GT Sports Cup startet in Barcelona

gtsportsclubbarcprac.jpgAn diesem Wochenende startet in Barcelona mit dem GT Sports-Club , einer Sprintserie für Bronzepiloten, die neueste GT3-Serienkreation der SRO. 13 Autos, 6 Ferrari F458 GT3 Italia je ein Challenge und GTE-Ferrari, 2 Lamborghini Gallardo GT3 und je ein Aston Martin Vantage GT3, Audi R8 LMS GT3 und Porsche GT3R stehen am Start.

Mit den beiden Unterkategorien für über 60 jährige Piloten (Iron Cup) und Cup-Autos starten Piloten aus 9 antretenden Teams  -  AF Corse stellt traditionsgemäss auch in dieser Serie mit 5 antretenden Ferraris das grösste Kontingent. Einzige deutschsprachige Mannschaft ist Reiter Engineering, die einen Gallardo für die südafrikanische Pilotin Naomi Schiff an den Start bringt. Die in Belgien lebende 21 jährige soll auch in das in Kürze erfolgende GT4-Debüt des Reiter Engineering KTM X-Bow GT4 eingebunden werden.

GT4-Nachlese Nogaro

Mit zahlreichen Neuentwicklungen ging die GT4 European Series in Nogaro in ihre neue Saison. Grund genug für uns knapp eine Woche nach dem Saisonstart noch einmal auf die beiden Läufe in Südfrankreich zurückzublicken.

Durchwachsen dürfte das Fazit der bulgarischen Sofia Car Mannschaft mit ihren beiden SIN R1 GT4 ausfallen. Zwar zeigte Hendrik Still im Qualifying, dass das Auto durchaus das Potenzial dazu hat, um die vorderen Plätze zu kämpfen. In den beiden Rennen konnte dieser starke erste Eindruck jedoch nach einem selbst- und einem unverschuldeten Unfall nicht in gute Resultate umgemünzt werden.


  Noch härter kam es für den zweiten Wagen, der mit der rein bulgarischen Besatzung Grigorov/Tzonev meist am Ende des Feldes zu finden war und auch bei den Rundenzeiten gut drei Sekunden hinter den Frontrunnern zurückblieb. Auf der Haben-Seite steht indes unzweifelhaft die Haltbarkeit der bulgarischen Mittelmotorsportler, welche aber nachdem man mit einem ähnlichen Fahrzeug bereits eine volle Saison im britischen GT Cup hinter sich hat, vielleicht auch nicht wirklich überraschen sollte. Dennoch könnte die Standfestigkeit des SIN R1 in den nächsten Rennen eine sehr nützliche Tugend sein, da ab Zandvoort noch einige Neukonstruktionen in die Serie kommen werden, die eventuell noch nicht gänzlich ausgereift sind.

Zuvorderst ist hier der KTM X-Bow GTR zu nennen. Hier entschied man sich in Absprache mit dem Einsatz-Team ZaWotec dafür, auf einen Einsatz in Nogaro zu verzichten. Teamchef Mario Wolf erklärt: „So können wir ein umfangreiches Testprogramm abarbeiten um dann für die restlichen fünf Rennwochenenden voll vorbereitet zu sein.“

Zwei weitere Neuankömmlinge im GT4-Paddock werden bei den Pinkster-Races in Zandvoort die beiden BMW M4 von Ekris Racing sein, wobei Informationen über das Fahrzeuge oder ein eventuelles Testprogramm noch Mangelware sind. Auch auf die ersten Bilder des bulligen bayerischen Coupés muss man weiterhin warten.

Als durchaus erfolgreich kann man hingegen das Debüt des PROsport Porsche Cayman 981 SP bezeichnen: Mit einem vierten und einem fünften Platz sowie guten Rundenzeiten war man von Anfang an bei der Musik und auch so fühlt sich das Team aus der Eifel in der GT4 European Series sichtlich wohl: “Die Rennserie macht uns wirklich Freude, denn es fühlt sich an, als wären wir Teil der Familie. Hier geht es darum Spaß zu haben und auf einem hohen Level Rennen zu fahren. Und wir mögen die Athmosphäre im Fahrerlager.

Ähnlich begeistert von der Serie hatte sich schon vor den Rennen in Nogaro die oberbayerische Allied Racing Mannschaft gezeigt, musste dann aber auf Grund der abgelaufenen Zertifikation des Treibstofftanks an ihrem BMW M3 GT4 unverrichteter Dinge zurück nach Deutschland reisen. Mittelfristig will die Mannschaft aus dem Münchner Umland ihr GT4 Engagement allerdings noch ausbauen und hat zu diesem Zweck eine M3-Rohkarosse mit Sicherheitszelle beschafft, die im Laufe des Jahres zu einem vollwertigen GT4-Rennwagen aufgebaut werden soll.

Viper in Le Mans dabei

Nachviperroar.jpg der Absage für die 6h von Silverstone hat das Team SARD-Morand nun auch einen seiner beiden Morgan-Judd für das 24 Stunden Rennen von Le Mans zurück gezogen. Damit rutscht die Riley Motorsports-TI Automotive Viper GTE in das Feld für die 83.te Ausgabe des Klassikers. Jeroen Bleekemolen, Ben Keating und Marc Miller sind die designierten Piloten der in der GTE-Am Klasse genannten Viper, die damit zum ersten Mal nach dem Werksauftritt 2013 wieder an der Sarthe antreten wird. Die amerikanische Riley-Mannschaft ist damit das erste Team das von der Reserveliste in das Feld der 24h aufrückt.

SARD-Morand hatte nach der Absage letzter Woche bereits das Engagement für die nächste Runde in Spa auf nur noch ein Auto, die #43 des Teams, zurueck gefahren. Derzeit ist auch nur noch dieser eine Wagen für die 24 Stunden Rennen von Le Mans gemeldet. Die Absagen stehen in Zusammenhang mit dem Verkauf des Teams an den neuen Hauptsponsor Kairos, wobei es sich um ein aus Osteuropa stammendes IT-Unternehmen handeln soll. Der nächste Wagen auf der nun noch 5 Autos umfassenden Reserveliste wäre der zweite KCMG Oreca 05 Nissan. Angesichts der Probleme bei Nissan und Morand wäre es nicht unwahrscheinlich das auch die chinesische Crew noch zum Zuge kommt.

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen