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Australische Porsche GT3 Cup Challenge – 997 GT3 Cup auch dort startberechtigt

09agcc027Für die down under von der Absage des Porsche Carrera Cups betroffenen Teams gibt es nun auch eine kurzfristig ausverhandelte Möglichkeit, bei den Rennen der nationalen GT3 Cup Challenge zu starten. Dazu wird es für die Cup-997er eine eigene Trophy-Wertung geben, die Challenge Wertung selbst bleibt den 996er-Modellen vorbehalten. Bereits am 20.-21.02. steht der Challenge-Saisonauftakt in Bathurst auf dem Programm - man kann annehmen, dass einige 997er-Piloten die Gelegenheit nutzen wollen, auf der attraktiven Strecke anzutreten.

Marcel Fässler fährt im erweiterten Corvette Werksteam

Werks-CorvettesFür das letzte Antreten bei den 24 Stunden von Le Mans mit der GT1-C6R hat Corvette nun die Besatzungen fixiert. Der Schweizer Marcel Fässler in die Werksmannschaft berufen worden - er bildet zusammen mit dem frisch gebackenen Daytona-Sieger Antonio Garcia den neuen Bestandteil der amerikanischen Werksmannschaft.

Demnach wird Fässler die #4 Corvette zusammen mit den beiden Ollis (Gavin & Beretta) steuern, während Garcia mit den amtierenden ALMS-GT1-Champions Johnny O'Connell und Jan Magnussen auf der #3 zusammen gespannt wird.

Die beiden Crews sollen so bei den 12h von Sebring, dem 24 Stunden Rennen von Le Mans und dem Petit Le Mans in Road Atlanta antreten. Beim letzteren Rennen werden Fässler und Garcia wahrscheinlich schon die faesslerGT2-Corvette fahren, da der 10. Einsatz in Le Mans das letzte Auftreten der erfolgreichsten GT1-Konstruktion in diesem Jahr markieren soll. 

Der 32 jährige Marcel Fässler (Foto) hat in seinen Meriten den Sieg bei den 24h von Spa 2007 auf der Phoenix-Carsport Corvette zu Buche stehen. Mit dem Team gelangen ihm 2008 in der FIA-GT Meisterschaft ein Sieg auf dem Adria Speedway und fünf Pole-Positions. In der ALMS sammelte Fässler zuletzt sogar Erfahrungen im R10, in Le Mans startete er bereits auf Courage- und Lola-Fahrzeugen.

Antonio Garcia dürfte den meisten Lesern hier durch seinen Sieg bei den 24h von Daytona in frischer Erinnerung sein. In der Le Mans Serie war er die letzten Jahre auf dem Aston Martin DBR9 des Team Modena engagiert, 2008 war Garcia Mitglied der Besatzung des siegreichen Aston Martin Werksteams. Nun startet er für die Konkurrenz von Corvette.

Australische GT – Porsche 997 GT3 Cup nunmehr startberechtigt

09agtc014Bis vor wenigen Tagen stand der Porsche 997 GT3 Cup nicht auf der Liste der für die Australische GT-Meisterschaft zugelassenen Wagen. Der Grund dafür war, dass die Cup-997er down under ausschließlich im nationalen Carrera Cup eingesetzt werden durften. Nach der Absage des Cups fanden Gespräche zwischen dem Motorsportverband CAMS und der Management der Australischen GT statt, die zu folgender Lösung führten: Der 997 GT3 Cup kann künftig - ohne irgendwelche Veränderungen oder Anpassungen - in der „GT Championship“-Klasse laufen, also in derselben Kategorie wie der 997 GT3 Cup S und die von Reglement eingebremsten RSR-GT2-Modelle von Porsche.

Nachdem die Entries je Klasse und Marke auf acht beschränkt sind, wurde auch bereits festgelegt, wer einen der sieben noch freien Porsche-Startplätze für 2009 erhalten soll. Bevorzugt wurden dabei jene Piloten, die bereits früher in der Australischen GT unterwegs waren: James Koundouris, Theo Koundouris, Marc Cini und Max Twigg werden mit ihren Cup-997ern antreten, David Wall reaktiviert voraussichtlich seinen 996 RSR. Hinzu kommen als Neuzugänge für die Serie Jim Richards und Peter Hill.

Mit einer grünen Schlange in die Grüne Hölle

Wie wir schon berichteten, plant Mintgen Motorsport den Einsatz eines Dodge Viper Competition Coupe in der BFGoodrich Lanstudie_vulkanracing_viper2_09mat_grafix_matthias_meuselgstreckenmeisterschaft. Die Mayner Mannschaft hat das Fahrzeug der 2009er Generation im Januar bei Oreca in Frankreich abgeholt und bereitet sich jetzt auf den ersten Nordschleifeneinsatz des Muscle-Cars vor. Momentan arbeitet das Team um Michael Mintgen daran, das Fahrzeug den Nordschleifen-Anforderungen anzupassen und bestimmte Teile nach zu homologieren. Der Wagen soll unter der Nennung von Vulkan Racing-Team Mintgen Motorsport in einer grün-schwarzen Lackierung an den Start gebracht werden.

