Auch in der ADAC GT4 Germany fielen beim ADAC Race Weekend-Finale vor 2 Wochen in Oschersleben die Titelentscheidungen. Saisonlauf 11 am Samstag sicherten sich die beiden Hofor-Bonk BMW M4-GT4 Piloten Gabriele Piana und Michael Schrey, die damit ihre Tabellenführung ausbauten. Die beiden BMW-Piloten querten 4,5s vor dem True Racing KTM-Duo Florian Janits und Reinhard Kofler die Ziellinie. Im Kampf um Platz 3 setzte sich das Allied Racing Duo Jan Kasperlik und Nicolai Moller-Madsen durch.
Lauf 12 am späten Sonntag-Nachmittag gewannen dann Kasperlik/Moller-Madsen mit knappen 0,233s Vorsprung vor ihren Teamkollegen Dennis Fetzer und Joel Sturm. Auf Platz 3 kam beim Rennen in die Abenddämmerung der T3/HRT MotorsportAudi R8 LMS GT4 von William Tregurtha und Hugo Sasse ins Ziel.
Platz 6 im 2. Lauf reichte den beiden Hofor-Bonk-Piloten Gabriele Piana und Michael Schrey um sich mit 176 Zählern im Titelkampf mit nur 2 Zählern Vorsprung gegen Kasperlik/Moller-Madsen als neue Champions durchsetzen zu können. 3 weitere Punkte dahinter plazierte sich das HTP-WinwardMercedes AMG GT4-Duo Julien Apothéloz und Luca-Sandro Trefz als Meisterschaftsdritte der Saison 2020. Piana und Schrey trugen sich damit als Nachfolger der beiden KTM-Piloten Eike Angermayr und Mads Siljehaug in die Siegerlisten ein, die den Titel 2019 in der Auftaktsaison der Serie gewonnen hatten.
In der Teamwertung der Serie siegte Allied Racing mit 216 eingefahrenen Punkten vor Hofor Racing by Bonk Motorsport mit 184 und dem Mann-Filter Team HTP-Winward mit 182. Die Trophy-Wertung für Gentleman-Piloten gewann das Team Lillestoff BMW-Duo Georg Braun und Stephan Grotstollen mit 430 Zählern knapp vor den beiden Luxemburgern Christian Kosch und Tom Kieffer (426) die in einem dritten Allied Racing-Cayman an der Meisterschaft teilnahmen, und denen ein Unfall im Finallauf zum Verhängnis wurde. Als Sieger der Junior-Wertung konnte sich AMG-Pilot Jan Marschalkowski mit 268,5 Punkten notieren lassen, der sich knapp gegen die beiden KÜS Team 75 Bernhard-Cayman-Piloten Alexander Tauscher (252) und Levi O´Dey (230) durchsetzte.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Australische GT
Die australische GT-Meisterschaft wird in Zukunft von der SRO mit organisiert und soll als GT World Challenge Australia der vierte kontinentale Serie sein in der die weltweit agierende Promotor-Firma eine GT-World Challenge Meisterschaft ausführt. Dies haben die von Stephane Ratel geleitete SRO und die australische Partner-Organistion Australian Racing Group am vergangenen Donnerstag bekannt gegeben. Dies bedeutet das die World Challenge neben den Serien in Europa, Nordamerika und Asien nun noch ein viertes Standbein auf dem Kontinent Down Under bekommt.
Die Australische GT-Serie wird nach der Umfirmierung sowohl die technischen als auch die sportlichen Regularien der SRO sowie das BoP-System übernehmen. Hersteller die an der australischen Meisterschaft teilnehmen, können ihre dort erzielten Punkte in die globale Herstellerwertung der GT World Challenge einfliessen lassen. Zwar wurde noch kein Kalender für die kommende Saison veröffentlicht, jedoch wurde vorab bekannt das die Saison 2021 5 Sprint-Meetings und ein Langstreckenrennen umfassen wird.
