SCC-Finale Hockenheim
Anbei der Link zum Rennbericht des Finales der Sportscar Challenge am vergangenen Wochenende in Hockenheim.
Anbei der Link zum Rennbericht des Finales der Sportscar Challenge am vergangenen Wochenende in Hockenheim.
Richard Westbrook kam als Tabellenführer zum Finallauf des Porsche Carrera Cup nach Hockenheim. Sein Vorsprung auf seinen Verfolger Uwe Alzen betrug gerade einmal einen Punkt. Also musste man während des Rennens keine großen Rechenspiele anstellen, der Meister des Porsche Carrera Cup war der Pilot der vor dem anderem ins Ziel kam. Chris Mamerow konnte sich von am Samstag die Pole Position für den Lauf sichern. Uwe Alzen kam auf die zweite Startposition während Richard Westbrook seinen Porsche 997 GT3 Cup nur auf die 7. Position stellte. Somit hatte Uwe Alzen beste Chancen die Meisterschaft doch noch zu gewinnen.
Das Rennen am Sonntag findet unter besten Bedingungen statt, die Sonne lacht und die Temperaturen sind auch erträglich. Chris Mamerow gewinnt den Start und kann sich gleich ein bisschen von Uwe Alzen absetzen. Hinter Alzen reihen sich Nicolas Armindo, Rene Rast und Martin Ragginger ein. Einen Bombe- Start erwischt Richard Westbrook:
er katapultiert sich innerhalb der ersten Runde auf die 5. Position und hat damit schon zwei Positionen gut gemacht. Doch schon in der ersten Runde rollt Oliver Pla mit einem Motorplatzer aus und bleibt neben der Strecke liegen. Die Rennleitung entschließt sich dazu das Safety Car auf die Strecke zu schicken. Man möchte den Streckenposten genügend Zeit geben um die Ölspur, welche Pla gelegt hat, zu entfernen. In der 5. Runde kommt das Safety Car wieder in die Box, das Rennen ist wieder freigegeben. Chris Mamerow und Uwe Alzen können sich beide von dem Rest des Feldes absetzen.
Doch schon in der 7. Runde kann sich Nicolas Armindo ebenfalls vom Feld absetzen und übt nun Druck auf Uwe Alzen aus. Chris Mamerow kann seine Führung gegenüber von Alzen und Armindo weiter ausbauen. Mit einem Respektabstand folgt die nächste Kampfgruppe in welcher sich Rene Rast mit dem Meisterschaftsführendem Richard Westbrook um die 4. Position streitet. In der Meisterschaft würde im Moment Uwe Alzen vorne liegen. Nach 9 Runden lautet die Reihenfolge: Chris Mamerow vor Uwe Alzen, Nicolas Armindo, Rene Rast, Richard Westbrook, Martin Ragginger, Robert Renauer, Philipp Wlazik, Florian Gruber und Pierre Kaffer.
Die ersten 3 Positionen haben sich gegenseitig voneinander abgesetzt, dahinter bildet sich eine Kampfgruppe bestehend aus Rene Rast, Richard Westbrook und Martin Ragginger. Chris Mamerow führt mit 3 Sekunden vor Uwe Alzen, welcher seinerseits 2 Sekunden Vorsprung auf Nicolas Armindo hat. Richard Westbrook ist schließlich in der 11. Runde in der Lage an Rene Rast vorbeizugehen und die 4. Position zu übernehmen. Westbrook versucht nun den verlorenen Boden auf Armindo gut zu machen. Doch der Franzose kontert mit einer Sektorbestzeit.
Auf den ersten 10 Positionen gibt es seit dem Überholmanöver von Westbrook an Rast keine Veränderung. Chris Mamerow führt mit 4 Sekunden vor seinen Verfolgern, während Uwe Alzen auf dem besten Weg zur Meisterschaft ist. Als die letzte Runde anbricht befindet sich Chris Mamerow auf einem sicheren Weg zu seinem 2. Saisonsieg. Nach 18. Runden hat Mamerow diesen Sieg perfekt gemacht, Uwe Alzen wird mit 4 Sekunden zweiter und gewinnt damit die Porsche Carrera Cup Meisterschaft 2007. Nicolas Armindo wird mit 6 Sekunden Rückstand auf Chris Mamerow dritter. Richard Westbrook wird vierter und Vizemeister.
Am Schluss wurde es doch noch einmal knapp zwischen Karl-Heinz Matzinger und Yvan Haberkorn - ganze 7 Punkte entscheiden über den Gesamtsieg der Sports Car Challenge 2007.
Der Punktestand:
Division 1 & 2 - Sports Car Challenge Gesamtwertung
1. Matzinger Karl-Heinz , A , PRC - Honda 369 Punkte
2. Haberkorn Yvan , F , Norma - Honda 362
3. Beisel Gerd , D , PRC - Nissan 357,5
4. Payr Wolfgang , F , PRC - BMW 287,5
5. Münch Gerhard , D , Norma - Honda 277
6. Kormann Peter , D , PRC - BMW 220
7. Gärtner Adi , CH , Martini - Alfa 173
8. Schultis Mirco , D , PRC - Honda 156
9. Wolfert Thomas , D , MRP - Honda 142
10. Hunziker Herbert , CH , Norma - Honda 130
11. Pedrazza Emanuel , A , PRC - Ford 120
12. Fischer Gregor , CH , PRC - BMW 107
13. Uhlig Henry , D , PRC - Opel 98
14. Hallau Georg , D , MRP - Honda 92
15. Bereiter Arno , A , PRC - Opel 68
16. Jouhsen Hubert , D , PRC - BMW 58
17. Chiminelli Giuseppe , I , Courage C65 LMP 52
18. Dragoun Otto , A , PRC - Opel 47
19. Rüffer Thorsten , D , Radical / Norma 44
19. Harbeth Jean-Louis , F , Norma - Honda 44
21. Kohler Hans Ueli , CH , PRC - BMW 37
22. Hungerbühler Sabrina , CH , Osella - Honda 36
23. Gruber Thomas , A , Ferrari 333 SP 32
24. Baillet Christophe , F , Norma - Honda 31
25. Pfefferkorn Paul , A , PRC - Opel 28
26. Seher Rudi , D , Lucchini - Opel 24
27. Bösch Christian , A , PRC - Honda 23
28. Roberts Mike , GB , Lola - AER 20
29. Grulich Mark , D , PRC - Honda 14
30. Kaufmann Wolfgang , D , Lucchini - Alfa 11
31. Mitländer Mitch , D , PRC - BMW 10
32. Jacoboni Marco , I , Lucchini - Alfa 0
33. Kaufmann Ferdinand , CH , PRC - BMW 0
Division 3 & 4 - Sports Car Challenge GT-Meisterschaft
Pos. Fahrer Nation Fahrzeug Gesamtpunkte
1. Brückl Martin , A , Porsche 997 260 Punkte
2. Jauslin Ruedi , CH , Gebhard GT1 111
3. Bender Jürgen , D , Porsche 996 97
4. Peter Kurt , CH , Porsche GT3 Cup 78
5. Rübig Bernd , A , Porsche 64
6. Gröbl Werner , A , Lamborghini Gallardo 60
6. Sattler Manfred , D , Dodge Viper GT3 60
8. Bezak Milan , SK , Porsche 997 54
8. Maier Alois , A , Porsche 997 54
10. Zumstein Philipp , CH , Porsche 47
11. Piribauer Josef , A , Porsche 996 46
12. Talkanitsa Alex , BY , Porsche GT3 RS 37
13. Dechant Martin , A , Porsche 996 34
13. Plaweg Christian , D , 34
15. Bernhard Peter , CH , Porsche GT3 Cup 26
15. Hable Claus , A , Porsche 996 26
17. Ortlieb Patrick , A , Porsche 996 22
17. Dragoun Otto , A , Porsche 997 22
17. Wagner Arnold , D , Porsche 997 22
20. Mecker Harald , D , Mosler 21
21. Weidinger Bernhard , A , Porsche 19
21. Stanek Klaus , A , Porsche 996 19
23. Besler Michi , D , Gumpert Apollo 0
24. Nielebock Henry , D , Porsche 993 GT2 0
Im Rahmen des „Lexmark Indy 300“ der Champ Car Series fanden in Surfers Paradise die abschließenden Läufe des diesjährigen Australischen Porsche Carrera Cups statt. Nach den Cup-Gesamträngen 5 und 3 in den beiden vergangen Jahren genügten dem 22-jährigen David Reynolds in den drei Sprintrennen auf dem 4,47 km langen Stadtkurs die Platzierungen 3, 4 und 3, um den Titel zu holen. Die Laufsiege gingen an Marcus Marshall, der zweimal gewann, sowie an Alex Davison, der das letzte Rennen der Saison für sich entschied.
In der Punktetabelle lautet der Endstand: Reynolds (1170) - A. Davison (1138) – Craig Baird (Vorjahres-Champion, 1107) - Marshall (879).
(Ausführlicher Bericht sowie Fotos folgen.)
Bei bitterer Kälte und Regen holte sich Peter Kormann im PRC-BMW die Pole Position, neben ihm Yvan Haberkorn im Norma-Honda. Im ersten Rennen des Tages zeigte der Franzose dann eine phänomenale Vorstellung, bei 2 Grad Asphalttemperatur und Regen brillierte Haberkorn mit einer Solovorstellung. Er baute rasch einen Vorsprung auf und fuhr den Sieg ungefährdet nach Hause.
Kormann kam als Zweiter ins Ziel und holte sich den Erfolg in der Division 1, dahinter machten Emanuel Pedrazza im 2007er PRC-BMW und Gerd Beisel im PRC-Nissan das Podium in der großen Klasse komplett. Jean-Louis Herberth im Norma und Karl-Heinz Matzinger sicherten sich die weiteren Podestplätze in der Division 1, damit hielt Matzinger seinen Hauptrivalen um den Gesamtsieg, Gerd Beisel, in Schach.
Für Lauf 2 trocknete der Kurs auf, und die Sportwagen-Meute bedankte sich mit einer fulminanten Abschiedsvorstellung. Beisel und Haberkorn, die Teamkollegen bei RWT-Racing (!), gerieten nach einem Missverständnis in Runde 3 aneinander, Beisel bekam es dann aber mit dem hochmotivierten Wolfgang Payr zu tun. Letztlich entschied auf der Ziellinie eine knappe Sekunde zugunsten von Beisel, genauso knapp dahinter lag der drittplatzierte Haberkorn. Sabrina Hungerbühler im Osella nimmt ebenfalls einen Pokal nach Hause in die Schweiz mit.
Dahinter platzierte sich Matzinger – und er holt sich damit auch den Gesamtsieg in der Sports Car Challenge 2007. Gerd Beisel muss bzw. darf sich mit dem Klassentitel in der Division 2 zufriedengeben. Martin Brückl holt sich die GT-Klasse; er war nach seinem Überschlag beim Carrera-Cup-Finale diesmal nicht dabei.
An diesem Wochenende werden im Rahmen der Belgian Last Races die Finalläufe der FIA-GT sowie der Belcar abgehalten.
Hier die Links zu den Berichten:
FIA-GT : http://www.gt-eins.de/Berichte2007/fiagt/zolder/
Belcar : http://www.gt-eins.de/Berichte2007/Belcar/lastrace/
Nachzutragen ist noch der Ausgang des Französischen Porsche Carrera Cups: Vor den beiden Läufen in Magny-Cours hatten noch fünf Fahrer Chancen auf den Titel – Patrick Pilet (Graff Racing) verteidigte seine Tabellenführung durch einen Sieg und einen zweiten Rang souverän. Mit 169 Zählern gewann er die Gesamtwertung vor Frederic Makowiecki (Larbre Competition, 153 Punkte), Renaud Derlot (IMSA Performance-Matmut, 149), Morgan Moulin-Traffort (Sofrev-ASP, 146), Mike Parisy (AS Events, 144) sowie dem Vorjahres-Champion Anthony Beltoise (Sofrev-ASP, 126).
Im Oktober mag die Überschrift „Saisonvorschau“ auf den ersten Blick wie ein Irrtum anmuten – doch in Neuseeland geht gerade der Winter zu Ende und die neue Saison des Porsche Carrera Cups 2007/2008 beginnt dort tatsächlich schon am ersten November-Wochenende.
Bis März des kommenden Jahres stehen sechs Veranstaltungen zu je zwei Läufen auf den Strecken von Pukekohe (nahe Auckland), Ruapuna Park (Christchurch), Taupo, Manfeild, Timaru und Teretonga (Invercargill) auf dem Programm. Hinzu kommt im April 2008 noch die sogenannte Trophy Round beim einzigen Gastspiel der australischen V8-Supercar-Meisterschaft in Neuseeland. Das Bild rechts zeigt einen der ersten 2008er-997 Cup, der vor kurzem in Auckland eingetroffen ist – zwölf Fahrzeuge des neuen Jahrganges werden zur Verfügung stehen, insgesamt wird mit bis zu 25 Teilnehmern gerechnet.
Zeit der Entscheidungen: Vor dem Saisonfinale in Hockenheim sind in der Sports Car Challenge noch einige Titelentscheidungen offen.
2006 stand das letzte Wochenende der SCC ganz im Zeichen der Sorge um zwei verletzte Fahrer; einer von diesen beiden kämpft heuer um die Meisterschaft. Während der Brite Tony Sinclair immer noch rekonvaleszent ist, geht Gerd Beisel aus Deutschland als Führender der Division 2 in die letzten beiden Rennen des Jahres. Schwere Unfälle blieben der SCC in dieser Saison erspart, und die Spannung hält auch vor den Rennen 15 und 16 unvermindert an.
In der Division 1 führt der Österreicher Karl-Heinz Matzinger vom Team Hoffmann Racing die Wertung mit 330 Punkten an, er hat einen Vorsprung von 28 Punkten auf Yvan Haberkorn aus Frankreich vom Team RWT Racing. Matzinger vertraut auf einen PRC-Honda, Haberkorn steuert einen Norma mit ähnlichem Triebwerk. 30 Punkte sind für einen Laufsieg zu haben, eine „Pech-Attacke“ können sich die beiden also ebenso wenig leisten wie ein schlechtes Resultat.
In der Division 2 führt der schon genannte Gerd Beisel, Prinzipal des RWT-Teams, mit dem heuer brandneu präsentierten PRC-Nissan die Wertung an. Sein Vorsprung in der Klasse ist einigermaßen beruhigend: Der Tiroler Wolfgang Payr als nächster Rivale hat 54 Punkte Rückstand.
Aber um die Jahres-Gesamtwertung gibt es das Fernduell zwischen den Divisionssiegern. Hier liegt Beisel gegenüber Matzinger momentan nur 24,5 Punkte zurück. Beide haben bereits eine Trophäe sichergestellt: Matzinger darf sich Österreichischer Sportprototypen-Meister 2007 nennen, Beisel ist OSK-Pokalsieger.
Der GT-Dominator des heurigen Jahres hat seinen Klassensieg bereits in der Tasche. Martin Brückl, ebenso wie Payr aus Tirol, hat in der Sports Car Challenge ein erfolgreiches „Zusatzprogramm“ zum deutschen Carrera-Cup gefunden und war mit seinem Porsche 997 der schnellste der GT-Fixstarter in diesem Jahr. Er hält bei 260 Punkten.
Für das FIA-GT-Meisterschafts-Finale in Zolder muss das deutsche ALL-INKL.COM Racing-Team wieder auf eine neue Fahrerbesetzung bauen. Neben Stammpilot Christophe Bouchut, der zum dritten Mal in diesem Jahr eingesetzt wird, wird Marc Duez im Cockpit des Lamborghini Murciélago R-GT sitzen und damit den ursprünglich vorgesehenen Marc Basseng aus Leutenbach ersetzen. „Marc musste als Porsche-Werksfahrer kurzfristig einen Einsatz in einem Porsche GT 2 übernehmen“, erklärt Teamchef René Münnich. Basseng sollte im Lambo Nummer 7 für Stefan Mücke einspringen. Der Berliner, von Saisonbeginn an Stammfahrer in der Mannschaft von René Münnich, bestreitet das Saisonfinale der American Le Mans Series (ALMS) in Laguna Seca in den USA für Zytek Motorsports. Im Werks-Zytek 07S debütierte Mücke am 6./7. Oktober in der ALMS in Road Atlanta und schaffte dabei beim Petit Le Mans als Dritter in der LMP2-Klasse und Gesamtvierter einen Podestplatz.
Das neue Fahrer-Duo von ALL-INKL.COM Racing kennt sich bereits von früher. „Marc Duez ist schon zusammen mit Christophe Bouchut gefahren und hat mit ihm zusammen das 24-Stunden-Rennen von Spa gewonnen. Marc kennt zwar den Lamborghini noch nicht, doch das sollte für ihn als Profirennfahrer kein Problem sein“, sop René Münnich. „Gespannt sind wir alle darauf, ob die Bremse durchhält. Die Strecke in Zolder ist ja dafür bekannt, bremsenmordend zu sein.“
Für ALL-INKL.COM Racing wird das Saisonfinale „wohl das letzte Rennen mit einem Lamborghini sein“, so Münnich weiter, „wir sind sehr stolz darauf, nicht nur das erste und einzige Team zu sein, welches mit einen Lamborghini Murciélago gewonnen hat, sondern auch das erste und einzige Team zu sein, das eine komplette Saison mit diesem Wagen gefahren ist.“ Münnichs Fahrer-Duo Bouchut / Mücke hatte in dieser Saison dreimal auf dem Podest gestanden – als Sensationssieger zum Auftakt im chinesischen Zhuhai, auf Platz 2 beim Regenrennen in Bukarest sowie auf Rang 3 beim Heimspiel in Oschersleben, der allerdings wegen eines Schreibfehlers in den technischen Unterlagen des Lambo wieder aberkannt worden war.
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