AER überarbeitet die LMP-Motoren

aerp07.jpgAER arbeitet an Evolutionsversionen beider Langstreckenmotoren für die nächste Saison. Der LMP1 3,6l V8-Twinturbo-Treibsatz mit der Bezeichnung P32T und der 2l Turbo mit der Bezeichnung P07 I4 werden derzeit auf den Prüfständen der Firma intensiven Tests unterzogen. Beide Blöcke erhalten optimierte Wasserpumpen und eine neue Motorenelektronik mit dem Ziel die Haltbarkeit der Blöcke entsprechend zu steigern. Ein neuer Abgaslader ist ebenfalls in Arbeit. Etwas hinter dem Plan hängt man mit der Entwicklung der Direkteinspritzung für den V8, man hofft aber damit noch vor dem Start der Saison 2007 fertig zu werden.

Der 2l  4 Zylinder-Turbo hat sich in den vergangenen 3 Saisons der LMS zum Treibsatz der ersten Wahl entwickelt. Bis auf 2 Rennen haben in der LMP2-Klasse nur Wagen gewonnen die mit diesem Motor angetrieben wurden. Die Konkurrenz hat zumindest an diesem Produkt aus dem Hause AER enorm zu knacken.

 

FHR 100 Meilen-Rennen in Hockenheim

derkum911.jpgDas 100 Meilen Rennen in Hockenreim im Rahmen des Rheintal Rennens erwies sich als gelungenes Auftakt-Schmankerl für Sportwagenfans. Ein Porsche 935 und 4 BMW M1 an der Spitze zum Start des Rennens Dazu 3 Sports 2000, 90 % GT´s im Feld und das ganze über eine Renndauer von 90 Minuten. Das konnte sich sehen lassen! Auch wenn das Feld der FHR 100Meilen Trophy die undankbare Aufgabe hatte die Strecke für die nachfolgenden Divinol-Cup und SCC-Felder trocken zu fahren.

Das Rennen gewann am Ende der von Derkum Motorsport vorbereitete Porsche 911 RSR (Bild des Fahrzeugs aus Spa 2004), gesteuert von Georg Berlandy vor dem M1 von Dr. Michael Hinderer und einem 2. M1 des Schweizers Christian Traber.

James Weaver sagt Goodbye

weaver.jpgAm vergangenen Wochenende endete vorläufig die Karriere eines der ganz großen Namen des Sports. Die Rede ist dabei nicht vom 7 maligen F1-Weltmeister Michael Schumacher, der in Brasilien seinen viel beachteten Abschied gab, sondern von James Weaver, der anlässlich des ALMS-Saisonfinales in Laguna Seca  seinen Abschied erklärte. Weaver gelang mit dem Rennen in Laguna Seca ein passender Saisonabschluß. Als 3. in der Fahrerwertung hinter den beiden Audi-Champions Capello und Mc Nish, aber noch vor den Audi-Piloten Biela und Pirro, beendete der 1955 geborene Weaver, der im Team von Rob Dyson den unangefochtenen Nr.1-Status besaß, seine Karriere. Mit dem Team von Rob Dyson, mit dem er 33 Laufsiege und 3 Meisterschaften errang verband Weaver eine besonders enge Beziehung.

Insgesamt hat Weaver in seiner Karriere über 100 Laufsiege erzielen können. Er begann Ende der Siebziger Jahre in der Formel Ford, wechselte dann in die F3 und in die britische Tourenwagenszene bevor er in die Sportwagenszene wechselte. In Le Mans steuerte er 12 mal Wagen wie  den Mazda 717C, Porsche 956B, March 85G-Nissan, Porsche 962, Jaguar XJ320, McLaren F1 GTR, Panoz GTR1 oder den Audi R8. Sein bestes ergebnis beim Klassiker an der Sarthe bleibt der 2. Platz 1985 den er gemeinsam mit Palmer/Lloyd auf einem Porsche 956B errang. Bei den 24h Daytona war er 1997 erfolgreich. In der ALMS stehen für den New Yorker 55 Starts, 5 Laufsiege und 26 Podiumspositionen zu Buche.

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