LMP1-Hybridabrüstung ab 2020?

In einem Interview mit der französischen Zeitschrift Bleu Maine hat ACO Präsident Pierre Fllon erste Ideen zum 2020´er Reglement kundgetan. So soll die Anzahl der Hybridsysteme wieder von 2 auf eines reduziert werden, wobei man aus Kostengründen sogar über ein vorgeschriebenes Einheits-System nachdenkt. So sollen die ausgeuferten Entwicklungskosten für solche Systeme wieder in den Griff bekommen werden, die bei einzelnen Herstellern zu Jahresbudgets von an die 200Mio€ im abgelaufenen Jahr geführt hatten. Eine ursprunglich für 2017/18 angedachte Erweiterung auf 3 Hybridsysteme und eine 10MJ-Klasse - die diese Kosten noch eskaliert hätten – sind damit vom Tisch. Fillon bestätigte zudem Gespräche mit Peugeot denen die Kostenbegrenzung beim Hybrid-Wettrüsten eine wichtige Vorbedingung für den Wiedereinstieg seien.

Die just veröffentlichten 2017´er technischen Regularien der FIA für die LMP1 enthalten zudem weitere kostensenkende Massnahmen. So sollen die Anzahl der Test- und Windkanaltage weiter limitiert werden, die Anzahl der Karosserievarianten wieder von 3 auf 2 zurückgeschraubt werden, die Mechaniker-Crews verkleinert werden und die Anzahl der Reifen für ein 6h-Rennen um ein Drittel reduziert werden.

News-Update: LMP1

In den letzten Wochen ist der Newsstrom auf diesen Seiten aus bekannten Gründen abgerissen. Daher wollen wir unseren Lesern nun in lockerer Reihenfolge Updates zu den Ereignissen in den wichtigsten Serien in den letzten 2 Monaten stichwortartig nachliefern. Den Beginn machen wir heute mit der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und dort erst mal spezifisch für die LMP1-Klasse:

In dieser bleibt nach dem Abgang von Audi und Rebellion für 2017 ein mageres 5 Auto-Feld übrig, das sich in Le Mans und den vorbereitenden Rennen nur um einen Wagen erweitern wird. Porsche, Toyota und ByKolles sind die einzigen Mannschaften die nach dem Ausstieg von Audi und Rebellion Racing noch in der Meisterschaft verbleiben. Porsche hat die 3 abgegangenen Piloten Webber (Ruhestand), Lieb und Dumas (wechseln ins GT-Kundenprogramm von Manthey) durch die beiden 2015´er Le Mans-Sieger Nick Tandy und Earl Bamber sowie ex-Audi-Pilot André Lotterer erneuert. Toyotas genaue Besatzungen sind noch unklar, da angesichts des dritten Autos, mit dem man die Schmach dieses Jahres vergessen machen will, die Besatzungen noch komplett auszuwürfeln sind. Ein definitives Statement zu den Besatzungen steht im Januar an. Da von ByKolles, die in Bahrein den polnischen ex-F1-Piloten Robert Kubica testeten, auch nur ein Auto zu erwarten ist, wurde die Privatier-Trophy angesichts von weniger als 3 Autos in der Klasse für 2017 ausgesetzt.

rp7modellDie Frage ist wer 2017 oder in den kommenden Jahren in der LMP1-Klasse allgemein hinzukommen könnte. Noch nicht offiziell vom Tisch ist ein privater Einsatz des schon im Prinzip fahrfertigen Audi R18-Nachfolgers mit dem internen Codenamen RP7 der durch das Joest-Team unter dem Banner einer anderen Mannschaft erfolgen könnte. Fotos eines Modells des Wagens machten erst kürzlich die Runde. Allerdings müsste dieser nun von einem Hybrid-Diesel-Antrieb auf einen reinen Benziner-Treibsatz ohne Hilfsantriebe umgestrickt werden - eine aufwendige Umkonstruktion die angesichts Audis eingestelltem Support für das Projekt nur schwer vorstellbar ist.

Offiziell kommt nun erst 2018 ein neues Team zumindest in der Privatiers-Klasse hinzu. BR-Engineering – die russische Mannschaft hinter dem Engagement der SMP-Prototypen – hat den Einstieg mit einem 2017 von Dallara zu entwickelnden LMP1-Prototypen bestätigt. Ähnlich Rebellion Racing mit Oreca benutzt man einen der LMP2-Hersteller für die Vorbereitung des LMP1-Engagement.

PeugeotAuf Herstellerseite deutet sich der Wiedereinstieg von Peugeot an, der allerdings wahrscheinlich erst 2020 erfolgen soll. Die Franzosen lobbyieren bereits massiv hinter den Kulissen für umfangreiche Zugeständnisse beim ACO um sich für 2020 wieder aus der Reserve locken zu lassen. So sollen neue Hersteller zahlreiche technische Waiver im ersten Jahr bekommen, sowie mehr Reifen Motoren und Entwicklungsstufen verbrauchen dürfen. Auch wurde die angekündigte Überarbeitung des LMP1-Reglements ausgesetzt, die 3 Hybridsysteme und eine zusätzliche 10MJ-Subklasse vorsah, nachdem schon der Schritt auf 2 Systeme und 8MJ die Jahresbudgets der Hersteller in den neunstelligen Bereich (>100Mio€ !!) katapultiert hatte, was nicht zuletzt Audis Rückzug befeuerte. Bis Ende 2019 fährt man daher mit dem aktuellen Reglement.

Schliesslich wurde zuletzt auch der umstrittene Reglementspassus in Le Mans überarbeitet der in diesem Jahr die unglückliche Toyota-Crew in der letzten Runde aus dem Klassement warf. Hier wird statt einer Disqualifikation in Zukunft eine Rundenabzugsstrafe ausgesprochen.

Rebellion bestätigt WEC und NAEC-Programme

Rebellion Racing rebelliontesthat das Engagement mit 2 Oreca O07 LMP2 in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft 2017 nun bestätigt. Die Besatzung der beiden LMP2, die auch für das 24 Stunden Rennen von Le Mans 2017 vorgesehen sind, wurde zumindest auf Seiten der Profi-Piloten schon bestätigt. So sollen Nicolas Prost, Mathias Beche, Nelson Piquet Jr und der vom RGR by Morand-team zu den Schweizern gewechselte Bruno Senna schon für das Programm feststehen. Für die LMP2 sind allerdings in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft je ein Silber oder Bronze-Pilot für die Besatzung vorgeschrieben – diese und die Aufteilung der Besatzungen muss Rebellion Racing noch nachschieben.

Zudem tritt Rebellion Racing mit einem zusätzlichen Wagen in der amerikanischen NAEC an. Die zweifache Siegermannschaft der Petit Le Mans kommt somit nach Nordamerika zurück, wo der Wagen mit dem Profi-Trio Nick Heidfeld, Neel Jani und Sebastien Buemi besetzt werden wird. Das 24 Stunden von Daytona am 28 Januar markiert den Auftakt dieser Kampagne die bereits mit ersten Tests in Daytona mit dem neuen Auto begann.

Südafrika bekommt eine GT3-Serie

Auch Südafrika bekommt im kommenden Jahr eine GT3-Serie. Die South African GT3 Challenge soll der weltweit verbreiteten Sportwagenplattform nun auch auf dem schwarzen Kontinent eine erste Bühne bieten. Die Meisterschaft soll 7 Meetings parallel zur bereits bekannten South African Endurance Championship (Bild) ausrichten, wobei die Teams in 3 Klassen - GT3, GT4 und einer Cup-Klasse – eingeteilt werden. Pro Wochenende werden ein 10-12-runden Sprint- und ein 45-60 Minuten Hauptrennen bestritten.

Der bislang bekannte Kalender lautet wie folgt:
Februar - Phakisa Raceway
April - Killarney
Juni - East London
August - Dezzi Raceway
Oktober - Port Elizabeth
November - Phakisa Raceway
Dezember - Kyalami

Ein Schwesterrennen für die Gulf 12h?

Driving MonzaForce Events Limited, die Promotionagentur die seit 2011 für die Veranstaltung der Gulf 12 hours verantwortlich zeichnet, plant 2017 die Ausrichtung eines zweiten Events. Wie Promotor Andrea Ficarelli am Rande des diesjährigen Rennens in Abu Dhabi bekannt gab, will man am 13.3.2017 in Monza mit dem „Grand Opening“ 500 Meilen Rennen den ersten europäischen GT-Event der Saison veranstalten.

Zugelassen für den Lauf werden nur GT-Fahrzeuge in verschiedenen Klassen. Diese sollen allerdings limitierte Starterzahlen aufweisen, so sollen nur maximal 8 GT3, 8 GTX/GT4, 8 Cup-Fahrzeuge, ... etc. zum Start zugelassen werden. Im Rahmenprogramm möchte Ficarelli der europäischen F4-Szene zahlreiche Startmöglichkeiten bieten. "Im Gegensatz z.B. zum Nürburgring sollte in Italien bei diesem Termin nicht mit Schnee zu rechnen sein", so seine Worte.

