Dyson Mazda wird offiziell

dysonmazdaAuf der Performance Racing Industry Tradeshow in Orlando haben Mazda und Dyson Racing nun die lange vermutete Partnerschaft für die ALMS-Saison 2009 verkündet. Wie bereits vermutet wird Dyson Racing den Einsatz eines 2-Wagen-Teams mit zwei Lola B08/80 mit dem Mazda MZR-R Triebwerk übernehmen. Dyson Racing ist damit neuer Partner des japanischen Herstellers, der bislang mit der nicht gerade erfolgverwöhnten BK-Motorsport-Mannschaft zusammen gearbeitet hatte. Trotz eines allseits als vielversprechend eingestuften Motorenkonzeptes gelangen in den letzten beiden Jahren kaum Podiumsergebnisse in der LMP2-Klasse. Das Dyson-Team seinerseits war 2008 mit zwei Porsche RS Spyder unterwegs, zog dabei aber immer den Kürzeren gegen das Semi-Werksteam von Penske Racing.

Die Kooperation bringt für beide Partner nun immense Vorteile. Die amerikanische Mannschaft von Rob & Chris Dyson bringt neben einer 20-jährigen Rennerfahrung auch Michelin als Reifenpartner in die Verbindung mit ein. Mazda wiederum liefert die Unterstützung, um zwei der aktuellen Lola einsetzen zu können und mit BP einen signifikanten Sponsor. Damit kehrt das Team nach einem einjährigen Porsche-Gastspiel zu Lola zurück, mit denen man in der ALMS zeitweise sogar Audi herausfordern konnte – freilich mit etwas Unterstützung von Seiten der Regelverantwortlichen in der ALMS.

Die Partnerschaft zwischen der Traditionsmannschaft und dem trotz Wirtschaftskrise ungebrochen auf sein Motorsportengagement setzenden Hersteller ist auf mehrere Jahre ausgelegt. Neben dem neuen Partner sollen 2009 auch andere interessierte Mannschaften mit dem neuen Treibsatz ausgerüstet werden. Welche das freilich sein werden, ist noch genauso offen wie die Namen potentieller Konkurrenten in der Klasse. Wie es aussieht werden zwei Acura LMP2 die Hauptgegner in der LMP2-Klasse 2009 sein. Ob ein oder zwei Porsche RS Spyder oder weitere Teams hinzukommen, gilt noch nicht als gesichert.

FFSA-GT – Olivier Panis 2009 in einer DKR-Corvette

08ffsa702cDKR Engineering wird im nächsten Jahr einen prominenten Namen in der Französischen GT-Meisterschaft aufbieten: Olivier Panis soll die Corvette C6.R des Teams fahren. Als dessen Co-Pilot ist Eric Debard vorgesehen, der heuer mit dem Tarres-Saleen S7R einen Laufsieg in der FFSA-GT feiern konnte. Der zweite Wagen der DKR-Mannschaft - eine Corvette C5-R - wird voraussichtlich wie schon in der abgelaufenen Saison mit Jean-Claude Police und Laurent Cazenave besetzt sein.

Auch in der FIA-GT will DKR Engineering 2009 mit einem Auto antreten. Wer dort im Cockpit zum Einsatz kommt, ist noch nicht bekannt.

GT1 - kommt "Godzilla"?

schwagerautopolistestEs wäre eine wichtige News für die Entwicklung der GT1-Klasse – falls sich die Meldung in den kommenden Wochen bestätigt. Wie unsere Kollegen von Daily Sportscar.com melden, steht ein Entwicklungsprogramm für eine GT1-Version des neuen Nissan GT-R in den Startlöchern. Angeblich soll Nissan ein britisches Team beauftragt haben, jeweils zwei Wagen (im Bild die Super-GT-Version) bei ausgewählten Rennen 2009 den Start zu bringen. Die offizielle Verlautbarung des Teams ist derzeit ebenso offen wie Fragen nach der Motorisierung, die entweder einen 5,0l V8 Sauger oder einen 3,8l V6 Turbo als Treibsatz beinhalten könnten.

Das Auto soll angeblich nach einer neuen Version des GT-1 Reglements gefertigt werden, was allerdings reichlich Spekulationen offen lässt, da ein solches Reglement bislang noch nicht offiziell existiert. Als Einsatzbühne für das kommende Jahr steht die FIA-GT Meisterschaft zur Disposition, wo der Wagen 2010 um den angedachten WM-Titel mit fahren soll.

Für die darbende GT1-Klasse wäre dies eine wichtige Neuigkeit. Aufgrund der Kostenentwicklung haben die meisten Hersteller den Bau neuer Wagen längst eingestellt. Lediglich Lamborghini lässt von seinem Einsatzteam Reiter Engineering noch neue Chassis aufbauen. Matech-Concepts hat just sein angekündigtes GT1-Entwicklungsprogramm um ein Jahr aufgeschoben. Das angeblich von Nismo – der offiziellen Nissan-Sportabteilung – mitgetragene Programm würde der ausblutenden Klasse neuen Lebenssaft spenden.

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