Mit der vierten „World Challenge“ Teilserie wird der ursprünglich nur von der nationalen nordamerikanischen Meisterschaft (die die SRO vor einigen Jahren aufkaufte) benutzte Titel nun weiter zu einer wirklich weltweiten Serie ausgebaut. Nun fehlen lediglich eine GT World Challenge Südamerika und eine GT World Challenge Afrike um den gesamten Globus umspannen zu können. Für letztere würde sich die südafrikanische GT Meisterschaft anbieten die sich derzeit noch im Aufbau befindet.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Sonstige GT
MotoGP-Legende Valentino Rossi gibt ein Comeback bei der kommenden Ausgabe der Gulf 12 hours. Der 9-fache Motorad-Weltmeister hatte bei der neunten Ausgabe des Langstreckenklassikers im Dezember zusammen mit seinen Teamkollegen Luca Marini und Alessio Salucci einen Ferrari F488 GT3 des Kessel Racing Teams zum Sieg in der Pro-Am-Klasse und einem Gesamtpodiumsplatz (P3) pilotieren können.
Die selbe Besatzung will nun am 9. Januar 2021 auf dem Bahrain International Circuit den Klassensieg verteidigen. Dort wird die 10 Ausgabe der Gulf 12 hours stattfinden.
Im Zuge der turbulenten letzten Rennwochen vor dem Saisonende der Rennsaison 2020 sind in den letzten Wochen etliche Meisterschaftsentscheidungen aus Zeitgründen auf unseren Seiten unkommentiert geblieben. Dies versuchen wir nun in den nächsten Tagen und Wochen aufzuarbeiten.
Als erstes beginnen wir mit dem Porsche Carrera Cup Deutschland der beim ADAC GT-Masters-Finale in Oschersleben seine beiden letzten Läufe ausrichtete. Beim Saisonlauf #10 feierte Förch Racing-Pilot Dylan Pereira seinen sechsten Saisonsieg. Larry ten Voorde im Nebulus Racing by Huber-Porsche erreichte das Ziel als Zweiter vor Leon Köhler im T3/HRT Motorsport Neun-Elfer.
Somit musste die Entscheidung beim Finalrennen fallen. Dieses gewann der Niederländer Larry Ten Voorde, der somit das hochspannende Titelduell gegen Dylan Pereira (Luxemburg/Förch Racing) für sich entschied. Pereira belegte beim Sonntagsrennen den zweiten Platz vor Leon Köhler. Entscheidungen fielen zudem in 2 weiteren Klassen: Laurin Heinrich vom Team T3/HRT Motorsport sicherte sich in seinem ersten Carrera-Cup-Jahr den Gesamtsieg in der Rookie-Meisterschaft, über den ersten Platz in der Teamwertung jubelte Förch Racing.
Meister Larry ten Voorde hatte sich bereits in diesem Jahr den Meistertitel im Porsche Mobil1 Supercup sichern können. Dieser und der deutsche Carrera-Cup-Titel sind die beiden ersten Automobiltitel des 24-jährigen Niederländers, der im Kartbereich bereits 5 Meistertitel von 2008-2013 sammeln konnte. 2018 und 2019 war ten Voorde in der deutschen Serie bereits zuvor jeweils auf dem dritten Meisterschaftsendrang plaziert.
Mit Phoenix Racing, eines der erfolgreichsten Teams im deutschen und internationalen Motorsport, sichert sich das Team von Georg Weiss einen Kooperationspartner der im kommenden Jahr sein Prototypen-Debüt in der ACO-Szene ins Auge gefasst hat. Siege und Meistertitel beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit drei verschiedenen Marken (Porsche, Opel und Audi), in der DTM und in weltweiten GT-Rennserien kennzeichnen die Geschichte des Teams aus Meuspath. Der Einsatz von Ferrari-Fahrzeugen und Prototypen wird nun den Einstieg in das ACO-Paket ergänzen, in dem die Meuspather Mannschaft auch mit einem LMP2 unter eigener Nennung in der Europäischen Le Mans Serie antreten möchte.
