Auch ohne eine "perfekte" Runde ist Bernhard Mühlner mit dem Testablauf beim ROAR before the Rolex24 sehr zufrieden. Immer wieder kam man in den Verkehr, als man frische Reifen auf dem 2011er Porsche GT3 aufgezogen hatte. Schnellster DP wurde nach acht Trainingssitzungen Ryan Dalziel im #8 Starworks-Riley-Ford, der auf dem neuen Asphaltband sogar den Streckenrekord unterbieten konnte.
Mit 17 DP und 29 GT kam Anfang Januar ein gut gefülltes Feld zum letzten großen Test vor dem 24-Stunden Klassiker. Ein Testbericht sowie Bilder finden sich bei GrandAm.de.
Die aktuelle Starterliste der 49. Rolex 24 Stunden von Daytona gibt es ebenfalls bei GrandAm.de, ein Vorbericht zum Rennen folgt in Kürze.
Die aus der Britcar stammende englische Team von Neil Garner Motorsports plant einen Einstieg in die Le Mans Serie. Die Mannschaft, die 2010 diverse Porsche und Mosler-Fahrzeuge in der nationalen britischen Serie an den Start brachte, wird 2011 das Feld der Formula Le Mans-Klasse verstärken. Für die Zukunft erwägt man sogar den Schritt in die LMP2-Kategorie.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Nach Einsätzen im S-Berg Racing-BMW Alpina und im Mühlner Motorsport-Porsche im letzten Jahr plant Achim Winter für die Saison 2011 im GT-Masters den Wechsel in einen neuen Ferrari F458 GT3. "Gemeinsam mit Kessel Racing arbeiten wir daran, den 458 GT3 im ADAC GT Masters einzusetzen. Wir verhandeln derzeit noch mit unseren Sponsoren. Aber ich hoffe es klappt alles, denn im Feld der Traumsportwagen des ADAC GT Masters darf die Farbe rot keinesfalls fehlen. Der BMW Alpina war in der letzten Saison trotz seiner enormen Größe ein gutes Auto und war gerade aufgrund des langen Radstandes in schnellen Kurven toll zu fahren. Der Porsche war überraschend einfach zu fahren, erfordert allerdings einen anderen Fahrstil, und es braucht einiges an Porsche-Erfahrung, um damit schnell zu sein", vergleicht der 52-jährige Winter, der sich schon ein ambitioniertes Ziel gesteckt hat: "Ich möchte die Amateurwertung gewinnen". Hinter Toni Seiler und Sven Hannawald belegte Winter 2010 den dritten Platz in der Amateurwertung.
Das Fazit des Müncheners fällt nach insgesamt drei Podiumsplätzen in der Amateurwertung, darunter einem Klassensieg in Assen, zwiespältig aus: "Ich bin sehr froh über den dritten Platz, aber es war sicherlich in der letzten Saison noch weitaus mehr drin", zieht Winter Bilanz. "Das Rennwochenende am Sachsenring musste ich komplett auslassen, nachdem unser Einsatzauto bei einem Europameisterschafts-Rennen beschädigt wurde. Beim Finale in Oschersleben habe ich das Fahrzeug gewechselt und bin erstmals auf einem Porsche gestartet. Das war in der Endphase der Meisterschaft kein leichter Schritt."
Das West Racing Team hat die Besatzung für den ersten der von Reiter Engineering aufgebauten GT2-Gallardos fixiert. Dabei handelt es sich um zwei Piloten, die schon in der vergangenen Saison in der FIA-GT1 Weltmeisterschaft Erfahrungen mit Lamborghini gesammelt haben.
Die beiden All-inkl.com-Racing-Piloten Dominik Schwager und Nicki Pastorelli werden einen der beiden Wagen des neuen amerikanischen Teams von Teambesitzer Eduardo Espindola pilotieren. Schwager und Pastorelli waren 2010 Teamkollegen auf einem der Murcielago der sächsischen GT1-Mannschaft. Gemeinsam erzielten sie 16 Punkte und Rang 32 in der Fahrerwertung der GT1-WM 2010. Nun werden beide in die höchst umkämpfte GT2-Klasse der ALMS wechseln.
Pastorelli, Niederländer mit italienischen Wurzeln und Meister der F3000-EM 2004, hat bereits bei sieben ALMS-Läufen Erfahrungen in der GT2-Klasse sammeln können. 2009 startete er regelmässig mit Johannes Stuck auf dem Porsche des VICI Racing-Teams. Schwager fehlt zwar noch die ALMS-Erfahrung, als ehemaliger Frontrunner der Japanischen Super GT Meisterschaft, des ADAC-GT-Masters und der FIA-GT1 Weltmeisterschaft dürfte dies aber nur eine kurze Lernphase zur Folge haben. Schwager kam auch auf Vermittlung von Teamsponsor Yokohama zu West Racing. Für die Japaner war der 34-jährige gebürtige Münchner schon 2004 auf einem Toyota Supra in Japan unterwegs. Nun wird er in der ALMS bei den Mittelstrecken- und Langstreckenläufen mit Längen zwischen 2h und 12h antreten.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
Im Rahmen der von 13.-16.01. abgehaltenen Autosport International Messe in Birmingham war auf dem Stand der Sports Prototype Endurance Event Racing-Serie der WF03 (Bild) von WFR Limited ausgestellt.
Das Design des standardmäßig mit einem 2-Liter Mugen-Motor ausgestatteten Wagens stammt von Peter Elleray, der unter anderem vor rund einem Jahrzehnt auch den Le Mans-Sieger-Bentley entwarf.
Nachdem der geplante Auftritt der FIA-GT1 Weltmeisterschaft am Sachsenring kurzfristig in der Schwebe hing, gab es nun von offizieller Stelle Entwarnung. Wie unsere Kollegen von der Speedweek berichten, ist der Termin des gemeinsamen Auftritts der Boliden der FIA-GT1 Weltmeisterschaft und des GT-Masters nun fix. Wie der ADAC Sachsen demnach nun bestätigte, sollen beide Serien am 14.-15.05.2011 auf der anspruchsvollen Berg- & Talbahn bei Hohenstein-Ernstthal antreten. Damit bekommt die fünfte permanente deutsche Rennstrecke ein neues Highlight im Automobil-Sportbereich. Bislang war das DTM die ranghöchste Serie die auf der 3,671 km langen Strecke angetreten ist. Nun gastiert 2011 erstmals eine Sportwagen-Serie mit WM-Status auf dem mit 14 Kurven ausgestatteten Kurs.
Wieviele Autos dabei allerdings starten werden, ist noch nicht vorhersehbar. Mit Matech-Concepts und dem Triple H Team Hegersport verlassen zumindest zwei Mannschaften aus der vergangenen Saison die WM. Marc VDS, Vitaphone Racing und Young Driver AMR habe dagegen schon eine Fortsetzung des Engagements angekündigt. Insider gerüchteln mittlerweile ein 22 Wagen-Feld für die nächste Saison als wahrscheinlich.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Sonstige GT
In der neuen Saison der Brasilianischen GT-Meisterschaft sollen erstmals auch zwei Corvette Z06R an den Start gebracht werden. Als Piloten benannt wurden Pedro Queirolo, der zuletzt in einem Dodge Viper Competition Coupe antrat, sowie Claudio Dahruj, der 2010 einen Lamborghini Gallardo LP560 fuhr. Ein zweitägiger Test mit dem ersten der beiden Fahrzeuge ist für 19./20.01. auf der Strecke von Interlagos angesetzt.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Nach der Verpflichtung des Lola-Aston Martin LMP1 durch das Team Cytosport in der ALMS wird nun auch in Europa eine weitere Mannschaft einen der alten LMP1-Boliden der britischen Traditionsmarke einsetzen. Der letztes Jahr von Signature verwendete Aston Martin mit der #008 soll 2011 von der aus der Rallye-Szene stammenden belgischen Mannschaft von Kronos Racing an den Start gebracht werden. Kronos hat bereits aus der Tourenwagen-Ära Siege bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps mit einem Peugeot 306 GTIs in den Büchern verzeichnet und gibt mit dem Engagement in der Sportwagenszene seine Rückkehr auf die Rundstrecke bekannt.
Fix geplant ist bislang nur der Auftritt in Le Mans, so denn der ACO das Team in seiner Einladungsliste berücksichtigt. Zwar hat das Auto, als dessen Besitzer die bis dato eher weniger bekannte Struktur Orbello Racing genannt wird, im letzten Jahr in der Le Mans Serie einen Auto-Entry herausgefahren, jedoch dürfte dieser mit Signature verknüft sein, die ihrerseits Pläne hegen, mit einem neuen Oreca in die LMP2 zu wechseln. Falls zusätzliches Budget fixiert werden kann, sind weitere Auftritte in der Le Mans Serie oder dem ILMC nicht ausgeschlossen.
Als bislang einzige Pilotin ist Vanina Ickx auf dem Auto genannt worden. Die 35-jährige Belgierin ist mit mittlerweile sechs Auftritten an der Sarthe die erfahrenste aktive Pilotin beim Klassiker. Ausserdem kennt sie das Auto schon aus der vergangenen Saison und ist bereits bei den Rundstrecken-Erfolgen von Kronos in Spa-Francorchamps mit der Mannschaft vertraut. Zwar dürften in diesem Jahr mit dem Auto, das nach der alte Motoren- Konfiguration und damit mit verkleinerten Restriktoren in Le Mans antritt, keine Bäume auszureissen sein, aber immerhin bleibt der markante Lola-Aston Martin so den Fans noch ein weiteres Jahr erhalten.
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Auf der Website des ACO sind erste Informationen zum von Zytek geplanten LMP2-Motor auf Basis eines Nissan-Blocks veröffentlicht worden. Der VK45 betitelte Treibsatz basiert auf einem Block den Nissan auch in der Japanischen Super GT Meisterschaft einsetzt. Das 4,5l-V8-Triebwerk wird von Oreca als Basismotorisierung für den neuen O03-LMP2 empfohlen. Zudem wird das Bruichladdich-Team den Motor in seinem Zytek einsetzen. Nissan und Zytek rechnen 2011 mit 5-6 Kunden für den Motor.
Während Zytek den Aufbau und die Betreuung vor Ort bei den Kunden übernimmt, erfolgt die Entwicklung bei Nissan im Entwicklungszentrum in Tokyo. Dort läuft das 143 kg schwere und 450 PS starke Triebwerk in dieser Woche zum ersten Mal auf dem Motorenprüfstand. Im Gegensatz zu den GT500-Triebwerk aus der Super-GT zwingen die strengen Kostenvorgaben Nissan, nur die Teile aus dem Super-GT-Motor zu übernehmen, welche die Haltbarkeit des Treibsatzes sicherstellen. Damit will man sowohl das geforderte Preislimit von 75.000€ als auch die vorgeschriebene Haltbarkeit von 6000 km zwischen zwei Revisionen einhalten.
Nissan hatte in den 80´er- und 90´er-Jahren zu Gruppe C-Zeiten die Langstreckenszene mit seiner Anwesenheit beehrt. 1999 starteten zum letzten Mal offiziell Nissan-Werksautos an der Sarthe. Auch wenn man derzeit nur Kundenmotoren zur Verfügung stellt, haben die Japaner, denen auch Ambitionen für die GTE-Klasse nachgesagt werden, nun wieder einen Fuss in der Tür zur Sarthe.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Australische GT
Ben Eggleston, der seit einigen Jahren als Fahrer und Teameigentümer in der V8 Supercar-Serie vertreten ist, hat den Aston Martin DBRS9 von Ross Lilley gekauft. Er will mit diesem Fahrzeug im März beim Saisonauftakt der Australischen Meisterschaft sein Debut in der GT-Szene geben. Das Bild zeigt den Wagen im Jahr 2009, als noch Marc Cini damit unterwegs war.
Der zweite down under vorhandene GT3-Aston Martin gehört zu den Beständen des VIP Petfoods-Teams: Tony Quinn setzte dieses Auto 2010 nur in Bathurst - statt seines Mosler MT900 GT3 - ein und gewann dort beide Läufe.