Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Das
in der DMV-GTC bekannte Team von Dupré Motorsport steigt in der kommenden Saison mit einem Mercedes AMG GT4 in die ADAC GT4 Germany ein. Dort will die Truppe mit dem österreichischen Junior Jacob Erlbacher (Foto: Mitte), den das Team von Klaus und Christoph Dupré (Bild: links bzw. rechts) letztes Jahr mit einem Jugendförderprogramm im DMV-GTC und der Dunlop 60-Serie eingesetzt hatte an den Start gehen. Der gebürtige Österreicher hatte 2019 Klassensiege in beiden Rennserien, den Vizemeistertitel im DMV GTC und den dritten Platz in der Gesamtwertung in der Dunlop 60 Teamwertung einfahren können.
„Jacob hat im letzten Jahr viel gelernt. Er hat Potential ganz vorne mitzufahren. Ich habe alle Aufzeichnungen angesehen, weiß wann der Junge bremst und Gas gibt, wie er die Stecken fährt, wo er gut ist und wo noch Luft nach oben ist,“ so Christoph Dupré „Wir haben uns entschieden, dass wir mit Jacob auch in 2020 weiter zusammenarbeiten wollen“.
Die
Mannschaft aus dem saarländischen Schiffweiler steht damit vor einer ersten vollen Saison im ADAC Rennpaket, nachdem ein projektierter Einstieg mit einem Audi R8 in das ADAC GT-Masters 2015 nach einem Testeinsatz beim Finale 2014 nicht realisiert werden konnte. Neu ist auch die Wahl eines AMG als Einsatzgerät, nach dem man bisher Audi- und zuletzt Porsche-Kunde war.
„Wir wollen vorne mitfahren und da sehen wir im Mercedes AMG GT4 das größte Potential. “, so Dupré. “Ich bin schon in einem Mercedes AMG GT4 Probe gesessen. Es sind komplett andere Dimensionen als im Porsche 911 GT3 Cup, den ich in 2019 gefahren bin. Man sitzt weit hinten und die Front ist lang. Der GT4 ist zwar langsamer als der GT3 Porsche, aber in dieser Rennserie gibt es viel mehr Starter,
somit mehr Konkurrenz. 2020 bin ich im Attack-Modus und das bietet diese Serie,“ erklärt Erlbacher die Entscheidung für den GT4. „Wir haben in 2019 sehr viel getan, um unsere Sponsoren bestmöglich darzustellen und somit ist die Basis geschaffen, den Anforderungen in 2020 auch in dieser Serie gewachsen zu sein. Es ist heutzutage nicht einfach, mit dem Wunsch im Motorsport erfolgreich zu sein, ans Ziel zu kommen. Aber ich setze alles daran.“
Wer als Teamkollege von Jacob Erlbacher zum Einsatz kommen soll, hat das Team noch nicht bekannt gegeben. Ebenso fehlen noch Bilder vom geplanten Design des Mercedes AMG GT4 der Mannschaft.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
ARC Bratislava,
die slovakische Mannschaft von Teamchef Miroslav Konopka, hat ihr Asiatisches Le Mans Serie-Programm vorzeitig beendet. Nach einem Ausfall bei der Auftaktrunde in Shanghai und dem dritten Klassenrang bei der australischen Runde auf „The Bend“ sieht die Mannschaft offensichtlich kaum noch Chancen den Titel in der LMP2-Am-Klasse aus dem Vorjahr und die damit verbundene Einladung nach Le Mans wiederholen zu können.
Dafür hat Konopka nun mit seiner Mannschaft die europäische 24 Stunden-Serie als Ersatzprogramm ins Auge gefasst. Dort will man mit einem der beiden teameigenen Lamborghini die kürzeren Rennen in Monza, Spa-Francorchamps Le Castellet und Imola bestreiten. Die beiden 24h-Läufe in Portimao und Barcelona stehen erst einmal nicht auf der Agenda des Teams aus Bratislava.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in DMV-GTC
Zur
neuen Saison der GTC-Serie werden sich Günther Kraus und Michael Joos einen brandneuen Porsche 991 GT3 R in der GTC und der Goodyear 60-Serie teilen. Für den Einsatz hat das Team einen brandneuen Porsche 991 GT3 R der Generation 2020 erworben.
Teamchef und -Pilot Michael Joos wechselt sich dabei im Cockpit mit dem 44-Jährigen Günther Kraus ab. Der Pilot aus dem niederbayerischen Deggendorf ist sehr erfahren mit Porsche und holte sich schon u.a. einige Podestplatzierungen im Porsche Sports Cup.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Martin Racing,
das neu gegründete Aston Martin GT4-Einsatzteam von Werkspilot Maxime Martin (wir berichteten) bereitet ein deutsches Doppelprogramm für die ADAC GT4 Germany und die neu geplante DTM Trophy vor. Das hat der belgische Aston Martin Werksfahrer, ex-DTM-Pilot und frischgebackene Teamchef nun auf der Website der neuen Serie in einem Interview offenbart. Damit wird Aston Martin dem Serienpaket nun doch erhalten bleiben, nachdem R-Motorsport just das Programm mit den DTM-Astons zugunsten eines Einstiegs in die Hypercar-Klasse der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft beendet hat.
Der Belgier startete zwischen 2014 und 2017 in der DTM und gewann dabei 3 Rennen mit BMW. Nun will er mit seinem eigenen Team – Martin Racing – junge Talente in die DTM Trophy holen. „Wir haben uns schon mit der DTM Trophy befasst, als sie vergangenes Jahr erstmals angekündigt wurde. „Als Teamchef war ich der Meinung, dass sie eine großartige Plattform für junge Fahrer, die in den GT-Sport einsteigen möchten, bietet – vielleicht gerade für diejenigen mit ein wenig GT4-Erfahrung oder ehemalige Formelfahrer. Die DTM Trophy bietet den Fahrern die perfekte Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu zeigen und weiterzuentwickeln. Ausschließlich Sprintrennen ohne Fahrerwechsel, auf der DTM-Bühne, vor leitenden Angestellten und mit großer Herstellerpräsenz.“
Die DTM-Trophy wäre damit das dritte Rennprogramm nach der ADAC GT4 Germany und der GT4-European Series das die Mannschaft von Martin und seinem Geschäftsführer Thomas Matton in Angriff nehmen will. Demzufolge hat die Mannschaft nun insgesamt 10 Sitze für die 3 Serien auf ihren beiden Einsatzwagen anzubieten, die erst einmal gefüllt werden müssen. „Wir möchten unbedingt mit möglichst vielen Fahrern sprechen bevor wir unsere Auswahl treffen. Es wird ein großartiges Jahr. Wir freuen uns sehr darauf und sind überzeugt, dass es funktioniert.“
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Blancpain
Sports Cup-Champion Jens Reno Moller steigt mit seinem Honda NSX-Team in die GT World Challenge Europe auf. Die dänische Mannschaft hat heute ein Engagement in der Langstreckenmeisterschaft der europäischen SRO-Serie bekannt gegeben. Demnach plant Moller, der einer der ersten privaten Kunden des Honda NSX GT3 in Europa ist, seinen letztes Jahr in der Privatfahrer-Sprintserie bewegten Einsatzwagen mit einer 3 mannstarken Besatzung in den 5 Rennen der europäischen Langstreckenserie einzusetzen. Der Einsatz soll in der Pro-Am Klasse unter Leitung des Einsatzteams von JAS Motorsports, die auch das Honda-Werksprogramm betreuen, erfolgen. Neben Moller sollen auch ein noch zu benenneder Werkspilot von Honda sowie ein weitere Bronce-Pilot zum Einsatz kommen. Moller hattte im vergangenen Jahr den Sports Cup mit seinem Team Reno Racing als Serien-Champion abschliessen können.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Rebellion Racing hat
heute die Rückkehr des 2. Wagens des Teams für die beiden letzten Rennen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft Saison 2020 in Spa-Francorchamps und Le Mans bestätigt. Der Rebellion-Wagen mit der #3 der in dieser Saison bislang nur beim Saisonauftakt in Silverstone zum Einsatz gekommen war, soll bei den beiden letzten Saisonrennen vom Pilotentrio Romain Dumas, Louis Deletraz und Nathanael Berthon pilotiert werden. Er ergänzt das #1 Auto von Gustavo Menezes, Bruno Senna und Norman Nato, die bei den 4h von Shanghai den ersten Sieg in der Saison einfahren konnten.
Rebellion Racing hatte aus Kostengründen den Einsatz des zweiten Wagens bereduziert weil man gleichzeitig auch Kapazitäten für die Vorbereitung des Einstiegs in die Hypercar-Klasse vorbereiten wollte. Mittlerweile ist Rebellion Racing als Einsatzteam der Peugeot-Hypercars benannt worden, wobei der Start dieses Programms nun erst für 2022 anvisiert wird.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Falken Motorsport hat
heute die Pläne für die Nürburgring Langstrecken Serie 2020 veröffentlicht Das Einsatzteam von Sven Schnabl trennt sich von seinem BMW M6-GT3 und wird anstelle dessen einen zweiten Porsche 991 GT3 R sowohl in der Nürburgringserie als auch beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring einsetzen.
Die Entscheidung für zwei identische Porsche folgt auf 3 Saisons, in denen neben einem Porsche 911 ein BMW M6 GT3 eingesetzt wurde. Während mit dem BMW der ersten Gesamtsieg von Falken gelang, will man sich nun wieder auf einen Fahrzeugtyp konzentrieren um damit höhere Synnergien zu nutzen. Den BMW hat das Team mittlerweile zum Verkauf ausgeschrieben.
"Das Rennen mit zwei Porsche wird es uns ermöglichen, ein effektiveres Reifenevaluierungsprogramm durchzuführen, verbunden mit der Chance, verschiedene Setups an den Fahrzeugen auszuprobieren und gleichzeitig eine weitere Variable auf einer Strecke zu entfernen, die so viele unvorhersehbare Elemente aufwirft. Außerdem profitieren wir von Kosteneinsparungen bei der Ersatzteilversorgung und der Logistik, so dass dies eine sehr praktische Entscheidung ist", wird die Verantwortliche von Falken für das Motorsportprogramm, Stefanie Olbertz, zitiert.
Das Falken Motorsport-Team wird im Februar nach Portimao fahren, um dort den nun schon traditionellen Shakedown durchzuführen, bevor die neue Fahrerbesetzung für 2020 zum offiziellen NES-Testtag am 14. März 2020 bekannt gegeben wird.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Australische GT
Bentley hat
bei den 12h von Bathurst 2020 (der Link führt zum just heute fertiggestellten Rennbericht auf unseren Seiten) den 2.grössten Rennsieg seiner jüngeren Geschichte und den bislang bedeutensten Sieg mit seinem GT3 eingefahren. Die britische M-Sport-Mannschaft – das quasi-Werksteam des britischen Herstellers – gewann mit dem von ex-ADAC GT-Masters-Champion Jules Gounon und seinen Teamkollegen Maxime Soulet und Jordan Pepper pilotierten Continental GT3 evo mit der #7 die 18.te Ausgabe des Sportwagenenduros am legendären Mount Panorama in Bathurst. Die 3 Youngster querten die Ziellinie nach der neuen Rekorddistanz von 314 Runden mit einem Vorsprung von ursprünglich 37s auf den #999 Grupe M Mercedes AMG GT3 von Rafaele Marciello, Maximilian Buhk und Felipe Fraga.
Aus diesen 37s wurden sogar am Ende 41s, nachdem der Mercedes eine 30s Zeitstrafe wegen eines angeblich nicht reglementskonform ausgeschalteten Motors beim letzten Boxenstopp auferlegt bekam und auf Rang 6 zurückfiel. Den 2. Platz erbte der
59 Racing McLaren des Trios Alvaro Parente, Ben Barnicoat und Tom Blomqvist, die allerdings keine Punkte für die IGTC-Wertung einfuhren, da McLaren sich in diesem Jahr nicht für die Wertung der Intercontinental GT Challenge eingeschrieben hatte. Daher fielen die Punkte für den 2. Platz an das Triple 8-Racing AMG-Trio Shane van Gisbergen, Jamie Whincup und Maximilian Götz , die nach der schnell ausgesprochenen Strafe gegen den Gruppe M-Wagen noch bei der Siegerehrung mit auf das Podium steigen konnten.
Bentleys Triumph war nach dem Le Mans-Sieg 2003 der grösste Erfolg des letzten Jahrzehnts für den britischen Hersteller der im letzten Jahr sein 100-jähriges Bestehen gefeiert hatte. Bislang waren als grösste Erfolg des GT3 2 Siege bei der Blancpain GT-Runde in Le Castellet verzeichnet worden. Dabei stand der Sieg für das Team durchaus mehrfach auf der Kippe. Dank einer in der ersten Rennhälfte passenden konservativen Reifenstrategie sparte sich Bentley bei den Doppelstints mit ihren Reifen die entsprechende Wechselzeit für die Pneus über den Grossteil des Rennens. Über den reinen Speed hätten die Briten sonst nicht dominieren können, denn ins Top-10-Qualifying hatten es beide Continental nicht geschafft.
Als die
Temperaturen in der 2. Rennhälfte fielen und der Reifenverschleiss höher wurde kam auch das führende Fahrzeug, das sein Schwesterauto nach einem Reifenschaden mit Dreher verloren hatte in Schwierigkeiten. Einen Reifenplatzer auf der ultraschnellen Conrod-Straight den Berg herunter überstand Schlusspilot Jules Gounon unbeschadet; indem er sofort die Box ansteuerte hielt sich auch der Zeitverlust in Grenzen. Doch auch die beiden verfolgenden AMG von Gruppe M und Triple8 überreizten ihre Pneus bei den Doppelstints und mussten Plattfüsse kurz vor Schluss beheben lassen, so das der Bentley wieder in Führung rutschte.
In den letzten 2 Stunden sorgte zudem eine aufziehende Gewitterfront für Spannung und nervöse Kalkulationen bei den Teamstrategen. Doch während die Blitze und Niederschläge links und rechts der Strecke vorbeizogen blieb diese selber trocken und Porsches Spritpoker auf einen Reifenwechsel 20 Minuten vor Schluss verpuffte. Erst in dem Moment als Gounon die Ziellinie querte öffnete der Himmel seine Schleusen.
McLaren – in der IGTC-Wertung in diesem Jahr nicht vertreten, holte sich mit dem privaten Einsatzteam von 59Racing den zweiten Platz und den Sieg in der Silverwertung, sowie eine Reihe von schnellen Rennrunden. Porsche, die im Vorfeld noch die Pole geholt hatten, wurden durch den reifenverschleiss und die damit verbundene Unmöglichkeit von Doppelstints aus dem engeren Siegerzirkel katapultiert.
Audi verlor einen Wagen durch einen Unfall und einen weiteren durch einen technnischen Defekt. Der verbliebene Werkswagen wurde durch 2 kontaktbedingte Reifenschäden aus dem Kampf um den Sieg geworfen.
BMW musste einen wohl nur in Bathurst spezifischen Ausfallgrund vermelden. Das Team vermeldete dieses Jahr die obligatorische Känguruh-Kollision mit anschliessendem Ausfall. Aston Martin musste am verbleibenen Pro-Aston einen losen Splitter fixieren lasssen, was 4 Runden kostete. Zudem verunfallte der für die IGTC-Wertung vorgesehene Pro-Am-Wagen nach einem Reifenschaden im Dipper. Lamborghinis einziger IGTC-Wagen fiel nach einem Benzinpumpendefekt aus. Genauso glücklos agierte Honda, die ihren einzigen Wagen in der 2.Rennhälfte abstellen mussten.
Der dritten Platz in der IGTC-Wertun holte sich somit der viertplazierte Absolute Racing Porsche von Mathieu Jaminet, Patrick Pilet und Matt Campbell, deren Poker auf einen Regenreifensatz gegen Ende nicht aufging. Pro-Am-Sieger wurde immerhin auf P10 der Grove-Racing-Porsche. Die GT4 gewann der amerikanische RHC Jorgensen / Strom BMW BMW M4-GT4. In der Einladungsklasse schafften es 2 der 4 angetretenen MARC-Wagen letztlich ins Ziel.
Als nächste Runde der Intercontinental GT Challenge steht im Juli das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps auf dem Programm.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
Die
FIA Motorsport Games werden in diesem Jahr ihre zweite Auflage erleben. Nach der für die FIA und die veranstaltende SRO erfolgreichen Premiere im vergangenen November in Rom und Vallelunga wird die zweite Ausgabe am 23-25 Oktober im französischen Marseille bzw. am nahegelegenen Circuit Paul Ricard in Le Castellet stattfinden, der in diesem Jahr sein 50 jähriges Bestehen feiert.
Bei den Motorsport Games treten von den nationalen Motorsport-Verbänden nominierte Mannschaften in mehreren unterschiedlichen Disziplinen an, um Medaillen für eine Nationenwertung zu erringen. Bei der Premiere in Rom nahmen 192 Piloten aus 49 Ländern in 6 Disziplinen – dem GT Cup, Tourenwagen Cup, F4 Cup, Drifting Cup, Karting Slalom Cup und einem Sim-Racing Wettbewerb - teil, wobei am Ende das Team Russland mit 3 gewonnenen Medaillen -1x Gold und 2x Bronze - den Titel bei den Spielen in Rom abräumte.
Bei der kommenden zweiten Ausgabe sollen nun nicht nur mehr Nationen und Teilnehmer sondern auch mehr Wettbewerbe neben den aus dem Vorjahr bekannten eingebunden werden. Angesichts der Vielfalt motorsportlicher Disziplinen dürfen sich die Fans dann vielleicht noch zusätzlich auf Prototypen-Langstreckenrennen, einen Motorrad Cup, einen Rallye-Cup, einen Dragster-Cup, einen Motorboot-Cup, einen Drohnen-Slalom-Cup und einen Slotcar Cup freuen...
Genauere Details zu der Veranstaltung und den geplanten zusätzlichen Disziplinen will die SRO innerhalb der nächsten Monate regelmäßig bekannt machen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Australische GT
Nach
2 crashgeprägten Qualifyings und dem Top-10-Shootout hat sich das Feld der 12h von Bathurst, des Saisonauftakts der Intercontinental GT Challenge 2020 gehörig reduziert. Nach derzeitigem Stand starten statt der 39 zum Wochenende angetretenen Wagen nun nur noch 34 am heutigen Samstag abend in das Rennen. Die Poleposition holte sich erstmals ein Porsche-Team.
Vorjahressieger Matt Campbell, der dieses Jahr auf dem chinesischen Absolute Racing Racing Porsche mit der Kultnummer #911 startet, sicherte sich im Top-10-Shootout mit einer Zeit von 2m03.5554s (Bathurst ist der einzige Kurs bei dem die Zeiten in Zehntausendstel Sekunden gemessen werden) die Pole. Damit verdrängte der Australier den zuvor bestplazierten australischen 59 Racing McLaren von McLaren-Werkspilot Alvaro Parente um 0,2248s von der Pole und sicherte sich die traditionelle Allan Simonsen Trophy für die beste Leistung im Qualifying beim australischen Klassiker. Die dritte Startposition ging an Mercedes-Pilot Rafaele Marciello der seinen Gruppe M Racing Mercedes AMG GT3 mit 0,26s Abstand auf die Pole auf P3 stellte. Marciello setzte sich damit gegen den verbliebenen KCMG Nissan GT-R Nismo GT3 durch der seinerseits das Vorjahressieger-Team von Earl Bamber Motorsports mit dem zweiten für das Top-10 Shootout qualifizierten Porsche auf Platz 5 verdrängte.
Schon im Vorfeld hatten Einschläge in die Betonmauern des Kurses des zweiten KCMG Nissans mit der #35 und des Hub-Auto Corse Ferraris diese beiden Teams aus dem Wettbewerb gerissen. Ein weiterer Unfall sorgte dafür das der Bentley #8 das Qualifying auslassen musste. Allerdings wird der Wagen nach einem Anschlag in den Reifenstapeln bei der ultraschnellen „The Chase“-Schikane mittlerweile wieder für das Rennen hergerichtet und wird dieses nun von ganz hinten aufnehmen müssen.
In den ersten beiden Qualifyings kollidierten dann zuerst der vom australischen Triple-8 Team eingesetzte The Bend Motorsport Park Mercedes AMG GT3 mit einem Lamborghini und wurde anschliessend vom MARC II #92 des Scandia Racing Teams so heftig gerammt,
das beide Wagen ebenfalls vom Rennen zurück gezogen werden mussten. MARC-Pilot Tyler Everingham zog sich bei dem Einschlag Beinverletzungen zu. Während ein Dreher mit Kontakt des #2 Valvoline Audis von Frederic Vervisch ebenfalls in eine längere Reparatur mündete, wurde die letzte rote Flagge der Session durch einen fast-Überschlag des R-Motorsport Aston Martin von Marvin Kirchhöfer beendet, der seinen Aston Martin nach heftigem Kontakt mit den Betonmauern mit einem Fast-Überschlag beinahe auf das Dach legte. Der Wagen wird jedenfalls nicht mehr beim Rennen teilnehmen.
Die 12h von Bathurst starten heute abend um 19.45 Uhr und werden live auf der Webseite der 12 Stunden von Bathurst und auf Youtube per Stream übertragen.