Audi testet LM-Aero am HTTT

r18testhttt.jpgIn Le Castellet hat das Audi Sport Team Joest das nächste wichtige Etappenziel auf dem Weg zu den 24 Stunden Rennen von Le Mans bewältigt. Schon traditionell absolvierte man auf dem HTTT einen großen Langstreckentest, um sich auf die Belastungen von Le Mans vorzubereiten. Im Einsatz war die neueste Generation des Audi R18 e-tron Quattro in Le-Mans-Spezifikation. Sie ist aerodynamisch auf die hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten von mehr als 240 km/h pro Runde in Le Mans ausgelegt.

Am Steuer des Testmodells wechselten sich mit Marcel Fässler, André Lotterer, Benoît Tréluyer, Lucas di Grassi, Loïc Duval, Oliver Jarvis, Filipe Albuquerque, Marco Bonanomi und René Rast alle 9 LMP-Rennfahrer von Audi sowie Reservefahrer Mike Rockenfeller ab. Von Montag bis Donnerstag absolvierten sie in der Summe mehr als 6.500 Testkilometer.

„Wir haben alle Programmpunkte abgearbeitet, einen 30-stündigen Dauerlauf fehlerfrei absolviert und somit unsere Ziele erreicht“, sagt Chris Reinke, Leiter LMP bei Audi Sport. „Zudem haben alle Piloten viel Fahrpraxis mit der neuesten Version unseres Rennwagens gesammelt. Das war ein erfolgreicher Test.“

Taylor Corvette gewinnt in Long Beach

Der Long Beach GP, das 3. Rennen der Tudor-USCC-Serie ist vom Wayne Taylor Racing Team gewonnen worden. Nach dem von Ricky Taylor dominierten Qualifying konnten sich die beiden Taylor Juniors auch im Rennen beweisen und hielten die Konkurrenz hinter sich. Einzig der #01 Ganassi Riley-Ford von Scott Pruett und Joey Hand konnten mit den beiden mitgehen und setzten sich nach einem frühen Boxenstopp in Runde 38 an die Spitze.

Doch kurz nach Rennhalbzeit ging Jordan Taylor wieder an Joey Hand vorbei. Am Ende trennte beide Teams gerade einmal 3,3s im unterbrechungsfreien Rennen voneinander. Für Wayne Taylor Racing ist es der erste Sieg in diesem Jahr und macht die Disqualifikation des Teams in Daytona schon fast wider vergessen.

Hinter Taylor und Ganassi duellierten sich Richard Westbrook und Michael Valiante (#90 VisitFlorida.com Corvette-DP) mit Dane Cameron und Eric Curran (#31 Action Express Corvette-DP) das ganze Rennen über um den letzten Platz auf dem Treppchen. Mit etwas mehr als 18s auf den Führenden konnte sich am Ende das Duo Westbrook/Valiante durchsetzen.

Nur 17 Autos - 9 Prototypen und 8 GT-LM – starteten beim Sprintklassiker in Long Beach. In der GT-Klasse setzte sich in den letzten Rennminuten der BMW z4 von Dirk Werner und Bill Auberleen gegen den Risi Competitione Ferrari von Pierre Kaffer und Giancarlo Fisicella durch. Der Kurzbericht zum Rennen mit weiteren Fotos und dem Rennergebnis kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden.

ADAC Testtag 2 - Zeiten und Fahrerstimmen

Wir schulden euch noch einen Überblick über die Testtag-Bestzeiten des ADAC GT-Masters-Test in Oschersleben (wir berichteten):
1. Wirth/Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), 1:26,936 Min. (Session 4)
2. Van der Linde/Wackerbauer (C.Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), 1:27,096 Min. (Session 3)
3. Lee Pepper/Thiim (C.Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), 1:27,388 Min. (Session 4)
4. Klingmann/Alzen (Schubert Motorsport-BMW Z4 GT3), 1:27,460 Min. (Session 3)
5. Weishaupt/Jöns (C.Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), 1:27,535 Min. (Session 3)
6. Sandström (kfzteile24 MS RACING-Audi R8 LMS ultra), 1:27,535 Min (Session 3)
7. Proczyk/Simonsen (HP Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), 1:27,537 Min. (Session 4)
8. Jöst/Scholze (MRS GT-Racing-Nissan GT-R Nismo GT3), 1:27,654 Min (Session 1)
9. Assenheimer/Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), 1:27,738 Min. (Session 4)
10. Hürtgen/Baumann (Schubert-Motorsport-BMW Z4 GT3), 1:27,844 Min. (Session 4)

Anbei noch einige Fahrerstimmen:

Daniel Keilwitz: „Unser Fokus bei diesem Test lag darauf, uns mit dem Pirelli-Reifen vertraut zu machen, wir haben gerade im Bereich der Fahrwerksabstimmung viele Dinge ausprobiert. Grundsätzlich sind wir zufrieden, kelvinvanderlinde.jpgbis zum Saisonstart in zwei Wochen müssen wir allerdings noch an einigen Details arbeiten.“

Titelverteidiger Kelvin van der Linde (Foto): „Der Reifen von Pirelli macht einen sehr guten Eindruck. Für mich war aber beim Test die perfekte Zusammenarbeit mit meinem neuen Teamkollegen Stefan Wackerbauer noch wichtiger. Er ist sehr schnelle Zeiten gefahren, das macht mich sehr zuversichtlich für die Saison.“

Rahel Frey (YACO Racing Audi): „Wir haben zwei Tage sehr konstruktiv gearbeitet und gute Fortschritte gemacht. Im Vordergrund stand natürlich, den neuen Reifen von Pirelli kennen zu lernen. Der Reifen scheint sehr sensibel zu sein und gibt dem Fahrer ein sehr gutes Feedback. Das ist nicht nur für den Profi gut, sondern dürfte auch den Gentlemen-Fahrern entgegenkommen. Die Rundenzeiten lagen beim Test sehr eng zusammen, das verspricht schon jetzt wieder spannende Rennen in diesem Jahr.“

Uwe Alzen: „Ich konnte am Donnerstagnachmittag sehr viel fahren, habe einen neuen Reifensatz ausprobiert und bin einen Dauerlauf gefahren, alzenbmw.jpgbeides war sehr gut. Ich habe das ADAC GT-Masters im vergangenen Jahr oft im Fernsehen verfolgt und freue mich jetzt auf das erste Rennen hier in zwei Wochen.“

Florian Strauß (MRS GT-Racing): „Wir waren an beiden Tagen hier schon schneller als erwartet. Oschersleben ist eine Strecke, die unserem Auto von Ihrer Charakteristik nicht unbedingt entgegenkommt und unsere gute Leistung hier macht uns zuversichtlich für die Saison. Allerdings ist ein Test noch kein Rennen, in zwei Wochen beim ersten Rennen wird es richtig spannend.“

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