zvo Racing stockt auf

zvo bwt renderDie Anzahl bestätigter AMG-Fahrzeuge im ADAC GT-Masters steigt auf 3. Das neu formierte zvo Racing Team steigt noch vor dem Absolvieren seines ersten Rennens in den Rang eines AMG Performance Teams auf und wird einen zweiten Mercedes AMG GT3 für den letztjährigen DTM-Piloten Daniel Juncadella und Nachwuchspilot Jan Marschalkowski an den Start bringen. Das Fahrzeug wird in den Farben von AMG-Hauptsponsor BWT an den Start gehen, der auch im ADAC GT-Masters als Hauptsponsor präsent ist.

Juncadella gehört zum Kader der AMG-Performance Fahrer und war letztes Jahr neben weiteren Engagements vornehmlich im Gruppe M-Mercedes in der DTM engagiert. Marschalkowski fuhr letzte Saison im BKK Mobil Mercedes AMG GT4 in der ADAC GT4 Germany und errang dort den Vizemeistertitel.

Neben dem neuen Fahrzeug hatte das Team von Jörg van Ommern und Philipp Zakowski bereits einen GT3 AMG für Jules Gounon und Fabian Schiller gemeldet, die beide ebenfalls Teil des AMG-Werkskaders sind. Die Mannschaft ist damit fahrerisch bestens aufgestellt – und dürfte auch um Gesamtsiege im Masters ein gewichtiges Wort mitreden.

CD Sport beim LM-Debüt mit Ligier

CD Sport AslmsDie französische CD Sport Mannschaft hat im Rahmen der Asiatischen Le Mans Serie durch den Sieg der LMP3-Wertung einen Autoentry für das 24 Stunden Rennen von Le Mans errungen. Wie mehrere Quellen jetzt übereinstimmend melden wird die Mannschaft allerdings für die damit verbundene LMP2-Nennung nicht den „Oreca Cup“ verstärken, sondern einen Ligier JS P217 LMP2 an den Start bringen. Damit wird die Mannschaft von Teamchef Claude Degremont aus Périgueux den einzigen „Nicht-Oreca“ beim diesjährigen Klassiker an den Start bringen.

Die beiden Ligier JS P320 LMP3 von CD Sport dominierten bei den 4 Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Konkurrenz und standen bei jedem der vier Rennen auf dem Podium. Die Besatzung des Ligier JS P217 ist noch nicht offiziell bekannt, allerdings soll laut unseren französischen Kollegen von Endurance-Info.com CD Sport einen Stammfahrer für Le Mans genannt haben.

Ausblick auf die GT4 Germany 2022

aviasorgFür die vierte Saison der ADAC GT4 Germany deutet sich erstmals ein volleres Feld an wie in der Hauptserie des ADAC GT-Masters. Während letztere wie vor 2 Tagen erläutert wohl mit einem Feld von um die 24 Wagen vorlieb nehmen muss hat die kleinere GT4-Serie schon 27 eingeschriebene Teams vorzuweisen, was eine neue Rekordmarke für die Meisterschaft darstellen würde. Bemerkenswert ist auch das wohl erstmals das stärkste Kontingent nicht von einem deutschen Fabrikat gestellt wird.

astonmartin vantage gt4Aston Martin scheint bei der Aquirierung neuer Kundenteams in Deutschland ganze Arbeit geleistet zu haben: Gleich 4 Teams mit insgesamt 10 Vantage AMR GT4 scheinen sich 2022 in der Meisterschaft einzufinden. An der Spitze steht die Truppe von Dörr Motorsport die 4 Aston Martin an den Start bringen wollen und schon 7 der 8 Pilotensitze besetzt haben. Daneben planen auch die Mannschaften von racing one, Speed Monkeys und Prosport Racing jeweils ein 2-Wagen-Programm.

Porsche stellt nach derzeitigem Stand mit 8 Cayman das zweitgrösste Kontingent. Hier sind 4 Mannschaften bislang gemeldet. Die Hälfte aller dieser Wagen stellt eine Mannschaft: das ex-Meisterteam Allied Racing von Teamchef Jan Kasperlik will nicht weniger als 4 Cayman an den Start bringen, wobei 5 der 8 Sitze schon bemannt sind. W&S Motorsport plant 2 Cayman zu unterstützen, wobei man mit ex-Champion Nicolai Moller-Madsen einen starken Neuzugang auf einem der Autos vorweisen kann

pirosport toyota5 Mercedes AMG GT4 der Teams Bremotion , Drago-Racing zvo und Schnitzelalm Racing ergänzen das Feld wobei derzeit lediglich die beiden AMG der Newcomer-Mannschaft um Jörg van Ommen und Philipp Zakowski voll bemannt sind. Hinzu kommen derzeit nur 2 BMW M4-GT4 der Hofor Racing by Bonk Motorsport der amtierenden Meister Gabriele Piana und Michael Schrey sowie von Schubert Motorsport und je ein Audi R8 LMS GT4 von T3 Motorsport und ein Toyota Supra GT4 der saarländischen Piro Sport -Truppe die damit ihren Ginetta aufs Abstellgleis schiebt.

Negativ zu vermelden ist bislang das noch keine KTM-Einsatzmannschaft sich zur Meisterschaft bekannt hat, nachdem die österreichisch-süddeutsche Koproduktion 2019 immerhin die erste Meisterschaft in der damals neuen deutschen GT4-Serie erringen konnte. Auch McLaren hat alle bisherigen Einsatzteams an andere Hersteller verloren. Exoten wie Camaro, Alpine und Ford sucht man ebenfalls bislang vergebens.

Auf der anderen Seite sind erst 18 der geplanten 27 Teams mit Pilotennamen hinterlegt und nur 12 Teams sind vollständig besetzt. Insofern und angesichts der Tatsache das auch hier noch Überraschungen möglich sind, darf auf das endgültige Feld der preiswerteren kleinen GT-Kategorie mit Spannung gewartet werden.

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