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Michelin wird Exklusivausrüster des GT-Masters

gt3mugellaMichelin wird exklusiver Reifen-Lieferant für das ADAC GT Masters. Ab dem Saisonauftakt der neuen deutschen GT-Serie im Rahmen der 24 Stunden am Nürburgring (7.-9. Juni) werden alle Fahrzeuge auf den französischen Gummis rollen. „Aufgrund der unterschiedlichen Einstufungen der einzelnen Fahrzeugtypen ist die Aufgabe des Reifenpartners bei den ADAC GT Masters nicht zu unterschätzen. Wir sind sehr froh, dass wir mit Michelin den besten Partner gewinnen konnten“ sagt Serien-Manager Jürgen Barth. „Dazu lieferte Michelin auch in der FIA-GT3 EM die Reifen, das erleichtert allen Beteiligten die Arbeit.“

Michelin gilt als derzeit erfolgreichste Reifenmarke im Motorsport. Die Französische Reifenmarke siegte zuletzt neun Mal hintereinander bei den 24 Stunden von Le Mans. Alle LMS-Rennen wurden bisher auf Reifen des weltweit zweitgrößten Reifenfabrikanten gewonnen. In der kleinen GT2-Klasse hat man jedoch noch Entwicklungspotential. Dort waren die Franzosen zuletzt nur noch sporadisch vertreten.

Villorba Corse F430 - GT2-Schwemme in der LMS hält an...

villorbacorse05Das im letzten Jahr in der italienischen GT-Meisterschaft aktive Villorba Corse Team hat gemaß einer Meldung auf Racingworld.it auch Interesse an der LMS 2007 teilzunehmen. Allerdings wird man nicht mehr in der LMP2-Klasse antreten, wo das Team 2005 schon einmal mit einem Lucchini (siehe Foto) aktiv war. Für das nächste Jahr fasst man das Engagement in der GT2-Klasse mit einem Ferrari F430  ins Auge. Im letzten Jahr waren die Piloten Alex Caffi und Danny Zardo für das Team in der nationalen Serie unterwegs. Daher sind Spekulationen darüber erlaubt, dass sie auch für ein Engagement in der 1000km-Rennserie in Frage kommen.

Die zusätzliche Ankündigung des italienischen Teams lenkt den Blick auf ein offenkundiges „Problem“ der LMS - nämlich jenes des die Kapazitäten der Serie übersteigenden Ansturms von interessierten Teams. In der vergangenen Woche ist die Nennfrist für die Saison 2007 abgelaufen. Somit ist davon auszugehen, dass all die Teams von denen nun die Rede bezüglich eines Engagements ist Nennungen abgegeben haben. Gerüchten zu Folge übersteigt die Zahl der eingegangenen Nennungen die zur Verfügung stehenden Startplätze, die sich je nach Strecke zwischen 64 (Spa) und 46 (Valencia) bewegt. Es bleibt daher abzuwarten, wie die Organisatoren den offensichtlichen Überschuß an Teams behandelt, ob über eine Ablehnung von Nennungen (etwa in der kleinen GT2-Klasse) oder über dem Rennen vorgeschaltete Vorqualifikationen.

Schweizer Kundenteam für Spyker

sppedygaragespykerDas Schweizer Speedy Garage Team hat die Absicht mit einem Spyker C8 Spyder GT2R in die LMS einzusteigen. Gemäß einer Meldung auf Planetlemans.com  wird der Wagen neben den beiden Werksspyker als drittes Fahrzeug aus der niederländischen Sportwagenmanufaktur, die seit dem letzten Jahr auch in der F1 aktiv ist, in der 1000km Langstreckenserie laufen.

Speedy Garage ist der offizielle Importeur für Spyker in der Schweiz. Im Gegensatz zu dem nebenstehend abgebilderten Rendering, welches die vorgesehene Lackierung des Boliden zeigt, soll es sich bei dem Wagen um eine geschlossene Version des C8 handeln, die derzeit in den Hallen von Spyker in Zeewolde aufgebaut wird. Die 3-köpfige Fahrercrew ist zur Zeit noch nicht fixiert, soll aber in zwei Wochen bei einem Sichtungstest in Valencia zusammen mit den Spyker-Werksfahrern für 2007 selektiert werden.

GS-Motorsport verpflichtet weiteren Piloten

markjthomasAm Wochenende unterzeichnete der Kanadier Mark J. Thomas bei der Aachener Mannschaft von GS-Motorsport  für 2007. „Mark fühlte sich im Team auf Anhieb wohl, war sehr schnell und hatte einen großen Anteil an der Belcar Vizemeisterschaft 2006 mit unserem GS Porsche 996 GT3“, erklärte Teamchef Georg Severich.

Mark J. Thomas (CDN) wird gemeinsam mit Kenneth Heyer (D) auf einer neuen GS Oreca Dodge Viper GT u.a. in der Belcar an den Start gehen. Die Auslieferung der ersten fabrikneuen GS-Dodge Viper (8,2 Liter Hubraum, über 520 PS) für das Aachener Team wird in der kommenden Woche erfolgen. „Wir setzen mit der Viper erstmals einen reinrassigen GT-Sportwagen ein. Damit rechnen wir uns große Chancen aus in der Meisterschaft 2007 ein Wort mitzureden“, ist sich Teammanager Wolfgang Koepp sicher.

