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Saisonauftakt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft abgesagt

vln_1_lauf_absagenDer für das kommende Wochenende geplante erste Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft ist aufgrund der anhaltenden Wettersituation in der Eifel abgesagt worden. Seit dem Osterwochenende gibt es winterliche Zustände in der Eifel und da bei der momentanen Wetterlage keine Besserung in Sicht ist, entschloss sich heute der Veranstalter dazu, das Rennen abzusagen, um den Teams die Anreise zu ersparen.

Die Entscheidung fiel nach einem Ortstermin bei dem Rennleiter Peter Bröcher, der Leiter der Streckensicherung Peter Machelet und der VLN-Vorstandsprecher Hans Jürgen Hilgeland zusammen mit Mitarbeitern der Nürburgring GmbH sich ein Bild vom Zustand der Grünen Hölle machten. Die Fahrbahn der Strecke war zwar vielerorts schon vom Schnee befreit, aber da an vielen Streckenteilen die Randsteine und Auslaufzonen von Schnee bedeckt sind, hat man sich dazu entschlossen, den ersten Lauf aus Sicherheitsgründen abzusagen.

Marco Holzer neuer UPS Porsche Junior

marco_holzer_porsche_juniorMarco Holzer, aus dem bayrischen Bobingen, ist der neue Porsche Junior. Der 19-jährige wird in der kommenden Saison zusammen mit dem ebenfalls 19-jährigen Martin Ragginger alle Läufe des deutschen Porsche Carrera Cups plus sechs Läufe des Porsche Supercup bestreiten. Holzer beerbt damit Lance-David Arnold, welcher nach drei Jahren planmäßig aus dem Junior Programm ausgeschieden ist. Holzer setzte sich gegen mehrere Mitbewerber durch. Die Entscheidung traf eine Jury welche unter anderem aus dem Porsche-Sportchef Hartmut Kristen, dem Carrera-Cup Manager Helmut Greiner und dem Teamchefs des Junior Teams Olaf Manthey bestand.

Marco Holzer wird in dieser Saison zum ersten Mal mit einem Auto mit Dach an den Start gehen, in den vergangenen Jahren fuhr er in verschiedenen Monopostoserien, so in der vergangenen Saison in der Formel 3 Euroserie. Davor startete er mehrere Jahre in der Formel BMW Deutschland. Durch seinen Sieg beim Formel BMW Weltfinale in Bahrain bekam er die Chance im Herbst 2006 einen Formel 1 Wagen des BMW-Sauber F1 Teams zu steuern.

Das UPS Porsche Junior Team, welches auch weiterhin von Olaf Manthey eingesetzt wird, geht in seine 12. Saison. Die ehemaligen Porsche-Junioren blicken auf eine lange Liste der Erfolge zurück. Viele der Absolventen des Junior-Programms haben internationale Erfolge nach Ende ihrer Junior Zeit eingefahren.

Vorschau: GAINSCO Grand Prix of Miami

 Endlich geht es in der Grand-Am richtig los. Dieses Wochenende geht es nach zwei Monaten Rennpause in Homestead weiter. Unter den 19 DP's und 26 GT's (siehe Starterliste) befinden sich auch zwei deutsche Fahrer in der GT-Klasse. Neber Dirk Werner im Farnbacher-Loles Porsche hat sich dank einiger Sponsoren der Deal von Jan "Jay" Seyffarth beim Team von Matt Connolly nun endlich bestätigt.

Der im August 2006 schwer verunfallte Brasilianer Cristiano "Shorty" da Matta (adR: während eines ChampCar-Test kollidierte er mit einem Rothirsch in Elkhart Lake und erlitt schwerste Kopfverletzungen) testete erstmals den Bob Stallings-Riley. Im Laufe des Freitags will Bob Stallings seine Pläne für den zweiten Wagen mit der Nummer #98 bekannt geben. Vermutlich wird neber Cristiano der Amerikaner Jimmy Vasser an den Start gehen. Der erste Renneinsatz des #98 Riley soll vermutlich in Laguna Seca im Mai stattfinden.

Seit einigen Tagen ist auch hinsichtlich der zwei-Wagen-Regelung einiges "inoffiziell" bekannt geworden. Eigentlich war geplant, dass von jedem neuen Daytona-Prototypen zwei Wagen je Rennen teilnehmen müssen. Mittlerweile sah man aber ein, dass dies in 2008 nicht realisierbar ist. Da man aber nicht ganz von der Regel abgehen wollte, änderte man diese kurzerhand so um, dass pro Herstellerlizenz zwei Wagen teilnehmen müssen. Soll heißen, wenn z.B. ein ProtoAuto/Lola und ein Multimatic, ein Dallara und ein Doran oder ein Coyote und ein Fabcar am Start sind, gibt es keine Probleme, da ja Coyote, Dallara und ProtoAuto/Lola die alten Lizenzen aufgekauft haben und die alten Wagen unter dieser Lizenz samt altem Namen weiterlaufen. Für Sabre und Rohr (siehe Bild), die vermutlich erst im Laufe der Saison zustoßen werden, gibt es wohl eine Ausnahmeregelung. Bei Chase Engineering sucht man zur Zeit händeringend nach einem Partner für den zweiten Wagen.

Im Laufe des Donnerstags werden wir dann auch endlich wissen, wie gut der neue Dallara von Wayne Taylor Racing und Doran Racing in den ersten Trainingsläufen abschneidet. Des weiteren wird man dann erfahren, ob Alex Job Racing in Homestead noch mit dem alten DP03 oder schon mit dem neuen DP08 an den Start kommt. Bislang gab es weder Zeichnung noch Bilder des DP08 zu sehen. Grand-Am-Fans weltweit hoffen indes, dass der Wagen aerodynamisch etwas besser aussieht als der Dallara.

V de V – Jarama – Nachtrag in Bildern

08vdev189aAngesichts der starken Vorstellung des Dress-for-Less-Teams beim Saisonstart sei noch ein weiteres Foto vom einzigen PRC im VdeV-Feld (Bild links) nachgereicht: Pierre Kaffer hinterliess sowohl mit der Trainingsbestzeit als auch mit seinem ersten Stint sicher einen bleibenden Eindruck bei den etablierten Konkurrenten in dieser Serie. Zumindest bis zum Ausfall nach etwa einem Drittel des Rennens war ein Podestplatz für Kaffer / Schultis eindeutig in Reichweite gelegen.08vdev123

Auf dem rechten Bild ist im Vordergrund das Siegerfahrzeug von Jarama - der weisse Norma M20F von Vilarino Racing - zu sehen.

Zytek und LNT spannen enger zusammen

ginettag50 Laut einer Kurzmeldung im britischen Autosport-Magazin haben das LNT-Team und Zytek eine Kooperation bei der Entwicklung der Motorisierung für das geplante GT2-Modell des Ginetta G50-Wagens vereinbart. Demnach beteiligt sich LNT, das von Ginetta-Besitzer Laurence Tomlinson geleitete Motorsport-Unternehmen, sogar anteilmäßig an Zytek und bekommt im Gegenzug dafür einen Treibsatz entwickelt, der das Fahrzeug leistungsmässig auf ein Level mit den Porsches und Ferraris in der Klasse heben soll.

LNT hatte in der Vergangenheit mit erfolgreichen Einsätzen von GT2-Exoten in der Lemans Serie auf sich aufmerksam gemacht. So fuhr man bis dato die einzigen Nicht-Porsche-/Ferrari-GT2-Siege mit Modellen von TVR und Panoz ein. Nachdem diese Hersteller ihre Unterstützung für LNT allerdings einstellten, konzentriert sich Tomlinsons Firma nun auf die Entwicklung eines passenden Modells aus eigenem Hause. Eine GT4-Version des G50 soll im Europäischen GT4-Cup, in der britischen GT und der Belcar in diesem Jahr auf breiter Front ins Renngeschehen eingreifen. An der GT2-Version wird gemäß dieser letzten News nun auch aktiv gearbeitet.

6 AvD-Rennwochenenden in 2008

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Im zurückliegenden Rennsportjahr 2007 veranstaltete die PCN-Sportpromotion GmbH mit Unterstützung durch den AvD (Automobilclub von Deutschland) erstmalig die „AvD Race Weekends“ als Nachfolgeformat der GTP-Renwochenenden. Mittlerweile kann die Organisation um Rudi T. Philipp auf über 25 Jahre Motorsport-Erfahrung zurückblicken. Der Start zur Rennsaison 2008 erfolgt vom 18.04. - 20.04. auf der Formel 1-Grand Prix-Strecke am traditionsreichen Nürburgring.

2008 wird man, wie im vergangenem Jahr auch, wieder an allen sechs Veranstaltungen mit der österreichischen Sports Car Challenge (SCC) kooperieren. Neu in dieser Saison ist eine weitere Zusammenarbeit mit der „DMV Tourenwagen Challenge powered by UHSport“ (ehemals Divinol Cup), welche durch Gerd Hoffmann organisiert wird. Weitere Rennserien, die an dem ein oder anderen AvD race weekend Termin teilnehmen werden sind u.a. die Dutch Supercar Challenge, BMW 1 Challenge, Histo Cup Austria, HTGT Hist. Tourenwagen und GT Trophy, Lotus Sport 100 Miles- und Regularity Trophy, AvD PCN - Sport Trophy, Classic Formula Ford Competition (CFFC), Caterham Euro Cup, F.I.S.C. Euro Tour, Verband Schweizer Porscheclubs, Formel Gloria, Renault Clio Cup, Formel Renault Schweiz, Radical European Masters und die Kroymanns Corvette Challenge. Weitere Anfragen von internationalen Rennserien stehen aktuell an.

Kernbestandteil des Pakets sind die selbst organisierten AvD 100 Meilen Rennen für Sportprototypen, GT-Fahrzeuge und Tourenwagen, die 2006 erstmalig als AvD-Meisterschaft ausgetragen wurden. Mittlerweile kann man mit Gerhard Mannsperger und Jürgen Bender auf zwei AvD 100 Meilen Meister verweisen, die mit der Marke Porsche bereits zu GTP-Zeiten erfolgreich waren. Für die neue Rennsaison 2008 wünscht man sich weiterhin wachsende Felder.

Die Termine 2008 lauten wie folgt:
18. – 20. April  AvD race weekend Nürburgring/D
27. – 29. Juni  AvD race weekend Hockenheim/D
11. – 13. Juli  AvD race weekend Oschersleben/D
05. – 07. September  AvD race weekend Dijon/F
26. – 28. September  AvD race weekend Monza/I
17. – 18. Oktober  AvD race weekend Hockenheim/D

Alexander Frei noch ohne festes Engagement

afrei Der schweizer LMP-Pilot Alexander Frei steht vor einem Übergangsjahr was seine Rennaktivitäten betrifft. Bis dato hat sich nach der Umstrukturierung des Courage-Teams infolge des Oreca-Einstiegs noch kein Deal ergeben, der entweder in einen LMP-Kundeneinsatz oder in den zunächst geplanten Einsatz eines GT1- oder GT3-Lamborghinis mündete. Die letztere Option war Gegenstand eines Tests, den Frei im Februar auf dem Adria-Speedway durchführte:

"Ich bin den Gallardo GT3 letztmals 2006 in Spa an einem Rennen der FIA-GT3 Meisterschaft gefahren. Das heutige Fahrzeug hat enorme Fortschritte gemacht und ist eigentlich nicht mehr mit dem damaligen zu vergleichen. ABS und Paddle Shift erlauben ein gutes Handling, doch der Fahrstil war für mich schon etwas gewöhnungsbedürftig. Ich hatte das grosse Glück, in einem Prototypen fahren zu dürfen. Das ist meine Welt geworden, in diesem Fahrzeugtyp fühle ich mich wohl. Als Alternative könnte ich mir ein gutes GT1 Programm vorstellen und/oder eine Teilnahme an einem 24 Stunden Rennen.

