Verfasst von Sören Herweg am . Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Die Schweizer Mannschaft von Loris Kessel plant in der kommenden Saison den Einsatz von bis zu vier Ferrari F430 GT3. Die Zusammenarbeit von Loris Kessel und Freddy Kremer wird in der kommenden Saison weiter intensiviert. Kremer, der in der vergangenen Saison neben der GT Masters auch noch in der FIA-GT3 EM und der Ferrari Challenge an den Start ging, wird sich in der kommenden Saison auf die GT Masters konzentrieren. So wird er sich dieses Jahr das Cockpit mit einem Profi-Fahrer teilen. Im letzten Jahr war das Duo Freddy Kremer / Ralf Preßlein das einzige Amateurduo in der GT Masters. Für zwei weitere 430er hat man schon Amateurpiloten gefunden.
Das im Winter 06/07 von Kessel Racing entwickelte GT3-Kit für den Challenge Ferrari konnte in der vergangenen Saison schon in verschiedenen Serien sein Potential zeigen - so fuhr der FIA-GT3 EM Meister einen solchen italienischen Sportwagen. Das Potential eines Ferrari in der ADAC GT Masters konnte man beim Finale sehen, als Henri Moser und Philipp Peter beide Läufe gewannen.
Verfasst von Rene Jüptner am . Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Der letztjährige G&A Motorsport Pilot Niels Lagrange wird in der 2008er Belcar Saison für das Belgische First Motorsport Team auf einem Porsche 997 GT3 Cup starten.
Geert Lagrange: "Wir hatten auch noch zwei weitere Optionen offen und bis letzten Donnerstag war noch nichts entschieden." Doch bei einem längerem Gespräch mit First Motorsport Teameigner Jo Jamers ist man sich dann doch einig geworden. "Für uns und unsere Partner war es das Wichtigste, für Niels ein Top-Team mit einem konkurrenzfähigem Wagen zu finden", so Geert Lagrange weiter.
"Niels Lagrange hat schon bewiesen, dass er schnelle Rundenzeiten fahren kann. Nun ist es unsere Aufgabe, dieses junge Talent weiter zu fördern", meinte dazu Jo Jamers.
Die Scuderia Villorba Corse wird 2008 nicht an der LMS teilnehmen. Teambesitzer Raimondo Amadio hat gemäß einer Meldung unserer Kollegen von Endurance-Series.com beschlossen, den GT2-Ferrari F430 statt dessen in der Italienischen GT-Meisterschaft einzusetzen. Alex Caffi und Emanuele Monchini werden 2008 das Fahrzeug in der nationalen Meisterschaft pilotieren. Beide hatten schon 2006 den GT2-Titel erringen können.
Nach einem LMP2-Einsatz mit einem älteren Lucchini 2006 hatte die Scuderia Villorba Corse 2007 einen neuen F430 eingesetzt und zu Beginn der Saison zwei Podiumspositionen durch Alex Caffi und Denny Zardo in Monza und Valencia herausgefahren. In der Endwertung der GT2 belegte das Team nach zwei weiteren Punkterängen in Spa-Francorchamps und Silverstone mit 21 Punkten Rang 4.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Britische GT
In dem schon Mitte November des Vorjahres veröffentlichten 2008er-Rennkalender der Britischen GT-Meisterschaft haben sich zwischenzeitlich noch einige Termine geändert – hier nochmals der aktuelle Stand:
Alexander Frei war 2007 einer der wenigen deutschsprachigen Piloten in der LMP1. Der schweizer Privatier, der lange mit dem Courage Team verbandelt war, wird allerdings in der kommenden Saison nicht mehr im Prototypen sitzen, wie seine Frau und PR-Sprecherin Felicitas Frei uns mitteilte: „Es ist richtig, dass wir die Zusammenarbeit mit Yves Courage beendet haben. Nach der Übernahme von Courage Compétition durch Oreca, hätten wir den Courage LC70 AER LMP1 mit der N°12 übernehmen können. Aber nur so, wie er für die Saison 2007 eingesetzt wurde, d.h. wir hätten zusätzlich investieren müssen, um das Auto auf den neuesten Stand zu bringen. Da die Kosten-/ Erfolgs-Relation für "Nichtwerks-Teams" in der Prototypenklasse LMP 1 zunehmend schlechter wird, hat Alexander von einem Engagement mit dem LC70 abgesehen.“
Allerdings bleibt Lamborghini-Liebhaber Frei der Sportwagenszene erhalten und so wie es aussieht kehrt er dabei zu seinen Wurzeln zurück. „Alexander hatte vor Kurzem die Möglichkeit, den neuen Lamborghini Gallardo GT3 in Misano zu testen. Die Kontakte zu Hans Reiter sind nie abgebrochen. In der Tat überlegt er sich, vielleicht ein "Zwischenjahr" einzuschieben und die Entwicklung der neuen FIA-GT1 abzuwarten ...“ . Somit bestehen einige Optionen für den Schweizer. In den kommenden Wochen wird sich entscheiden, in welche Richtung sich die Saison 2008 für ihn entwickelt.
Der Franzose Patrick Pilet verstärkt in der Saison 2008 den Kader der Porsche-Werksfahrer. Wie der Zuffenhausener Hersteller am Freitag bekannt gab, wird der 26-Jährige aus Le Chesnay in der Nähe von Paris in der American Le Mans Series für das Team Flying Lizard an den Start gehen und einen Porsche 997 GT3 RSR steuern. Pilet ist der amtierende Meister des Porsche Carrera Cup Frankreich, den er 2007 in seiner Debütsaison gewinnen konnte.
