Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Der Rennbericht zum ADAC-Wochenende auf dem Hockenheimring ist unter diesem Link auf unseren Seiten einsehbar. Sowohl die Rennberichte und alle Ergebnisse des ADAC GT-Masters sowie der ADAC GT4 Germany werden dort in gewohnt detaillierter Manier inklusive vieler exklusiver Bilder aufgearbeitet.
Für den ersten Lauf des GT Masters hat HCB Rutronik Racing Audi R8 LMS GT3-Pilot Dennis Marschall im Endergebnis des Qualifyings seine erste Masters-Pole vor dem #63 Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo und dem HTP-Motorsport Mercedes AMG GT3 von Indy Dontje erzielt.
31 Wagen starten heute um 14:45 Uhr in das erste Rennen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Mit
einem Rekordfeld von 26 Wagen startet das ADAC GT4 Germany-Feld an diesem Wochenende in die 5.Meisterschaftsrunde in Hockenheim. Damit stellt man den bisherigen Rekordauftritt der Serie beim Meeting in Zandvoort ein wo im August 25 Wagen starteten. Zwar fehlen die Gaststarter vom Nürburgring - der Team AVIA Sorg Rennsport-BMW und der tschechische RTR Projects KTM – aber mit 3 Rückkehrern in die Meisterschaft und einem neuen Gaststarter ist auch im dritten Sportwagenfeld des Wochenendes (neben dem ADAC GT-Masters und dem Porsche Carrera Cup Deutschland) ein grosses Starterkontingent vorhanden.
Die am Nürburgring noch pausierende Aston Martin-Einsatzmannschaft von Propeak Performance kommt mit beiden Vantage AMR GT4 zurück. Mit den neuen Pilotenduos Alexander Mies und Mike-David Ortmann auf der #18 und Christian Konnerth und Yannick Fürbich auf der #19 setzt man wie auch beim GT3-Einsatz auf eine grundlegend umgestaltete Besatzung. Ebenfalls zurück kommt der von Christian Danner und Teamchef Bernhard Laber pilotierte dritte Team GT McLaren 570S GT4, der als unregelmässiger Saisonentry bereits zu Beginn des Jahres angekündigt worden war.
Mit einem
dritten von Hofor-Bonk eingesetzten BMW M4-GT4 den man aus der VLN Langstreckenmeisterschaft als Ehret Motorsport-Entry kennt, wächst das BMW-Kontingent in der Serie wieder auf 6 Wagen an. Marc Ehret und Tobias Dauenhauer sind hier die Piloten an diesem Wochenende. Als einzige weitere Umbesetzung an diesem Wochenende wird Tom Kieffer auf dem #21 Allied Racing Porsche Cayman GT4 verzeichnet, der an der Seite von Stammpilot Constantin Schöll startet.
Insgesamt stehen an diesem Wochenende in Hockenheim also 6 BMW, je 5 AMG und McLaren, 4 Porsche Cayman und je 2 Aston Martin, Audi und KTM am Start. Die beiden Rennen finden am Samstag um 11.25 Uhr und am Sonntag um 15.35 statt und werden auf der Website der ADAC GT4 Germany sowie auf dem ADAC-Motorsport-Youtubekanal sowie auf Sport 1 live übertragen.
Verfasst von Annette Laqua. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Zum
2.Mal macht der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup in diesem Jahr Station auf dem Nürburgring . Am kommenden Wochenende steht für die Teilnehmer des GT4-Markenpokals die 3,629 Kilometer lange Sprintstrecke im Rahmen des DTM-Wochenendes auf dem Programm. Robin Rogalski wird sich auch in der Eifel auf starke Rivalen gefasst machen, die versuchen wollen, dem Führenden der Fahrerwertung das Leben so schwer wie möglich zu machen.
Der 19 Jahre alte Robin Rogalski erlebt bisher eine Saison mit konstanten Leistungen auf hohem Niveau. 8x kletterte er auf das Treppchen und konnte so wertvolle Punkte im Kampf um den Titel im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup sowie die damit verbundene Testfahrt in einem Audi RS 5 DTM sammeln. Jedrzej Szczesniak, aktuell auf Rang 2 der Gesamtwertung, feierte Anfang September in Most seinen ersten Podestplatz und möchte diesen Erfolg nun wiederholen. Und auch Tim Reiter, der wie Szczesniak in Tschechien erstmals eine Top-3-Position erreichte, schmeckte der Champagner auf dem Podium.
Zwischen Szczesniak und Reiter ist mit Rudolf Rhyn ein Talent aus der Schweiz klassiert. Der ehemalige TCR-Pilot glänzte bereits beim Saisonauftakt mit einer Pole Position. Und auch Mike Hesse sollte man nicht aus den Augen verlieren. Er hat besonders gute Erinnerungen an den Eifelkurs, schließlich schaffte er beim ersten Auftritt im Audi R8 LMS GT4 auf dem Nürburgring den Sprung auf das Podium.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
An
diesem Wochenende findet das 6.Meeting des ADAC GT-Masters 2019 in Hockenheim statt. Anders als in den Vorsaisons markiert das Meeting auf der badischen Rennstrecke nicht das Saisonfinale, sondern die vorletzte Meisterschaftsrunde. Dennoch könnte der Meister theoretisch schon an diesem Wochenende gekürt werden.
Zum Feld: 31 Wagen und damit genau so viele wie bei der vergangenen Runde am Nürburgring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) stehen wieder am Start. Zwar haben Frikadelli Racing und Toksport-WRT ihre Gastspiele beendet, doch mit SSR Performance (wir berichteten) und der Rückkehr zumindest eines der Propeak Performance Vantage AMR GT3 hält das Feld das für eine nationale Meisterschaft immer noch beachtlich hohe Niveau von 31 Startern. Auf dem Münchner Porsche 991 GT3 R der neuen GT3-Mannschaft
starten Marco Seefried und Matt Campbell während die Aston-Mannschaft von Propeak David Griessner und den Briten Matthew George als neue Piloten auf der #98 anstelle der bisherigen Stammfahrer Hugo de Sadeleer und Valentin Haase-Cloth antreten lässt.
Auf 3 weiteren Fahrzeugen gibt es Umbesetzungen. Ex-Propeak-Pilot Daniel Keilwitz hat wie bereits vermeldet an Bord des BKK Mobil AMG #21 Asyl gefunden. Derweil bekommen die Aust Motorsport Audi-Stammpiloten Maximilian Hackländer und Arlind Hoti mit Christopher Dreyspring und Gosia Rdest jeweils eine(n) neuen Partner(in) an ihre Seite. Remo Lips – Stammpartner von Hackländer – muss gesundheitsbedingt bei der Runde in Hockenheim passen. Auf dem anderen Audi R8 LMS GT3 muss Stephane Tribaudini wegen einer Terminüberschneidung bei dieser Runde aussetzen.
Die
HCB Rutronik Racing Audi-Piloten Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde reisen zum 6. von 7 Saisonläufen mit einem Punktepolster von 40 Zählern an. 144 Punkte haben beide bislang gesammelt, während das Corvette-Duo Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer zum Heimrennen mit 104 Zählern anreist. Dennoch ist die Mannschaft für die Läufe im Badischen optimistisch: Bei bislang 22 GT-Masters-Rennen seit 2007 in Hockenheim konnte die Mannschaft aus Weingarten 4x die oberste Stufe auf dem Podium erklimmen. 2013 gelang sogar der Titelgewinn beim damaligen Finale. Neben Corvette waren bisher die Marken Audi (6 Siege), Porsche (3), Ferrari, Lamborghini und Ford (je 2) sowie BMW, Alpina und Mercedes-AMG (je 1 Sieg) auf der Strecke im Badischen erfolgreich.
Neben Callaway Competition haben auch die Fahrerpaarungen Max Hofer/Christopher Mies (Land Motorsport, 97 Punkte), Christian Engelhart/Mirko Bortolotti (Grasser Racing Team, 92) und Rolf Ineichen und Franck Perera (Grasser Racing Team; 89) noch Titelchancen. Doch sollten sich Van der Linde und Niederhauser mit einem perfekten Wochenende einen 50 Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz erarbeiten dann könnte zum
ersten Mal in der jüngeren Masters-Geschichte der Titel vorzeitig vor dem Final-Wochenende entschieden werden, das dieses Jahr erstmals am Sachsenring stattfinden wird. In der Trophy-Wertung kann RWT-Racing-Corvette-Pilot Sven Barth angesichts der Abwesenheit des zweitplazierten Remo Lips den Sack schon im ersten Lauf mit einem satten 98-Punkte-Vorsprung auf Lamborghini-Volanteur Rolf Ineichen zumachen . In der Teamwertung ist dagegen bei einem Stand von 163 Zählern für das Grasser Racing Team, 153 für HCB Rutronik Racing und 137 für Montaplast by Land Motorsport noch alles offen.
Keyfacts Hockenheimring, Saisonläufe 11 und 12 von 14:
Streckenlänge:4.574 Meter
Layout: 17 Kurven (9 Rechts-, 8 Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2018, Rennen 1: Marvin Kirchhöfer / Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R)
Sieger 2018, Rennen 2: Sheldon & Kelvin van der Linde (Montaplast by Land Motorsport, Audi R8 LMS GT3)
Beide Rennen werden live bei SPORT1 am Samstag (Start: 14.45 Uhr) und am Sonntag (Start: 13.05 Uhr) übertragen. Ein Livestream und das Live-Timing sind zudem auf der ADAC GT-Masters-Website einzusehen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Die
britische LMP2-Mannschaft Carlin Motorsport hat die Teilnahme an der Europäischen Le Mans Serie Runde in Spa-Francorchamps abgesagt. Dies haben unsere Kollegen von Sportscar 365 vermeldet. Demnach fällt Kundenpilot Jack Manchester, der nach einem Unfall im freien Training bei der letzten Runde in Silverstone schon den vierten Saisonlauf auslassen mußte auch für die kommende 5. Runde verletzungsbedingt aus. Die einzige Dallara P217 LMP2-Einsatzmannschaft im Feld wird somit nicht am in 10 Tagen stattfindenden Meeting teilnehmen.
Derzeit steht Carlin nach 4 Läufen mit 3 erzielten Punkten auf Platz 15 (von 19 Teams) der LMP3-Wertung, wobei man als bislang bestes Resultat einen 9.Platz bei der dritten Saisonrunde in Barcelona einfahren konnte.
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Porsche diverse (PSC etc.)
Auf
dem italienischen Autodromo Nazionale Monza gelang dem niederländischen MRS GT-Racing-Piloten Larry ten Voorde sein erster Sieg im Porsche Mobil1 Supercup. Der Youngster ist damit bereits der 5. Fahrer, der in der laufenden Saison ein Rennen gewinnen konnte. Ebenfalls aufs Podium schafften es beim 8. Saisonlauf am Sonntag Michael Ammermüller und der Australier Joey Mawson.
Auf dem 5,793 km langen Traditionskurs wurde es direkt nach dem Start turbulent. Angeführt von Pole-Setter und Fach Auto Tech Pilot Jaxon Evans fuhren insgesamt 32 Porsche 911 in die erste Schikane. Dort kam es zur Berührung der Fahrzeuge von Evans und Güven. Während Evans dadurch mehrere Plätze verlor, übernahm Güven die Führung. Der türkische Nachwuchsrennfahrer verteidigte die Spitzenposition bis zum Rennende nach 15 Runden.
Allerdings bekam er für die Kollision mit Evans nachträglich eine 5s Zeitstrafe. Daher übernahm Güvens schärfster Verfolger ten Voorde die Spitzenposition und feierte seinen ersten Sieg im internationalen Markenpokal.
Ammermüller folgte 0,893s hinter dem MRS GT-Racing-Piloten und ist somit neuer Tabellenführer in der Meisterschaft. Rookie Mawson feierte seine Premiere auf dem Supercup-Podium. Der Australier verteidigte sich lange kämpferisch gegen Ammermüller – doch in der 10. Runde zog der Routinier vorbei. Als Vierter sah Dinamic Motorsport-Pilot Mikkel Pedersen die Zielflagge. Güven wurde durch die Zeitstrafe bedingt auf dem 5.Rang gewertet. Porsche-Junior Evans belegte P6. Hinter Evans folgten die beiden Lechner-Piloten Dylan Pereira und Al Faisal Al Zubair.
Sein 8. Saisonsieg in der ProAm-Klasse gelang dem Norweger Roar Lindland. Das Podium komplettierten der Österreicher Philipp Sager und Clement Mateu aus Frankreich. Ein Heimspiel hatten an diesem Wochenende Gianmarco Quaresmini und Alberto Cerqui, die für Dinamic Motorsport aus dem italienischen Reggio Emilia an den Start gingen. Insgesamt setzte sich das Feld beim 8. Lauf der Saison aus 21 Nationen zusammen – so viele wie noch nie zuvor in der Geschichte der Rennserie.
Für sein Saisonfinale reist der Porsche Mobil1 Supercup vom 25. bis 27. Oktober nach Mexiko-Stadt. Auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez trägt der internationale Markenpokal zum dritten Mal seine letzten beiden Saisonrennen aus. In den vergangenen 2 Jahren krönte sich Ammermüller dort zum Supercup-Champion. Die Entscheidung in der Meisterschaft fällt beim Finale bei dem noch 40 Punkte vergeben werden – Ammermüller (110 Punkte), ten Voorde (96 Punkte) sowie Porsche-Junior Julien Andlauer (92) und Ayhancan Güven (88) haben die besten Chancen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Am
Wochenende fand das Finale der Blancpain GT World Challenge Europe auf dem Hungaroring in Budapest statt. Zwar wurden nach den letzten beiden von 10 Saisonläufen auch die Gesamtsieger gekürt, ob diese jedoch ihre Pokale behalten dürfen müssen noch die Sportkomissare entscheiden. Aber von vorne: ...
Lauf 1 im 28 Teilnehmer starken Feld gewann nach 29 Runden das AKKA ASP AMG-Duo Raffaele Marciello und Vincent Abril 2,3s vor dem Black Falcon AMG von Luca Stolz und Maro Engel und dem nur 1s dahinter liegenden #63 Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo von Mirko Bortoloti und Christian Engelhart. In Lauf 2 am Sonntag siegte das italienisch-französische AKKA-ASP-Duo erneut , dieses Mal mit gut 16s Vorsprung vor Bortolotti/Engelhart, die das deutsche Black Falcon Duo Stolz/Engel knapp hinter sich halten konnten.
Marciellos
und Abrils volle Punkteanzahl an diesem Wochenende reichte den beiden Mercedes-Piloten allerdings lediglich zu Rang 3 in der Meisterschaftswertung, die beide mit 78,5 Punkten abschlossen. Als Fahrerchampions wurde das FFF Racing-Lamborghini-Duo Marco Mapelli und Andrea Caldarelli in Budapest ausgerufen. Die beiden Lamborghini-Piloten hatten zwar in der Sprintserie mit je 92,5 Zählern genau so viel Punkte wie das Black Falcon-Duo Maro Engel und Luca Stolz gesammelt, jedoch hatten die Lambo-Piloten 2 Saisonsiege auf dem Konto, während die Black Falcon-Kutscher nur einen verbuchen konnten.
Allerdings könnte sich das Ergebnis noch durch eine ausstehende Entscheidung eines FIA-Sportgerichts ändern. Gegen ihre Disqualifikation vom Qualifying zum 2 Lauf in Zandvoort im Juli hatte das Grasser Racing Team nämlich vor Ort einen Protest eingelegt, der das Team den von Bortolotti/Engelhart erzielten Startplatz vorläufig behalten liess. Da diese Entscheidung immer noch nicht abgeurteilt wurde, könnte ein negativer Ausgang des Protests zu einer Disqualifikation der Lambo-Mannschaft führen, was die Punktevergabe noch einmal gehörig durcheinander schütteln würde. In diesem Fall würden Stolz/Engel mit einem halben Punkt Vorsprung vor Caldarelli/Mapelli den Titel in der Sprintserie einheimsen.
Unabhängig davon geht der Teamtitel 2019 in der Sprintserie an AKKA-ASP die mit 99,5 Punkten 4,5 Zähler Vorsprung vor der FFF Racing -Mannschaft und weitere 1,5 Zähler vor Black Falcon zu liegen kam. In der Amateur-Teamwertung setzte sich die österreichische HB-Racing Ferrari Mannschaft klar als einziger regelmässiger Teilnehmer mit den beiden Piloten Wolfgang Triller und Florian Scholze als Meister durch. Pro-Am-Meister wurden die beiden FFF Racing-Piloten Phil Keen und Hiroshi Hamaguchi, während die Silber-Wertung an die beiden AKKA-ASP-Piloten Nico Bastian und Thomas Neubauer ging.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Die Reihe
der Gaststarts neuer Teams im ADAC GT-Masters geht auch bei der nächsten Runde in Hockenheim weiter: nach Toksport WRT in Zandvoort und am Nürburgring und dem Frikadelli Racing Team bei der letzten Runde am Ring debütiert nun eine komplett neue Porsche 991 GT3 R-Mannschaft bei der vorletzten Meisterschaftsrunde in Hockenheim. Der Münchner Rennstall SSR Performance will einen 911´er für Marco Seefried und Matt Campbell An den Start bringen. Als Einsatzteam wird dabei Manthey Racing fungieren.
Gegründet wurde die SSR Performance GmbH im Jahr 2016 von Stefan Schlund. Das Unternehmen hat sich bislang mit dem Aufbau und der Veredelung und Optimierung von Sportwagen sowie klassischer Automobile beschäftigt. Nun wagen die Münchner den Schritt in den Motorsport. "Wir können unser Renndebüt kaum erwarten und wollen unsere Motorsport-Kompetenz in einer der attraktivsten GT-Rennserien beweisen", wird Geschäftsführer Stefan Schlund zitiert.
Mit Seefried und Campbell setzt SSR Performance auf zwei Fahrer, die bereits viel Erfahrung mit dem "Neunelfer" gesammelt haben. Seefried ist seit vielen Jahren in zahlreichen nationalen und internationalen GT-Serien aktiv. Von 2011 bis 2013 startete er bereits im ADAC GT-Masters. Zudem ist er regelmäßig als Testfahrer der Porsche-Motorsport-Abteilung in Weissach unterwegs. Seefrieds Teamkollege Matt Campbell, der aus dem offizeillen Porsche Werkspiloten-Kader kommt, war in den vergangenen Jahren vor allem in Porsche-Markenpokalen erfolgreich und gewann 2018 die GTE-Am-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans. Im Februar dieses Jahres siegte er bei den 12 Stunden von Bathurst. Mitte August debütierte der 20 Jahre alte Australier mit dem Porsche von Frikadelli Racing im ADAC GT-Masters , wo er den 5.Rang im Sonntagsqualifying erzielte.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Perfekter
VLN-Hattrick für das Black Falcon-Team Autoarena: beim 42. RCM Grenzlandrennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) gelang dem Team um die beiden Piloten Patrick Assenheimer und Manuel Metzger der dritte Sieg für das Auto in Folge. Bei der Wetter- und Reifenlotterie am Samstag, die von ständig wechselnden Streckenbedingungen geprägt war, leisteten sich sowohl die Piloten als auch das Team keine Schwächen und kamen am Ende mit einem vergleichsweise dominanten Vorsprung von 2min 15s nach 25 absolvierten Runden als erste über die Ziellinie.
Dahinter sicherte sich der Car-Collection Audi R8 LMS GT3 der beiden Profis Pierre Kaffer und Frank Stippler Rang 2 während sich der GetSpeed Performance-Vodaphone Mercedes AMG GT3 von Dominik Baumann und Philip Ellis den dritten Rang auf dem Podium mit weiteren 105 s Rückstand auf den Audi sicherte. Der erneute Podiumserfolg machte Patrick Assenheimer zum ersten Piloten seit 10 Jahren der 3 Rennen in Folge gewinnen konnte. Zuletzt war dies Chris Mamerow und Dirk Werner auf dem Land Motorsport Porsche 2009 gelungen. Metzger hingegen steht diese Saison erst bei 2 Siegen weil er sich bei VLN5 von Maro Engel auf dem AMG vertreten liess.
Den
Erfolg führte das Team auch auf die ausgefeilte Reifenstrategie zurück, wie Assenheimer erläuterte: „.. Wir haben vermutet, dass es in der Anfangsphase relativ schnell abtrocknen würde. Daher haben wir den Luftdruck darauf angepasst. Am Anfang hatte ich noch das Nachsehen, aber nach eineinhalb Runden war ich dann in der Lage, voll anzugreifen. Nur den Speed von Kevin Estre im Manthey-Porsche konnte ich nicht mitgehen.“
Der Franzose im Manthey Racing Porsche 991 GT3 R dominierte die ersten 13 Runden des Rennens die auf verregneter aber dann schnell abtrocknender Piste gefahren wurden. Doch als der Regen dann um so heftiger wieder einsetzte, flog der Porsche-Werkspilot im Klostertal in der Mutkurve ab. Von da an übernahm das Black Falcon Team die Spitze, die man sukzessive ausbaute. Phoenix hätte mit dem anfänglich ebenfalls von Frank Stippler pilotierten Audi R8 LMS GT3 (der Audipilot absolvierte einen Doppeleinsatz) ebenfalls ein Kandidat für das Podium werden können, doch ein technisches Problem mit der Lenkrad-Elektronik beendete das Rennen für die Crew Stippler/Kolb/Jans vorzeitig in Runde 17. Weitere Ausfälle bei den Spitzenfahrzeugen betrafen den équipe Vitesse-Audi, den #36 Walkenhorst-Am-M6 und den Octane 126 Ferrari. Mit einem Ausfall in der letzten Runde verpasste zudem der zu Rennbeginn dank Fabian Schiller wieder gut plazierte Roster-Rojo AMG aus dem GetSpeed Performance -Team einen potentiellen Top-10 Platz.
Auf
den Plätzen 4 und 5 verpassten die beiden Falken Motorsport Fahrzeuge (P4: Porsche; P5: BMW) knapp die Podiumsränge. Zwar zeigten beide im Regen auf ihren Gummis eine überzeugende Pace doch leider verpasste das Team rückblickend den optimalen Wechsel-Zeitpunktes. Als zweitbester Audi kam auf P6 der Belgian Audi Club Team WRT-Audi von FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Pilot Francois Perrodo und seinen beiden Profis Emanuel Collard und Mathieux Vaxivière ins Ziel. Dahinter komplettierten die beiden verbleibenden Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 (der #34-Profi-Wagen vor dem #35 Pro-Am-Fahrzeug), der mit Gesamtrang 9 exzellent pilotierte Mühlner Motorsport Cayman von Moritz Kranz, Thorsten Jung und Nico Menzel sowie der als Sieger der SP8T-Klasse abgewunkene Black Falcon Team Knuffi Mercedes AMG GT4 von Mustafa Mehmet Kaya, Gabriele Piana und Boquoi Miguel Toril die Top-10.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Die
beim diesjährigen 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps erfolgreiche Siegermannschaft des GPX Racing Teams wird ihr Programm sukzessive in den nächsten 2 Jahren erweitern. Das hat die Mannschaft im Rahmen des Blancpain World Challenge Europe Meetings am Nürburgring unseren Kollegen von Sportscar 365 erzählt. Demnach wird man nach dem Finale des Blancpain GT Serien Endurance Cups in Barcelona und der Creventics Championship of the Continents in Austin den Jahresabschluss bei den Gulf 12 hours schon als Zweiwagenteam bestreiten.
2020 stehen dann sowohl die Interkontinentale Creventic-Serie – beginnend in Dubai - als auch die komplette Blancpain GT Serie Europe (Sprint und Langstrecke) als Zweiwagenteam auf dem Programm, weswegen man den Teamsitz aus den Emiraten nach Barcelona verlegt hat. 2021 soll dann das Le Mans Debüt der Mannschaft erfolgen, wobei derzeit noch offen ist ob man sich dazu in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft oder der Europäischen Le Mans Serie engagiert.