Allerdings bin ich im Moment nicht aktiv auf der Suche, denn neue Projekte in unserem Geschäft nehmen etwas mehr Zeit in Anspruch. Natürlich würde ich mich aber freuen, wenn sich noch eine Fahrgelegenheit ergeben würde, jedoch muss es einfach auch passen. Allenfalls lege ich ein Jahr Pause ein und warte ab, wie sich das neue Reglement in der GT1 entwickelt."

49 Autos in erster Barcelona-Nennliste

LS1 16 LMP1, 15 LMP2, 5 GT1 und 13 GT2, also insgesamt 49 Wagen, stehen auf einer ersten Entry-Liste die die Lemans Serie für den Auftaktevent in zwei Wochen in Barcelona herausgegeben hat. Die Änderungen gegenüber dem Saisonfeld (wie hier berichtet) sind schnell zusammengefasst: Der zweite Epsilon Euskadi fehlt ebenso wie der zweite Werks- Spyker. Überraschend ist auf den ersten Blick das Fehlen des Jota/Charouz/Cytosport- Lolas. Dafür kommt in der grossen LMP-Klasse der Lavaggi LS1 (Bild), nun mit AER-Motor ausgestattet, hinzu.

Weitere Details zur Fahrerliste hoffen wir in den nächsten Tagen zusammenfassen zu können. Eines steht fest: Mit einem technischen und fahrerischen Level, der so hoch wie nie zuvor ist, wird die Lemans Serie - getragen vom Werksduell zwischen Audi und Peugeot an der Spitze - einen mit Spannung erwarteten Auftakt in eine geschichtsträchtige Saison erleben.

British GT - alle Schutzengel unterwegs …

08bgtc199In unserer News-Meldung über den ersten Lauf der Britischen GT-Meisterschaft in Oulton Park wurde der Unfall von Hunter Abbott im Rob Austin Racing-Ginetta G50, der zu einer halbstündigen Rennunterbrechung führte, nur kurz erwähnt.

Wie dramatisch diese Situation tatsächlich war, lässt sich aus dem Bild rechts erahnen - mehr denn je, als der Wagen auf dem Überrollbügel zu liegen kam und sofort in Flammen aufging. Gemäß Homepage der British GT erlitt der Pilot glücklicherweise nur einige minder schwere Verbrennungen an den Händen und im Gesicht.

Neuer BMW-Sechszylinder von Bäurle

motor.bmw.2008-prc-005Der Motorspezialist und langjährige Partner von PRC, Martin Bäurle hat speziell für die Sports Car Challenge eine neue Drei-Liter-Version des Reihensechszylinders von BMW erarbeitet.

 

Das Aggregat mit Wurzeln im erfolgreichen M3 wurde mit einem neu designten Rundschieber versehen, einer Eigenentwicklung des Tuners.

 

Auch im Innenleben der bewährten Maschine ist kein sprichwörtlicher Stein auf dem anderen geblieben.

 

All diese Modifikationen und Weiterentwicklungen sorgen in Verbindung mit neuer Elektronik und einer geänderten Auspuffanlage für adäquate PS-Leistung – wieviel genau, möchte man klarerweise noch nicht verraten.

 

Nur soviel: Mit den anderen 3l-Motoren in der SCC wird der "Neue" konkurrenzfähig sein. Wolfgang Payr und Hubert Jouhsen werden in der Saison 2008 auf den neuen Bäurle-BMW vertrauen.

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