor dem Ende seinen dritten Rang verteidigen und sich immer wieder gegen Max Aschoff wehren. Doch schlussendlich ging der Praga vorbei und Aschoff zeigte sich im Ziel überglücklich.

Fünfter hinter dem ehemaligen Langstrecken-Spezialisten Hey wurde Tommy Tulpe (HCB-Rutronik Audi R8 LMS GT3), der sein Ergebnis von Rennen 1 damit um einen Platz verbessern konnte. Als Sechster überquert Dietmar Haggenmüller im Mercedes AMG GT3 die Ziellinie. Auf den Plätzen sieben bis zehn fanden sich Markus Alber (Corvette Z.06R GT3), Alois Rieder aus Österreich (Porsche 997 GT3 R), Suzanne Weidt (Lamborghini Huracan GT3) sowie Gaststarter Georgi Donchev aus Bulgarien (Porsche 991 GT3 Cup).

In der Meisterschaft führt Kevin Arnold nach seinen zwei Siegen souverän das Klassement an. Dahinter folgen schon Sepp Klüber/Kenneth Heyer vor Claus und Christopher Dupré. In drei Wochen werden die Karten im DMV-GTC neu gemischt: Diesmal vom 29. bis 30. Juni 2018 im „Königlichen Park“ der italienischen Stadt Monza nordöstlich von Mailand.

Rückblick auf den 2. "Road to Le Mans"-Lauf

Wir schulden euch noch das Ergebnis des zweiten Michelin Le Mans Cup-Laufs in Le Mans, des „Road to Le Mans“-Events. Im zweiten Lauf des 48 Wagen starken Feldes setzte sch die britische Lanan Racing Mannschaft mit dem Norma M30 von Michael Benham und Duncan Tappy gegen die Konkurrenz durch. Die Briten überquerten den Zielstrich mit einem Vorsprung von 7 Zehntelsekunden auf den United Autosports Ligier JS P3 LMP3 von John Falb und Sean Rayhall durch. Da die Lanan-Mannschaft Stammstarter in dr europäischen ACO-Serie ist gab es somit beim 4.ten Rennen der Serie zum ersten Mal einen neuen Sieger in der LMP3-Wertung.

Hinter der United Autosports Mannschaft die als Gaststarter aus der Europäischen Le Mans Serie im Rennen antrat, stieg es mit dem DB-Autosport Norma M30 von Jacques Wolff und Nicolas Schatz ein weiterer Norma , sowie ein weiterer Starter aus dem MLMC auf das Treppchen. Die in Le Mans anscheinend aerodynamisch stärkeren Norma belegten 6 der Top-10 Plätze im Feld, obwohl die Ligier Teams mit 24 startenden Fahrzeugen gegenüber den Norma (15) in der Überzahl waren.

Etwas Pech hatten die beiden deutschen Piloten im Rennen die mit Platz 2 (Laurens Hörr) und 4 (Jens Petersen) durchaus mit Siegchancen ins Rennen gestartet waren. Petersen wurde in der vierten Runde an P6 liegend Opfer einer Kollision mit dem Ecurie Ecosse Nielsen-Ligier, der dem Deutschen in der Michelin-Schikane aufs rechte Hinterrad rumpelte. Während der Ligier an Ort und Stelle ausfiel schleppte sich der deutsche DKR Engineering Engineering Pilot von da an mit einem krummen Auto über den Kurs und fiel bis auf P12 zurück. Es spricht für die Klasse seines Co-Piloten Leonard Hoogenboom das dieser sich mit dem sichtlich angeschlagenen Auto noch bis auf Gesamtrang 4 zurückkämpfen konnte.

Kaum weniger Pech hatte Laurents Hörr, der in seinem CD Sport Norma schon in der ersten Runde die Führung übernahm diese ausbaute und bis zum Boxenstop nicht mehr abgebben sollte. Allerdings schlug das Pech in seiner letzten Runde während des Boxenstopfensters in Form einer Slowzone zu, die unmittelbar hinter Hörr aufgehoben wurde, so das die Fahrzeuge der Piloten die schon gewechselt hatten den Rückstand zufahren konnten und Hörrs Partner Anthony Pons noch vor Antritt seines Stints 30s Rückstand aufbrummten. Am Ende kam der Norma des deutsch-französischen Duos mit einer Minute Rückstand auf die Sieger als Gesamt-Zehnter ins Ziel.

In der GT3-Wertung wurde der Spirit of Race Ferrari von Christoph Ulrich und Maurizio Medani vor 2 Kessel Racing Ferraris. Der nächste Lauf des Michelin Le Mans Cup findet am 21.7 am Red Bull Ring statt.

Land Motorsport erstmals auch in Spa am Start

Eine 2018 24hSpa 29 Driversneue Herausforderung steht für das Team Land Motorsport vom 26.-29. Juli auf dem Terminplan: Das prestigeträchtige 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps Nachdem 2017 ein Audi R8 LMS GT3 der französischen Sainteloc Mannschaft den Dauerlauf in den Ardennen für sich entscheiden konnte, liegt die Messlatte 2018 ganz oben.

Im Cockpit des MONTAPLAST Audi R8 LMS mit der Startnummer 29 werden neben dem Audi Sport-Piloten Kelvin van der Linde sein Bruder Sheldon van der Linde und der Schweizer Jeffrey Schmidt Platz nehmen. Gemeinsam waren sie bereits beim diesjährigen 24 Stunden in Daytona für das Team im Einsatz.

„Die Teilnahme am 24 Stunden Rennen in Spa wird nochmal eine spannende Herausforderung werden. Wir haben in den letzten beiden Jahren zusammen mit unserer Crew sehr viel Erfahrung bei Langstreckenrennen sammeln können und wollen das Team nun auch erstmals beim dem Ardennen-Klassiker im Feld des internationalen GT-Sports an den Start bringen.“ so Wolfgang Land, „Für diesen Einsatz binden wir neben unserer Stammcrew von der Nordschleife auch Peter Baron, unseren Strategen aus den USA mit ein.“

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