Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Laut einem Artikel unserer Kollegen von Sportscar 365 steht die Bekanntgabe des nächsten LMDh-Projekts just bevor. Demnach will General Motors ein solches Programm im Verlaufe des in 2 Wochen anstehenden Le Mans-Wochenendes bekannt geben. Eine Verkündigung im Rahmen des just absolvierten IMSA-WeatherTech SportsCar Championship-Wochenendes in Road Amerika hatte der amerikanische Auomobilkonzern abgesagt, da noch letzte Unsicherheiten über das Branding des Einsatzes in Zusammenhang mit Details der anstehenden Umbrüche im GT-Reglement an der Sarthe und in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft bestehen.
Derzeit ist GM mit 2 Marken in der Sportwagenszene vertreten: mit Corvette und dem Werksteam Corvette Racing in der GTLM-Klasse sowie mit einem von Dallara gefertigten DPi-Chassis mit Cadillac Branding. Nach möglichkeit will man beide Engagements sowohl in der IMSA als auch in Le Mans und der angeschlossenen FIA Langstrecken Weltmeisterschaft fortführen. Da aber im Vorfeld letzte Gespräche über die Zukunft der GT-Klasse geführt werden – die wahrscheinlich auf das neue GT3-Reglement umgestellt werden soll, wofür Corvette erst ein eigenes Modell entwickeln müsste, passt die Marken-Strategie noch nicht lückenlos zusammen.
Ein mögliche spekulative Option wäre zum Beispiel, das die zu entwickenden DPi, die erneut auf Dallara-Basis aufgebaut werden sollen, übergangsweise oder parallel auch als Corvette-DPi in der WM und an der Sarthe an den Start gebracht werden sollen. Einsatzteam des GM-Programms soll übrigens Chip Ganassi Racing werden, die in diesem Jahr wieder mit einem DPi in der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship aktiv sind.
Verfasst von Annette Laqua. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Auf dem 4,555 Kilometer langen TT Circuit Assen absolvierte der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup seine Saisonrennen #3 und #4. Im Rahmen der Gamma Racing Days. Im teils strömenden Regen am Samstag machte der eigentlich in der ADAC GT4 Germany startende Nachwuchsrennfahrer Robin Rogalski keinen Fehler und feierte im 3.Saisonlauf einen klaren Sieg. Tom Spitzenberger wurde als Zweiter abgewinkt und bleibt weiterhin Tabellenführer im GT4-Markenpokal. Als Dritter glänzte Tomasz Magdziarz bei seinem ersten Einsatz im Audi R8 LMS GT4-Markenpokal. Der Pokal für den besten Am-Vertreter ging an Tobias Erdmann, in der Junior-Klasse war Vivien Schöllhorn vorne.
Das Rennen war noch keine 2 Runden alt, da begann es zu regnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Tomasz Magdziarz sich bereits an den beiden Am-Piloten Christian Wicht und Tobias Erdmann vorbei auf Rang drei geschoben, vor ihm fuhren nur noch Robin Rogalski und Tom Spitzenberger. Letzterer musste sich am Start Rogalski geschlagen geben und fiel auf Platz zwei zurück. Aufgrund des Niederschlags schickte die Rennleitung in Umlauf zwei zunächst das Safety Car auf die Strecke, das das Feld zwei Runden später zum Reifenwechsel in die Boxengasse führte. Nachdem alle Rennwagen mit Regenreifen ausgerüstet waren, ging es mit einer weiteren Runde hinter dem Führungsfahrzeug weiter. Auf nun nasser Piste setzte Rogalski sich direkt vom Rest des Feldes ab, während Christian Wicht um seinen fünften Platz bangen musste. Denn hinter ihm machte Am-Rivale Tobias Erdmann Druck, nachdem Wicht kurz zuvor bereits von Max Zschuppe überholt wurde.
In Umlauf 8 hatte Erdmann dann einen Weg gefunden und übernahm die Spitze der Am-Kategorie. Weiter vorne rückte Madgziarz immer näher an Spitzenberger, doch der brachte seinen zweiten Platz hinter dem überlegenen Sieger Rogalski sicher ins Ziel. Zschuppe sicherte sich Position vier vor dem Am-Duo Erdmann und Wicht. Als Siebte sah Vivien Schöllhorn die Zielflagge vor Max Gruhn, Tobias Seyffarth und Dominik Gruhn. Rang sieben bedeutete für Schöllhorn gleichzeitig Position eins bei den Junioren.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Die 10 Runde der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship, das Rennen auf dem Road America Rundkurs bei Elkhard Lake, ist mit einem Sieg des Action Express Racing Cadillac DPi des Duos Felipe Nasr und Luis-Felipe Derani zu Ende gegangen. Das brasilianische Duo auf dem rot-weissen #31 Whelen-Cadillac querte nach 76 absolvierten Runden die Ziellinie am gestrigen Sonntag abend mit einem Vorsprung von 1,6s auf den Multimatic Mazda DPi des britischen Duos Oliver Jarvis und Harry Tincknell. Das Podium kompletierte der Chip Ganassi Racing Cadillac von Renger van der Zande und Kevin Magnussen, der die beiden hinter sich plazierten Acuras am Ende klar auf Distanz halten konnte.
In der LMP2-Klasse triumphierte das Era Motorsports Motorsport Duo Merriman/Dalziel mit seinem Oreca, während in der LMP3-Klasse der Ligier JS P320 LMP3 des Core Autosport Duos Bennett/Braun den Sieg einfuhr. In der GTLM-Klasse war der Weather Tech-Porsche von Cooper MacNeill und Matt Campbell über die beiden Corvettes erfolgreich, während in der GTD-Klasse das Pfaff Motorsport Porsche 991 GT3 R-Duo Zach Robichon & Laurens Vanthoor den Klassensieg mit einem Vorsprung von 11,8s vor dem Turner Motorsport BMW M6-GT3 von Auberleen/Foley und weiteren 2,2s vor dem Wright Motorsport Porsche von Hindman/Long ins Ziel retten konnte.
Als nächstes Rennen der Serie steht die vorletzte Meisterschaftsrunde in Laguna Seca am 12.September auf dem Plan.