Der Wegberger Kenneth Heyer wird beim 24 Stunden Rennen auf dem Frikadelli Racing-Porsche 997 GT3 RSR fahren. Der ehemalige Cup mit RSR-Bodykit wird neben Heyer von Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Dr. Edgar Althoff gesteuert. Das Fahrzeug, welches von Uli Lienert aufgebaut und betreut wird, soll vor dem 24 Stunden Rennen noch einige Updates erhalten. So wird der Zuffenhausener Sportwagen mit einem neuen 3,9 Liter Motor ausgestattet.
Schmitz und Abbelen schafften es bei den letzten beiden Läufen mit dem Fahrzeug auf die sechste respektive fünfte Position zu fahren. Damit hat das Fahrzeug wieder einmal bewiesen, dass es in der Lage ist unter die Top 10 zu kommen. Für Heyer wird das 24 Stunden Rennen Wochenende ein anstrengendes, denn er fährt ja auch noch das ADAC GT Masters zusammen mit Marc Hennerici auf einem Ford GT von Matech Racing. Desweitern ist er an diesem Wochenende in Monza, wo er einen Mosler in der FIA-GT steuert.
Während das erste freie Training der FIA-GT3 European Championship noch im Trockenen über die Bühne ging, öffnete der Himmel vor der zweiten Sitzung seine Schleusen und die Piloten hatten zu Beginn mit der nassen Strecke zu kämpfen, fuhren am Ende jedoch auf beinahe trockenem Asphalt. Dennoch forderte die feuchte Strecke ihre Opfer, sodass sich einige Fahrzeuge von der Strecke drehten – die meisten Zwischenfälle endeten aber ohne ernsthafte Schäden.
Leidtragende des für Monza ungewöhnlichen Wetters waren der #17 Brixia Racing-Aston Martin DBRS9, der in der Parabolica von der Piste rutschte und rückwärts in die Reifenstapel knallte, der #46 Tech 9 Motorsport-Lamborghini Gallardo GT3, welcher heftig mit den Barrieren der Rettifilo-Schikane kollidierte sowie der #32 APEX Motorsport-Jaguar XKR GT3, der in die Reifenstapel der Variante Ascari abflog.
In der ersten Session bestätigte sich das, was prophezeit wurde: Die PS-Monster waren an der Spitze der Zeitenliste zu finden. Sascha Bert drehte am Steuer #2 Martini Callaway Racing-Corvette Z06R GT3 mit einer 1:52.448 die schnellste Runde. Dahinter reihten sich zwei der Dodge Viper Competition Coupé von La Torre Motorsport ein, die von der Corvette gut eine Sekunde aufgedrückt bekamen. Auf Platz vier glänzte die #28 Corvette von Marc Sourd Racing (1:54.095). Ashburn / Williams (1:54.159) komplettierten im #6 Trackspeed-Porsche die Top-5. Angemerkt sei, dass die Sitzung aufgrund des #46-Lamborghini-Abflugs fünf Minuten vor Schluss frühzeitig beendet wurde.
Eine halbe Stunde vor dem zweiten freien Training begannen die heftigen Regenfälle, es blieb allerdings warm. Das Resultat aus den nassen Bedingungen war, dass die Zeiten anfangs rund 15 Sekunden langsamer als die aus der ersten Sitzung waren und die Fahrer vor allem mit der ersten Schikane zu kämpfen hatten. Ein Abflug des #7 Trackspeed Racing-Porsche 997 GT3 Cup S in der Curva del Serraglio sorgte nach 25 Minuten für rote Flagge und eine Unterbrechung.
Als das Training wieder aufgenommen wurde, begann die Strecke bereits etwas abzutrocknen und es konnten Slicks aufgezogen werden. Mit einer 1:55.616 erzielte die #2 Callaway-Corvette wie schon im ersten Training die Bestzeit, da diese aber unter gelber Flagge, die aus einem Unfall des #32-Jaguars resultierte, gefahren wurde, bekam das Team die Zeit gestrichen. So ging am Ende die schnellste Runde an den #5 Kessel Racing-Ferrari F430 GT3 von Jose Manuel Balbiani und Alessandro Tonoli mit einer 1:57.220. Dahinter folgten Lagniez / Makowiecki (#10 Aston Martin DBRS9 / 1:57.542 / +0.322) und Ashburn / Williams (#6 Porsche 997 GT3 Cup S / 1:57.654 / +0.434).