Pilet wird wie bereits vermeldet im Flying Lizzard Porsche #46 mit dem Deutschen Wolf Henzler zusammen das Volant übernehmen, der - wie ebenfalls berichtet - erst kürzlich seine offizielle Aufnahme in den Werksfahrerkader erfuhr. Flying Lizzard ist dieses Jahr mit drei Fahrzeugen erneut das Porsche Semi-Werksteam in der GT2-Klasse der amerikanischen Serie.
Seine Karriere begann Pilet im Kartsport. 1999 war er Französischer Vizemeister und Dritter der Kart-Europameisterschaft. 2001 gewann Pilet die Nachwuchsserie Formula France und wurde 2004 Meister der Formel Renault Frankreich. In den Jahren 2005 und 2006 ging Pilet in der Formel Renault 3.5 an den Start.
Die Mannschaft um Ulli Packeisen arbeitet momentan am Aufbau eines BMW M3 GTR. Das Fahrzeug wird auf dem Coupe der aktuellen BMW 3er-Reihe basieren. Beim letzten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft debütierte Ulli Packeisen mit einem E92 M3 Clubsport, welcher als Basis für den sich im Aufbau befindlichen GTR dient. Das Bodykit für das neue Fahrzeug entwickelt Packeisen Motorsport in Zusammenarbeit mit Peter Flossmann. Nachdem man bei der Motorshow Essen das neue Reglement für die oberen Spezialklassen erhielt, musste man noch einmal die Formen für die Anbauteile verändern. Seither arbeitet die Wuppertaler Mannschaft am Aufbau von drei M3 GTR. Das Fahrzeug wird bei seinem Debüt eine Leistung von 450 PS haben, bis zum Ende der Saison erhofft man sich den 4 Liter V8 Motor auf 490 PS zu tunen. Auch die Entwicklung eines Renn-ABS steht auf der Liste.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in GT-Open
Sowohl bei den International GT-Open als auch in der Spanischen GT-Meisterschaft darf Promotor „GT Organizacion“ heuer wieder mit großen Starterfeldern rechnen. RSV-Motorsport wird an beiden Serien mit zwei Ferrari F430 GT2 teilnehmen, deren Top-Besatzung Peter Sundberg / Domingo Romero hat nach dem Vorjahres-Titel in Spanien heuer auch den Gesamtsieg der GT-Open Serie im Visier. Die Fahrer für das zweite RSV-Fahrzeug sind noch offen.
Auch die Scuderia Playteam wird die GT-Open mit zwei Ferrari F430 GT2 beschicken. Zuletzt testete das italienische Mannschaft in Vallelunga, wobei Andrea Montermini, Michele Maceratesi und Andrea Picchini zum Einsatz kamen. Das Team GPC wird man im Kampf um den Titel ebenfalls wieder auf der Rechnung haben müssen. Zuletzt war dort Ex-DTM-Pilot Daniel La Rosa - nach einer Testfahrt in einem der GPC-F430 GT2 – als möglicher GT-Open-Pilot im Gespräch.
LNT wird in diesem Jahr keinen Panoz mehr in der LMS einsetzen. Das Le Mans GT2-Siegerteam von 2006 hat dies nun auf seiner Website bekannt gegeben. Demnach fehlen dem Wagen technische Updates, um mit den aktuellen Konstruktionen von Porsche und Ferrari mit bestehen zu können. 2007 hatte man schon nach zwei Klassensiegen in der 1000km-Rennserie 2006 mit einem 4. Rang in Monza und einem 6. Rang am Nürburgring nicht die Ergebnisse des Vorjahres wiederholen können.
Die Fans mögen dem Klang des Panoz V8 hinterhertrauern – LNT hat jedenfalls ein neues Ziel ins Auge gefasst. Teambesitzer Lawrence Tomlinson gehört auch die Ginetta-Manufaktur, die kleine Leicht-Sportwagen vom Stil eines Lotus baut. Zu Ginettas 50. Firmenjubiläum hat man den G50 aufgelegt, von dem 2008 neben 26 Strassenversionen auch sechs Rennversionen für die GT4-Klasse der FIA-GT-Meisterschaft gebaut werden sollen. Laut Aussage von Tomlinson ist das Chassis des G50 dafür ausgelegt, auch Motoren zu beherbergen die 2-300PS stärker als das 300PS starke Ford 3,5lV6-Aggregat der Strassenversion sind. Fernziel soll ein Le Mans GT2-Einsatz des Ginetta sein. Bis dahin wird LNT noch einiges an Entwicklungsarbeit leisten müssen.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Britische GT
Vor einigen Wochen ging man allgemein noch davon aus, dass die Mannschaft von Tech9 heuer wieder mit zwei Porsche in der Britischen GT-Meisterschaft antreten würde. Umso überraschender ist nunmehr eine Ankündigung von Teamchef Phil Hindley, wonach man neben einem 997 GT3 Cup in 2008er-Spezifikation auch einen Lamborghini zum Einsatz bringen wird. Der neue Gallardo GT3 soll in März - noch rechtzeitig für Tests vor dem Saisonauftakt in Oulton Park (22.-24.03.) - geliefert werden. Als Pilot wurde Oliver Morley verpflichtet, der Erfolge in der Ferrari Challenge vorweisen kann und auch schon bei den 24h von Spa (in einem 997 RSR) sowie den 24h von Dubai (Duller-BMW) teilnahm. Der zweite Fahrer für den Lamborghini steht noch nicht fest.