„Wir freuen uns sehr, mit einem solch professionellen und renommierten Team zusammenzuarbeiten“, sagt Georg Weiss, Teambesitzer von Wochenspiegel Team Monschau. „Natürlich ist unser Ziel, auf unseren bisherigen Erfolgen mit dem Ferrari 488 GT3 aufzubauen. Gleichzeitig betreten wir gemeinsam Neuland im Prototypensport. Ich denke, dass es sehr vorteilhaft ist, dabei ein erfolgreiches Team wie Phoenix Racing an der Seite zu wissen. Gleichzeitig möchte ich mich auf bei unserem bisherigen Partner Rinaldi Racing für die Einsätze in den letzten vier Jahren bedanken.“
„Natürlich kennen wir WTM Racing als starken Mitbewerber von unseren Nordschleifen-Einsätzen“, sagt Ernst Moser, Teamchef von Phoenix Racing. „Georg Weiss und seine Mannschaft haben dort als privates Team sowohl mit Porsche als auch Ferrari beeindruckende Leistungen gezeigt. Wir freuen uns sehr, mit einem Team zusammenzuarbeiten, das so viele Fans hat.“
Neuland betritt das Wochenspiegel Team Monschau mit dem Einsatz des Duqueine M30-D08 LMP3, dessen geplantes Renndebüt 2020 wegen der Umstände der Corona-Krise verschoben werden musste. Derzeit werden Einsätze in der Europäischen Le Mans Serie und im Michelin Le Mans Cup geprüft, wobei aufgrund der Einsatzbeschränkungen für neue Teams ein Debüt im Michelin Le Mans Cup wahrscheinlicher erscheint. Leonard Weiss ist als erster Fahrer gesetzt. Aufgrund der Vorgaben bezüglich der FIA-Fahrerrankings werden derzeit mögliche Fahrerkombinationen geprüft. "Dieses Jahr haben wir mehrere Track Days absolviert. Der LMP3 macht großen Spaß, deshalb freue ich mich auf die Saison. Auch freue ich mich auf eine spannende Zusammenarbeit mit meinem künftigen Teamkollegen", sagt Leonard Weiss.
Wie gehabt will das Wochenspiegel Team Monschau daneben auch den Ferrari F488 GT3 bei international Rennen einsetzen. Evaluiert werden Starts in verschiedenen Meisterschaften, inklusive Einsätzen beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring und in der Nürburgring Langstrecken Serie „Es hat sich in den letzten 2 Jahren in der Nürburgring Langstrecken-Serie einiges getan, was in unserem Sinne ist“, so Weiss. „Wir freuen uns darauf, wieder häufiger auf unserer Heimatstrecke unterwegs zu sein.“ Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird WTM Racing seinen kompletten Rennkalender zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Gleiches gilt für die Fahrerpaarungen.
Mit der neuen Kooperation kommt die Zusammenarbeit zwischen dem Wochenspiegel Team Monschau und Rinaldi Racing zu einem vorläufigen Ende. Mit den beiden teameigenen Ferrari-Chassis „Luigi“ und „Guido“ gelangen seit 2016 unter anderem 3 Top-10-Zielankünfte beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring in Folge, ein Gesamtsieg in der damaligen VLN Langstreckenmeisterschaft und mehrere Podestplätze in der 24 Stunden-Serie. An diese Erfolge wollen WTM Racing und Phoenix Racing nun gemeinsam anknüpfen.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Gemäß einer Meldung unserer anglo-amerikanischen Kollegen von Sportscar 365 steht Aston-Martin-Racing vor einer Reduzierung ihres Werksengagements in der GTE-Pro-Klasse der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft. Vor dem Hintergrund von Budgetkürzungen beim Werksprogramm zugunsten des Formel1-Einstiegs von Aston Martin melden mehrere Quellen aus dem Umfeld des amtierenden Siegers der Herstellerwertung der GTE-Pro das das Team sein Programm für nächstens Jahr zusammen kürzen würde. Im Gespräch sind dabei sowohl die Reduzierung auf nur noch ein von Prodrive eingesetztes Auto, als auch ein völliger Rückzug aus der Pro-Kategorie. In der GTE-Am-Kategorie sollen hingegen weiterhin Kundenteams mit den neuen Vantage AMR GTE antreten.
Sollte Aston Martin sich aus der Pro-Kategorie zurückziehen, dann würden in der Folge nur noch Porsche und Ferrari mit jeweils 2 Wagen als Hersteller in der Werks-Klasse verbleiben. Deren Zukunft wäre dann mehr als ungewiss, da bereits nach einer Meldung unserer Kollegen Vertreter beider Hersteller im Rahmen des Finales Gespräche über einen gemeinsamen parallelen Umstieg in die neue LMDh-Klasse geführt haben. Dort würde man dann um Gesamtsieg bei den WEC-Rennen, den Rennen der IMSA und beim 24 Stunden Rennen von Le Mans fahren können.
