24h Bahrain - erste Infos zu den Teilnehmern

bahrainext.jpgAuf einer ersten veröffentlichten Nennliste für die 24h von Bahrain, die auf einer speziellen, erstmals zum Einsatz kommenden Langstreckenvariante des Kurses in der arabischen Wüste ausgetragen wird, finden sich 40 Teams, unter denen es etliche aus der deutschen Rennszene stammende Mannschaften zu vermelden gibt. Mehr als die Hälfte stammt aus dem GT-Lager das mit Fahrzeugen der Marken Porsche, Ferrari, Lamborghini,  Lotus, Aston Martin und BMW beschickt wird. Auf Tourenwagenseite kommen noch VW, Alfa, BMW, Mini und einige Shiluettenwagen hinzu.

Unter den 17 Porsche Teams befinden sich etliche bekannte Namen mit einer Vielzahl an Modellvarianten. Das belgische GPR-Pro Team hat sogar einen Carrera GT gemeldet. Die Teams von Konrad, Lechner, Land, Mühlner, Lammertink, NGK Belgien, Paczinski, Seyfarth, Steinberg und Prospeed sind aus dem Langstreckenpokal, dem Porsche Cup bzw. der Belcar bekannt und planen zum Teil den Einsatz von mehreren Wagen. JMB Racing plant sich mit dem Einsatz zweier Ferrari F360 der Porsche-Meute entgegen zu stellen. Das österreichische Team von Duller Motorsport wird das bei den 24h von Silverstone siegreiche Z4-M-Coupe einsetzen und Raeder Motorsport plant den Gallardo aus dem Langstreckenpokal in die Wüste bringen. Der Einsatz eines Lotus ist vom Team Grohs Motorsport angedacht. Bei den Torenwagenteams ist der Einsatz eines BMW unter der Nennung von Ralf Kelleners erwähnenswert. Weitere Details zu den Team und den Besatzungen – bis zu 5 Fahrer pro Wagen sind reglementsmäßig vorgesehen, werden sich bis zum Start des vom MSC Ruhrblitz Bochum veranstalteten Rennens am 13-16 Dezember ergeben.

Georg Severich beendet Motorsportkarriere

_mg_9097.jpgHeute um 12 Uhr gab Georg Severich das Ende seiner Karriere als Rennfahrer bekannt.Der 47 Jahre alte Aachener hat nach 25 Jahren in seinen eigenen Worten die Geilheit verloren.„Man muss brennen und geil sein, um Rennen zu fahren. Nach 25 Jahren ist man ausgebrannt.“GS Motorsport wird nächstes Jahr in der Belcar mit 3 Fahrzeugen ohne Georg Severich am Steuer an den Start gehe. „Man muss für neue, junge Fahrer Platz machen wenn man von ihnen 3-4 Sekunden pro Runde aufgebrummt bekommt.“Die Belcar-Offiziellen bedanken sich bei Georg Severich weiterhin für sein Engagement:„Georg hat die Serie durch seine Professionalität mit aufgebaut, es war schön einen ehemaligen DTM Fahrer in der Belcar zu haben.“Seit 1997 hat das Team von GS Motorsport an der Belcar teilgenommen und direkt im ersten Rennen einen 100000€ Crash verursacht. Seitdem hat man in der Belcar diverse Siege und Podiumsplätze eingefahren. Momentan sieht es auch gut für einen weiteren Titel in der Klasse 2 aus. Georg Severich bedankt sich weiterhin bei den Belcaroffiziellen „Die Serie ist nah am Aachener Raum so können seine Teammitglieder nach dem Feierabend nach Hause fahren. Die Belcarserie ist mit keiner deutschen Serie vergleichbar, in der Belcar kannst du einen Abend Stress haben und am nächsten trinkst du dann zusammen ein Bier und alles ist wieder in Ordnung. Es ist schade das es so etwas nicht in Deutschland gibt, wo die Funktionäre dran schuld sind.“Zu den weiteren Plänen im nächsten Jahr wollte Georg Severich nichts konkretes sagen: „Im Oktober/November kann man einfach noch nicht sagen wie es nächstes Jahr im Feburar/März aussieht. Ich muss mit meinen technischen Köpfen reden, weil ein internationales Engagement die ganze Freizeit kostet.“Georg Severich bedankt sich auch bei seinem ganzen Team für die gute und teilweise 20 Jahre dauernde Zusammenarbeit. „Ich hatte nie einen schweren Unfall aufgrund von technischen Defekten, dafür danke ich meinem ganzen Team.“

Adam Pecorari gewinnt IMSA-Lite Auftaktsaison

imsalitechamp.jpgDie IMSA-Lite Serie, eine der Rahmenrennserien der ALMS war schon in Road Atlanta beendet worden. Auftaktsieger des neuen Championnats wurde Adam Pecorari, der 9 der 10 Rennen mit seinem Elan DP-02 gewinnen konnte. In der L2-Klasse war Pilot Dan McBreen auf einem West-Prototypen erfolgreich. Die L3 gewann Pilot Richard Spicer.

Die mit 3 Klassen ausgetragene Serie, in der 2- und einsitzige Fabrikate von Elan, West und radical gegeneinander antreten,  war von der IMSA als Aufsteigerklasse für am Prototypensport interessierte Teams und Piloten anfangs diesen Jahres neu ins Leben gerufen worden. Zumindest für Pecorari scheint sich der Titel ausgezahlt zu haben. Das Radical-Team von Gunnar van der Steur hat bereits Interesse an einer Verpflichtung des Piloten für die ALMS signalisiert.

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