Gulf 12h 2017 - Termin und erste Details

Gulf 12 HoursAuch in diesem Jahr waren wir wieder mit einem Berichterstatterteam bei den 6. Gulf 12 hours vor Ort. Während der Rennbericht zu diesem Ereignis – der Lauf wurde erneut wie schon im Vorjahr von der Kessel Racing Mannschaft gewonnen – alle Einzelheiten zum abgelaufenen Rennen 2016 enthält, schulden wir euch noch die erhaltenen Infos zum nächstjährigen geplanten Event.

Die 7.Gulf 12 hours sollen am Samstag den 16.12.2017 auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi über die Bühne gehen. Vorgesehen sind wieder 3 Klassen: die GT3, die wie gehabt in 3 Subkategorien (Pro/ProAm/Am) unterteilt werden, eine GTX-Klasse die auf strassenmodell-nahe GT4 beschränkt ist (Promotor Andrea Ficarelli nannte den KTM X-Bow und Ginetta als Ausnahmen, die seiner Meinung nach nicht in die Klasse gehören) und eine Prototypenklasse die in diesem Jahr gänzlich von LMP3-Fahrzeugen belegt war, die aber prinzipiell auch CN-Fahrzeuge akzeptiert. Die LMP3, die in diesem Jahr noch mit einigen Handicaps - z.B. bei den Fahrerbesatzungen und den Fahrerkategorie-abhängigen Stintzeiten - belegt war, soll nach den Erfahrungen in diesem Jahr 2017 etwas liberaler behandelt werden.

Auch für das Rahmenprogramm plant Ficarellis Promotionagentur Driving Force Events Limited Neuerungen. So soll ein Supercar-Event für die in Abu Dhabi nicht so selten Vorkommenden Liebhaber und Besitzer schneller und teurer Autos das Fahrerlager füllen und zusätzliche solvente Kundschaft und Zuschauer anlocken. Ein weiterer Programmpunkt wäre ein mögliches längeres Prototypen-Rennen im Rahmenprogramm. Daneben wurden auch erneut Planungen für ein zweites 12h Rennen in Italien publik, zu dem wir euch morgen Details verlauten werden.

Neue GT-Eins-Newsseite nimmt Betrieb auf

Nach einer Zwangspause von fast 2 Monaten ist es soweit: mit dem heutigen Tage geht die überarbeitete GT-Eins-Newsseite wieder ans Netz. Damit nehmen wir unsere gewohnte Newsberichterstattung wieder auf.

Was auf den ersten Blick ins Auge fallen und für die meisten User gewöhnungsbedürftig sein dürfte ist die ungewohnte Farbgestaltung. Wir haben uns die geäusserte Kritik an dem altbackenen Design zu Herzen genommen und hier etwas Mut zur Experimentierfreudigkeit gewagt – mit der festen Einsicht das dies wahrscheinlich akzeptanzbedürftig ist und zunächst nicht jedermanns Beifall finden dürfte. Dennoch wollen wir uns hier für das anstehende Jahr auf das Experiment eines dunklen Designs mit heller Schrift einlassen. Als Ausgleichsmassnahme steigt die Maximalauflösung des nun responsiv angelegten Layouts im Schriftfeld von bisher 820 auf 860 Pixel bei einer Maximalbreite von 1220 Pixeln an. Das dürfte für die meisten Desktop- und Tabletgeräte eine machbare Auflösung sein – und auch auf moderneren Fernsprechgeräten sollte die Lesbarkeit gegenüber der alten Newsseite einen Schritt nach vorne machen.

Was neben dem aktuellen Content-Management-System, das nun auch wieder regelmässige Sicherheits-Updates erlaubt, funktionell ins Auge fallen dürfte ist die neue Seitennavigation: Neben dem Hauptmenue oben, das auf die bekannten anderen Systeme und Seiten des GT-Eins-Projektes verweist, rutscht die CMS-Navigation nach links. Dort findet man unter den obersten 4 Punkten nicht nur wie bisher eine Startseiten-Variante sondern gleich deren 4. Neben der klassischen Standard-Ansicht, die nun die aktuellsten 10 statt wie bisher 12 Meldungen als Newsblog umfasst, sind eine Ansicht für die aktuellste Meldung, eine Ansicht für die 3 aktuellsten Meldungen plus 2 Links („Heute“ da wir i.d.R. selten mehr als 3 Meldungen pro Tag verfassen) und eine Ansicht für sämtliche Newskategorien als Archivübersicht installiert worden. Darunter findet man die serienbezogenen Newskategorien, die mit entsprechend gestalteten Buttons in einer Linkübersicht ansprechbar sind. Diese - wie auch die Übersicht – enthalten neben den Links auf die Artikel auch detaillierte Angaben zu den Autoren sowie den Direktaufrufen der Artikel womit wir unsere Reichweitentransparenz gegenüber den Autoren, Werbepartnern und auch unseren Lesern verbessern wollen.

In einer zweiten Sidebar auf der rechten Seite haben wir uns Platz für zusätzliche Infos geschaffen. Dort befinden sich der Besucherzähler – der nun wirklich die Tagesbesucher und nicht mehr nur die Seitenaufrufe zählt und daneben auch Searchbots aussen vor lässt - sowie ein Überblick auf die nächsten anstehenden Events der kommenden Wochen. Schliesslich gibt es auf den 4 Startseiten am unteren Ende der Seite noch eine Verlinkung auf den aktuellsten Bericht auf GT-Eins, der eine weitere Lücke schliessen soll. Denn während die Newsseite den meisten Sportwagenfans ein Begriff ist, ist alleine schon die Existenz zusätzlicher, ausführlicher Rennberichte nicht allen neuen und gelegentlichen Lesern unserer Seiten bewusst. Ein Manko das wir hoffentlich mit diesem Feature ausgebügelt haben.

Wie immer ist auch alles Neue nicht perfekt. Trotz umfangreicher externer Hilfe (Vielen Dank an dieser Stelle an Christian Hamberger der die SQL-Datenkonvertierung vom alten Newsseitenformat auf das 3 Generationen aktuellere System reibungslos realisiert hat !!) entspricht die neue Seite noch nicht in allen Details den Vorstellungen die der Autor dieser Zeilen hatte. Doch fertig ist solch ein komplexes System grundsätzlich nie und immerhin ist dank dem aktuellen System eine potentielle Erweiterbarkeit mit zusätzlichen Plugins immer möglich – soweit wir immer wieder mal ein paar renn- und urlaubsfreie Tage finden sollten. Daher fällt mit dem heutigen Tage nun der Startschuss für die neue GT-Eins-Newsseite – Los geht’s!

GT-Eins Newsseite vor dem Ende

In den nächsten Tagen und Wochen werden sowohl wir als Betreiber dieser Webseite wie auch unsere Leser sich auf einen beschränkten Betrieb dieser Newsseite einstellen müssen. Der Grund ist das die Software unseres Content Management Systems (CMS) das endgültige Ende ihres Lebenszyklus erreicht hat. Das mittlerweile seit 11 Jahren in Betrieb befindliche System, das hinter der GT-Eins-Newsseite steckt, entspricht nicht mehr den aktuellen Systemanforderungen unseres Providers und wird daher in Kürze aus Gründen der Netzsicherheit vom Netz genommen werden.

Aufgrund von negativen Erfahrungen die wir in den ersten Jahren des Systems anlässlich von Updates gemacht haben, hatten wir nach der Einrichtung des CMS auf weitere Updates verzichtet. Das hatte zwar auf der einen Seite eine gewisse, durchaus angenehme Kontinuität der Datenlinks zur Folge, die mit dafür verantwortlich sein dürfte das die GT-Eins-Newsseite zu einer der beliebtesten  und umfangreichsten deutschsprachigen Referenzen im Web für das Thema Sportwagen und GT-Rennsport avancierte. Auf der anderen Seite wurden jedoch eine zu spartanische Ausstattung und das altbackene Design der Seite immer wieder als Kritikpunkte genannt. Abgesehen davon blieb ein latentes Sicherheitsrisiko, das jedoch zum Glück nie Grund zur konkreten Besorgnis gab (– vielleicht haben wir damit in den letzten Jahren auch nur einfach Glück gehabt!)

Das nun die Zwangsabschaltung droht, haben wir daher als Chance verstanden nun endlich mal den Sprung auf ein aktuelles System zu wagen. Ein externer Dienstleister ist bereits damit beauftragt worden und wird sich in den nächsten Tagen in einem ersten Schritt an die Einrichtung eines neuen Systems und die Sicherung der bisherigen Daten machen. Wir versuchen dabei den bisherigen Inhalt der Seite (mittlerweise über 11.200 Newsmeldungen aus 11 Jahren) noch mit zu übernehmen, können aber derzeit keine Garantie aussprechen das dies auch reibungslos klappt. Da derzeit die Zeitaufwände – auch von unseren Seiten – nicht ohne weiteres abschätzbar sind, möchten wir uns an dieser Stelle auch mit Voraussagen über den Zeitpunkt wann das neue System wieder online geht zurückhalten.

Diese alte Seite hier wird in den nächsten Tagen die Funktion einstellen und daher nicht weiter aktualisiert. Sollte das CMS den Betrieb einstellen – was nicht in unserer Hand liegt sondern durch eine PHP-Umstellung des Providers bedingt ist – dann wird kurzfristig ein Ersatzportal eingerichtet, auf dem wir über die evtl. Inbetriebnahme des neuen Systems informieren werden. Dieses wird über den Link www.gt-eins.de ansprechbar sein.

Weiterhin in Funktion bleiben wird dagegen unser Forum, das als eines der wenigen Systeme seiner Art nicht auf PHP beruht. Dort werden wir in diesem Thread regelmässig über Updates bei der Installation des neuen Systems berichten. Auch die Berichte werden weiter unter den bisherigen Links erhalten bleiben – denn diese beruhen auf dem Jahrzehnte alten HTML-Standard, der die Basis des Internets bildet und daher unser bevorzugtes Format für die Rennberichte ist. Schliesslich sollen die Rennberichte, die bei uns bis ins Jahr 1999 zurückreichen, auch noch die nächsten 20 Jahre erreichbar bleiben.  

SEMA-Show 2016 / Ford Mustang GT4 & Flying Lizard

Kurz stacymustang.jpgnachdem Flying Lizard das Porsche-Comeback verkündete, präsentierte man mit Nate Stacy einen der ersten Piloten für die beiden Cayman GT4 Clubsport MR. Stacy absolvierte als 12-jähriger die NASA 25h Thunderhill und fuhr bereits 2014 seine ersten Rennen in der Pirelli World Challenge. Dieses Jahr absolvierte er dort seine erste volle Saison (als 16-jähriger!)

Dank des Meisterschaftssieges durch Alvaro Parente erhielt K-Pax/Flying Lizard auch eine Einladung zum Intercontinental GT Challenge Finale im Dezember. Da die 25h Tunderhill (03.-04.12.) und die 12h Sepang (08.12.) sehr dicht beisammen liegen, erhält man werksseitige Unterstützung von McLaren.

Ein weiteres Schmankerl mustanggt4.jpgbei der SEMA war die Präsentation des neuen Ford Mustang GT4. Inspiriert am 2016er CTSCC-Siegerwagen, dem Ford Shelby GT350R-C, wurde der Wagen von Ford Performance in Verbindung mit Multimatic Motorsports (Chassis) und Roush Yates Engines (Motor) entwickelt.

Nach einem ausgiebigen Test ist auch der Lexus von 3GT Racing auf der SEMA zu finden. Wer neben Scott Pruett und Sage Karam den zweiten Wagen pilotieren wird steht allerdings noch aus.

Vorschau Winter Endurance Championship

Nächste Woche Samstag steht der Saisonauftakt der Winter Endurance Championship in Zandvoort auf dem Programm. Das erste von drei Saisonrennen geht wie üblich über die Distanz von 500 Kilometern bei einem Zeitlimit von maximal 4 Stunden. Das Neujahresrennen und das Finale finden ebenfalls in Zandvoort statt.

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Es hat im Gegensatz zu den Vorjahren keine Änderungen am sportlichen Reglement gegeben. Erneut sind vier Fahrzeugklassen ausgeschrieben. Die Division 1 für Sportwagen, GT´s und Tourenwagen über 3,2 Liter Hubraum. In der Division 2 werden GT´s und Tourenwagen zwischen 2,5 und 3,2 Litern Hubraum starten. Für selbige Fahrzeuge mit kleineren Motoren als 2,5 Liter ist die Division 3 vorgesehen. Und in der vierten werden Dieselfahrzeuge nach der nationalen niederländischen DNRT Spezifikation sowie Porsche 944 und BMW E30 am Start stehen. Zwei bis vier Fahrer sind pro Team zugelassen. Die Teams haben eine freie Reifenwahl. Die Einschreibegebühr von 900€ für ein Einzelrennen sowie 2400€ für die komplette Saison ist in einem erschwinglichen Rahmen. Es ist somit für die Teams und Fahrer eine gute Gelegenheit auch im Winter in Übung zu bleiben. Und auch für die Zuschauer ist es eine nette Abwechslung zur langen Winterpause. Wer als Besucher den Weg nach Zandvoort findet darf sich über kostenlosen Eintritt zur Rennstrecke freuen.

 

 

Die Termine im Überblick:

19.11.2016 - Zandvoort 500 - 500 Kilometer Rennen

07.01.2017 - Neujahresrennen - 4 Stunden Rennen

04.03.2017 - Final 4 - 4 Stunden Rennen

 

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