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Belgische GT-Serie unter neuer Leitung

Spa 2008Die SRO hat den Verkauf der Rechte an der belgischen GT-Meisterschaft an eine neue Firma bekannt gegeben, die von den beiden Promotoren der BTCS und des Dunlop Sport Maxx Endurance Cups, Christian Lahaye und Hans Van de Ven, gegründet worden ist. Schon der nächste Lauf in Spa wird somit unter der Führung des neuen Managements veranstaltet. Seit die SRO Belgien die ehemalige Belcar übernahm, hat die Bedeutung der Serie, in der in den Vorjahren bis zu 50 spektakuläre Autos pro Lauf starteten, deutlich abgenommen. Der Wechsel auf das GT3 & GT4-Reglment sowie die Verkürzung des Rennformates von 2 1/2h auf zwei 1h-Rennen hatten auch ein nachlassendes Interesse von Fans und Teams zur Folge. Zwar sollen die GT3 & GT4-Autos weiter die Basis der Serie bilden, unter dem neuen Management ist aber eine bessere nationale Einbindung der Veranstaltungen zu erwarten, die zuletzt nur noch um die 15 Teilnehmer verzeichnete.

Bioracing Series – Val de Vienne – Lauf 2

09bio404Auch beim zweiten Lauf der Bioracing Series in Val de Vienne siegte Olivier Panis mit dem BRS 4,0 des Teams Geoscan Competition (Bild). Wie am Vortag kamen Christophe Lefranc (-14,692s) und Morgan Moullin-Traffort (-25,208s) auf die verbleibenden Podiumsplätze.

In der Punktetabelle führt Moullin-Traffort mit 150 Zählern vor Lefranc (110), Aurelien Mathelin (65) sowie Lionel Mazars (61). Die fünfte Runde der Serie wird Anfang September in Albi stattfinden.

GT-Masters-Nachlese aus der Lausitz

Haase-Audi„Bergfest“ im ADAC-GT-Masters - am Eurospeedway Lausitzring absolvierte die führende deutsche Sportwagenmeisterschaft ihre Saisonläufe 7 & 8 (der Link führt zum Rennbericht). Schaut man in der Statistik aller absolvierten Rennen seit der Gründung 2007 zurück, waren es gar die Läufe 33 und 34, wobei man schon zum dritten Male in der Lausitz gastierte. Gelegenheit für einen Blick auf die Statistiken der Serie:

  • Christopher Haase setzt sich in den Siegerstatistiken der Serie weiter ab. Sein Sieg im Phoenix Racing-Audi R8 LMS GT3 zusammen mit Henri Moser markierte schon seinen siebten Sieg in der Serie. Ihm folgen in dieser Statistik Peter Kox mit fünf Erfolgen sowie sein letztjähriger Co-Pilot Albert von Thurn und Taxis mit vier Siegen. Haase liegt auch bei den Podiumspositionen vorne (15), gefolgt von T&T (14) und Kox (10). 

  • Toni Seiler wird wohl den Eurospeedway zu seinen Lieblingsstrecken zählen: seiler_hohenadeleswSchon zum zweiten Male gewann er in seiner gelben Corvette Z06 GT3 einen Lauf auf der Brandenburger Strecke. 2007 war sein Co-Pilot Landsmann Patrick Gerling, diesmal war der Saarländer Christian Hohenadel (auf dem Bild rechts) sein erfolgreicher Rennpartner. Callaway Competition baut damit mit dem fünften Sieg des Teams den zweiten Rang in der Wertung der erfolgreichsten Teams weiter aus. Unerreichbar weit vorne liegt hier Reiter Engineering mit zwölf Siegen an der Spitze.

  • Fünfmal in Folge gewann ein Audi R8 LMS GT3 ein Rennen, wobei bis auf Argo-Racing bislang alle Einsatz-Teams mindestens einen Sieg verbuchen konnten. Zum ersten Mal gelang Audi dabei im ersten Lauf des Wochenendes ein Dreifachsieg. Damit haben die Ingolstädter die zweite Konstruktion nach dem Gallardo auf die Räder gestellt, mit der ein solcher Erfolg gelang. In der Liste der erfolgreichsten Fabrikate liegt Lamborghini mit 13 Siegen immer noch vor der Corvette mit sieben Siegen. Audi belegt mit den fünf eingefahrenen Erfolgen schon Rang 3.

  • 44 deutsche Fahrersiege, eingefahren durch 18 deutsche Piloten, stehen bislang zu Buche. Die Niederländer folgen mit neun Fahrersiegen durch drei verschiedene Piloten und die Schweizer sind nun mit sechs Fahrersiegen durch drei Piloten auf Rang 3 vertreten.

  • Das Stockerl in Lauf 2 war schon das Zehnte für das Team Callaway Competition. Mehr haben nur die Teams von Argo-Racing (11) und Reiter Engineering zu Buche stehen. Zum ersten Mal fuhr ein Ascari auf das Podium eines ADAC-GT-Masters-Laufes. Damit haben schon acht Konstruktionen sich in den 34 Rennen der letzten drei Jahre als podiumstauglich erwiesen. Die Ascari-Piloten Daniel Keilwitz und Marcel Leipert erweitereten die Liste der Piloten, die bisher ein Podium in der Meisterschaft erzielt haben, auf nun 63 Namen.

  • Jan Seyffarth und Christian Hohenadel brachten in der Lausitz ihre jeweils zweite Poleposition unter Dach und Fach. Meister in dieser Statistik ist immer noch Christopher Haase mit vier Poles vor Frank Kechele und Peter Kox mit je drei Poles.

  • Mit je vier erzielten Poles in den letzten drei Jahren zog Audi in der Lausitz mit Ford gleich. Bevorzugtes Arbeitsgerät für diese Aufgabe bleibt aber immer noch der Gallardo mit 17 herausgefahrenen vordersten Startplätzen – genauso viele wie alle fünf anderen Fabrikate (Corvette, Audi, Ford, Aston Martin & Ferrari) zusammen erzielt haben.

  • Hohenadels Polezeit markierte gleichzeitig den schnellste bislang gefahrene GT-Masters Zeit am Eurospeedway - eine 1:22,488. Die schnellste Rennrunde stammt wenngleich aus dem Jahre 2007, damals brannte Christopher Haase im Reiter Lamborghini eine 1:23,443 in den Asphalt.

  • Der Eurospeedway liegt gewissen Autos – und anderen eben nicht. Bislang waren je zweimal Porsche und Corvette sowie je einmal Audi und Lamborghini auf dem verkürzten Innenfeldkurs des Triovals erfolgreich.

Schweizer Langstreckenserie für CN schon 2009 geplant

Swiss Endurance RacingHorag-Racing-Teamchef Markus Hotz bleibt dem Sportwagenbereich treu. Nachdem seine erfolgreiche eidgenössische LMS-Mannschaft 2009 eine Zwangspause einlegen muss, nutzt der erfolgreiche Teamchef die freie Zeit zur Verwirklichung einer weiteren Idee - der Schaffung einer neuen nationalen Langstreckenserie für CN-Sportprototypen mit bis zu 2l Hubraum. Dafür hat das Team sich selber einen Ligier CN zugelegt, den man in der selbst initiierten Serie an den Start bringen möchte.

Im Rahmen von Schweizer Automobil-Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung will man Rennen auf klassischen und renommierten Rundkursen wie unter anderem Hockenheim, Nürburgring, Spa, Magny Cours und Dijon austragen. Für den Anfang plant man Kooperations-Veranstaltungen mit der SCC und weiteren ähnlichen Serien. Renndistanzen ab 2h aufwärts und die Möglichkeit, sich ein Fahrzeug zu teilen, sollen die neue Serie zur Vorstufe für die Le Mans Serie machen. Technisch plant man sich an das CN-Reglement zu halten, wobei in näherer Zukunft die Möglichkeit des Einsatzes alternativer Brennstoffe- und Antriebssysteme im Breitensport geschaffen werden soll. Der Startschuss zu dieser neuen Motorsportplattform ist am 08./09. August 2009 mit einem Lauf über zwei Stunden und 15 Minuten in Magny Cours geplant, zu dem Teilnehmer aus England, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich und aus der Schweiz erwartet werden. Die Nennfrist für diesen Auftaktevent endet am 15. Juli. Am 17./18. Oktober 2009 soll in Hockenheim ein weiteres SER-Langstreckenrennen über zwei Stunden stattfinden. Da im Rahmen dieser Veranstaltung die Sports Car Challenge 2009 ihr Saisonfinale feiert, erwartet man dort zusätzliche Teilnehmer.

Mit der neuen geplanten Serie konkurrieren die engagierten Schweizer mit der französischen VdeV und der deutschen AvD 100 Meilen-Rennserie, in denen Sportprototypen bereits zwei verschiedene Langstreckenformate vorfinden. Dass ein Langstreckenformat den Schweizer Rennsportveranstaltungen gut tun würde, ist unumstritten. Ob die Zeit reif dafür ist, gleich ein ganzes Sportwagenfeld für ein solches Event zusammen zu bekommen, wird man Anfang August in Frankreich überprüfen können.

International GT-Open – Donington – Lauf 2

09igto400bAuch beim Sonntags-Rennen des GT-Open in Donington stiegen Patrick Pilet und Raymond Narac (IMSA Performance-Porsche 997 RSR) auf das oberste Treppchen des Podests. Die beiden Franzosen gewannen von der Pole aus vor Marcel Fässler / Joel Camathias (Trottet Racing-Ferrari F430 GTC; +13,365s) sowie den beiden Autorlando-Porsche-Besatzungen Gianluca Roda / Richard Lietz (+15,408s) und Pedro Couceiro / Manuel Giao (+47,753s). Phillip Peter / Michal Broniszewski (Kessel Racing-Ferrari F430 GT3) konnten wie am Tag zuvor als Gesamt-Elfte die GTS-Wertung für sich entscheiden, die Klassenränge 2 und 3 gingen an die Villois Racing-Aston Martin DBRS9 von Petrini / Guerrero und Wiser / Lancieri.

In der GT-Open-Tabelle liegen weiterhin Lietz / Roda (124 Punkte) an der Spitze, gefolgt von Fässler / Camathias (114), Pilet / Narac (96) und Giao / Couceiro (92). Bei den GTS führen Peter / Broniszewski (66) vor Wiser (56) und Lancieri (48). Den meisten GT-Open-Teilnehmern dürften nun ein paar ruhigere Wochen bevorstehen - die nächste Runde der Serie ist erst für Ende August angesetzt.

FFSA-GT – Val De Vienne – Lauf 2

09ffsa401bPatrick Bornhauser und Laurent Groppi (Larbre Competition-Saleen S7R, Bild) hielten sich für ihr Pech vom Samstag schadlos und gewannen das zweite Rennen der FFSA-GT in Val de Vienne vor Jean-Claude Police / Laurent Cazenave (DKR-Corvette C5-R; +8,579s) und Eric Debard / Olivier Panis (DKR-Corvette C6.R; +39,075s). Der Tarres Team-Saleen-S7R von Olivier Porta / Didier Cormereche (+1:03,179) wurde als Vierter abgewunken, Wilfried Merafina / Jean-Philippe Dayraut (SRT-Corvette C6.R) hatten als Fünfte bereits eine Runde Rückstand.

Auf das GT3-Podest stiegen dieselben Mannschaften wie am Vortag, jedoch in genau umgekehrter Reihenfolge: Mike Parisy / Philippe Gaillard (Ruffier Racing-Lamborghini Gallardo) holten den Klassensieg vor Morgan Moullin-Traffort / Paul Lamic (GCR Mediaco-Dodge Viper Competition Coupe) sowie Ulric Amado / Bruno Dubreuil (First Racing-Lamborghini Gallardo).

In der FFSA-GT-Punktetabelle führen weiterhin Soheil Ayari / Bruno Hernandez (Luc Alphand Aventures-C6.R), die beim Sonntags-Lauf nur auf Gesamt-Rang 19 gewertet wurden, mit 164 Zählern vor Debard (154), Groppi / Bornhauser (146) und Cazenave / Police (142). Bei den GT3 liegen drei Lamborghini-Besatzungen voran - Parisy / Gaillard (142) konnten sich etwas von Thevenin / Peyroles (Ruffier Racing-Gallardo; 112) absetzen, Dritte sind Amado / Dubreuil (106). Die Meisterschaft geht nun in eine zweimonatige Sommerpause – als fünfte Runde der Saison werden Anfang September die Läufe in Albi auf dem Programm stehen.

British GT – Snetterton – Lauf 2

09bgtc590bDas Ergebnis des zehnten Rennens der Britischen GT-Meisterschaft bleibt vorerst provisorisch: Allan Simonsen / Hector Lester (Rosso Verde-Ferrari F430 GT3) bekamen zwar am Sonntag in Snetterton als Erste die Zielflagge, wurden aber nachträglich aus der Wertung ausgeschlossen. Die Begründung: Hector Lester habe - trotz zuvor erfolgter Verwarnung - nicht die korrekte vorgeschriebene Sicherheits-Kleidung getragen. Der gegen diese Entscheidung eingebrachte Protest ist vorerst noch offen.

So erbten Oliver Bryant / Piers Johnson (Barwell Motorsport-Ginetta G50Z, Bild) den ersten Platz. Rang 2, der GT3-Klassensieg und damit volle Punkte für die GT3-Gesamtwertung gingen an David und Godfrey Jones (Preci Spark-Ascari KZ1R; +0,545s) vor Daniel Brown / Martin Short (Rollcentre-Mosler MT900 GT3; +4,509s) und Mike Wilds / Duncan Cameron (M-Tech-Ferrari F430 GT3; +15,420s). Bestes GT4-Team waren einmal mehr Jody Firth / Nigel Moore (WF Racing-Ginetta G50).

Der Stand in der GT3-Tabelle lautet - vorbehaltlich des erwähnten Protests - wie folgt: D. Jones / G. Jones (67 Punkte) - Brown (60) - Lester (52). Bei den GT4 führt Firth (56) vor Moore (47) und Ian Stinton (Stark Racing-Ginetta G50; 37). Auf den weiteren Programm der Britischen GT-Meisterschaft stehen noch die beiden zwei-Stunden-Rennen in Donington (19.07.) und Silverstone (16.08.) sowie die Final-Läufe in Brands Hatch (19./20.09.).

Eine brasilianische Corvette ab Spa

sangari-corvetteDas französische Team DKR Engineering hat seine Corvette C6R bislang nur vereinzelt in der FIA-GT Meisterschaft an den Start gebracht. Nun hat man ein dauerhaftes Engagement für die Top-GT-Serie fixiert. Ab den 24h von Spa wird man die Corvette unter der Nennung des Sangari Team Brazil mit einer rein brasilianischen Besatzung an den Start bringen. Als Hauptpiloten stehen die beiden Brasilianer Enrique Bernoldi und Roberto Streit fest.

Als brasilianisches Nationalteam will man der argentinischen Crew von ACA Argentinia nacheifern, die im letzten Jahr mit einem ex-Larbre-F550 und den Piloten Esteban Tuero und José Maria Lopez am Start waren. Aktuell sind in der GT2-Klasse die beiden Argentinier Luis Perez Companc und Matias Russo auf dem Advanced Engineering Pecom-Ferrari in der Meisterschaft eingeschrieben. Für die GT1-WM 2010 hofft Sephane Ratel auf weitere südamerikanische Teilnehmer. Diese würden ihm mit ihren Sponsoren die Ausrichtung einer oder mehrerer südamerikanischer Runden erleichtern, die 2010 oder 2011 in den Kalender integriert werden sollen.

International GT-Open – Donington – Lauf 1

09igto416pPatrick Pilet / Raymond Narac (IMSA-Performance-Porsche 997 RSR, Bild rechts), die nach der Streichung ihrer Qualifying-Zeit wegen der Verwendung von nicht markierten Reifen aus der letzten Reihe gestartet waren, gewannen das Pro-Am-Race in Donington vor Pedro Couceiro / Manuel Giao (Autorlando-Porsche 997 RSR; +29,127s). Um den dritten Rang gab es eine spannenden Kampf zwischen mehreren Teams: Michele Rugolo / Giacomo Ricci (Advanced Engineering-Ferrari F430 GT2; +50,363s) kamen noch auf das Podest, Rang 4 belegten Gianluca Roda / Richard Lietz (Autorlando-Porsche 997 RSR; +50,900). Marcel Fässler / Joel Camathias (Trottet Racing-Ferrari F430 GTC; +54,718) wurden nach einer Kollision mit den Vittoria Competizione-Ferrari nur Fünfte.

09igto458kIn der GTS-Klasse waren einmal mehr Phillip Peter / Michal Broniszewski (Kessel Racing-Ferrari F430 GT3; Bild links) als Gesamt-Elfte nicht zu schlagen, die Ehrenplätze dieser Kategorie gingen an Massimiliano Wiser / Gabriele Lancieri und Marco Petrini / Lucas Guerrero in den Villois Racing-Aston Martin DBRS9. Adam Jones / Leyton Clarke (Apex Motorsport-Jaguar XKR-S) wurden als 16. bzw. Klassen-Fünfte gewertet.

Die erste Startreihe für den zweiten GT-Open-Lauf dieses Wochenendes werden die Porsche von Pilet / Narac und Roda / Lietz bilden, Fässler / Camathias gehen von Position 3 aus ins Rennen.

FFSA-GT – Val De Vienne – Lauf 1

09ffsa400aEinen Corvette-dreifach-Erfolg gab es beim Samstags-Lauf der FFSA-GT in Val De Vienne: Eric Debard / Olivier Panis (DKR-C6.R) siegten - trotz einer 30-Sekunden-Strafe nach einer Kollision mit dem Larbre-Saleen - vor Soheil Ayari / Bruno Hernandez (Luc Alphand Aventures-C6.R; +7,063s) und Wilfried Merafina / Jean-Philippe Dayraut (SRT-C6.R; +15,081s). Durch den erwähnten Vorfall mit der DKR-Corvette sowie eine Drive-Through-Penalty wurden Patrick Bornhauser / Laurent Groppi (Larbre Competition-Saleen S7R) auf Rang 5 hinter Olivier Porta / Didier Cormereche (Tarres Team-Saleen S7R; +18,698s) zurückgeworfen.

Ulric Amado / Bruno Dubreuil (First Racing-Lamborghini Gallardo) gewannen als Sechste die GT3-Wertung, gefolgt von Morgan Moullin-Traffort / Paul Lamic (GCR Mediaco-Dodge Viper Competition Coupe) sowie Mike Parisy / Philippe Gaillard (Ruffier Racing-Lamborghini Gallardo).

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