6h-Rennen "Epilog" Brno: DTM-Sieg, Corvette-Pech

epi300bDer Wettergott hatte kein Mitleid mit den Machern des „Epilog“ in Brünn – im spätherbstlichen Nebelgrau ging das 6-Stunden-Rennen über die Bühne. Grau in Grau war das Wochenende auch für Jetalliance Racing, der aussichtsreich qualifizierte Porsche 996 GT3-RSR von Karl Wendlinger, Lukas Lichtner-Hoyer & Co. verschwand mit irreparablem Getriebedefekt im Transporter: Abreise noch am Morgen des Renntages! 

 

Somit war die Mannschaft um Sepp Renauer das am aussichtstrichsten platzierte österreichische Team. Zum ersten Mal hatte Renauer Motorsport eine Corvette C5-R am Start, und in den Händen des langjährigen Teamfahrers Wolfgang Kaufmann und mit technischer Unterstützung des belgischen Selleslagh Racing Team (SRT) erwies sich der Donnervogel aus Detroit als echter Gegner für die vermeintlich unbesiegbaren DTM-Autos. Zwei Mercedes, eine C-Klasse-“Limousine“ und ein älteres CLK-Coupé, hatte das Charouz-Team am Start; dazu kam ein Audi A4 vom Bohemia Racing Team. Audi und C-Klasse teilten sich einmütig die Reihe 1.

 

Aber am Start zeigte „Piranha“ Kaufmann die Zähne: mit einem sehenswerten Manöver kaufte er der DTM-Brigade die Schneid ab und ging als Führender in die erste Kurve. Der Brite Peter Hardman im Aston epi500Martin von EDM Motorsport nutzte das Überraschungsmoment ebenfalls aus, somit hatten die GT-Fahrzeuge die Doppelführung. Während Hardman das Tempo nicht lang mitgehen konnte und Milan Maderyc im Audi wieder die Führung übernahm, hielt sich Kaufmann als einziger in Schlagdistanz zum DTM-Fahrzeug.

 

Früher Schicksalssschlag für die Mercedes-Truppe: Nach wenigen Runden rollte eine zerfledderte C-Klasse an die Box – das war effektiv das aus für den schnellsten „Stern“ im Rennen. Die bestplatzierte Mercedes-Power war in der ersten Stunde der ebenso rare wie unzuverlässige Pagani Zonda (mit Mercedes-Zwölfzylinder), aber er wurde seinem Ruf gerecht und strich noch vor dem ersten Boxenstop die Segel.

 

Bei den ersten Fahrerwechseln zeigte sich: Die Corvette konnte ihre Turns länger strecken als der über die fliegende Runde mitunter schnellere Audi. Somit übernahm das Renauer-Team zu Beginn der zweiten Rennstunde wieder die Führung, Kaufmanns Teamkollege Alexander Talkanitsa zeigte in seinem ersten Rennen mit einem so PS-starken Fahrzeug, noch dazu auf nasser Strecke, eine ansprechende Leistung.

 

epi300Die Vorentscheidung brachte dann ein bei diesem Wetter denkbar ungünstiger Defekt: Der Wischermotor quittierte den Dienst. Damit war die Sicht gleich Null, die Corvette-Fahrer drehten ihre Runden im Blindflug. Ein Reparaturversuch kostete zusätzliche Zeit, das Audi-Team hatte eine Runde Vorsprung. Der steigerte sich bis zum letzten Stop auf drei Runden.

 

Dahinter setzte sich die Mercedes-CLK-Crew mit dem Aston Martin auseinander, letztlich konnte sich das DTM-Fahrzeug zu Beginn der letzten Stunde auf Platz 3 behaupten.  Daraus wurde dann plötzlich Platz 2: Getriebeschaden an der Corvette, das Aus ganze 45 Minuten vor Schluss! „2004 sind wir hier zum letzten Mal angekommen, beim Epilog sind wir offenbar verflucht“, meint Teamchef Renauer resigniert.

 

Somit gab es wieder einen Doppelsieg der DTM-Autos:Der Audi des Bohemia Racing Team (Milan Maderyc/Tomas Kostka/Jiri Janak/Thed Björk) holte sich in 144 Runden den Erfolg mit vier Runden Vorsprung vor dem Mercedes CLK-DTM von Miro Konopka, Jiri Micanek, Vadim Kuzminykh und "King of Drift" Werner Gusenbauer (der sich mit dem Driften diesmal zurückhielt). Der britische Aston Martin mit Peter Hardman/Nick Leventis komplettiert das Podium.

 

Eine sehr gute Leistung boten die österreichischen Porsche-Teams: Jörg Peham fuhr mit dem jungen deutschen Profi Chris Mamerow und platzierte den 997er von G-Private Racing auf Position 4, auch sie hatten am Schluss nur noch „ausgewählte“ Gänge zur Verfügung... – trotzdem war die Freude groß, ein GT1-Auto ordentlich gehetzt zu haben.

FIA-Weltrat nickt neue GT1/GT2-Regeln ab

allinklsilv.jpgDer FIA Weltrat hat am 24. Oktober 2007 den folgenden Plan der GT-Kommission anerkannt:

Die FIA GT Championship will ab 2010 zwei separate Meisterschaften austragen:
- Eine Weltmeisterschaft für GT1-Fahrzeuge
- Eine Europameisterschaft für GT2-Fahrzeuge

Die Meisterschaften sollen nach den neuen technischen GT1- und GT2-Regularien ausgetragen werden, welche der FIA Weltrat nach der nächsten Sitzung im Dezember 2007 bekannt gibt. Das neue Reglement wird ab der Saison 2009 in Kraft treten. Dies wird das Übergangsjahr sein, in dem Fahrzeuge nach dem neuen Reglement und aktuelle Autos antreten dürfen.

Die neuen technischen Regularien werden in Zusammenarbeit mit dem Automobile Club de l’Ouest eingeführt, damit Parallelstarts - bei der FIA GT Championship und dem 24 Stunden Rennen von Le Mans - möglich sind. Die Klassen sind für seriennahe Wagen vorgesehen. Deshalb wird einen Mindeststückzahl von 300 Einheiten des Modells pro Kalenderjahr gefordert, ansonsten behält sich die FIA das Recht vor, die Homologation für zu extreme Autos abzulehnen. Die FIA wird im Dezember 2007 eine Liste der Basisfahrzeuge für die zugelassen Autos herausgeben. Außerdem dürfen sowohl Hersteller als auch private Tuner Fahrzeuge entwickeln, konstruieren und in der FIA GT Championship einschreiben.

fiagt3_brno_start_rennen1Im Vergleich zu den aktuellen technischen Regularien, schreibt das 2010er-Reglement schwerere, aber leistungsstärkere Fahrzeuge, die von zuverlässigeren Serienmotoren angetrieben werden, vor, für die alle ein Standard-ECU ebenso wie Drehmoment und ein Kraftstoffregelungs-Durchflusssensor vorgegeben ist. Das gemeinsame ECU sorgt auch für das Verbot der Traktionskontrolle. Auf Wunsch der Hersteller darf man einen Motor derselben Marke verwenden, wenn der Fahrzeugtyp und der Motor mindestens 5.000 mal pro Kalenderjahr produziert wurde.
Die restlichen technischen Regulaarien werden auf den der gegenwärtigen GT2-Fahrzeuge basieren - mit dem Unterschied, dass an den GT1 einige aerodynamische Modifikationen vorgenommen werden dürfen.

Die GT1-Kategorie ist für Fahrzeuge mit über 5.5l Hubraum vorgesehen. Die Hersteller und Tuner haben die Möglichkeit zwischen einer Homologation von 650 PS/1300kg oder 600 PS/1250kg zu wählen. Dem gegenüber ist die GT2-Kategorie für Fahrzeuge unter 5,0l vorgesehen. Auch hier haben die Hersteller und Tuner bei der Homologation die Wahl zwischen zwei verschieden Einstufungen von Leistung pro Gewicht zu wählen - entweder 500 PS/1250kg oder 450 PS/1200kg.

Für Fahrzeuge mit Motoren zwischen 5,0l und 5,5l besteht die Möglichkeit, sie entweder für die GT1 oder die GT2 zu homologieren. Um jede Kategorie einzigartig zu machen, kann ein und dasselbe Fahrzeug nicht in beiden Klassen starten.

Die FIA GT3 European Championship wird in seiner derzeitigen Form und der GT3-Kategorie unverändert bleiben.