Der Wetterbericht kündigt für Samstag und Sonntag heftige Regenschauer an – die beiden Qualifying und die zwei Rennen könnten also eine schwierige Herausforderung für Teams und Fahrer werden.
34 Wagen - davon 17 GT1, 13 GT2 und 4 G2-Fahrzeuge - sind für die zweite Runde der FIA-GT Meisterschaft auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza gemeldet. Gegenüber dem Feld beim Saisonauftakt in Silverstone kommen in der grossen Klasse zwei GT1 hinzu: Der Kessel-Racing Ferrari F575 von Loris Kessel und Andrea Chiesa und die Lanza Motorsport Viper von Maurizio Strada, Massimo Morini & Mauro Simoncini werden im Citation-Cup das Feld ergänzen.
In der GT2-Klasse kommt mit dem Victor Racing Porsche von Victor Coggiola, Giovanni Coggiola & Giorgio Coggiola ein 13. Fahrzeug zum Einsatz, so daß hier nun vier Porsche gegen neun Ferrari F430 antreten. In der G2-Klasse stehen wieder die selben vier Starter wie in Silverstone parat – die beiden deutsch-tschechischen GotoOne-Mosler, der Vertigo und der ARC-Saleen. Im Citation-Cup starten im könliglichen Park vier Fahrzeuge: Der ARC-Saleen, die AT-Corvette (Bild) und die beiden oben genannten GT1.
In der GT1-Klasse werden die deutschsprachigen Teams von Vitaphone, Jetalliance Racing, Phönix Racing, RBImmo/B-Racing und IPB Spartak wieder um den Sieg antreten. Im vergangenen Jahr war es die Jetalliance Racing-Truppe die den Sieg beim 2h-Rennen nördlich von Mailand einfahren konnte. Wer wird am Sonntag die Nase vorn haben? Das Rennen startet am Sonntag um 13.15 Uhr. DSF überträgt die Runde in Italien live.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
Im Gesamtklassement der VdeV Endurance Moderne führen Julien Schell / David Caussanel (Ligier JS49, Bild links) nach zwei zweiten Plätzen mit 54 Punkten vor den Siegern von Val de Vienne Desprez / Robert (Norma M20F, 47), den zweimal drittplatzierten Haezebrouck / Toulemonde (Norma M20F, 44) sowie den Auftaktssiegern bei den 4h von Jarama Vilarino / Vilarino (Norma M20F, 35).
Die GT-/Tourisme-Tabelle sieht Bernard Moreau / Miguel Langin (Porsche 996 RSR, 65) voran – es folgen Rousseau / Lemee (Megane Trophy, 48) und Pagny / Benoist (Ferrari F430 Challenge, 44).
In der VdeV Historic Endurance standen bislang mit den 8h von Jarama und den 3h von Val de Vienne zwei sehr unterschiedliche Formate auf dem Programm. Obwohl die Gesamtsiege in der Regel an eine Prototypen-Mannschaft gehen, liegt an der Spitze der Gesamtwertung derzeit eine GT-Besatzung: Patrick Biehler / Marc de Siebenthal (Porsche 911 3,0 RSR, Bild rechts) halten bei 84 Zählern, hinter McConville / Catherwood (Chevron B16, 73) finden sich auch in dieser Klasse Moreau / Langin (Porsche 911 3,0 RSR, 70).
Nach den 1000km von Spa-Francorchamps wähnte sich Audi offiziell noch in Besitz der Tabellenführung der LMP1-Klasse. Ein kurzer Bilck auf das Klassement zeigt jedoch, dass die Lage für das Team von Reinhold Joest langsam vertrackt wird. Zwar haben Mike Rockenfeller und Alexandre Premat nun schon den dritten 2. Platz in Folge erzielt und halten mit 24 Punkten in der Meisterschaft. Allerdings gesellt sich die Siegermannschaft von Spa, der Peugeot 908 von Nicolas Minassian, Marc Gene sowie Gaststarter Jacques Villeneuve ebenfalls mit 24 Punkten hinzu. Da für die 908-Crew zwei Siege zu Buche stehen, ist ihnen nun Rang 1 in der Tabelle zuerkannt worden. Genauso eng wird es um Platz 3, wo der Audi von McNish / Capello mit 12 Punkten vor dem 908 von Lamy / Sarrazin mit 11 stehen. Als beste Benziner folgen in der Tabelle die beiden Pescarolo mit jeweils 9 Punkten.
In der LMP2-Klasse führen erwartungsgemäß die drei Porsche RS-Spyder die Tabelle an. Van Merksteijn-Motorsport hat mit 28 Punkten eine klare Führung inne, gefolgt vom Team Essex mit 22 und Horag Racing mit 17 Punkten. Best of the Rest sind Ray Mallock Ltd. mit dem Lola und Saulnier Racing auf Rang 4 mit jeweils 13 Punkten. Der Speedy-Sebah-Lola hat bislang nur 8 Punkte eingefahren.
In der GT1-Klasse ist die Luc Alphand Adventures -Corvette #72 mit 28 Punkten fast schon durch. 9 Punkte dahinter behauptet der IPB-Spartak-Lamborghini überraschend Rang 2 in der GT1-Wertung. Entgegen ersten Annahmen hat es für das Minifeld in Monza nun doch nicht halbe Punkte gegeben. Das Rennen um die verbleibende Le Mans-Wildcard ist damit zwischen dem Lambo und dem Team Modena im volle Gange.
Wie im vergangenen Jahr sind die beiden GT2-Mannschaften von Virgo und Proton die beiden grössten Kontrahenten. Virgo führt mit 20 Punkten vor dem Porsche von Lieb / Davison mit 19 Punkten – der Tabellenstand ist somit so knapp wie der Zieleinlauf in den Ardennen. Auf Rang 3 liegen trotz der Nullnummer in Spa „Pierre & Pierre“ (Ehret/Kaffer) im Farnbacher-Ferrari mit 13 Punkten vor dem punktegleichen F430 des JMB-Teams.
Der komplette Tabellenstand kann hier auf der Website der Lemans Serie eingesehen werden.
Dieses Wochenende trägt neben der FIA-GT Championship und der FIA-GT3 European Championship auch der GT4 European Cup seine Läufe 3, 4 und 5 in Monza aus.
Nach einem erfolgreichen Auftakt in Silverstone tritt der GT4 European Cup das erste Mal in Monza an. Mit einem geplanten Starterfeld von 20 Fahrzeugen wird am kommenden Wochenende im königlichen Park ein neues Rennformat ausprobiert. Fahren die GT4-Autos am Samstag und Sonntagmorgen noch über die normale Distanz von 25 Minuten, ist für Sonntagnachmittag ein 50-minütiges Rennen mit einem obligatorischen Boxenstopp angesetzt.
In Silverstone bekamen die Fans zwei atemberaubende Rennen zu sehen. Bei beiden startete Michael Mallock von der Pole-Position, aber ein Crash im ersten Rennen hinderte den Briten daran, weiterhin an dem Wettbewerb teilzunehmen. So gingen die Siege der zwei Läufe an die Aston Martin Vantage N24 von JetAlliance Racing sowie Beechdean Motorsport - und auch in Monza dürfen wieder spannende Rennen erwartet werden.
Der schnelle italienische Kurs mit seinen langen Geraden bietet auch einem Fahrer und einem Team die Möglichkeit, ihr Debüt in der europäischen GT4-Meisterschaft zu geben. So startet an diesem Rennwochenende Renaud Kuppens auf dem Gillet Vertigo, welcher bisher in der großen FIA-GT Championship in der Klasse G2 am Start war und nun für die Sport-Light-Klasse homologiert wurde.
Zur zweiten Runde der FIA-GT3 European Championship geht es am kommenden Wochenende auf den Hochgeschwindigkeitskurs im königlichen Park von Monza, dem Autodromo Nazionale Monza. Diese Strecke spielt natürlich Boliden mit leistungsstarken Motoren in die Hände. So könnten insbesondere auch die Meisterschaftsführenden Ian Khan und Thomas Mutsch am Steuer des Ford GT von Matech Concepts, der von einem 5,4 l starken V8-Motor befeuert wird, gute Karten haben.
Auch wenn PS-Monster wie die Corvette Z06R GT3, der Ford Mustang FR500 GT oder das Dodge Viper Competition Coupé auf den langen Geraden zwischen Variante Ascari, Parabolica, Rettifilo oder nach Lesmo klar die Nase vorne haben werden, hat die hohe Leistung einen Nachteil: Der Spritverbrauch ist hoch. Da bei den einstündigen Rennen der FIA-GT3 European Championship kein Spritnachfüllen erlaubt ist, müssen die Teams den besten Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Tankfüllung finden.
Bestes Beispiel wie man es nicht machen soll, zeigte sich im vergangenen Jahr in Monza: Luca Pirri und Jürgen von Gartzen beendete zwei perfekte Rennen auf dem ersten Platz, allerdings rollte die Corvette Z06 GT3 von Martini Callaway Racing beim zweiten Lauf auf dem Weg zurück in die Box ohne Sprit aus und die Regeln besagen, dass mindestens zwei Liter Restsprit im Tank bleiben müssen - somit wurde das Duo disqualifiziert.
Diesen Fehler wird das Team sicherlich nicht erneut begehen und stockt für den zweiten Lauf der Saison 2008 auf ein Zwei-Wagen-Team auf. War die deutsche Mannschaft in Silverstone nur mit einer Corvette am Start, stellt man in Monza einen zweiten Wagen für Alois Meir und Sascha Bert bereit. Pirri und von Gartzen fahren in diesem Jahr jedoch für Matech GT Racing.
46 Teilnehmer wollen nach Monza reisen – drei mehr als ins britische Silverstone. Bei den nebligen und regnerischen Bedingungen, die unter anderem ausschlaggebend für den Rennausgang waren,im „Home of British Motor Racing“fuhren Ian Khan und Thomas Mutsch am Steuer des #20 Matech GT Racing-Ford GT zum Doppelsieg und das Duo ist bereit alles zugeben, um den Erfolg in Italien zu wiederholen: „Thomas und ich werden versuchen unsere Form von Silverstone wieder zu erreichen.“
Beim Saisonauftakt gingen die ersten Plätze an sechs verschieden Marken und mitFord, Porsche, Corvette, Aston Martin, Ferrari, Jaguar, Lamborghini, Dodge und Morgan sammelten zehn verschieden Marken Punkte. So wird man sich bemühen, dem Ford GT das Leben in Monza schwer zu machen.
Insbesondere James Ruffier, Pilot der #1 Martini Callaway Corvette Racing Z.06R GT3 ist bestens motiviert: „Wir waren in Monza letztes Jahr sehr gut unterwegs und beendeten das Rennen als Zweite – wir hätten auch gewinnen können, wenn uns beim Boxenstopp nichts dazwischen gekommen wäre. Ich bin sicher, dass wir uns im Vergleich zu Silverstone verbessern werden, da wir in der Zwischenzeit Tests absolviert haben, um das Auto zu optimieren und verschieden Sachen ausprobiert haben. Monza ist eine Strecke, die uns entgegen kommt, aber ich denke, dass andere auch stark seine werden – zum Beispiel Ford und Porsche.“
Für die grösste Verblüffung auf der Nennliste der 24 Stunden am Nürburgring sorgte in Fachkreisen sicherlich die Nennung eines Gumpert-Apollos mit Hybridantrieb durch das Team von Heinz Harald Frenzen. Den früheren F1-Sieger und DTM-Pilot bei Audi zieht es nun scheinbar wie einige Kollegen vor ihm, so Michael Bartels oder Jörg van Ommen, in die Gefilde der Sportwagen-Teamchefs, wobei sich HHF mit einem sehr mutigen Projekt vorwagt: Das Antreten mit einem mit Hybrid-Technologie ausgestatteten Supersportwagen bei einem der beiden härtesten 24h Events der Welt.
Wie mittlerweile offiziell bekannt wurde will der dreimalige GP-Sieger Frentzen zusammen mit Dirk Müller, den hiesigen Lesern bestens aus der FIA-GT Meisterschaft und ALMS bekannt, beim 24h-Rennen am Ring mit einem Gumpert Apollo mit 3,3l BiTurbo-Hybrid-Motor debütieren. Der nicht serienmäßige V8 ist mit einem zusätzlichen 100kW-Motor gekoppelt der in Zusammenarbeit mit dem Verbrennungsmotor bis zu 630 PS in dem aus Thüringen stammenden Chassis mobilisieren soll. Der Gesamtsieg steht dabei sicherlich nicht im Vordergrund des von HHF mit konzipierten Projektes. Ihm geht es um die Vision:
„Der Motorsport darf die Notwendigkeit, Energie zu sparen, nicht ignorieren. Ich sehe vielmehr die Chance, das unser Sport wieder zum Vorreiter einer technischen Entwicklung werden kann, die unsere Autos auch abseits der Rennstrecke deutlich Energie-effizienter macht, “
Technik-Chef Norbert Kreyer präzisiert die Ziele des Teams: „Wir sind uns der Schwere der Aufgabe sehr wohl bewusst. Wir sind auch ganz sicher kein Favorit auf den Gesamtsieg. Dafür fehlen uns als privates Team die Ressourcen, wie sie große Automobilhersteller haben. Das müssen wir mit hoher Flexibilität und Pioniergeist ausgleichen. Auch war die Vorbereitungszeit notgedrungen sehr kurz. Aber ich bin überzeugt, dass wir es schaffen, mit unserem innovativen Konzept zu zeigen, welche Möglichkeiten schon jetzt in der Hybrid-Technologie stecken. Das Hybrid-Konzept, so wie wir es jetzt einsetzen, ist nur eine Entwicklungsstufe hin zu einem Fahrzeug, dessen elektrische Komponenten immer mehr Bedeutung erlangen.“
Mittlerweile stehen einige weitere interessante Fahrerbesatzungen beim 24 Stunden Rennen fest. Bei Eifellegende Johannes Scheid werden sich Oliver Kainz, Andreas Teichmann, Arno Klasen und der Teamchef Johannes Scheid im BMW E46 M3 GTS abwechseln. Damit wird Johannes Scheid sein erstes Rennen in diesem Jahr am Steuer seines eigenen Fahrzeugs bestreiten. Bis auf Arno Klasen haben alle Fahrer die Nordschleife schon am Steuer des Eifelblitz befahren. Dies muss aber nicht heißen, dass Klasen seine Probleme haben sollte, denn der Karlshausener hat in den vergangenen Jahren genügend Erfahrung am Steuer von schnellen Fahrzeugen gesammelt. Johannes Scheid hofft beim 24 Stunden Rennen auf einen Top 10 Platz.
Bei Land Motorsport steht mittlerweile auch das Quartett fest, welchem es obliegt, den Porsche 997 GT3 RSR durch die Grüne Hölle zu treiben. Stammfahrer Marc Basseng und Johannes Stuck werden bei der 24 Stunden Hatz von Lucas Luhr und Patrick Simon unterstütz. Sowohl Luhr als auch Simon haben in dieser Saison schon Erfahrung am Steuer des Fahrzeugs von Wolfgang Land gesammelt. Für Patrick Simon wird das 24 Stunden Rennen ein sehr anstrengendes werden, denn der Wiesbadener startet auch noch auf dem Lamborghini Gallardo von Raeder Motorsport.
Mittlerweile gibt es im Übrigen weitere Details zur Demonstration der Porsche RS Spyder am Samstag früh. Die ALMS-LMP2-Champions der Saison 2007, Timo Bernhard und Romain Dumas, werden jeweils einen RS Spyder über die Nordschleife fahren. Eines der Fahrzeuge wird in den Farben von Penske Racing fahren, während das andere die Lackierung von Horag Racing hat. Also können sich die Fans auf schönen V8 Sound am Samstagmorgen freuen.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Australische GT
Nach der vor einigen Wochen erfolgten Absage der vierten Runde zur Australischen GT-Meisterschaft gibt es vorerst keine gesicherten Meldungen über das weitere Vorgehen der Serienpromotoren. Bekanntlich kam es – bezeichnenderweise nach den drei publikumsträchtigen Veranstaltungen von Eastern Creek, Adelaide und Melbourne (Bild) - zum Split zwischen Australian GT Championship (AGTC) und der nationalen Porsche Drivers Challenge. Die Vernunft-Ehe zwischen den beiden Serien in Form von gemeinsamen Rennen hat also nur rund drei Jahre gehalten. Als Folge gab es für die Rennen in Oran Park dermaßen wenige Nennungen, dass man auf die Durchführung dieser Runde verzichtete.
Ab 2009 sollen in der AGTC nur mehr Fahrzeuge nach GT3-Reglement erlaubt sein, 2008 wäre demnach die letzte Saison für die GT2- und Challenge- bzw. Cup-Boliden. An regelkonformen GT3-Wagen sind derzeit neben mehreren Lamborghini Gallardo down under noch ein Ferrari F430, ein Aston Martin DBRS9 und ein Lotus Exige vorhanden. Einige dieser aktuellen GT3-Fahrzeuge werden derzeit gezwungenermaßen in regionalen Australischen Serien eingesetzt. Unter anderem ist dort neuerdings auch Ted Huglin - Eigentümer jenes Ferrari 360 GT, mit dem Greg Baird zuletzt immer noch ein Podiumskandidat war - in einem Gallardo unterwegs.
Die Stunde der Wahrheit wird spätestens Mitte Juli kommen, wenn in Eastern Creek die nächste Runde der AGTC ansteht.