Saisonstart der Nova Race Euro Series

888ginettahttt.jpg

Zwei Wochen nach dem Saisonauftakt der GT4 European Series startet an diesem Wochenende mit der Nova Race Euro Series auch die zweite europäische GT4-Serie in Le Castellet in die neue Saison. Insgesamt wurden für die erste Station der Nachfolger-Serie des italienischen Ginetta Cups vierzehn Fahrzeuge genannt. Den Großteil des Starterfeldes stellen dann auch erwartungsgemäß Fahrzeuge aus dem Hause Ginetta. Insgesamt elf der britischen Rohrrahmensportler stehen auf der Nennliste, drei des neueren Typs G55 und acht Exemplare des Vorgängermodells G50, von denen wiederum gleich sechs unter der Flagge des Serienorganisators Nova Race an den Start gehen werden.

Der einzige weitere echte GT4 im Feld ist der vom britischen Academy Motorsports Team für Will Moore eingesetzte Aston Martin Vantage. Ergänzt wird die Starterliste durch einen Seat Leon sowie den Renault Megane Trophy von Oliver Freymuth, der auch der einzige deutsche Pilot im Starterfeld ist. Insgesamt fällt auf, dass ein Großteil der Fahrer – unter ihnen auch der wohl den meisten Lesern bekannte Gianni Guidici – als Einzelkämpfer in die beiden am Sonntag ausgetragenen 50-Minuten-Rennen gehen wird. Lediglich vier Besatzungen werden voraussichtlich von der Möglichkeit eines Fahrertausches Gebrauch machen.

Masters sichert sich weitere Sponsoren

Die Sachverständigenorganisation DEKRA und das ADAC GT-Masters bauen ihre Partnerschaft weiter aus. Auch in den kommenden beiden Jahren ist DEKRA offizieller Serienpartner und wird darüber hinaus auch offizieller Partner der neuen ADAC Formel 4.

Neu als offizieller Serienpartner des ADAC GT-Masters ist Postcon, der seit mehr als 10 Jahren etablierte Briefdienstleister für Geschäftspost in Deutschland.

Um 2 Jahre verlängert wurde der Vertrag mit Serienpartner Kärcher. Der Weltmarktführer für Reinigungsgeräte und das ADAC GT Masters sind bereits seit 2012 Partner.

Die Wege von Peter Kox und Hans Reiter trennen sich

peterkox_gt1.jpgDer niederländische Sportwagenpilot Peter Kox hat seine Zusammenarbeit mit Reiter Engineering beendet. Dies hat der 51 jährige Niederländer der 2005 mit dem Veloqx-Ferrari GT1 Klassensieger in Le Mans wurde und aktuell mit 9 Siegen einer der Rekordpiloten im ADAC GT-Masters ist, nun nach 15 Jahren Zusammenarbeit mit dem Rennstall von Hans Reiter über seinen Pressesprecher bekannt gegeben.

“Zusammen haben wir grossartige Resultate erzielt, aber nun ist die Zeit gekommen weitere Schritte zu unternehmen. Wenn man sieht wo wir gestartet sind und wie wir die Marke Lamborghini nun in der internationalen Motorsportszene plaziert haben, so glaube ich das wir eine Menge zusammen erreicht haben. Ich wünsche Hans Reiter und seinem Team alles Gute für die Zukunft!“

Kox war einer der Entwicklungsfahrer für die Lamborghini Projekte von Reiter in den vergangenen Jahren gewesen. Allerdings hatte Reiter Engineering nach dem Aufbau der Lamborghini eigenen Abteilung Squadra Corse nun den Entwicklungsauftrag für den neuen Huracan GT3 verloren und sich nach dem Aufbau der vorerst letzten Version des Lamborghini Gallardo GT3 zwischenzeitlich mit der Entwicklung des Sareni-United Chevrolet Camaro GT3 und des neuen KTM X-Bow GT4 neuen Herstellern zugewandt. Kox hatte sich zudem in den letzten Jahren um den Aufbau seines eigenen Teams Peter Kox Racing und die Karriereförderung seiner Tochter Stephane Kox gekümmert, die derzeit im BMW M235i Cup Belgien startet. Es ist zu vermuten das diese beiden Betätigungsfelder ihn in den kommenden Monaten weiter in Beschlag nehmen werden.

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen