9. 24h von Silverstone starten am Wochenende

britcar24_start-gteins.jpgNeben den den beiden nationalen Sportwagenläufen am kommenden Wochenende, dem ADAC GT-Masters-Saisonauftakt und der 2. Runde der VLN Langstreckenmeisterschaft stehen international auch einige Langstreckenevents an. So gibt es nach 2 Jahren Pause unter anderem wieder ein 24h-Rennen in Silverstone auf dem Programm. 34 Wagen haben sich zur 9. Ausgabe des seit 2005 regelmässig ausgetragenen Rennens angemeldet. Erstmals sind dabei auch einige Prototypen neben den üblichen GT und Tourenwagen am Start.

In der Klasse 1 starten neben einem GT3-Jaguar und einem GT2 Ferrari unter anderem einer der neuen Juno-Ginetta LMP3, ein Radical RXC8, ein Riley und ein Tampolli. Die Klasse 2 sieht neben 2 Marcos und je einem Porsche und Ferrari 2 der aus der 24 Stunden-Serie bekannten MARC Focus am Start. Die Klasse 3 ist dem Vernehmen nach der GT4-Kategorie vorbehalten, wobei man hier 12 Mannschaften mit Fahrzeugen von BMW, Aston Martin, Chevron, Lotus, Jaguar, Porsche und Corvette auf der Nennliste findet. In den Klassen 4 und 5 kommen noch einige Touren- und Sportwagen hinzu.

Unter den Teams finden sich einige mehr oder weniger bekannte Namen aus der einschlägigen Langstreckenszene, so die Teams Speedworks, Cor Euser Racing, LNT, das Team Russia by Barwell, Beechdean Motorsport und Rollcentre Racing, die immerhin 2005 die erste Ausgabe des Rennens gewinnen konnten. Dieses wird erneut von der Britcar Organisation auf die Beine gestellt. Der Reifenpartner des Rennens ist Dunlop. Los geht’s am Freitag den 24.4 mit den Qualifyings ehe am Samstag um 16 Uhr der Start zum 24h Rennen erfolgt.

GT Sports Cup Auftaktrennen in Barcelona

gtsportscupbarcrace.jpgDer Kessel Racing Ferraripilot Massimiliano Bianchi siegte an diesem Wochenende in Barcelona beim ersten Lauf des neuen GT Sports Club, einer von der SRO neu lancierten GT3-Serie für Privatpiloten. Bianchi kam im 45-minütigem Lauf 11s vor Scuderia Villorba Corse-Pilot Cedric Mezard und weitere 8s vor AF Corse-Fahrer Patrick Van Glabeke ins Ziel die beide ebenfalls auf einem Ferrari F458 GT3 Italia starteten. Dahinter setzte sich im Kampf um P4 knapp NSC-Lamborghini Pilot Thierry Verstraete gegen seine Markenkollegin Naomi Schiff durch.

Der Sieg in der Iron Cup-Klasse ging an den AF Corse Ferrari von Michael Luzich. Die Cup-Challenge gewann der einzige startende Wagen in der Klasse, der F458 Challenge von Wong Yau Runme. Der nächste Lauf findet am 21Juni in Paul Ricard statt. 

Asiatische Le Mans Serie stockt Kalender auf

Der ACO hat eine Reihe von Änderungen zur Asiatischen Le Mans Serie bekannt gegeben. So wurde der Kalender der Serie aktuell um ein weiteres Rennen ergänzt. Statt nur einer Übergangssaison mit 3 Rennen wird man also 2015 deren 4 veranstalten. Das letzte Saison aufgrund des Teilnehmerschwundes annullierte Rennen in Thailand auf dem Burinam Circuit findet sich nun wieder im 2015ér Terminplan. Zudem wurde die nach den beiden FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Joint Venture Runden in Fuji und Shanghai angesetzte Runde in Sepang zusammen mit dem thailändischen Rennen auf Januar verschoben, so das die Asiatischen Le Mans Serie nun einen echten Winterkalender besitzt. gtc3hshang.jpg

Die neuen Daten lesen sich wie folgt:
10.10.15 2h von Fuji (Japan) (WEC)
31.10.15 80min von Shanghai (China) (WEC)
10.1.16 3h Buriram (Thailand)
24.1.16 3h Sepang (Malaysia)

Ferner wurde bekannt das man für die kommende Saison die Autos in 5 Klassen starten lassen will: LMP2, LMP3, CN, GT und GT-Am werden als Kategorien ausgeschrieben werden. Während in der GT-Klasse GTE, GT3 und GT300 (Super-GT-Reglement) startberechtigt sind, werden in der GT-Am Cup-Autos von Porsche, Ferrari, Lamborghini Audi und Lotus nach den 2015´er Reglements dieser Markenpokale zugelassen. Sowohl die CN als auch die GT-Cup können mit einem Discount auf die übliche Nenngebühr genannt werden, wohl um hier ein Schnupperangebot für interessierte asiatische Teams zu schaffen. Diese 5 Klassen sollen bis zur Saison 2018/19 - also für 3 Jahre – beibehalten werden um den Teams Planungssicherheit zu verschaffen.

 In den Klassen LMP2, LMP3 und GT gibt es für die fest eingeschriebenen Teilnehmer ferner noch Autoentrys für das 24 Stunden Rennen von Le Mans zu gewinnen. Der Entry für die LMP3-Klasse – der an der Sarthe auf ein LMP2-Auto übertragen wird - gilt aber nur wenn mehr als 3 Wagen für die Saison eingeschrieben sind, amsonsten fällt diese Einladung an das 2.plazierte GT-Team.

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