Erster FIA-GT-Kalender-Entwurf 2008

start_fiagt_oschIm Vergleich zur letzten Saison hat sich an dem FIA-GT-Championship Terminkalender 2008 nicht viel geändert. Nur Bucharest und Adria haben die Plätze getauscht, so dass das Stadtrennen in Rumänien jetzt in der zweiten Saisonhälfte und das Nachtrennen in Adria in der ersten Hälfte statt findet.

Das Überseerennen wird dieses Jahr - statt in Zhuhai - in San Luis in Argentinien auf dem neuen semi-permanenten Potrero de los Funes Circuit ausgetragen und ist diesmal nicht der Saisonauftakt, sondern das Finale. Ansonsten gibt es keine Veränderungen bei den Locations.

Der Kalender lautet wie folgt:

1.    20.04.2008    Silverstone                   Großbritannien
2.    18.05.2008    Monza                          Italien
3.    21.06.2007    Adria                            Italien (Samstagnachtrennen)
4.    06.07.2008    Oschersleben               Deutschland
5.    03.08.2008    Total 24 Hours of Spa   Belgien
6.    31.08.2008    Bucharest                     Rumänien
7.    14.09.2008    Brno                             Tschechische Republik
8.    28.09.2008    Nogaro                         Frankreich
9.    18.10.2008    Zolder                          Belgien
10.   23.11.2008   San Luis                      Argentinien

Spanische GT – Runde 6 - Jerez – Lauf 1

07gtes615Das vorletzte Rennen der Spanischen GT-Meisterschaft verlief wegen einsetzendem Regens chaotisch und brachte einen Führungswechsel in Gesamtklassement: Manuel Giao / Pedro Couceiro (GPC-Ferrari F430 GT2) wurden auf Rang 2 gewertet und halten nun bei 156 Zählern, Peter Sundberg / Domingo Romero (RSV Motorsport-Ferrari F430 GT2, 154 Punkte) fielen hingegen aus. Dabei vergaben Giao / Couceiro den sicher geglaubten Sieg durch einen Fehler der Boxenregie: Man hatte die vorgegebene Standzeit nicht eingehalten und bekam dafür 25 Strafsekunden auferlegt. Somit erbten Fernando Espirito Santo / Ricardo Bravo (ASM-F430 GT2, Bild), welche als Zweite die Zielflagge gesehen hatten, den Platz auf dem obersten Treppchen des Podiums. Die GTB-Klasse gewannen Clucas / Cruz (Ferrari F430 Challenge).

Beim abschließenden Lauf dieser Saison am Sonntag Nachmittag hat es allein schon die Startaufstellung in sich: Die Titelanwärter stehen nebeneinander in Reihe 1, wobei Manuel Giao eine um 1,541 Sekunden schnellere Zeit als Peter Sundberg erzielte.

Spanische GT – Runde 6 - Jerez – Qualifying 1

07gtes600Das letzte Wochenende der diesjährigen Spanischen GT-Meisterschaft verspricht spannend zu werden: Pedro Couceiro (GPC-Ferrari F430 GT2), der gemeinsam mit seinem portugiesischen Landsmann Manuel Giao noch Chancen auf den Fahrertitel hat, erzielte im Qualifying für den samstäglichen ersten Lauf des Saisonfinales in Jerez die Bestzeit. Das erhöht den Druck auf die Tabellenführer Sundberg / Romero (RSV Motorsport-F430 GT2), die vom sechsten Startplatz aus ins Rennen gehen werden.

Neben der GPC-Top-Besatzung wird der Motor Competition-Mosler von Villalba / Gutierrez in der ersten Reihe stehen. Die Ränge 3 und 4 in der Startaufstellung belegen mit Cerqueda / Sala (Automobil Club d’Andorra) sowie Giammaria / Diez de Villaroel (GPC) zwei weitere F430 GT2.

Kurt Thiim 2008 im LMP2

Gulf-BaraziFür Kurt Thiim steht in der Saison 2008 die Rückkehr in einen Sportprototypen an. Mit dem Team Barazzi-Epsilon wird der Däne die Saison der Le Mans Series 2008 bestreiten und an den legendären 24h von Le Mans teilnehmen. Lange ist es her, dass Thiim im Sportwagen gesessen hat. Die meisten wissen auf Grund seiner vielen Jahre in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft bis 1996 auch kaum von dem letzten Einsatz im Sauber-Mercedes C11 bei den 24h von Le Mans, damals zusammen mit Jonathan Palmer und Stanley Dickens. Seit diesem ist Kurt Thiim hauptsächlich auf Touren- und GT-Wagen gestartet. 2008 wird sich das mit dem Engagement im Barazi Epsilon Team wieder ändern. Zusammen mit Juan Barazi und Thorhild Thyrring wird Thiim die Saison 2008 der Le Mans Series bestreiten und ebenso mit dem Team an die La Sarthe zum legendären 24h Stunden Rennen von Le Mans zurückkehren.

„Ich freue mich wieder, in einem Sportwagen zu sitzen. Obwohl es ein LMP2 ist, fuhr das Team in Silverstone auf Position 5 hinter den Peugeot und den Pescarolo. Das zeigt, wie kompentent das Team ist“ so Kurt Thiim in freudiger Erwartung auf die kommende Saison.

teambarazi2008 Anfang Oktober wurde unter der Leitung von Universitätsminister Bertel Haader und Kultusminister Brian Mikkelsen im Bella Center in Kopenhagen das neue rein dänische Team und das Einsatzfahrzeug vorgestellt. Teamchef Juan Barazi ist in Dänemark aufgewachsen und hat auch einen dänischen Pass. Bereits 2007 fuhr Barazi im Zytek 07 S LMP2. Der Däne Thorhild Thyrring startete in der Saison 2007 auf der Markland Corvette in der GT2-zusammen mit Kurt Thiim, einem der beliebtesten Rennfahrer in Dänemark. Kurt besitzt auch in Deutschland aus seinen DTM Zeiten eine ebenso große Fangemeinde. Stationiert ist das Barazi Epsilon Team direkt in Le Mans im Techno Park und durch eine Zusammenarbeit mit der technischen Hochschule in Kopenhagen verspricht man sich ständig neuen Input durch Ingenieure der dänischen Hochschule.

Für Kurt Thiim geht es nach vielen Jahren in Rennwagen mit Dach über dem Kopf zurück in offene Rennwagen. Stören wird es ihn nicht – im Gegenteil. Bis zu den ersten Rennen ist die „To-Do Liste“ des Teams groß und bis dahin stehen auch noch viele Testrunden für „Dansky“ – Kurt Thiim auf dem Programm, um sich mit dem neuen Sportprototypen im klassischen Gulf-Farben-Design vertraut zu machen.

Divinol-Cup-Finale in Hockenheim

„Das heute hier war das spannendste Finale der 18 jährigen Cup-Geschichte für uns von UHSport als Veranstalter“, so die Worte des Serienpromoters Gerd Hoffmann am Abend nach den Rennen im Rahmen einer kleinen abschließenden Geselligkeit im VIP-Bereich des Fahrerlagers von Hockenheim.

divha Doch zu den Rennen. Die erste Pole holte sich Pierre v. Mentlen (CH). Klaus Horn ließ sich die Bestzeit im Training für Rennen 2 notieren. Beide knackten den 1:50er Schnitt. Er roch nach Kampf. Neben den Polemännern in Reihe 1 die vom Team amüsant aufgemotzte Startnummer „007“ von Nico Müller. Die zierte den schneeweißen Porsche 993 GT2 des Newcomers der Saison, Richard Green, dem Mann der vor den Toren von Zermatt in der Schweiz lebt und im britischen Coventry geboren wurde. Die gesamte Crew freute sich schlicht und ergreifend über die Erfolge bei den wenigen Starts in der 2. Saisonhälfte des UHSport-Meisterschaftspaketes.

Martin Zajicek (CZ), Pierre v. Mentlen (CH) und Klaus Horn (D) lagen an der Tabellenspitze vor dem Finale noch sehr dicht beieinander.

divhc Rennen 1: Klaus Horn schießt bei herrlichem Herbstwetter in Führung. Pierre von Mentlen katapultiert sich aus Reihe 2 hinunter zur ersten Rechtskurve nach Start und Ziel neben Richard Green. Im Mittelfeld fightet Ex-Doppelchampion Jörg Bernhard um den Klassensieg gegen die Tschechischen Klassenkollegen.

Ganz vorne tobt der Fight der Cup-Saison 2007. Pierre von Mentlen überholt Klaus Horn. Der kontert keck. Richard Green drängt am Heck des Porsche GT2-Kollegen. Dann geht Green in Führung. Horn wird von V8Star v. Mentlen aufgesaugt. Danach fällt der Deutsche leicht zurück. „Mir ist ein abgebrochenes Verkleidungsteil der an Bord befindlichen Filmkamera in den Fußraum gefallen“, so der sichtlich verärgerter Deutsche. Horn ist mit 32 Gesamterfolgen in der UHSport-Divinol-Cupgeschichte der amtierende Rekordsieger unter den aktiven Piloten. Am Ende denn der Zieleinlauf Green (GB), vor v. Mentlen (CH), Horn, Stiefel (Lambo) und Bender (997 GT3) Bender konnte damit als Gesamtfünfter die Klasse bis 3,8L gewinnen.

divhb Rennen 2 wurde erneut zum Showdown für Horn, v. Mentlen und Green. Der Angloschweizer Green fackelte nicht lange und gewann erneut. Horn war über die Distanz dran, aber eben nicht nahe genug, um angreifen zu können. Pech für v. Mentlen - das ABS stieg aus. „Als vierfacher Familienvater möchtest Du nicht nach Bremsversagen in der Mauer landen“, so der Mann aus Aragone. Zieleinlauf Green, Horn (b.GT2), Raja (Lambo), „Dok Henry“ (GT2), Bohlin (S, Ferrari 430 Challenge) und Kreuer (Donkervoort). Die schnellste Runde ließ sich Klaus Horn notieren: Eine 1:29.372 war OK. Green war nur um 2,5/100 langsamer - er kontrollierte das Rennen von der Front aus.

V de V – Magny-Cours – Entry

07vdev630Für die modernen Prototypen und GT steht mit den „4000km von Magny-Cours“ am 27.10. wieder einmal ein gemeinsames Rennen auf dem VdeV-Terminkalender - das vorläufige Entry umfasst stolze 62 Nennungen. Im Rahmenprogramm dieser Veranstaltung finden auch die letzten beiden Läufe der diesjährigen Sprint Proto-Challenge statt, für welche 37 Autos gemeldet wurden.

Die VdeV-Langstrecken-Kategorien werden ihr Saisonfinale erst Ende November mit 6-Stunden-Rennen für die historischen bzw. die modernen Fahrzeuge in Estoril austragen.

FIA-GT3-Kalender 2008

startsilverstoneDer Terminkalender der FIA GT3 European Championship wurde nun offiziell bekannt gegeben. Im Vergleich zur letzten Saison werden diesmal sechs statt fünf Events ausgetragen

Bis auf das Finale in Dubai finden alle Rennen im Rahmen der FIA GT Championship statt. Die deutschen Fans können sich freuen, dass statt den Läufen in Bucharest, die FIA GT3 wieder in Oschersleben gastiert. Hinzugekommen ist ein Meeting in Nogaro.

Der Kalender lautet wie folgt:

1 .    19.-20.04.2008    Silverstone    Großbritannien
2.    17.-18.05.2008    Monza        Italien
3.    05.-06.07.2008    Oschersleben    Deutschland
4.    13.-14.09.2008    Brno        Tschechische Republik
5.     27-28.9.2008      Nogaro     Frankreich
6.    14.-15.11.2008    Dubai        Vereinigte Arabische Emirate

Spanische GT – Saisonfinale – Jerez - Entry

07gtes525Bei den Läufen zur sechsten und letzten Runde der Spanischen GT-Meisterschaft fällt am 27./28.10. in Jerez die Entscheidung in der Gesamtwertung zwischen Peter Sundberg / Domingo Romero (RSV Motorsport-Ferrari F430 GT2, 154 Punkte) sowie Manuel Giao / Pedro Couceiro (GPC-F430 GT2, 138).

Die vorläufige Entryliste enthält 34 Fahrzeuge: In der Kategorie GTA wurden 20 Autos genannt – genau die Hälfte davon sind GT2-Ferrari, hinzu kommen je vier Mosler und Porsche sowie je ein Sunred SR21 und Lamborghini Gallardo GT3. Die GTB-Klasse besteht aus acht Cup-Posche, vier Challenge-Ferrari und zwei Marcos Mantis. Auf dem Programm stehen zwei Läufe zu je 24 Runden oder maximal 55 Minuten.

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen