• Startseite

News

Spanische GT – Estoril – Vorschau

09gtes2007In Estoril wird von 17. bis 19.07. die dritte Saisonrunde der Spanischen GT-Meisterschaft stattfinden. Der Zeitplan dieser Veranstaltung enthält für die GT am Freitag zwei freie Trainings, am Samstag zwei gezeitete Sessions sowie am Sonntag ein 130-Minuten-Rennen, für das es doppelte Punkte gibt. Bislang sollen in den drei Klassen insgesamt 24 Fahrzeuge genannt worden sein, darunter auch der Aston Martin DBRS9 des portugiesischen Vodafone Wedo Samsung-Teams (Bild).

Rene Rast holt Sieg beim Supercup-Heimrennen

pscnringstartMit seinem zweiten Sieg in Folge hält René Rast das Titelrennen im Porsche-Mobil1-Supercup weiter offen. Auf dem Nürburgring siegte er im Porsche 911 GT3 Cup von Veltins MRS Racing souverän vor dem Slowaken Stefan Rosina im Lechner-Porsche, der als Zweiter sein bisher bestes Supercup-Ergebnis holte. Den dritten Platz belegte der für Konrad Motorsport startende Titelverteidiger Jeroen Bleekemolen.

Obwohl er auf der feuchten Seite der nach dem morgendlichen Regen langsam abtrocknenden Strecke stand, kam Jeroen Bleekemolen am Start am besten weg. Doch schon nach drei Kurven löste ihn der von der Pole-Position gestartete Rast an der Spitze ab. Der amtierende Porsche Carrera Cup Deutschland-Champion, der beim letzten Rennen in Silverstone seinen ersten Supercup-Sieg feierte, zog danach unaufhaltsam davon und fuhr seinen zweiten Saisonsieg sicher nach Hause. pscrenerast„... Danke an das Team. Ich denke, ich hatte an diesem Wochenende das beste Auto. Nur mein Start war leider wieder mal nicht so toll. Ich hatte zu viel Wheelspin und musste Jeroen vorbeilassen, habe mir die Führung aber gleich wieder zurückgeholt. Danach konnte ich relativ locker vornewegfahren.“ Damit verbesserte er sich in der Meisterschaft hinter Tabellenführer Bleekemolen auf den zweiten Platz. Der haderte nach dem Rennen mit der Technik seines Porsche: „Das war kein einfaches Rennen. Ich konnte nur schwer schalten, denn da war was mit dem Getriebe. Wir waren heute einfach nicht schnell genug, um zu gewinnen. So gesehen bin ich ganz zufrieden, wenigstens aufs Podium gefahren zu sein.“

Der Mann des Rennens auf dem Eifelkurs war Bleekemolens Landsmann Patrick Huisman. Nach einem heftigen Abflug im Qualifying ging der Supercup-Rekordsieger vom Team SPS Performance nur vom 13. Startplatz ins Rennen, konnte aber schon in der ersten Runde sechs Konkurrenten überholen. Nach seiner sehenswerten Aufholjagd kam er schließlich hinter dem Spitzentrio auf P4 ins Ziel und behauptete damit seinen dritten Platz in der Punktetabelle. Der Österreicher Norbert Siedler ging in der letzten Runde mit seinem Veltins MRS Racing-Porsche am Briten Richard Williams vorbei und wurde zum zweitenmal in dieser Saison Fünfter. Als bester Gaststarter aus dem Carrera Cup landete Jan Seyffarth vom Team tolimit/Seyffarth Motorsport auf dem P7 vor dem Iren Damien Faulkner, dem Vizemeister der Jahre 2007 und 2008. In seinem zweiten Supercup-Rennen dieser Saison wurde der Duisburger Lance David Arnold (SPS Performance) Neunter. Der Tscheche Jiri Janak, für den als bestes Saisonergebnis ein dritter Platz in Istanbul zu Buche steht, komplettierte die Top-10 im 18 Wagen umfassenden Feld.

