Verfasst von Maximilian Graf. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Insgesamt 11 Fahrzeuge, ausschließlich GT3s, sind für die G3-Klasse bei den 24h von Spa-Francorchamps gemeldet. Davon machen den größten Teil Porsche aus - acht Stück eingesetzt von sechs verschiedenen Teams. Desweiteren sind zwei Ferrari F430 GT3 und ein Dodge Viper Competition Coupé genannt.
Die Viper wird von dem Team Signa Motorsport eingesetzt. Schon im Vorjahr setzte das Team auf das Competition Coupé und konnte in der G3-Klasse den Sieg einfahren. Die Besatzung ist fast dieselbe wie 2006, Patrick Chaillet teilt sich das Cockpit mit Laurent Nef und Christophe Geoffroy, nur Loïc Deman fehlt aus dem Vorjahresquartett.
Die beiden Ferrari F430 GT2 bringt das aus der FFSA-GT bekannte Sport Garage Team an den Start - in dieser Serie führt das Team die Meisterschaft an, allerdings kommt das Team mit einer komplett anderen Besatzung nach Spa als in der französischen GT-Serie. In das Steuer das ersten Wagen werden Gael Lesoudier, François Jakubowski und Gilles Vannelet greifen. Als Fahrer für den zweiten Sport Garage-Ferrari sind Michel Keyzer und Francois-Xavier Boucher genannt, der dritte Fahrer steht noch aus.
Zu den Favoriten zählt auch der Porsche 997 GT3-Cup von Mühlner Motorsport. Das Team konnte bereits in den Jahren 2004 und 2005 die G3-Kategorie gewinnen. Dieses Jahr ist man aber mit einer ganz anderen Besatzung dabei und diese lautet: Paul van Splunteren, Ian Khan, Simon Frederiks und Pim van Riet.
Mit jeweils zwei weiteren Porsche 997 GT3-Cup kommen die Teams Emeraude Racing und G Private Racing. Den ersten Wagen von Emeraude Racing pilotieren Laurent Pasquali, Andrea Lancorpel und Olivier Baron, den zweiten Romain Rautureau und Patrice Fournet, der dritte Platz im Cockpit ist noch frei. G Private Racing tritt mit der Besatzung Otto Dragun / Martin Warth / Jörg Peham / Mathias Schmitter und Patrick Ortlieb / Paul Pfefferkorn / Martin Sagmeister / Philip Zumstei an. Beide Teams haben bisher noch keinen Start bei den 24 Hours of Spa zu verzeichnen.
Auch das aus der Belcar bekannte Prospeed Competition Teams ist wieder mit einem Porsche, der von David Ashburn, Martin Rich Johnny Lang und Luke Hines gesteuert wird, am Start. Desweiteren setzt Trackspeed Racing auf einen Porsche 997 GT3-Cup mit dem Fahrerquartett David Ashburn / Martin Rich / Johnny Lang / Luke Hines. Der achte Porsche wird von Thierry Guiod eingesetzt. Er fährt auf dem Wagen zusammen mit Michel Mitieus, Jean-Charles Levy und Philippe Levy.
Verfasst von Johannes Gauglica. Veröffentlicht in Sportscar Challenge ( SCC )
Die Sports Car Challenge ist nach den Rennen in Hockenheim in ihrer verdienten Sommerpause; die zweite Saisonhälfte beginnt am 27./28. August mit zwei Rennen in der Tschechischen Republik, im Rahmen des Truck Grand Prix in Most. Schon jetzt hat Promoter Walter Pedrazza die Grundzüge der Saison 2008 bekanntgegeben.
Wichtigstes Statement zum technischen Reglement: Es bleibt alles beim Alten! Das technische Reglement aus 2007 wird ohne Änderungen für die Saison 2008 übernommen. Geplant sind für die Saison 2008 wieder acht Veranstaltungen, wobei zwei Läufe in Tschechien (Brünn), zwei Läufe in Italien (Monza, NN), ein Lauf in Frankreich (Dijon) und drei Läufe in Deutschland (Hockenheim, Nürburgring und eventuell Oschersleben oder Eurospeedway) geplant sind.
Bei voraussichtlich fünf Rennwochenenden ist wieder daran gedacht, diese mit 100-Meilen Rennen zu kombinieren.
