Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in VdeV Serien
Die 25-jährige Sarah Reader und der aus GT-Szene bekannte Ryan Hooker werden die bevorstehende Saison der VdeV UK in einem Juno SSE des Teams TFL-Racing bestreiten.
Reader, die zuletzt im Caterham CSR Cup unterwegs war, zeigte sich nach einem ersten Test von ihrem neuen Arbeitsgerät begeistert. Vor allem der Abtrieb, den das Juno-Chassis generiert, sei beeindruckend, meinte die seit acht Jahren als Rennfahrerin aktive Britin.
Der Auftakt zum ersten vollen Jahr des Britischen VdeV-Ablegers ist für den 13.04. in Donington angesetzt.
Verfasst von Sören Herweg. Veröffentlicht in Porsche Carrera Cup
Hermes Attempto Racing wird in der kommenden Saison mit zwei Fahrzeugen den Porsche Carrera Cup Deutschland bestreiten. Zurück zu der Mannschaft von Arkin Aka kehrt Phlipp Wlazik - der junge deutsche Nachwuchspilot wird im Porsche mit der #99 an den Start gehen. Im vergangenen Jahr beim Finale des Porsche Carrera Cups schaffte es Wlazik, mit einem 8. Platz sein Potential zu beweisen. Für ihn wird es bereits die dritte Saison im deutschen Ableger des Carrera Cups sein.
Als Partner stellt ihm Arkin Aka einen der Spezialisten für den Porsche GT3 Cup zur Seite, Patrick Huismann. Der Niederlänger ist viermaliger Meister des Porsche Supercups. Für Huismann erhofft man sich, dass er regelmäßig auf das Podium fahren kann. Neben den Einsätzen im Carrera Cup wird Huismann auch die Saison des Porsche Supercup für das britische Team Irwin Racing bestreiten. Der Teamchef, Arkin Aka, welcher in den vergangenen Jahren selber im Porsche Carrera Cup startete, wird aller Voraussicht nach nur noch im Porsche Sports Cup starten.
Die Hannoveranische Mannschaft wird noch am Hockenheim Ring und in Oschersleben testen, bevor am 13. April die Saison des Carrera Cups startet.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in VdeV Serien
Nachdem nun endlich Bildmaterial aus Jarama verfügbar ist, sind noch die Ergebnisse der beiden vier-Stunden-Läufe der VdeV Endurance Moderne-Kategorien nachzutragen. Wie schon berichtet fielen bei den Prototypen die von der Pole gestarteten Deutschen Mirco Schultis / Pierre Kaffer (Dress for Less-PRC) nach 45 Runden aus. Der Sieg ging nach 136 Umläufen an die Spanier Ander und Andres Vilarino (Norma M20F), auf den weiteren Podestplätze landeten Schell / Caussanel (Ligier JS49) sowie Haezebrouck / Toulemonde (Norma M20F). Für die Vorjahresmeister Mardlin / Croydon (Juno SSE) reichte es nach einem eher durchwachsenen Training nur für Rang 4.
Im Rennen der GT/Tourisme gewannen Moreau / Langin (Polybaie-Porsche 996 RSR, 135 Runden), die schon an Tag zuvor mit einem 911er den Klassensieg bei den Historischen GT errungen hatten, vor Ferreira / Bour (BF Racing-Porsche 996 RSR, 134) und Pagny / Benoist (Perspective Racing-Ferrari F430 Challenge, 133).
Verfasst von Maximilian Graf. Veröffentlicht in FIA-GT3 ( FIA-GT3 )
Das Team Martini Callaway Racing von Uli Berberich Martini, welches in 2007 die Teamwertung für sich entscheiden konnte, wird auch in diesem Jahr wieder in der FIA-GT3 European Championship vertreten sein. Mit einem neuen Mitarbeiter wird man zwei Corvette Z06-R GT3 an den Start bringen.
Den Fahrertitel hat das deutsche Team zwar nur knapp verpasst, aber in der Teamwertung konnte Martini Callaway Racing in 2007 den ersten Platz mit einem Punkt Vorsprung sichern. Zusammen mit Sascha Bert als neuem Fahrer kommt das Team in diesem Jahr mit zwei Corvette Z06-R GT3 zurück in die europäische GT3-Meisterschaft und die Saison hat bereits gut begonnen, denn bei den FIA-GT- und FIA-GT3-Tests in Monza erzielte man die zweitschnellste Runde unter den GT3-Fahrzeugen. Jene Zeit lag nur eine Tausendstelsekunde hinter der Bestmarke des bestplatzierten Wagens, dem Porsche 997 GT3-Cup S von Prospeed Competition.„Sascha ist sowohl ein guter Freund als auch ein guter Fahrer“, erklärt Uli Berberich Martini, der sich eine der beiden Corvettes mit dem neuen Mitarbeiter teilen wird. „Was das Fahrzeug betrifft, ist alles perfekt. Es ist das letzte Auto, welches ein sequentielles Getriebe bekommen hat, was sehr hilfreich ist. Das passt perfekt zum Auto und ich glaube, wir sind dieses Jahr sehr konkurrenzfähig.“
Verfasst von Sören Herweg. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Bei den Einstellfahrten der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am vergangenen Wochenende drehte ein weißer Ferrari 360 Challenge seine Runden um die Nordschleife. Doch w
er steckt hinter dem Fahrzeug? Bisher war ja nur ein Ferrari 430 GT2 für Otto Altenbach und Jürgen Oppermann angekündigt.
Hinter dem Projekt des 360er steht das Emenegger Team - die Schweizer wollen mit diesen Ferrari in der kommenden Saison bei mehreren Läufen antreten. Noldi Eggenschwiler ist der Stammfahrer auf dem 360. Das Fahrzeug wird in der Klasse Sp7 eingesetzt, ist aber im Vergleich zu den Sp7-Porsche mit 400 PS etwas untermotorisiert. 2008 will man mit dem Mittelmotor-Sportwagen erste Erfahrungen auf der Nordschleife sammeln und während der Saison das Fahrzeug auf die Eigenheiten der Strecke anpassen. So muss man zum Beispiel einen Heckspoiler für das Fahrzeug entwickeln. Neben dem Ferrari setzen die Schweizer auch noch einen BMW M3 in der Klasse Sp6 ein.
Auch wenn der Ferrari nicht um die Gesamtsiege in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft mit kämpfen kann, ist er trotzdem ein Farbtupfer im schon jetzt vollen Feld der Meisterschaft. Der noch bei Michelotto im Aufbau befindliche Ferrari für Oppermann und Altenbach wird erst im Laufe der Saison dem Feld der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft beitreten.
Verfasst von Johannes Gauglica. Veröffentlicht in Prototypen diverse
MP98 nennt sich die neueste Kreation von Pilbeam Racing.
Jetzt entdeckt die Firma die wachsende CN-Szene als Markt. Nicht zuletzt wegen der auch in Großbritannien durchstartenden VdeV-Serie bringen Mike Pilbeam & Co. den MP 98, der den Beinamen Virage trägt.
Damit bezieht man sich auf Mr. Pilbeams erste Rennwagen, eine Serie von „Clubmans“ mit 1100ccm-Leyland-Motor.
Vier Fahrzeuge werden fürs Erste gebaut, Fotos gibt es noch nicht. Die Illustration stammt vom Firmen-Website www.pilbeamracing.co.uk
Die letzten Sportwagen-Versuche des primär für seine Bergrenner bekannten britischen Konstrukteurs waren von wenig Erfolg gekrönt, der MP93 LMP2 ist in der Versenkung verschwunden. Die Vorgänger MP84 und MP91 wurden von der rasanten Entwicklung der LMP675/LMP2-Klasse rasch überholt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
In der kommenden Saison wird ein neues aber nicht ganz unbekanntes Team im ADAC-GT-Masters auftreten. Die in Wunstorf stationierte Mannschaft von MRP-Motorsport will zwei Lamborghini Gallardo in der deutschen GT-Serie einsetzen. Hinter dem Team steht Michael Raja (Foto rechts), der mit seinem Team schon 1999 im Saxo-Cup debütierte und 2002 als DTC-Vizemeister einen Werksvertrag mit Ford für das Folgejahr bekam. „Später bin ich dann in den Porsche Carrera Cup gewechselt, habe dort aber keine Möglichkeit bekommen, ein eigenes Team aufzubauen. Daher habe ich mich für 2007 nach Alternativen umgesehen und habe einige Runden im ADAC-GT-Masters mit dem Lamborghini von RS-Line bestritten. Mit Rainer Stiefel verbindet mich seitdem eine enge Freundschaft und da er plante, sich schrittweise aus dem Betrieb eines eigenen Teams zurückzuziehen, haben wir für die kommende Saison mein altes Team wieder aufleben lassen.“
MRP-Motorsport hat neben dem 2006 aufgebauten Chassis des Ex-RS-Line Lamborghini einen zweiten Gallardo erworben. „Dabei handelt es sich um das 2007'er Ex-Munnich-Auto, welches nach Brasilien an das Team von Xandy Negrao verkauft worden war, das wir aber wieder zurückgekauft haben. Bisher ist erst der Einsatz dieses Wagens fixiert, wobei ich und zu Saisonbeginn Rainer Stiefel auf dem Wagen antreten werden. Für den zweiten Wagen sind wir dabei, Tests für mehrere interessierte Kunden aus dem Carrera-Cup bzw. Ferrari-Challenge-Umfeld zu organisieren, so dass ich sicher bin, dass wir diesen auch noch bis zum Saisonstart besetzen können.
