Verfasst von Dr. Werner Koch. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Nach
dem ersten Qualifying liegt der Schütz Porsche mit Philipp Eng am
Steuer mit einer 1:30.358 min auf der Pole Position für das Rennen am
Samstag. Dahinter folgen Dominik Jöst im Nissan GT-R Nismo mit einer
1:30.377 min sowie David Russell im Reiter Lamborghini Gallardo mit
1:30.425 min. Vierter ist die Callaway Corvette mit Andreas Wirth
(1:30.457 min) vor dem zweiten Lamborghini, dem Grasser Racing Huracán
mit Adrian Zaugg am Lenkrad (1:30.587 min).
Die
Plätze sechs bis zehn belegen Sebastian Asch (Zakspeed Mercedes,
1:30.737 min), Marc Gassner (MRS Nissan, 1:30.880 min), Patrick
Assenheimer (Callaway Corvette, 1:30.881 min), Clemens Schmid (HTP
Bentley, 1:30.895 min) und Daniel Dobitsch (kfzteile24 Audi R8, 1:30.945
min). Somit trennen nur gut sechseinhalb Zehntelsekunden die ersten
zehn Fahrzeuge - genügend Spannung also für Qualifying 2.
Nachdem
die Untersuchung gegen die beiden Fahrzeuge mit der #42 und #100 ohne
weitere Konsequenzen für die Beteiligten geblieben ist, steht das
Ergebnis des zweiten Teils des Qualifyings fest.
Auf der Pole Position steht am Sonntag der Reiter Engineering Lamborghini Gallardo R-EX mit Tomas Enge
und einer Zeit von 1:29.909 min. Neben ihm in der ersten Startreihe
steht Daniel Keilwitz mit der Callaway Competition Corvette mit 1:29.976
min. In der zweiten Reihe stehen der MRS GT-Racing Nissan GT-R Nismo
von Florian Strauß (1:29.984 min) und der GRT Grasser Racing Lamborghini
Huracán mit Mirko Bortolotti (1:30.057 min). Platz fünf und sechs
belegen Diego Alessi (Callaway Competition Corvette, 1:30.184 min) und
Florian Scholze (MRS Nissan GT-R Nismo, 1:30.309 min). Die vierte Reihe
besetzen Klaus Bachler (Schütz Motorsport Porsche 911 GT3 R, 1:30.334
min) und Dominik Baumann (BMW Sports Trophy Team Schubert Z4, 1:30.343
min). Und schließlich die Plätze neun und zehn mit Luca Ludwig (Zakspeed
Mercedes SLS, 1:30.606 min) sowie Fabian Hamprecht (Bentley Team HTP
Continental GT3, 1:30.619 min).
Verfasst von Dr. Werner Koch. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Im ersten freien Training am frühen Freitagmorgen setzte der kfzteile24
MS Racing Audi R8 LMS ultra von Florian Stoll und Marc Basseng die
Bestmarke mit einer 1:31.577 min, vor den beiden Lamborghini von
Reiter Engineering und GRT Grasser Racing, mit David Russell / Tomas
Enge im Gallardo, 0.238 s zurück, beziehungsweise Adrian Zaugg /
Mirko Bortolotti im Huracán mit einem Rückstand von 0.376 s. Die
Plätze vier und fünf belegten die beiden MRS Nissan GT-R Nismo mit
Marc Gassner / Florian Strauß (+0.380 s) und Dominic Jöst / Florian
Scholze (+ 0.385 s).
Beim
Heimspiel von Grasser Racing aus Knittelfeld am Red Bull Ring, kommt
der neue Lamborghini Huracán zu einem Gaststart im ADAC GT Masters.
Teamchef Gottfried Grasser freut sich, „dass Lamborghini seine
Zustimmung für den Start mit dem neuen Auto bei unserem Heimrennen
gegeben hat. Von der Charakteristik sollte der Lamborghini mit seinem
Mittelmotor dem Red Bull Ring entgegen kommen. Ich gehe davon aus,
dass wir konkurrenzfähig sind. Im vergangenen Jahr sind wir hier Vierte geworden. Mit dem neuen Auto sollte nun ein Platz
auf dem Podium möglich sein.“
Neben
dem Huracán debütiert ein zweiter Lamborghini im ADAC GT Masters.
Reiter Engineering wechselte vom Chevrolet Camaro auf die neu
entwickelte finale Ausbaustufe des Lamborghini Gallardo.
Insgesamt
lag das Feld relativ dicht zusammen, mit den ersten 18 Fahrzeugen
innerhalb einer Sekunde (Claudia Hürtgen / Uwe Alzen im Schubert BMW
Z4, + 0.999 s).
Beim amtierenden Meister, dem C. Abt Audi R8 LMS ultra mit Kelvin van der Linde am Steuer, der in diesem Jahr von Stefan
Wackerbauer unterstützt wird, schlug auch am Red Bull
Ring erneut der Defektteufel zu. Nach den Problemen mit der
Benzinpumpe beim Saisonauftakt in Oschersleben, verpasste das Team
rund um Christian Abt aufgrund eines notwendigen Motorwechsels das
komplette erste freie Training.