Beim Finale des GT World Challenge Europe Endurance Cups in Le Castellet (dieser Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat Ferrari mit dem AF Corse-Team und dem Trio Alessandro Pier Guidi, Tom Blomqvist und Come Ledogar den Sieg sowie den Teamtitel für die SMP Racing Mannschaft und den Pilotentitel für Alessandro Pier Guidi einfahren können. Die Ferrari-Mannschaft von AF Corse , die sich in der Endphase des Rennens einen spannenden Kampf um den Sieg sowie um den Titel mit dem GPX-Racing Porsche-Trio Matt Campbell, Patrick Pilet und Matthieu Jaminet lieferten, konnte mit einem taktischen Reifenwechseln von nur 2 Pneus beim letzten Stop die Führung übernehmen und fuhr für die italienische Marke den ersten Titel in der GT3-Langstreckenserie der SRO ein. Auf Platz 3 des Rennens konnte sich in der Endphase die Lamborghini Manschaft von FFF Racing mit dem Trio Dennis Lind, Marco Mapelli und Andrea Caldarelli vorkämpfen.
2 der vor dem Rennen noch in der Meisterschaft führenden Teams konnten den Titelkampf nicht für sich entscheiden. Die vor dem Rennen führende AKKA ASP AMG-Mannschaft fiel durch einen Frontsplitterschaden aus dem Titelkampf, der angesichts der Leistungsdichte der Top-Teams der AMG-Truppe uneinholbare 2 Runden Rückstand einbrachte. Das Dinamic Racing-Porsche-Trio Engelhart/Müller/Cairoli konnte dagegen das Rennen lediglich auf Platz 10 beenden was nur einen zusätzlichen Punkt im Titelkampf einbrachte. Keine Rolle spielte hingegen die in Spa-Francorchamps siegreiche ROWE Racing-Mannschaft die trotz theoretischer Titelchancen das Rennen in Frankreich ausliess.
In der Silver-Klasse setzte sich das Barwell MotorsportLamborghini Huracán GT3 evo Trio Patrick Kujala, Alex MacDowall und Frederick Schandorff zum Sieg durch, die damit auch den Titel in der Klasse endlich fixieren konnten. In der Pro-Am-Klasse siegte das Garage 59 Aston Martin-Trio Marvin Kirchhöfer, Alexander West und Chris Goodwin was der Vantage-Mannschaft zum Team- und Pilotentitel für West/Goodwin reichte. In der Am-Klasse siegte das CMR Bentley-Trio Stéphane Tribaudini, Phillip Chatelet und Nicolas Misslin, die damit auch den Teamtitel und den Fahrertitel für Pilot Tribaudini erringen konnten.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Sonstige GT
Die 10.Ausgabe der Gulf 12 hours wird nicht auf dem Yas Marina Circuit in den Vereinigten Arabischen Emiraten, sondern auf dem Bahrain International Circuit in Bahrain ausgetragen. Das haben die Organisatoren des Rennens, die in Irland basierte Driving Force Events Gruppe, nun bekannt gegeben. Demnach sollen logistische Gründe für die Verlegung des auf den 9.Januar verschobenen Events auf die Strecke im benachbarten Inselstaat gesprochen haben, auf dem am vergangenen Wochenende das Finale der WEC (Bild) stattfand. Das Rennen soll unter dem Titel Gulf 12 hours Bahrain abgehalten werden. Die zehnte Ausgabe der Gulf 12 Hours in Abu Dhabi soll dann im Dezember 2021 am traditionellen Dezembertermin abgehalten werden.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Das Finale der WEC-Saison 2020 bei den 8h von Bahrain (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist am Sonntag mit dem Sieg des Toyota-Trios Mike Conway, José Maria Lopez und Kamui Kobayashi zu Ende gegangen. Die Piloten des Toyota TS 050 Hybrid-LMP1 mit der #7 kreuzten nach 8 Stunden Renndistanz im Finalrennen der Saison mit einem Vorsprung von 64s auf ihre Teamkollegen Sebastian Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley in der #8 die Ziellinie. Ein deutlicher Sieg des #7 Toyota und damit auch der Gewinn des Weltmeistertitels für das Trio Conway, Lopez und Kobayashi war im Vorfeld erwartet worden, da die #8 duch ihre Vorerfolge aufgrund der Balance of Performance mit einem Handicap von etwa 0,5s pro Runde unterwegs war. Lediglich die beiden Toyota waren in Bahrain in der LMP1-Klasse unterwegs, die mit diesem Rennen nach 17 ununterbrochenen Jahren in der Sportwagenszene ihre Abschiedsvorstellung als oberste Prototypenkategorie der FIA gab.
