Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Das deutsche Phoenix Racing Team verstärkt sich für die 24h von Spa. Neben den beiden Stammfahrern Andrea Picchini und Jean-Denis Deletraz war zum Testtag auch schon Swiss Spirit-Pilot Marcel Fässler dabei. Nun hat man auch den vierten Fahrer bekannt gegeben: Der Belgier Stephane Lemeret wird an der Seite der drei vorgenannten Piloten die 24h auf dem Aston Martin DBR9 des Teams bestreiten. Phoenix, die mit dem Opel Astra DTM-Wagen schon die 24h am Nürburgring gewinnen konnten, haben vor, ihre Meisterschaftsposition in der FIA-GT weiter auszubauen. Derzeit ist man mit 17 Punkten Vierter hinter Zakspeed (23), BMS (25) und Vitaphone (30). Für Lemeret ist es das zehnte 24h-Rennen in Spa. „Mit ein bisschen Glück werden wir mit Sicherheit an der Spitze mitfahren können“, ist der Spa-Routinier überzeugt.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Französische GT ( FFSA-GT )
Die lange Sommerpause der französischen GT-Meisterschaft lässt Zeit für einen Blick auf Zahlen und Fakten – vor allem die mit 20 oder mehr Fahrzeugen stets ausgezeichnet besetzte GT1-Kategorie der FFSA-GT ist eine kleine Analyse wert:
Der Oreca-Saleen S7R (Bild links), dessen Potential etliche GT-Eins-User vor wenigen Tagen live auf dem Nürburgring erstaunen liess, ist auch in Frankreich das überlegene GT1-Auto. Nach acht Läufen stehen für Soheil Ayari / Bruno Hernandez fünf Siege, ein zweiter und ein vierter Rang zu Buche.
Somit halten die Meisterschaftsführenden bei 188 Zählern und einem enormen Vorsprung auf die Besatzungen der beiden PSI-Corvettes (Bild rechts). Palttala / Kuismanen (C6R, 113 Punkte) und Alliot / Hallyday (C5R, 105) haben bislang je einen vollen Erfolg, zwei Podestplätze und drei weitere Zielankünfte in den Punkten erreicht.
Abermals mit klarem Abstand folgen Balthazard / Policand (Larbre-Ferrari 550, 78 Punkte), Lebon / Bouchut (SRT-Corvette C5R, 77) und Dupuy / Fiat (Protek-Saleen, 76) - diese Mannschaften haben bei noch sechs geplanten Läufen wohl kaum mehr realistische Titel-Chancen. Auf Rang 7 der Tabelle liegt mit 70 Zählern das erste der vielen Viper-Teams: Bornhauser / Thevenin konnten mit dem Meister-Auto von 2004 und 2005 als einzige in allen acht Rennen dieses Jahres punkten, kamen dabei aber nur dreimal unter die Top-Fünf. Die Ära der Oreca-Vipern dürfte also trotz aller Versuche der FFSA, deren Performance über Zugeständnisse im Reglement nochmals an jene der neueren Fahrzeuge heran zu bringen, auch auf nationaler Ebene langsam zu Ende gehen.
Verfasst von Oliver Müller. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Nach langem Rätselraten und Spekulationen war es nun soweit: Acura, amerikanischer Luxusableger von Honda, hat die Einsatzteams für seine erste Saison in der ALMS (American Le Mans Series) bekannt gegeben. Hierbei handelt es sich um Highcroft Racing, Fernandez Racing und Andretti Green. Alle Teams sind fest im der amerikanischen Rennszene verankert; Highcroft ist sogar dieses Jahr schon Wettbewerber in der ALMS.
Während sich Fernandez Racing auf ein Lola B05/40 Chassis ausrichtet, werden sich die beiden US-amerikanischen Mannschaften Highcroft und Andretti Green auf das französiche Courage LC75 Chassis einschießen. Die LC75 Fahrzeuge werden zur Zeit bei Courage Competition in Le Mans aufgebaut, wie Yves Courage gegenüber GT-Eins.de am Nürburgring bestätigte.
Alle Komponenten der Fahrzeuge werden einer kontinuierlichen Weiterentwicklung unterzogen. Auf Chassisseite arbeitet Acura hier insbesondere mit Highcroft Racing zusammen. Die Weiterentwicklung des Motors macht man zusammen mit Fernandez Racing. Erste Tests sollen bereits nächsten Monat stattfinden.
Zunächst wurde pro Team erst einmal ein Wagen für die Saison 2007 bestätigt. Seitens Acura lies man jedoch verlauten, dass die Teams durchaus noch weitere Fahrzeuge einsetzen könnten. Gespräche hierzu sind im Gange. Als Reifenlieferant für alle drei Einsatzteams wurde der französische Reifengigant Michelin gewonnen. Somit tritt man auf diesem Sektor mit dem gleichen Material wie Hauptkonkurrent Porsche an. Weitere Einzelheiten zum Acura Projekt, wie z.B. Fahrerpaarungen werden im Verlauf der weiteren Saison bekannt gegeben.