Ausserdem gab es beim Schütz Motorsport Porsche 911 GT3 R eine überraschende Umbesetzung. Der bisherige Stammfahrer und mit seinem Teamkollegen Klaus Bachler aktuell in der Meisterschaft führende Christian Engelhart, wird zukünftig nicht mehr für das Team antreten und kurzfristig durch
den Österreicher Philipp Eng ersetzt. Grund hierfür ist wohl der
Konflikt durch sein Parallelengagement für das Team MRS GT Racing im
Porsche Super Cup.
Bei
satten 27 Grad im Schatten startete um 13 Uhr das zweite, einstündige
freie Training des ADAC GT Masters am Red Bull Ring in Spielberg.
Diesmal war es die BMW Mannschaft vom Sports Trophy Team Schubert,
die die Pace setzten. Mit einer 1:30.878 min fuhren Jens Klingmann /
Dominik Baumann genau 40 Tausendstel schneller über die 4,326 km
lange Strecke, als die Zweitplatzierten Hari Proczyk / Andreas
Simonsen mit dem HP Racing Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Die drittbeste
Zeit legten die Callaway Competition Piloten Andreas Wirth / Daniel
Keilwitz in der Corvette Z06.R GT3 mit genau drei Zehntelsekunden
Rückstand in die Bahn. Vierte waren Andreas Weishaupt / Christer
Jöns im C. Abt Audi R8 (+ 0.320 s) vor dem Nissan GT-R Nismo mit der
#22 von Dominic Jöst / Florian Scholze (+ 0.336 s), die erneut
Fünftschnellste wurden.
Genau
wie heute morgen lagen die ersten 18 Fahrzeuge innerhalb einer
Sekunde (Jordan Lee Pepper / Nicki Thiim im C. Abt Audi R8 LMS ultra,
+ 0.960 s).
Erwähnenswert
wäre noch, dass am Zakspeed Mercedes-Benz SLS AMG GT3 mit Sebastian
Asch am Steuer am Ende der Zielgeraden mitten im Castrol Edge am
linken Vorderrad ein Bracket brach und das Rad weg knickte. Das
Training wurde einmal kurz mit der roten Flagge unterbrochen, nachdem
der Schütz Porsche sich beim Überfahren eines Randsteins einen
Achsträger beschädigt hatte, was zum Abflug in der Red Bull Mobile
Kurve vor Start und Ziel führte. Vom Pech verfolgt scheinen auch die
beiden MRS Nissan GT-R Nismo zu sein. Beide Fahrzeuge leiden unter
bisher nicht näher identifizierten Motorproblemen, was dazu führte,
dass das Auto von Marc Gassner und Florian Strauß nicht eine einzige
Runde zustande brachte. Schade, denn normalerweise sollte die Strecke
in der Steiermark dem kraftvollen Japaner besonders liegen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Knapp 2 Tage vor der nächsten Runde der GT4-European Series im Rahmen des ADAC GT-Masters am Red Bull Ring muss man konstantieren, das definitiv neuer Schwung in die GT4-Szene gekommen ist. Nach der letzten Runde in Zandvoort (Bild) wurde am Dienstag nach dem Rennen extra noch eine BoP-Runde auf dem niederländischen Kurs angesetzt, bei der alle neuen Modelle – der Sin R1 GT4, der Pro Sport Performance Porsche 981 Cayman SP, der KTM X-Bow GT4 und der Chevron GT4 – miteinander verglichen wurden.
Mit 4 Wagenpremieren in diesem Jahr wurden damit so viele neue Modelle wie nie zuvor in der Serie homologiert. Letztes Jahr waren lediglich der überarbeitete Ford Mustang, der Ginetta G55 GT4 und der Toyota GT86-GT4 neu registriert worden. Zudem stehen mit dem neuen BMW M235 von Ekris Motorsport und dem noch nicht terminierten Debüt des offiziellen Porsche 988 Cayman GT4 2 interessante Neuerscheinungen aus. Und auch von anderer Herstellerseite – die Gerüchte brodeln derzeit um die Namen von Nissan und Mercedes – stehen weitere Neuerscheinungen noch in diesem Jahr möglicherweise im Raum.
Mit 15 Autos von 8 Herstellern (BMW, Camaro, KTM , Lotus, Porsche, Chevron, Aston Martin und SIN) ist die Serie von der Markenvielfalt her ausgezeichnet besetzt. Auch wenn die Nennliste am Red Bull Ring wieder etwas schwächer besetzt ausfallen dürfte, wird hier ein interessanter Fahrzeugmix in einem ultra kompetitiven Feld geboten. Die Videos der vorangegangenen Runde in Zandvoort (Lauf 1 und Lauf 2 ) dürften dies noch einmal unterstreichen.