Angesichts der überschaubaren Rennaction in der LMP1 musste der Kampf um den letzten Platz auf dem Podium zwischen den 6 LMP1-Teams den Spannungsbogen im bislang kleinsten WEC-Feld in der Geschichte der Meisterschaft (nur 24 Starter) ergänzen. Diesen entschied erneut das Jackie Chan DC Racing Team mit dem Trio Ho Pin Tung, Gabriel Aubry und Will Stevens für sich, das diese Leistung schon 2017 beim legendären Le Mans Erfolg des Teams vollbracht hatte – nur das damals nach der Disqualifikation des Rebellion-Teams am Ende der 2 Platz und ein Doppelpodium für das Team zu Buche stand. Ho Pin Tung avancierte damit zum ersten LMP2-Piloten der 2 mal auf das Gesamtpodium eines FIA Langstrecken Weltmeisterschaft Laufes klettern konnte. Hinter dem chinesischen Oreca kam auch der zweite Goodyear-bereifte Oreca im Feld, der Team Jota Wagen von Roberto Gonzalez, Anthony Davidson und Antonio Félix Da Costa auf das Podium. Die beiden vom selben Einsatzteam betreuten Wagen hatten sich am Ende einen engen Kampf um den Sieg geliefert den die unter chinsesischer Flagge startenede Mannschaft mit 1,8s Vorsprung für sich entscheiden konnte. Der letzte Podiumsrang fiel an das Racing Team Nederland Trio Frits van Eerd, Giedo van der Garde und Nyck de Vries, di die Polesetter und schon als Meister feststehende United Autosports Mannschaft noch vom Podium verdrängen konnten.
Mit einem Doppelsieg für Porsche (Christensen / Estre 2,8s vor Lietz/Bruni) holte sich der deutsche Hersteller in der GTE-pro den Sieg. In der Hersteller-Wertung war dagegen Aston Martin nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Dritte auf dem Podium wurden die AF Corse-Piloten Davide Rigon und Miguel Molina. Ein 5.Platz reichte dem Aston-Martin-Racing Duo Nicki Thiim und Marco Soerensen um den Fahrertitel in der GTE-Pro unter Dach und Fach zu bringen. Das tröstete Aston Martin über ein ernüchterndes ergebnis hinweg – alle GTE-Wagen (auch der Am-Teams) mussten beim Finale ungeplante Bremsbelagwechsel einlegen und fingen sich dadurch 2 Runden Rückstand auf die späteren Sieger ein.
In der GTE-Am gelang dem deutschen Project 1 Team ein weiterer Sieg mit dem Trio Egidio Perfetti Larry ten Voorde und Jörg Bergmeister. das mit 35s auf Platz 2 einlaufende AF Corse-trio Francois Perrodo, Emmanuel Collard und Nicklas Nielsen sicherte sich allerdings dafür den Gewinn der GTE-AM-Wertung der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft 2019-20. Das Podium komplettierte der #88 Dempsey-Proton-Porsche von Khaled AlQubaisi, Jaxon Evans und Marco Holzer.
Verfasst von Frank Bresinski am . Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Normalerweise hätte am kommenden Samstag der Saisonauftakt in der Winter Endurance Championship in Zandvoort über die Bühne gehen sollen. Das Zandvoort 500 musste aber auf Grund des Lockdowns in den Niederlanden abgesagt werden.
Trotzdem versuchen die Organisatoren in Zandvoort eine verkürzte Winter Saison mit den zwei verbleibenden Rennen auf die Beine zu stellen. Das Neujahresrennen soll am 9. Januar 2021 ausgetragen werden und das zweite Rennen am 6. März 2021. Es bleibt zu hoffen dass es wirklich so kommt.