Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Australische GT
Für die vorletzte Runde der Australischen GT-Meisterschaft am 03./04.11. wurden nur 15 Fahrzeuge genannt - einige Teams dürften zu Gunsten der Vorbereitung auf das Publicity-trächtige Saisonfinale in Sandown auf ein Antreten verzichten. Selbstverständlich werden die drei Titelanwärter Allan Simonsen (Ferrari F430 GT3), Bryce Washington (Lamborghini Gallardo GT3) und David Wall (Porsche 996 GT3 RSR) in Oran Park an den Start gehen. Hinzu kommen im Entry weiters noch sechs Porsche, zwei Ferrari F360 GT2 sowie je ein Gallardo GT3, Lotus Exige GT3, Ferrari F430 Challenge und Lotus Elise.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
Die Podestplätze beim VdeV-Sprint Proto-Saisonfinale in Magny-Cours waren einmal mehr für Norma M20-Piloten reserviert: Beide 25-Minuten-Läufe gewann David Zollinger (Bild) vor Damien Toulemonde und Didier Beck. Identisch dazu ist auch die Reihenfolge im Punkte-Endklassement: Zollinger (348, zuletzt acht Laufsiege in Folge) – Toulemonde (273) – Beck (205).
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Auch für die AvD 100Meilen Rennserie ist mittlerweile ein erster Kalender für 2008 erschienen. Sieben Rennen, davon drei im Ausland, werden demnach im kommenden Jahr abgehalten werden.
Wie gehabt wird man bei den meisten Events wieder mit der Sportscar Challenge und dem Uhsport Cup zusammenspannen. Somit dürfte vollen Feldern wie zuletzt in Hockenheim (zum Lauf am Rennsonntag starteten 27 Wagen) nichts im Wege stehen.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
Bei den „4000 km von Nevers-Magny-Cours“ siegten die Briten Rob Croydon / Adrian Mardlin (Juno SSE) nach 12 Stunden Renndauer bzw. 378 Runden - was etwa 1667 gefahrenen Kilometern entspricht. Mit auf dem Podest standen ihre Landsleute Simon Phillips / Rob Garofall sowie die Franzosen Arezina / Burel / Rouede (beide Norma M20 evo).
Auf den weiteren Rängen folgten P. Salini / S. Salini (Norma M20 evo), Allpass / Hooker / Swift (Juno SSE) und Balfe / Taylor / Kaiser (Radical SR5). Der Porsche 996 GT3 RSR von Pagny / Benoist / Hesnault wurde mit 26 Runden Rückstand als bestplatziertes GT-Fahrzeug auf Gesamtrang 10 gewertet.
Von 23.-25. November wird in Estoril die Final-Veranstaltung dieser VdeV-Saison ausgetragen – für die modernen Prototypen und GT steht dort ein gemeinsames 6-Stunden-Rennen auf dem Programm.
Zum Abschluss der IPS-Debutsaison gewannen auf dem Autodromo Piero Taruffi erstmals Michal Pavlik / Mirko Savoldi (Lucchini-Alfa Romeo) ein Rennen dieser Serie, die weiteren Podestplätze belegten die Brüder Merendino (Norma-Honda) sowie Scalini / Bianchet (Lucchini-Alfa Romeo). Premieren-Gesamtsieger in der IPS-Master Class-Kategorie wurden Francesco und Michele Merendino vor Guiseppe De Pasquale (Norma-Honda), der in Vallelunga mit Motorschaden ausfiel.
Verfasst von Maximilian Graf am . Veröffentlicht in Sonstige GT
Für die Rennsaison 2008 ist ein Mercedes-Markenpokal geplant, in dem SLR-Kunden die Möglichkeit haben, mit dem neuen Mercedes SLR 722 GT anzutreten - die SLR Club Trophy. Die für den Markenpokal vorgesehene Rennversion des Mercedes SLR McLaren wurde im Auftrag von Mercedes bei dem englischen Sportwagen-Konstrukteur Ray Mallock Ltd gebaut.
Im Vergleich zur Serienversion wurde bei dem SLR 722 GT im Hinblick auf Bremsen, Aufhängung, Aerodynamik, Innenraum und Auspuffanlage umfassende Modifikationen vorgenommen. Mehr als 400 Komponenten wurden modifiziert. Die auf 21 Exemplare limitierte Rennversion bringt ein Leergewicht von 1390 kg auf die Waage, leistet 680 PS bei 1,75 bar Ladedruck und ein maximales Drehmoment von 830 Newtonmetern. Der Wagen beschleunigt aus dem Stand in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und fährt eine Spitzengeschwindigkeit von 315 km/h.
Wie Sport-Auto-Online meldete, steuerte McLaren-Testpilot Chris Goodwin den Supersportwagen bei den ersten Tests auf der Nürburgring-Nordschleife und umrundete den Kurs in 7:38 Minuten - aufgrund von Problemen mit der neuen Rennbremsanlage und dem Getriebe war die Rennversion nicht schneller als der Serien-SLR. Vom 20. bis 24 Oktober finden weitere Tests in Le Castellet statt, bei denen der Silberpfeil 250 Kilogramm Gewicht abgespeckt bekommt.
Wo und wie viele Rennen ausgetragen werden ist gegenwärtig noch nicht bekannt. Nun kann man natürlich spekulieren, ob dies ein Indiz für ein mögliches GT-Engagement in der FIA-GT Championship ist, da man mit den neuen Regularien für 2010 eine GT-Weltmeisterschaft anpeilt.
Ein ausführlicher Bericht vom letzten Saisonlauf der BfGoodrich
Langstreckenmeisterschaft, der mit einem weiteren Sieg des
Land-Motorsportteams endete, kann unter diesem Link eingesehen werden.
Die 1000km von Okayama, das Saisonfinale der Japanese Le Mans Challenge, hat überraschend der in der LMP2-Klasse startende EBRO Aim Sports GC-21 gewonnen. Der um einen Monoposto aufgebaute Wagen gewann in den Händen der Piloten Masaru Tomozawa, Yuji Aso und Tsubasa Kurosawa das letzte 1000km-Rennen der Saison auf dem TI-Circuit mit einem Vorsprung von nur 28,6s auf den LMP1-M-Tec-Courage LC70, der damit den ersten Sieg der Saison nur knapp verpasste. Die bisherigen drei Läufe hatte der Hitotsuyama-Zytek gewonnen, technische Probleme liessen den Wagen jedoch zurückfallen und lediglich als 8. mit 55 Runden Rückstand auf den Sieger im Ziel einlaufen. Den dritten Gesamtpodiumsrang errang Hitotsuyama Racing dennoch mit dem GT1-Ferrari. Und auch der GT2-Porsche des Teams konnte den Klassensieg als Gesamt-4. erringen.
Mit nur 10 startenden Fahrzeugen war die Nennliste auch beim Finale wiederum bescheiden besetzt. Es bleibt abzuwarten, inwieweit der ACO es schafft, hier im kommenden Jahr mehr Zuspruch für die Serie zu gewinnen.
Nach dem letzten Lauf der ALMS 2007 am vorangegangenen Wochenende in Laguna Seca (der Rennbericht sei unter diesem Link
pflichtschuldigst nachgetragen) ist auch der letzte Titel
vergeben. In der GT2-Klasse holte das Risi-Team mit einem erneuten
Klassensieg weit mehr als den noch nötigen einen Punkt und sicherte
Ferrari somit die erste Herstellermeisterschaft in der ALMS.
Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass dies für Konkurrent Porsche
ernsthafte Konsequenzen haben könnte. So sollen eine Reihe von
Teams in der kommenden Saison vom Porsche 997 RSR auf das
Konkurrenzprodukt F430 GT2 umsteigen, aber dazu mehr an späterer
Stelle.
An dieser Stelle lohnt sich ein kleiner Überblick, wie sich die
Klassensiege in diesem Jahr bei den einzelnen Rennen verteilten. Dies
ist im folgenden tabellarisch zusammengefasst.
Lauf
Rennen in
LMP1
LMP2
GT1
GT2
Gesamtsieg
Starter
1
Sebring
Audi#2
Andretti Green Acura #26
Corvette# 4
Risi-Ferrari #62
LMP1
30
2
St.Petersburg
Audi#1
Penske Porsche #6
Corvette# 4
Risi-Ferrari #62
LMP1
24
3
Long Beach
Audi#1
Penske Porsche #7
Corvette# 4
Risi-Ferrari #62
LMP2
26
4
Houston
Audi#1
Penske Porsche #7
Corvette# 3
Risi-Ferrari #62
LMP2
24
5
Salt Lake City
Audi#1
Penske Porsche #6
Corvette# 4
PWL-Ferrari #31
LMP2
26
6
Lime Rock
Audi#1
Penske Porsche #6
Corvette# 4
Flying Lizzard Porsche #45
LMP2
25
7
Mid-Ohio
Audi#2
Penske Porsche #7
Corvette# 4
Flying Lizzard Porsche #45
LMP2
27
8
Elkhard Lake
Audi#1
Penske Porsche #7
Corvette# 4
Risi-Ferrari #62
LMP2
26
9
Mosport
Audi#1
Penske Porsche #7
Corvette# 3
Risi-Ferrari #62
LMP2
25
10
Detroit
Audi#2
Penske Porsche #7
Corvette# 3
Risi-Ferrari #62
LMP2
25
11
Petit Le Mans
Audi#1
Penske Porsche #7
Corvette# 4
Flying Lizzard Porsche #45
LMP1
31
12
Laguna Seca
Audi#1
Penske Porsche #7
Corvette# 4
Risi-Ferrari #62
LMP1
30
Eine kurzer Analyse zeigt, wie einseitig die Saison in diesem Jahr
verlief. Mangels Nennungen in der GT1 und LMP1-Klasse und durch die
Überlegenheit der Penske Racing-Porsche RS-Spyder
wurden diese Klassen (mit Ausnahme der LMP2 in Sebring) jeweils von nur
einem Team dominiert. Zudem zeigte sich jeweils ein Wagen dieser Teams
überlegen, weshalb die Titel schon beim PLM vorzeitig entschieden
wurden. Einzig die GT2-Klasse bot etwas Abwechslung im Laufe der
Saison, doch eine Leistungsdichte wie in der LMS, wo am Ende immer verschiedene Teams dominieren, konnte die amerikanische Serie in dieser Saison nicht bieten.
Mit im Schnitt 25 Nennungen war das Feld von der Grösse her akzeptabel,
aber dennoch ausbaufähig. Insbesonders die beiden großen Klassen müssen
nun gezielt von der IMSA aufgepäppelt werden. Ein
Corvette-Kundenprogramm in der GT1 tut dringend Not. Eines von Audi in
der LMP1 scheint dagegen eher unwahrscheinlich. Der anhaltende Boom in
der GT2 – mit wahrscheinlich drei neuen Herstellern 2008 – und der LMP2
wird auf jeden Fall dafür sorgen, dass auch 2008 wieder eine ALMS das Publikum unterhalten wird.
Schnitzer Motorsport testete am Freitag vor dem letzten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft mit einem BMW Z4 M Coupe und den Piloten Dirk Adorf, Herman Tilke sowie Claudia Hürtgen. So mancher Fan hoffte darauf, dass das Fahrzeug auch am Samstag am Start stehen würde, doch am Freitagabend wurde der Wagen wieder von den Schnitzer Mechanikern verladen. Schnitzer nahm an den Einstellfahrten teil, um die Entwicklung des BMW Z4 voranzutreiben.
Einige Leute staunten am Freitag darüber, als man Uwe Alzen bei den Einstellfahrten am Steuer des Phoenix Aston Martin DBRS9 sah. Alzen fuhr mit dem britischen Sportwagen einige Runden über die GP-Strecke des Nürburgring. Der Grund für diese Testfahrt war das der amtierende Porsche Carrera Cup Meister sich nach einem Cockpit für die Saison 2008 umschaut und er das Potential des DBRS9 kennen lernen wollte. Bei Phoenix Racing möchte man gerne 2008 die komplette BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft bestreiten, hiefür sucht man noch Sponsoren und hofft auf weitere Unterstützung von Aston Martin für dieses Projekt.
Sowohl am Freitag als auch am Samstag war Konrad Motorsport mit ihrem Porsche 997 GT3 RSR vor Ort. Als Piloten hatte man Dennis Rosteck und Jeroen Bleekemolen verpflichtet. Lauf Aussage von Teamchef Franz Konrad plant man über den Winter die Titelverteidigung beim 24 Stunden Rennen von Bahrain sowie die Teilnahme beim 24 Stunden Rennen von Dubai. Zu den Piloten, welche das Fahrzeug im Mittleren Osten fahren sollen, konnte Konrad leider noch nichts sagen.