Für die Rennen wo Rainer nicht antreten wird, versuchen wir noch einen Vollprofi an den Start zu bringen, der das Potential des Autos ausschöpfen kann. Neben der ADAC-GT-Masters sind auch vereinzelte Auftritte in der International GT-Open Serie geplant. Ob wir daneben noch wie im letzten Jahr Auftritte im Divinol-Cup bzw. der DMV-TW-Challenge fahren, will ich nicht ausschliessen, aber alleine das Masters und die International GT-Open Serie sind schon ein recht volles Programm für ein kleines privates Team wie uns.“ Beim Divinol-Cup-Finale 2007 in Hockenheim hatten Raja und Stiefel einen 3. Platz erzielt.
Michaels Raja lässt keinen Zweifel daran, dass er voller Elan in die neue Saison mit seinem wiederbelebten Team geht. Langfristig ist auch die FIA-GT3 Europameisterschaft eine Perspektive für die norddeutsche Mannschaft, die man aber erst nach der geplanten Saison in der deutschen Meisterschaft in Erwägung ziehen will.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Französische GT ( FFSA-GT )
Das GT1-Feld der am kommenden Wochenende beginnenden Französischen GT-Meisterschaft wird heuer ausschließlich aus Fahrzeugen amerikanischer Herkunft bestehen. Bruno Hernandez / Soheil Ayari, im vergangenen Jahr Meister mit dem Oreca-Saleen, starten nunmehr in einer Corvette C6.R für SRT. Das zweite Corvette-Team in der FFSA-GT wird DKR sein - dort fahren Lebon / Dayraut eine C6.R sowie Cazenave / Police eine C5-R. Hinter den insgesamt vier Saleen stehen zwei namhafte Mannschaften: Larbre setzt die vormaligen Oreca-S7R für Bornhauser / Bouchut sowie Hallyday / Merafina ein. Auch das Tarres Team bringt wieder zwei Wagen - als Piloten sind Thevenin / Debard und Porta / Cormoreche vorgesehen.
MTO Mirabeau und Red Racing haben je eine Chrysler Viper GTS-R genannt. Trotz einiger Zugeständnisse im Wege des technischen Reglements wird man mit den Corvettes und Saleens kaum mehr mithalten können.
Verfasst von Rene Jüptner. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Mit voller Zufriedenheit kann das Selleslagh Racing Team (SRT) unter Teameigner Patrick Selleslagh auf die offiziellen FIA-GT Meisterschafts Testtage im Italienischen Monza mit der neuen Corvette C6.R zurückblicken. Am ersten Tag (Donnerstag) fuhr man sogar die gesamtschnellste Zeit des Tages. Doch für Selleslagh war das problemlose Auftreten noch wichtiger : „Alles lief nach Plan, aber natürlich müssen wir das neue Auto, die Corvette C6.R noch besser kennen lernen. Dies ist uns mit den problemlosen Testtagen schon gut gelungen, doch die Ergebnisse dürfen uns nicht zu selbstsicher machen, schließlich waren es nur Testtage. Die richtige Arbeit beginnt erst mit dem Saisonstart der FFSA in Nogaro.“
Erst am Montag vor den Testtagen erhielt das frisch erworbene Auto das letzten Schliff, bevor es dann am Donnerstag die ersten Runden drehte. Die beiden SRT Piloten Xavier Maassen und Christoph Bouchut testeten die Corvette auf Herz und Nieren. „Xavier und Christoph machten einen super Job und fuhren Zeiten, die auch die Top-Fahrer fuhren. Die beiden sind sehr ausgeglichen und harmonieren miteinander, was Vorausetzung im Langstreckensport ist.“ so Teameigner Patrick Selleslagh. Richtig ernst wird es für SRT am Oster-Wochenende, mit dem Saisonstart der Französischen GT Meisterschaft in Nogaro. Dort treten die Meister von 2006 und 2007, Soheil Ayari and Bruno Hernandez, wieder für die belgische Mannschaft an.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Italienische GT & Prototypen
Eine vorläufige Nennliste für die am 6. April in Monza beginnende Italienische GT-Meisterschaft umfasst insgesamt 31 Fahrzeuge in den drei ausgeschriebenen Kategorien. Bei den GT2 sollen 14 Ferrari (je drei von Advanced Engineering und Edil Cris, zwei von Playteam, GPC und Easy Race sowie je einer von Megadrive und Villorba Corse) auf vier Porsche (darunter zwei 997 RSR von Autorlando) treffen. In der GT3-Klasse sind zwar nur sieben Wagen, dafür aber gleich vier Marken gemeldet - je zwei Mik Corse-Lamborghini Gallardo, Brixia Racing-Aston Martin DBRS9 und La Torre-Dodge Viper sowie ein F430 von Kessel Racing. Die GT Cup-Kategorie ergänzt das Feld um weitere vier Porsche und zwei Ferrari.