Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Bei
den 6h von Spa-Francorchamps 2015, dem 2. Lauf der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft geht das Porsche Team Manthey am 2. Mai mit geänderten Fahrerbesetzungen an den Start. Im 470 PS starken Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 nehmen die Porsche-Werksfahrer Frédéric Makowiecki und Richard Lietz das zweite Saisonrennen der WM in Angriff. Den zweiten 911 RSR (#91) teilen sich Porsche-Junior Sven Müller und Kévin Estre . Auf dem anspruchsvollen Ardennenkurs feiern sie ihre Rennpremiere im GTE Neunelfer.
Die Fahrerpaarungen für Spa-Francorchamps wurden neu zusammengesetzt, da in Laguna Seca/USA zeitgleich ein Lauf der Tudor-USCC-Serie ausgetragen wird. Dort sind für das Team Porsche North America die Porsche-Werksfahrer Michael Christensen und Patrick Pilet mit dem 911 RSR im Einsatz. Normalerweise fahren sie als Teamkollegen von Richard Lietz und Frédéric Makowiecki für das Porsche Team Manthey in der WEC. In Laguna Seca vertreten sie ihre GT-Werksfahrerkollegen Earl Bamber und Nick Tandy , die in Spa und beim 24 Stunden Rennen von Le Mans für das Porsche Team zusammen mit Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg den dritten Porsche 919 Hybrid steuern.
„Zwei wichtige Rennen auf zwei Kontinenten an einem Wochenende sind eine Ausnahmesituation, auf die wir bei der Besetzung der Cockpits flexibel reagieren müssen. Glücklicherweise verfügen wir aus unseren Markenpokalen über gut ausgebildete Rennfahrer, von denen wir überzeugt sind und auf die wir in solchen Fällen zurückgreifen können“, sagt Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser. „Sven Müller hat sich die Chance, im 911 RSR gegen die besten Sportwagenpiloten der Welt anzutreten, mit überzeugenden Leistungen verdient. Seine positive Entwicklung ist nicht nur ein weiterer Beleg für den Erfolg des Porsche-Nachwuchsförderkonzepts. Sie unterstreicht auch die Bedeutung der Porsche-Markenpokale als Karrieresprungbrett für junge Rennfahrer.“
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Das Extreme Speed Motorsports Team hat in Magny-Cours die ersten Runden mit dem Ligier JS P2 gedreht, der ab dem kommeden Wochenende in Spa-Francorchamps die noch in Silverstone eingesetzten HPD ARX-03b LMP2-Chassis ersetzen soll. Der Umstieg von HPD auf die Ligier war notwendig geworden, nachdem das neue geschlossene Coupé ARX 04b der Honda Performance Division, mit der das Team anfang des Jahres bei den 24h in Daytona debütierte, Defizite beim Speed und Kurvenverhalten zeigte, die die noch ausstehende finale Homologation verhinderten. Damit setzt die Mannschaft nach dem Rückgriff auf die alten Autos für Sebring und Silverstone schon die dritte LMP-Konstruktion in diesem Jahr ein.
Die amerikanische Mannschaft die für die WM eine Basis in Le Mans aufgebaut hat, hat die beiden neuen, von einem 2,8l Honda HR28TT V6 HPD-Motor befeuerten Ligier nun in Magny-Cours einem Shakedown unterzogen, bei dem auf kalter und feuchter Strecke alle Systeme des Autos überprüft wurden. Dem Vernehmen nach lief der Shakedown problemlos.
Nach Oak Racing, G-Drive Racing (2 Autos), Michael Shank Racing, Krohn Racing und dem Algarve Pro-Team, das das leztjährige TDS Racing-Chassis übernommen hat, ist Extreme Speed Motorsports nun das sechste Kundenteam das auf die Coupé-Konstruktion aus der französischen Onroak-Schmiede vertraut. Damit starten am kommenden Samstag bei den 6h von Spa-Francorchamps, bei denen die beiden neuen Wagen zum Einsatz kommen sollen, 5 Ligiers, 2 Oreca (einer davon als Alpine), und je ein Gibson-, Morgan- und Dome-Chassis in der LMP2-Klasse.
Verfasst von Harald Gallinnis & Hans Theis Schmidt. Veröffentlicht in DMV-GTC
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In der ersten Reihe für das 2. Saisonrennen der DMV-GTC in Hockenheim am vergangenen Wochenende
stand Viper-Pilot Pertti Kuismanen auf Pole vor Corvette-Pilot Jürgen Bender dem Porsche von Fritz „K“ und Antonin Herbeck auf dem bärenstarken Pagani Zonda. Insgesamt gingen 10 Fabrikate und 28 Fahrzeuge an den Start.
Dank überragendem Motordrehmoment setzte sich der Finne Pertti Kuismanen von der Pole beim Start gegen Fritz „K“ durch.Ganz vorne wurde Kuismanen ab Runde 2 heftig vom Fritz „K“ attackiert. Nach 5 Runden begann der mittlerweile in Führung befindliche Porsche-Pilot sich leicht vom Trio Herbeck, Kuismanen, Bender abzusetzen.
Dahinter gab der RS-Pilot Jack Crow alles, um den Ford GT3 näher an die Dreiergruppe vor ihm heran zu prügeln. Für Bender wurde es bei dem Versuch Kuismanen vor der Mercedestribüne zu überholen eng. Bender geriet kurz von der Strecke. Ihm ging die Straße aus. Am Ende setzte sich Fritz K als Sieger durch. Antonin Herbeck erzielte mit dem Pagani Zonda mit P2 eines der besten Ergebnisse für den Mercedes-motorisierten italienischen Boliden. Viper-Pilot Pertti Kuismannen setzte sich mit einem Vorsprung von 0,6s gegen den Ford GT von Jack Crow 12 durch.
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