Die Schlange soll von den beiden Nordschleifenprofis Christian Kohlhaas und Dirk Riebensahm gesteuert werden. Riebensahm hat schon Erfahrung mit einer Viper. Er steuerte in der Saison 2006 bei mehreren VLN Rennen und dem 24 Stunden Rennen eine Dodge Viper GTS von Zakspeed Racing. Beim 24 Stunden Klassiker schaffte er es mit seinen Teamkollegen auf die dritte Gesamtposition.

Nach ersten Testfahrten mit dem Fahrzeug auf der Nordschleife konnte Riebensahm attestierten, dass die Viper sich auf der Nordschleife wohlfühlen wird. "Die Viper fährt sich sehr angenehm und gibt dem Fahrer viel Vertrauen - einfach prächtig“, so Dirk Riebensahm. Man plant für die kommende Saison regelmäßig in die Top 10 zu fahren.

Karl Wendlinger bei KplusK-Motorsport unter Vertrag

Der Tiroler Karl Wendlinger wird die kommende FIA-GT-Saison zusammen mit seinem alten Teamkollegen Ryan Sharp auf einem Ford Saleen des tschechischen Teams KplusK-Motorsport in Angriff nehmen.

kplusk_saleenHeute stellte das tschechische Team KplusK-Motorsport in Prag sein neues Projekt für die FIA GT Meisterschaft 2009 vor. Demnach wird Karl Wendlinger zusammen mit seinem alten Teamkollegen Ryan Sharp einen der beiden Ford Saleen pilotieren. Der Schweizer Othmar Welti bleibt weiterhin der Renn-Ingenieur des Tirolers.

Schon vor einem Monat nach dem Rückzug von Jetalliance Racing aus der FIA-GT, sollen Karl Wendlinger einige vielversprechende Fahrerangebote vorgelegen haben. Er war begeistert von den vielen Anfragen. Nun entschied er sich für KplusK-Motorsport und den Ford Saleen. „Ich habe mich letztendlich für das Engagement bei KplusK-Motorsport entschieden – weil ich glaube, dass das Umfeld sehr gut ist und ideal zu mir passt. Das Team ist sehr motiviert und gut aufgestellt. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir – trotzdem KplusK Neueinsteiger in der FIA-GT ist – sofort erfolgreich sein können“, so Wendlinger.

Vor zwei Wochen wurden die ersten Tests in Spanien gefahren. Wendlinger zeigte darauf eine durchweg positive Einstellung zum neuen „Arbeitsgerät“: „Das Auto hat sich auf Anhieb als sehr standfest erwiesen. Dazu haben wir schon mit den ersten Abstimmungsarbeiten begonnen – um zu sehen, wie das Auto auf verschiedene Dinge reagiert.“ Bis zum Saisonstart im Mai sollen noch weitere Testfahrten folgen, unter anderem in Le Castellet und in Portugal.

Der Tiroler ist zuversichtlich, mit dem neuen Team um die Meisterschaft mitfahren zu können: „Unser Auto ist auf dem letzten Stand der Technik und sicher konkurrenzfähig.“ Allerdings betonte er auch, wie wichtig es sei, von Anfang an ein perfekt abgestimmtes Fahrzeug zu haben: „Es wird auch heuer wieder ein qualitativ starkes Starterfeld geben. Es gibt viele Gerüchte um neue Teams und neue Fahrer. Deshalb wird es auch 2009 sehr wichtig sein, von Beginn an die Performance zu haben, um kontinuierlich vorne mitfahren zu können und Ausfälle zu vermeiden."

Erstes BMW M3 GT4-Team

0212_bmw_gt4_teamEs dauerte nur einen Tag und es folgte auf die Ankündigung von BMW Motorsport, Kundenteams einen M3 für GT4-Meisterschaften anzubieten, die erste Zusage eines Interessenten, der mit dem neuen GT-Boliden den GT4 European Cup bestreiten möchte. Kevin Veltman steigt unter der Nennung von Genpact in den neuen BMW M3 GT4.

Der niederländische Pilot ist begeistert, ein Teil des Genpact Racing Teams zu sein: „Ich bin sehr glücklich, Fahrer des Genpact-Teams zu sein. Es ist eine professionelles Team mit einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. [...] Die Kombination aus BMW M3 GT4 und Genpact Racing Team ist definitiv vielversprechend.“

Genpact verwaltet Geschäftsabläufe von Firmen auf der ganzen Welt. Dabei kombiniert das Unternehmen Fachkompetenz, Informatik (unter anderem im Bereich SAP) und analytische Fähigkeiten, welche auf Erfahrungen in diversen Wirtschaftszweigen zurückzuführen sind, um eine breite Palette an Diensleistungen anzubieten.

Tokai University Team 2009 nicht an der Sarthe

Tokai CourageDas japanische Tokai University Team wird in diesem Jahr nicht erneut bei den 24h von Le Mans antreten. Das japanische Universitätsteam, das im vergangenen Jahr erstmals mit einem Courage C70 und dem selbst entwickelten YGK 4l-Turbomotor an der Sarthe mit dabei war, hat laut Auto-Hebdo aufgrund der allgemeinen Finanzlage seine Pläne für das zweite Engagement vorerst ausgesetzt.

Gleichwohl soll die japanische Studenten-Mannschaft weiter damit beschäftigt sein, Chassis und Motor in diesem Jahr weiter zu verbessern. Möglicherweise wird das Team, das im vergangenen Jahr nach 185 Runden wegen eines Getriebeschadens seinen ersten Einsatz beenden musste, dieses Jahr doch noch Renneinsätze im Rahmen der asiatischen Le Mans Serie absolvieren.

Jörg van Ommen über den Audi TTS GT4

ttspatest Jörg van Ommen arbeitet mit seinem Team JvO Autosport weiter an der Homologation des Audi TTS GT4. "Der GT4 ist für unser Team das Hauptthema. Wir arbeiten derzeit deswegen täglich eng mit der SRO und unseren Technikpartnern zusammen. Beim letzten Testeinsatz, den 24h in Dubai, zeigte der Wagen ein gutes Handling und einen ordentlichen Speed."

Nach wie vor hat van Ommen beim Entwickeln des Wagens die Einsatzkosten als oberste Priorität im Auge. "Es ist nicht nur so, dass der Einstandspreis mit um die 90.000 Euro für einen GT4 vergleichsweise günstig sein wird. Auch die Einsatzkosten werden gegenüber der Konkurrenz dramatisch niedriger sein. Gegenüber zum Beispiel Aston Martin sind wir von den Kosten der Ersatzteile her um etwa 40% preiswerter. jvoWir bauen nur Tuningteile ein, die robust, preiswert und damit narrensicher sind. Man braucht den Wagen ja nicht technisch auszureizen, da die Balance of Performance Tests der SRO prinzipiell für Chancengleichheit sorgen"

Zwar ist noch nicht genau fixiert, ob van Ommens Team selber den Einsatz oder nur die Kundenteambetreuung übernimmt, aber eine grobe Richtung der Einsatzgebiete steht schon fest. "Die Priorität wird wohl in der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft liegen. Dort ist mit der SP10 eine eigene Klasse für GT4 geschaffen worden. Wir hätten mit dem Wagen zwar auch weiter in der SP3 wie beim letzten 24h Rennen starten können, die GT4 hat aber mehr Zukunft und Vermarktungspotential wie die nur lokal durch die VLN definierten Klassen. Wir würden daneben auch gerne vereinzelt in einer der in Europa vertreten Serien wie dem FIA-GT 4 Europacup, der niederländischen, britischen oder belgischen Meisterschaft antreten. Dort sind aber reine Kundeneinsätze durch Teams, die unser Auto kaufen, wahrscheinlicher. Was wir nicht bestreiten werden, ist das ADAC-GT-Masters. Dafür ist schlicht keine Kapazität mehr vorhanden."

Das eine Deutsche GT4-Serie 2009 nicht zustande gekommen ist, hat auch van Ommen getroffen. "Ich hatte schon den ersten Kunden parat, der für die Serie ein Auto kaufen wollte. Insofern ist es schade, dass die Serie nun nicht zustande kam. Aber die Pläne sind nach derzeitigem Stand nur aufgeschoben, insofern habe ich noch Hoffnung.“

12 statt 24h von Dakar

dakarWie zu erwarten war, erwiesen sich die Pläne der Creventic-Organisation bezüglich eines 24h-Rennens im afrikanischen Dakar auf dem Circuit von Baobabs wohl doch als ein wenig zu ambitioniert. Unmittelbar nach den 24 Stunden von Dubai im Januar (Link zum Rennbericht) musste man die Notbremse ziehen und den Event wegen mangelnder Resonanz absagen. Ersetzt wurde dieses Rennen mittlerweile durch eine Veranstaltung, die sich 12h von Dakar nennt und die im Grunde genommen aus zwei 6h-Rennen besteht, welche am 20. und 21. März über die Bühne gehen sollen. Das belgische Management der Strecke gab bekannt, dass nun 16 Teams mittlerweile ihre Teilnahme an dem Ersatzrennen angekündigt haben.

Schon zur Eröffnung der bislang einzigen permanenten westafrikanischen Rennstrecke (erst dieses Jahr soll in Marokko ein weiterer Kurs eröffnet werden) hatte am 21.06.2008 ein 6h-Rennen (Foto) für Sport- und Tourenwagen den Auftakt für die Motorsportszene des Senegals gegeben. Mit der aktuellen Umstrukturierung der Langstreckenpläne bleibt die Sportwagenszene auf dem afrikanischen Kontinent weiter im angesichts der wirtschaftlichen Gegebenheiten dort angemessenen Rahmen.

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