In der Punktewertung des Porsche Mobil1 Supercup führt Bleekemolen mit 136 Punkten nun vor Rast (98) und Huisman (91), dahinter folgen Stefan Rosina (82) und Richard Westbrook (78). Der achte Lauf der Serie findet am 26. Juli im Rahmen des Grand Prix von Ungarn auf dem Hungaroring statt.

Mühlner peilt 5. Klassensieg bei den 24h von Spa an

Spa 2008Das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport-Team will auch bei den 24h von Spa 2009 seine Erfolgsbilanz weiterschreiben. Das Team von Bernhard und Renate-Carola Mühlner startet auch in diesem Jahr mit zwei Porsche 911 GT3 Cup S. Vier Klassensiege in der G3-Klasse hat die Mannschaft bei ihrem Heimrennen 2004, 2005, 2007 und 2008 bislang eingefahren – dabei erzielte man 2004 und 2008 jeweils einen Doppelsieg. 2006 liess die Mannschaft den Klassiker, der als das bedeutendste GT-Rennen der Welt nach Le Mans gelten dürfte, aus. Damit hat man bei jedem Antreten bislang den Klassensieg erzielen können.

Bernhard Mühlner ist bereits mit der Vorbereitung der beiden Wagen beschäftigt „Ein 24-Stunden-Rennen ist immer eine ganz besondere Herausforderung für Mensch und Material. Die Technik muss halten und dafür muss im Vorfeld alles getan werden. Nicht nur die Hauptkomponenten, wie Motor, Getriebe, Fahrwerk usw. müssen entsprechend vorbereitet sein, sondern auch die kleinste Kleinigkeit muss überprüft werden und voll funktionsfähig sein. Nicht umsonst hört und liest man ja oft davon, dass ein so genannter Pfennigartikel Probleme verursacht hat.“

Die Ansprüche sind hoch – und die Konkurrenz war nie schärfer. Daher wird es neben der technischen Vorbereitung auch auf die fahrerischen Qualitäten ankommen. Auf dem Porsche mit der bei Mühlner traditionellen Startnummer 124 fahren vier routinierte Gentleman Fahrer. Das aus dem ADAC-GT-Masters bekannte Duo Dr. Jürgen Häring und Dimitrios Konstantinou wird durch die beiden deutschen Piloten Achim Dürr und Rene Bourdeaux ergänzt. Alle vier kennen sich sehr gut aus dem Porsche Sports Cup. Noch nicht entschieden ist die Fahrerbesetzung auf der Startnummer 123. Anfragen liegen liegen laut Mühlner Motorsport genügend vor, aber man will sich hier ein Quartett zusammenstellen, bei dem Budget und Talent in einem möglichst ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

ALMS Sommerpause endet in Lime Rock Park

 24 Wagen - 5 LMP1, 4 LMP2, 10 GT2 und 5 Wagen der IMSA-Porsche-Cup-Klasse - werden im Starterfeld des nächsten ALMS-Laufs in Lime Rock Park erwartet. Nach der Le Mans-bedingten Sommerpause präsentiert sich die führende amerikanische Sportwagenserie auf dem kleinen Kurs in Connecticut mit einem Feld, in dem es einige Ergänzungen, aber auch Lücken gibt.

Neben den beiden Acura (von Highcroft und De Ferran) und Lola (Autocon Motorsports, diesmal mit Tony Burgess und Chris McMurry als Piloten und Intersport-Racing) will Corsa Motorsports mit dem in Salt Lake schon debütierten Zytek mit Hybrid-Komponenten in der Serie weiter machen. Johnny Mowlem und Stefan Johansson sind in dem Auto wieder als Piloten vorgesehen. In der LMP2-Klasse gibt es ebenfalls eine Ergänzung: Van der Steur Racing will mit dem Radical ein Gastspiel geben. Mehr als ein eventuelles Finish sollte man von den Piloten Gunnar van der Steur und Adam Percorari gegen die Konkurrenz von Dyson Racing und Lowes Fernandez Racing nicht erwarten.

