Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Radical Cups
Nicht mehr im Rahmen der Top-10 wird der Radical Race Cup 2007 antreten. Auf einem ersten Kalender-Entwurf stehen sechs Renntermine auf dem Plan. Ein Highlight könnte der Auftritt im Rahmenprogramm der 24h am Nürburgring werden. Allerdings ist dieser Termin noch nicht fix, weswegen man vorsorglich einen Ausweichtermin in Hockenheim bzw. Zolder ins Auge fasst. Die beiden Auftritte am 1.7. bzw 19.8. werden im Rahmen des Radical World-Cups bei den beiden LMS-Rennen erfolgen Derzeit sieht der Kalender wie folgt aus:
29.04. Hockenheim
09.06. Nürburgring
01.07. Nürburgring
19.08. Spa-Francorchamps
09.09. Dijon
30.09. Monza
21.10. Hockenheim bzw. Zolder
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Für Jörg Bergmeister war 2006 sichlich ein perfektes Jahr. Ein Fahrertitel in der Grand Am, eine erfolgreiche GT2-Titelverteidigung in der ALMS, dann die Heirat mit seiner Lebensgefährtin und schließlich die Geburt der gemeinsamen Tochter – der 30jährige Langenfelder hat heuer nichts ausgelassen. Auch in diesem Jahr fuhr Bergmeister wieder gemeinsam mit seinem 2005´er Teamkollegen Patrick Long auf dem Petersen Motorsports/White Lightning Racing Porsche 911 GT3 RSR. Nur konnte Long nicht der Versuchung widerstehen, in Sebring für einmal den Porsche RS Spyder zu bewegen – und verpasste dadurch den Titel 2006.
Bergmeister konnte gemeinsam mit Long drei Rennen, in Lime Rock Park, Road America und das PLM gewinnen. Sechs weitere Podiums-Plätze und eine Pole-Position kamen hinzu. Dies reichte für den Titel, der den Ex-Porsche-Werksfahrer, der den Werks-Kader 2005 verließ, just auf eine Nominierungsliste für das All American Team der American Auto Racing Writers and Broadcasters Association brachte.
Jörg hat auf seinem Konto seit 2002 bislang 47 Serien-Starts mit 16 Siegen, 31 Podiums-Ankünften und 34 Top-5-Resultaten zu Buche stehen. Bei einigen der Rennen coachte er seinen Bruder Tim, der nun auch die ALMS ins Auge fasst.
In der Grand Am waren es drei Gesamtsiege in Watkins Glen, Daytona und Barber Park die Jörg zusammen mit Partner Colin Brown einfahren konnte. In keinem Rennen kam er schlechter als auf Platz 9 auf dem Krohn Racing Ford Riley an. Diese Konstanz sicherte dem Langenfelder den Titel 2006.
Die Titelträger der GT2-Klasse in der ALMS kommen traditionell aus Deutschland – nur im Premierenjahr gelang es einem Amerikaner den Titel einzufahren. Die GT2-Klasse ist seit nur 7 Jahren fest in der Hand der Porsche- bzw. BMW-Piloten:
2006: Jörg Bergmeister
2005: Jörg Bergmeister, Patrick Long
2004: Timo Bernhardt
2003: Lucas Luhr, Sascha Maassen
2002: Lucas Luhr, Sascha Maassen
2001: Jörg Müller
2000: Dirk Müller
1999: Cort Wagner
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Australische GT
Greg Crick (Dodge Viper ACR) ist der neue Australische GT-Meister: Der 52-jährige Auto-händler aus Tasmanien ging beim 1-Stunden-Rennen in Eastern Creek den Weg des geringeren Risikos und begnügte sich mit Rang 2 hinter David Wall (Porsche 996GT3 RSR). Vorjahresmeister Bryce Washington (Porsche 996GT3 Cup), der Crick theoretisch noch abfangen hätte können, erreichte im mit 22 Fahrzeugen gut besetzten Saisonfinale lediglich Rang 3. Insgesamt sahen die Zuschauer das übliche Duell Porsche gegen Viper, die drei Ferrari 430 sowie die fünf Lotus im Feld hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.
Der Endstand der Australischen GT 2006 lautet: Greg Crick (713 Punkte) – Bryce Washington (651) – James Koundouris (Porsche 996GT3 Cup, 524,5) – Theo Koundouris (Porsche 996GT3 Cup, 487) – Sven Buchartz (Porsche 996GT3 Cup, 438,5).