V de V - Funyo Challenge - Ergebnisse Nogaro

Durch drei Siege von Nicolas Cannard (HMC Loheac-Funyo 5; Bild) endete in Nogaro die zuvor zwölf Rennen andauernde Erfolgsserie von Antoine Daniellou (MSI-Funyo 5), der dort - als Zweiter in Lauf 2 - nur einmal punkten konnte.

In der Challenge-Tabelle führt Daniellou mit 576 Punkten weiterhin vor Cannard (542,5). Auch der Drittplatzierte Francois Heriau (HMC Loheac-Funyo 5; 500) hat beim Saisonfinale Mitte Oktober in Magny-Cours noch rechnerische Chancen auf den Gesamtsieg in dieser Serie.

Titelvergabe in der Blancpain Endurance Serie

Das Finale der Blancpain Endurance Serie in Silverstone (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten)  brachte am vergangenen Sonntag die Titelentscheidungen im Gros der Klassen. Der späte Meisterschafts-Endspurt der Marc VDS-Truppe mit dem beim Finale - wie schon beim vorletzten Lauf - siegreichen BMW Z4 GT3 bleib im Endeffekt genauso unbelohnt wie die Pole der ebenfalls unter der Nennung der belgischen Mannschaft fahrenden Alpina-Truppe.

Den Titel in der Pro-Klasse konnte der belgische WRT-Racing-Audi Pilot Greg Franchi einfahren. Im GT3-Pro/Am-Cup setzten sich die Vita4One Racing-Ferrari-Piloten Louis Machiels und Niek Hommerson durch. Die GT3-Gentleman Trophy gewann der französische Lamborghini-Volanteur Georges Cabannes. Den GT4-Titel ging an das RJN Motorsport-Nissan-Trio Alex Buncombe, Jordan Tresson und Christopher Ward.

Die GT3-Pro Cup-Teamwertung gewann schon in Magny-Cours die WRT Racing-Audi-Mannschaft. Die Pro-Am-Teamwertung gewann Vita4One-Racing. In der GT4-Wertung setzte sich RJN Motorsport durch und die Gentlemans-Teamwertung ging an Ruffier Racing.

Audis Kundensportmodell für die Grand-Am

11bgtc223a.jpgAnlässlich der 2012 anstehenden 50ten 24h von Daytona und der Öffnung des Grand Am-Reglements für GT3-Modelle bereitet Audi nun auch den Audi R8 LMS GT3 in einer speziellen Version für den amerikanischen Markt vor. Ab 2012 soll die Variante, die auf die speziellen Sicherheitsbestimmungen der Grand Am Rücksicht nimmt, verfügbar sein. Für den Einsatz in den USA modifiziert die quattro GmbH den bislang über 40mal verkauften R8 in den Bereichen Chassis, Karosserie, Motor und Fahrwerk. Das Chassis wird von einem Überrollkäfig versteift, dessen Wandstärken auf 2mm erhöht werden. Ein neuer vorderer Splitter, ein geänderter Diffusor am Heck und ein einheitlicher Grand-Am-Heckflügel verändern die Aerodynamik des Sportwagens. Die Nennleistung des Motors wird per Restriktor und Motorelektronik auf 450 bis 470 PS reduziert. Gleichzeitig wird das Tankvolumen des nun von beiden Fahrzeugseiten befüllbaren Kraftstoffreservoirs von 120 auf 83,3 Liter begrenzt. Im Fahrwerksbereich kommen dreiteilige Felgen zum Einsatz. Ferner werden das ABS und die Traktionskontrolle ausgebaut.

Sowohl beim am 28.-29.01. angesetzten Langstrecken-Klassiker in Florida als auch bei den übrigen Läufen der Grand Am-Rennserie werden die neuen Kunden 2012 durch Audi Sport customer racing betreut. Darüber hinaus prüft Audi, ob der neue R8 künftig auch bei anderen Langstrecken-Wettbewerben in den Staaten eingesetzt werden kann. So stand schon im vergangenen Jahr eine eventuelle Zulassung des abgespeckten Modells in der GTC-Klasse der ALMS im Gepräch. Daneben kommt auch die Einrichtung eines nordamerikanischen Audi-Cups als Alternative in Betracht.

Mit dem Kundenprogramm für die Grand Am geht Audi im Nordamerikanischen Markt in direkte Konkurrenz zum Konkurrenten Porsche. Die Weissacher sind bislang der einzige Hersteller, der seit Jahren ein Kundensportmodell nach Anforderungen der nordamerikanischen Serie baut. Interessant dürfte in diesem Zusammenhang sein, welchen Preis die Ingolstädter für ihre abgerüstete R8 LMS-Variante verlangen werden.

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