10 Autos in der GT2-Klasse: Mit vier Porsche, zwei BMW und je einem Panoz, Dodge, Ferrari und Ford sind die regulären Starter präsent. Weder das Team Falken Racing noch das Team PTG mit einem zweiten Panoz haben das Budget für einen Auftritt auf dem erst letztes Jahr überarbeiteten Kurs im Nordosten der USA aufgetrieben. Dafür wird im VICI-T-Mobile Racing-Porsche Richard Westbrook an der Seite von Johannes Stuck erwartet werden können. In der Porsche-Cup-Klasse, die in Abwesenheit der GT1 ersatzweise im Programm ist, sind wieder die selben fünf Wagen von Orbit Racing, Gruppe Orange und Snow Racing wie schon in Salt Lake City am Start.

Das Rennen startet am Samstag dem 18.7 um 14.05Uhr Ortszeit (entspricht 20 Uhr unserer Zeit) und wird live auf Motors TV übertragen.

Australische GT – Eastern Creek - Entry

09agtc255mFür die vierte Runde der Australischen GT-Meisterschaft am 18./19.07. in Eastern Creek sind insgesamt 21 Wagen gemeldet. In der voraussichtlich mit 14 Autos besetzten GT Championship-Kategorie werden die Mosler ein Comeback geben – neben John Teulan wird erstmals Andrew MacPherson einen der beiden MT900 GT3 fahren.

Weitere GT3-Fahrzeuge im Feld sind je zwei Lamborghini Gallardo, Dodge Viper Competition Coupe und Aston Martin DBRS9 sowie ein Lotus Exige und der Porsche 997 Cup S von Tabellenführer David Wall. Hinzu kommen noch vier Porsche 997 Cup.

Für die GT Challenge-Klasse sind drei Fahrzeuge (je ein Porsche 997 RS, Ferrari 360 und Maserati Trofeo) genannt, die GT Production Klasse umfasst vier Teilnehmer (zwei Lotus Exige S, eine Corvette, ein Nissan).

Silverstone Classic – Greg Crick im Sauber C9

09silv001Greg Crick, australischer GT-Champion des Jahres 2006 und down under nunmehr Driver Standard Officer der nationalen GT-Meisterschaft, bekommt demnächst Gelegenheit, ein Auto aus der Gruppe-C-Ära zu bewegen: Bei dem von 24.-26.07. stattfindenden Silverstone Classic soll der 55-jährige Tasmanier in einem Sauber C9 als Co-Pilot von Fahrzeug-Eigentümer Rob Sherrard antreten.

Maserati GT4 debütiert in Spa

maseratihtttAnlässlich der 24h von Spa wird im FIA-GT4 Europacup mit dem Maserati GranTurismo MC eine neue Konstruktion in der GT4-Klasse debütieren. Das vornehmlich mit Ferrari liierte AF Corse Team wird für den Premiereneinsatz bei den beiden 40 Minuten Rennen verantwortlich zeichnen. Als Piloten sind Piloten Lorenzo Casè und Cedric Sbirrazuoli benannt worden.

Casè war bereits 2006 dreimal mit einem AF-Corse Maserati GT3 im Rahmen der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft angetreten und hat bei diversen nationalen Meisterschaften Rennsiege und Podien verzeichnen können. Der 21-jährige Monegasse Sbirrazuoli hat bereits bei der FIA-GT Meisterschaftsrunde an der Adria sein GT-Debüt auf dem Pecom-GT2-Ferrari gegeben. Mit Maserati, Ginetta, BMW, Porsche, Nissan, Aston Martin, und Corvette werden sich dann sieben Hersteller in der GT4-Klasse untereinander bekämpfen.