Änderungen gibt es im Ablauf der Meetings: Das Qualifikationstraining für Lauf 2 entfällt. Der Zeitplan pro Veranstaltung beinhaltet
1 freies Training
1 Zeittraining
2 Rennläufe (Samstag/Sonntag)
Das bedeutet: Die Startaufstellung zu Rennen 2 erfolgt auf Basis des offiziellen Endergebnisses in Rennen 1.
Ab 2008 gibt es zusätzlich zu den zwei Sportwagen- und zwei GT-Klassen auch eine „SCC – Classic Trophy“: Auf vielfachen Wunsch wird bei den Sportprototypen in beiden Divisionen eine Zusatzwertung für ältere Sportprototypen (zweisitzige Rennwagen, Gruppe 6, Sports 2000 usw.) bis inklusive Baujahr 1998 eingeführt. Diese Fahrzeuge werden sowohl in der Gesamtwertung berücksichtigt, als auch extra im Rahmen der „SCC – Classic Trophy“ gewertet. Vorgesehen ist, dass 4-5 der 8 Sports Car Challenge-Wertungsläufe für diese Wertung zählen.
Am Wertungs/Punktemodus der SCC generell wird sich auch 2008 nichts ändern!
Selbstverständlich bemüht sich die Sports Car Challenge, auch in der Saison 2008 wieder um das Prädikat der Österreichische Sportprototypenmeisterschaft. Diskutiert wird, dem punktebesten Teilnehmer der Division 1 und 2 den Titel des „Österreichischen Staatsmeisters“ zu verleihen, und den punktebesten Fahrer aus der anderen Division als „Österreichischen Pokalsieger“ zu ehren. Heuer kommt der Meister fix aus der Division 1, der Pokalsieger aus der Division 2.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Timo Bernhardt (auf dem Bild zusammen mit Teamkollege Romain Dumas) hat auf dem Mid Ohio Sports Car Course in Lexington die Pole-Position für das heutige ALMS-Rennen in Lexington geholt. Mit einer 1:08,510 war er in seinem Porsche RS Spyder LMP2 fast drei Sekunden schneller als der bisherige Qualifying-Bestzeithalter Hayanari Shimoda, der 2005 die Pole in einem LMP1-Zytek erzielt hatte. Zum sechsten Mal in Folge konnte damit ein LMP2 die Pole bei einem ALMS-Lauf erzielen. Neben Bernhard kam sein Teamkollege Sascha Maassen zu stehen, der seinen Spyder nur 0,25s langsamer qualifizieren konnte. Aus Reihe 2 starten heute um 21.15 Uhr MEZ der Lola-Acura von Fernandez / Diaz (0,46s hinter dem Polesetter) und der Audi R10 Tdi von Allan McNish, der damit der schnellste der LMP1 ist.
Dank eines in weiten Bereichen des Kurses neuen Belages purzelten auch in den anderen Klassen die Qualifyingrekorde. In der GT1-Klasse war die Corvette von Beretta / Gavin auf Gesamtrang 14 das schnellste Fahrzeug, während auf Rang 16 der schnellste GT2, der Risi-Ferrari F430 von Jamie Melo und Mika Salo vor dem Petersen Motorsport / White Lightning-F430 von Dirk Müller und dem Flying Lizzard-Porsche von Bergmeister / van Overbeek zu stehen kam. Wie bereits erwähnt kann das Rennen heute abend über Zeitenmonitor und den Audiostream der Streckensprecher online verfolgt werden.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
Mühlner Motorsport hatte am vergangenen Wochenende ein verwachsenes Rennen bei den 24h von Tokachi zu vermelden. Ein untypischer Motorschaden beendete die Vorstellung in Japan für das deutsche Team.
Dabei hatte alles viel versprechend begonnen. Tim Bergmeister fuhr die viertschnellste Rundenzeit aller Teilnehmer Qualifying. Laut Reglement wurde aber nicht in der Reihenfolge der Trainingszeiten gestartet, sondern entsprechend der bisherigen Ergebnisse in den Japanischen Meisterschaften. Daher wurde der Mühlner-Porsche als Erster der nicht Meisterschaftsteilnehmer auf Startplatz 31 gestellt.
Startfahrer war Tom Cloet, der am Ende seines Stints auf Platz 8 liegend an Heinz-Josef Bermes übergab. Dessen Stint wurde durch eine Drive-Through-Penalty und zu harte Regenreifen verwachst. So wurde der nächste Boxenstopp vorgezogen und Tim Bergmeister ging wieder auf Slicks zurück auf die Strecke, um nach kurzer Zeit zu einem neuerlichen Boxenstopp wegen Vibrationen zu kommen. Aus seinem 2. Stint kam Bergmeister bei Rennhalbzeit mit einem unrund laufenden Motor in die Box. Ein „Quick-Fix“ verlief erfolglos, so dass er erneut an die Box kam und die Mühlner-Mechaniker sich an die Arbeit machten. Auf dem 6. Zylinder des Boxermotors wurde mangelnde Kompression festgestellt und damit war das Rennen genau bei Halbzeit nach 276 in 12:01 Stunden gefahrenen Runden vorbei.
"Wir hatten noch nie einen Motorschaden mit einem Porsche bei einem 24-Stunden-Rennen, da wir die Laufzeiten immer einhalten. Dieser Motor ist zum Zeitpunkt des Ausfalls erst 31 Stunden gelaufen, wir müssen ihn zerlegen und den Fehler genau analysieren. Es ist sehr schade, das wir das Rennen nicht beenden konnten, in unserer Klasse hatten wir bereits einen riesen Vorsprung ...," fasst Teammanager Bernhard Mühlner zusammen. Teamchefin Renate-Carola Mühlner fügt hinzu: "Die Fahrer haben unter den schwierigen Witterungsbedingungen auf einer Strecke, die sie nur aus den wenigen Trainigsrunden im Trockenen kannten, einen super Job gemacht. Schade, dass das nicht mit einem Erfolg belohnt wurde, aber wir haben jetzt hier noch eine Rechnung offen: Wir kommen 2008 wieder!"
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
In Le Mans hatte der 2. Zytek 07S unter der Nennung des Epsilon-Barazi Teams für Furore gesorgt. Eingesetzt vom Werks-Team und finanziert von ALMS -Teamchef und Pilot Adrian Fernandez schaffte man mit der Besatzung Fernandez, Haroki Kurosawa & Robert Kerr mit dem flammneuen Wagen gleich bei der Premiere den Sprung auf das Treppchen der LMP2-Klasse, die in diesem Jahr im Gegensatz zum Vorjahr wieder einmal zum Kampf der letzten Überlebenden mutierte. Rang 2 bedeutete immerhin, dass der neue Wagen als einer von nur zwei in diesem Jahr die 24h überstand - im Gegensatz zu den etablierten Teams, inklusive dem zweiten Zytek (siehe Foto) , die allesamt an technischen Details scheiterten. Der im Gulf-Design fahrende Schwesterwagen von Juan Barazi hatte sogar die Pole-Position geholt und schon bei den LMS-Rennen mit schnellen Runden und Qualifying-Zeiten (Startplatz 4 bei den 1000km von Valencia) gezeigt aus welchem Holz die neuen Zyteks geschnitzt sind.
Schon vor den 24h von Le Mans war bekannt geworden, dass Zytek den Wagen nach dem Klassiker an ein Privatteam verkaufen wolle. Nun soll das Team von Hughes Chamberlain einem Gerücht nach zugeschlagen haben. Demnach sollen Bob Berridge, Peter Owen und Gareth Evans 2008 den Wechsel in die LMP2-Klasse mit dem Gefährt anstreben. Ob der Lola des Teams weiterhin eingesetzt wird, ist derzeit ebenso offen wie der angeblich erste Renneinsatz des neuen LMP.
Verfasst von Patrick Holzer. Veröffentlicht in Spezial Tourenwagen Trophy ( STT )
Am kommenden Wochenende wird es wieder ernst für die STT Teilnehmer. Nach der Erholungspause, die sich die STTler nach drei Rennen in nur sechs Wochen redlich verdient hatten, geht es vom 20. bis zum 22. Juli auf den TT Circuit Assen, der vor allem für seine Motorradrennen bekannt ist. Die Strecke wurde letztes Jahr modifiziert und sorgte damals schon für gute Stimmung unter den Fahrern. Vor einem Jahr war es Dr. Klaus Nesbach im britischen Supersportwagen Stealth B6, der beide Rennen gewinnen konnte. Auch dieses Jahr dürfte der schnelle Zahnarzt wieder zu den Topfavoriten auf den Gesamtsieg zählen.
Dennoch wird er diesmal schwere Konkurrenz bekommen. Gerade dem Finnen Pertti Kuismanen kommt der schnelle Kurs entgegen , denn die Chrysler Viper verfügt über kräftige Pferdestärken unter der Schlangenhaut. Robert Wallenborn dürfte die holländische Powerstrecke ebenfalls bestens auf den Leib, eher gesagt auf den seines turbobefeuerten Porsche 996 geschnitten sein. Schon in den vorherigen Rennen sorgten die Drei für packende Positionskämpfe - Action und Spannung ist also garantiert. Lokalmatador René Snel schwingt sich für sein Heimrennen in seine Corvette Z06, anstatt den gewohnten Porsche 996 GT3-RS zu benutzen. Das Potenzial des Amerikaners hatte er schon letztes Jahr beim STT Rennen in Spa-Francorchamps unter Beweis gestellt.
In der großen GT Klasse ebenfalls am Start ist Rolf Rummel im Porsche 911 GT2. Der routinierte Altmeister will dieses Jahr seinen ersten Rennsieg. Trotz der starken Konkurrenz in Assen ist für den STT Rekordchampion alles möglich. Da Robert Römer verhindert ist, wird Frank Schreiner (Porsche 996 GT3 Cup) als einziger in der Klasse 2 für GT's bis 4250 ccm antreten. Bei den luftgekühlten GT's wird Michael Irmgartz (Porsche 964 RSR) seinen dritten Gesamtplatz aus dem Vorjahr wiederholen wollen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
27 Wagen – 5 LMP1, 9 LMP2, 2 GT1 und 11 GT2 - sind für den sechsten Lauf der ALMS am kommenden Wochenende auf dem Mid Ohio Sports Car Course in Lexington gemeldet. Eine Woche nach dem erneuten Penske Racing-Porsche-Doppelsieg in Lime Rock Park wollen die seit vier Rennen sieglosen Audi auf einem richtigen Strassenkurs wieder kontern. Jedoch könnte sich dies als schwieriger als gedacht erweisen – schließlich erzielte Penske den ersten Gesamtsieg überhaupt in 2005 in Lexington. Ob daher die Strecke den erstmals hier antretenden Audi R10 Tdi besser liegt als die vergangenen Kurse, muss sich daher noch erweisen.
In der LMP1-Klasse hat sich Zuwachs angekündigt. Erstmals nach dem verkorksten Renndebüt in Long Beach will Klaus Graf mit dem Cytosport-Lola (ein Ex-Dyson-Fahrzeug) und Partner Greg Pickett wieder regelmäßig ins Geschehen eingreifen. Vorangegangene Reifentests auf dem Infenion Raceway in Sonoma und auf der Hausstrecke des Teams in Putnam Park haben die Fahrer nun mit dem B06/10 warm werden lassen. Zusammen mit den zwei Creations will man den Audi mehr als nur Gesellschaft in der LMP1-Klasse leisten.
Bei den LMP2 muß man weiter auf das Renndebüt der CET Solaroli-RS Spyders warten. Vier RS Spyder, je zwei Lola und Acura sowie ein Radical reichen aber aus, um in der Klasse ein kurzweiliges Rennen zu garantieren. Zumindest bei den Porsche- und Honda-befeuerten Wagen bestehen mehr als nur theoretische Gesamtsiegchancen.
Nichts neues gibt es aus der GT1-Klasse zu vermelden. Dagegen wird die GT2-Klasse, in der Porsche sich in Lime Rock Park eindrucksvoll zurück gemeldet hat, durch einen Neuzugang - die Woodhouse Performance-Viper (wir berichteten) - ergänzt. Porsche Ferrari, Panoz und Viper: Die Klasse bietet Vielfalt und dank der Streckencharakteristik der Berg- und Talbahn in Mid Ohio könnte uns ein kurzweiliges Rennen ins Haus stehen.
Da den Champcars am Sonntag das Hauptprogramm gehört startet die ALMS am Samstag um 3.15 Uhr Ortszeit (bei uns 21.15 Uhr) zum 2 3/4-stündigen Rennen. Online-Zeitenmonitor & Streckensprecher sind wie immer über die ALMS-Website abgreifbar.
Verfasst von Johannes Gauglica. Veröffentlicht in Sonstige GT
Die 24 Stunden von Tokachi in Japan haben ab jetzt eine besondere Bedeutung in der Motorsportgeschichte: Zum ersten Mal hat ein Auto mit Hybridantrieb ein 24-Stunden-Rennen gewonnen. Zuwege gebracht hat dieses Kunststück die Marke Toyota mit dem langjährigen Partnerteam SARD. Das Auto: Ein ehemaliges SuperGT-Auto vom Typ Supra, das mit drei Elektromotoren und einer Bremskraftrückgewinnung auf Hybridantrieb umgerüstet wurde.
Als Supra HV-R startete der Wagen bereits von der Pole Position und gab diese Position nicht mehr ab. Nach 24 Stunden Renndauer, und 616 absolvierten Runden, hatte der „Mischling“ ganze 19 Runden Vorsprung auf den Nissan Z des Teams Endless Sports. Auf Platz 3 ein Porsche GT3, mit nocheinmal einer Runde Rückstand. Auch ein „Halb-Europäer“ war auf der obersten Stufe des Siegerpodestes mit dabei, nämlich André Couto, der Mann aus der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macao.
Nach einem emotionalen Wechselbad mit großem Anfangs-Rückstand, toller Aufholjagd und später erneuten Technik-Troubles (u.a. ein Radverlust nach 15 Stunden) kamen Hans-Joachim und Johannes Stuck mit dem BMW Z4 M Coupé als Gesamt-Elfte und Klassen-Vierte ins Ziel.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Asiatische Le Mans Serie
Für die 3. Runde der Japanese Le Mans Challenge hat sich nach Le Mans keine nennenswerte Besserung der Starterzahlen ergeben. Nach aktuellem Stand werden 11 Wagen für die 1000km von Motegi erwartet. Derzeit umfasst die Starterliste zwei LMP1 (den Zytek und den M-Tec-Courage), vier LMP2, zwei GT1 (ein Porsche 996 ist dem F550 als Gegner zugeteilt worden) und drei GT2. Die 1000km von Motegi werden zum zweiten Mal im Rahmen des japanischen Ablegers der ACO-basierten Rennserien ausgetragen. Im Vorjahr hatte der Prodrive-Ferrari F550 des Teams Hitotsuyama das Rennen gewinnen können.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Italienische GT & Prototypen
Am 22. Juli finden sowohl in den vom ACI veranstalteten offiziellen Meisterschaften der Italienischen GT bzw. Prototypen als auch in den von der Peroni-Gruppe promoteten Serien EGTS und IPS Rennen statt. Ort des ACI-Events wird - zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen – Mugello sein, die Konkurrenz aus dem Hause Peroni wird in Misano antreten. Da die EGTS ein relativ offenes Reglement nach dem Vorbild des International GT-Open hat, kamen zuletzt auf beiden Seiten gerade noch akzeptable GT-Felder zu Stande: Anfang Juli nahmen an den Läufen des Campionato Italiano G.T. insgesamt 19 Fahrzeuge aus den Klassen GT2, GT3 und GT-Cup teil - das bunte, von einem Audi TT-R angeführte Feld der EGTS umfasste am selben Tag in Rijeka immerhin 13 Autos.
Deutlicher ausgeprägt sind die Unterschiede bei den Prototypen: Während die offizielle C.I.P. in Mugello mit 29 Teilnehmern glänzen konnte, war die IPS schon Mitte Juni beim Auftritt in Mugello schwach besetzt, der geplante Lauf in Kroatien wurde wie gemeldet abgesagt. Die Veranstaltungen am kommenden Wochenende werden gerade einmal 100 Kilometer Luftlinie von einander entfernt ausgetragen. Diesmal sollten sich also die tatsächlichen Kräfteverhältnisse zeigen - möge sich im Sinne des Motorsports bewahrheiten, dass Konkurrenz das Geschäft belebt …