Der Kanadier Mark J. Thomas ist seit Jahren nicht nur ein sehr erfolgreicher Motorsportler in Kanada, England und Benelux. Bei BP (British Petroleum) war er bis zum 1. Februar 2007 Präsident und Generalmanager von BP Holland, künftig steigt er auf seiner Erfolgsleiter wieder ein paar Stufen höher. Als Generalbevollmächtigter und Geschäftsführer ist er für die südlichen BP Erdgasfelder in der Nordsee verantwortlich, die einen bedeutenden Erdgasanteil an das Vereinigte Königreich von England liefern. 

Eine Rolex für Marc Basseng

daytonagtsiegerAm Ende hat sich bei diesen 24h in Daytona doch noch ein deutscher Pilot eine Rolex ergattert: Marc Basseng (1.v.rechts),  Scooter Gabel, Jean-Francois Dumoulin und Carlos de Quesada erzielten im Alegra Motorsports/Fiorano Racing Porsche GT3 mit der Nummer 22 den Klassensieg in der GT-Klasse. Der Vorsprung auf den 2.platzierten Banner Racing Pontiac GXP.R betrug dabei nach 24h am Ende nur 7s. Dabei hatte das Rennen für das am Ende siegreiche Team mit einem Unfall begonnen. Zu Rennbeginn war man heftig mit den Reifenstapeln in Turn 1 in Kontakt geraten und hatte 5 Runden verloren. Als aber 90Minuten vor Ende der lange führende Farnbacher-Loles Racing Porsche #85 mit einem Motorschaden die Segel streichen musste war der Weg frei für Basseng und seine Teamkollegen. Nur die letzten 48 Runden lag die Crew in Führung, allerdings auch in der entscheidenden letzten Runde – und die war es die am Ende zählte.

Allegra-Porsche „Das ist der bisher größte Erfolg meiner Karriere“ ließ sich Basseng in den offiziellen Meldungen der Grand Am zitieren. „Die Rolex ist unter den deutschen Piloten ziemlich begehrt. Der Sieg hat uns nach dem frühen Unfall jedenfalls sehr gut getan.“

Bei der 45. Ausgabe der 24h von Daytona hatten 41 Wagen in der GT-Klasse das Rennen aufgenommen. Das war damit die bislang am stärksten besetzte Klasse in der Geschichte des Klassikers. Das Allegra Team hatte ein eher verhageltes Trainingsergebnis bei den Testtagen. Aber eine bis auf den frühen Zwischenfall durchweg solide Pilotenleistung und eine fehlerlose Leistung der Boxencrew spülten das Team immer weiter nach vorne. Für Marc Basseng dürfte das Jahr damit optimal begonnen haben.

 

Australische GT – Runde 1 – Eastern Creek – Freie Trainings

07agtc104Heuer gibt es einen extrem frühen Saisonbeginn für die australische GT-Meisterschaft - eigentlich kein Wunder, ist doch „down under“ zur Zeit Sommer. Den Veranstaltungsrahmen bietet bei diesem Event die A1GP-Serie. Zu den beiden freitäglichen Trainingssessions zeigten sich 23 GT-Fahrzeuge auf dem Eastern Creek Raceway: 16 Porsche, vier Ferrari, zwei Lotus Elise und ein Lamborghini Diablo - neue GT3-Fahrzeuge waren vorerst noch nicht darunter. Die Tagesbestzeit ging an Allan Simonsen (Ferrari 360GT, Bild) vor David Wall (Porsche 996 GT3RSR).

IMSA begünstigt die LMP2 für die ALMS

 Die IMSA hat in einem Bulletin die Details zu den LMP-Regeln für die kommende Saison veröffentlicht. Wie erwartet hat man die vom ACO angekündigte Verkleinerung der LMP2-Restriktoren um 5% ausgesetzt. Damit will man die Porsche und Acura-Wagen von Penske Racing, Dyson, Fernandez und Andretti-Green auf den langsameren Kursen potentiell gesamtsiegfähig halten, um den Audi zumindest eine formelle Konkurrenz für die Saison an die Seite zu stellen. Bei den just absolvierten Tests in Sebring waren die Wagen angeblich noch mit den kleineren ACO-konformen Restriktoren unterwegs.  Allerdings könnte dies zur Folge haben, daß der ACO die automatischen Einladungen für die Klassensieger der LMP2 in der Saison und beim PLM dann nicht mehr automatisch für den Klassiker an der Sarthe zulässt. Ein offizielles Statement vom französischen Verband dazu steht hier noch aus.

Creation CA06/H01Für die Benzin-getriebenen LMP1 wie den von Dyson verkauften B06/10, den Creation CA 06/H01 (Foto rechts), für die sich neuesten Gerüchten zu Folge auch das Intersport-Team interessiert, sowie den Zytek 06S ist das Mindestgewicht auf 890 kg festgelegt worden. Für die Lola EX257 gilt dasselbe Gewicht, wie es bei der letzten Runde in Laguna Seca erlaubt war. Alle anderen nach LMP1-Reglement antretenden Wagen, worunter effektiv nur die Audi R10 Tdi zu verstehen sind, müssen das vom ACO spezifizierten Gewicht von 925kg einhalten. Die Audi haben zudem die vom ACO verordnete Tankvolumenverkleinerung auf 81l zu verkraften.

Somit schafft die IMSA in der kommenden Saison  eine Angleichung der LMP-Klassen, wie sie vor Kurzem auch Roger Penske gefordert hatte. Ob der ACO diese Veränderung seines Regelkonzeptes noch toleriert, soll sich in den kommenden Tagen zeigen.

Aston Martin: Verkauf im Gang

astonsebringWieder News über Aston Martin, aber diesmal nicht rennsportbezogen - zumindest nicht vorderhand: Ford hat mit dem Verkauf seiner Tochterfirma Aston Martin ernst gemacht. 85 Prozent der Marke gehen an den Luxusgüterkonzern LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton. 

Diese Gruppe, deren Namen bereits einige prestigeträchtige Konsumgütermarken beinhaltet und in deren Portfolio sich noch einige weitere finden, hat selbst momentan mit härteren wirtschaftlichen Zeiten zu kämpfen und setzt offenbar auf noch größere Diversifizierung. Was das für das Motorsportprogramm von Aston Martin bedeuten wird, bleibt abzuwarten.

Racing Box-Saleen mit 3 italienischen Piloten

gtit06701Racing Box hat mittlerweile die Besatzung des Saleen für die kommende LMS-Saison fixieren können. Der neu bei Oreca aufgebaute S7R wird von Marco Cioci, Pier Giuseppe Perazzini und Salvatore Tavano pilotiert werden. Der 27-jährige  Sizilianer Salvatore Tavano bringt Erfahrungen aus der italienischen F3 und der European F3000 mit und hat zuletzt in der WTCC einen N-Technology Alfa 156 GTA bewegt. Der 32-jährige Marco Cioci war letztes Jahr auf einem der GT3-Viper von Racing Box in der FIA-GT3-EM unterwegs. Daneben hat er schon auf einem der GPC-Ferraris Erfahrungen bei den 1000km-Rennen gesammelt. Ein Klassensieg auf dem GPC/Icer Brakes-Ferrari bei den 1000km Nürburgring im vergangenen Jahr steht für ihn zu Buche. Pier Giuseppe Perazzini ist mit 47 Jahren der Routinier im Team und bringt Erfahrungen aus der Ferrari Challenge, der FIA-GT-Meisterschaft und der italienischen GT-Meisterschaft mit. Dort hat er im vergangenen Jahr einen Maserati MC12 (Bild) bewegt. Dieses Fahrzeug hat Racing Box just an die italienische Mannschaft Scuderia Playteam für die FIA-GT-Meisterschaft verkauft.

Der Saleen wird bei den ersten LMS-Tests auf dem HTTT debütieren. Über das Jahr hinweg darf eine starke Performance von dem Team erwartet werden.

Aston Martin Newssammlung

barwelltestWeitere kurze Aston Martin Newssplitter machen die Runde: Barwell Motorsport hat mittlerweile den DBR9 des Teams erstmalig in Spanien testen können. Werkspilot Darren Turner und Teamfahrer Leo Machitski testeten den silbernen GT1 in Guadix im Rahmen eines Wintertests bei dem auch die drei GT3 von Barwell auf die Strecke gelangten. Auf ihrer Website bietet man mittlerweile auch Einsätze in der LMS für interessierte Kundenpiloten an, wobei die Absicht hier ist, nur vereinzelte Einsätze zu absolvieren. Das anvisierte Kernprogramm bleibt weiter die FIA-GT-Meisterschaft.

Für Le Mans plant ein dänische Privatier den Einsatz eines mit nationalen Piloten besetzten DBR9 in der GT1-Klasse. Dazu wird mit Unterstützung von Aston Martin im nächten Monat ein Sichtungs-Test mit dänischen Fahrern auf dem HTTT organisiert. Voraussetzung für die Realisierung des Programms ist darüber hinaus die Akzeptierung der Nennung durch den ACO.

astonn24Keine weiteren News gibt es bezüglich eines Aston-Entrys in der ALMS. Nachdem der Test von BMS Scuderia Italia in Sebring neuesten Quellen zufolge ein reiner Reifentest gewesen ist und die italienische Mannschaft für die kommenden Jahre verstärkt mit Porsche in Zusammenhang gebracht wird, steht eine Konkurrenz für die Werks-Corvettes noch aus. Hier müssen die kommenden Monate zeigen, was in Nord-Amerika für die britische Traditionsmarke noch geht.

Derweil hat Aston die Fahrzeugpalette weiter nach unten hin erweitert. Der V8 Vantage N24 (Bild links) trägt seinen Namen in Anspielung an die 24h am Nürburgring und soll als Kundensportwagen für die klassischen Langstrecken-Events wie am Ring, in Bahrein, Dubai, Spa-Francorchamps, Zolder und vielleicht auch Daytona zum Einsatz kommen.

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