Bekannte Teams beim GT-Masters Saisonhighlight

071109_hexisWie in der aktuellen Ausgabe der Speedweek (Heft 29, 7.7.2009) zu lesen ist, plant Hexis Racing einen Start mit dem Aston Martin DBRS9, der schon vergangenes Jahr für Furore im Masters sorgte. Neben den Franzosen soll auch JMB Racing ein Gastspiel mit einem Ferrari 430 Scuderia GT3 ins Auge gefasst haben.

Die nächsten beiden Läufe im Rahmen des ADAC 1000km Rennens (21.-23.08.2009) stellen den Saisonhöhepunkt für das GT-Masters dar. Ein dementsprechendes Starterfeld darf somit erwartet werden.

1000km Algarve - derzeit 43 Wagen eingeschrieben

1000km Spa Für den in drei Wochen beginnenden LMS-Event in Portimao kusiert seit etwa einer Woche eine erste Nennliste auf der Website der Le Mans Serie. Demnach werden 43 Autos - 11 LMP1, 16 LMP2, 3 GT1 und 13 GT2 - beim Seriendebüt in den Hügeln oberhalb der Algarveküste von Portimao erwartet.

In der Top-Klasse fehlen gegenüber dem Feld in Spa die beiden Werks-Peugeots, der Lavaggi LS1 und der zweite Pescarolo von Bruce Jouanny und Joao Barbosa. Offiziell soll ein Terminkonflikt mit einem Einsatz von Barbosa der Grund sein – andere Quellen verlauten, dass das Budget seines Kopiloten nach Le Mans aufgebraucht ist. Das Fehlen der in Le Mans siegreichen beiden Peugeot 908 enttäuscht einige Fans vielleicht – andererseits wird man auf dem Berg- & Tal-Kurs in Portugal dafür mit einem umso spannenderen Rennen um den Gesamtsieg entlohnt werden, das sich Aston Martin, Oreca-Courage, der Speedy-Lola und Pescarolo mit ihren Wagen liefern werden.

Das Feld in der LMP2-Klasse kommt dagegen in voller Stärke zur zweiten Serienrunde auf der iberischen Halbinsel. Aus Spa wird lediglich der Team Essex RS-Spyder vermisst. In der GT1-Klasse soll dafür der Larbre Competition-Saleen S7R zusätzlich zum Lamborghini und der Luc Alphand Aventures-Corvette zum Einsatz kommen.

In der GT2-Klasse fehlen gegenüber Spa drei Wagen: Dabei handelt es sich um den Porsche von Prospeed Competition, den Ferrari von Advanced Engineering/AFCorse sowie den zweiten Ferrari von Farnbacher Racing. Die Nürnberger Truppe wird das Auto von Gabrio Rosa nicht in Portugal einsetzen. Man ist aber mit dem Einsatz des Hankook-Ferraris und des Wagens von Pierre Ehret hinreichend ausgelastet.

Drei Wochen sind es noch, bis die Rennaction an der Algarve mit einem mehr als umfangreichen Programm startet (wir berichteten). Bis dahin wird sich auf der Fahrerseite und vielleicht auch bei den Nennungen noch einiges auf der Liste der Teilnehmer tun.

British GT – Zuwachs für die GT4-Klasse

09bgtc352kDie GT4-Kategorie der Britischen GT-Meisterschaft war zuletzt nur mit zwei Wagen - den Ginetta G50 von WF Racing und Stark Racing (Bild) - besetzt.

Für das zwei-Stunden-Rennen in Donington am 19.07. ist zumindest eine weitere Mannschaft in dieser Klasse angekündigt: Century Motorsport plant, einen Ginetta G50 mit der Fahrer-Besatzung Nathan Freke / Ben Hetherington einzusetzen. Freke gewann in dieser Saison bereits sechs Läufe des G50-Cups, sein erst 17-jähriger Co-Pilot Hetherington ist heuer ansonsten in der Formel Ford unterwegs.

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen