Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Im Rahmen des American Festival fand am Sonntag in Zolder der vierte Lauf der Belcar Endurance Championship statt. 19 Fahrzeuge standen für das dreistündige Rennen am Start. Im Qualifying sicherte sich Gilles Magnus im Russell Racing Norma die Pole Position.
Nach drei zweiten Plätzen in den ersten drei Rennen reichte es dieses Mal für Bert und Stienes Longin sowie Christoff Corten im Krafft Racing Norma zum Sieg. Mit einem beachtlichen zweiten Gesamtplatz gewannen Dylan Derdaele und Nicolas Saelens im Belgium Racing Lamborghini die Belcar 3 Klasse. Das Podium komplettierten Stephan Heim und Ian Gepts im T2 Racing Norma. Der Red Ant Racing Porsche von Bert, Ayrton und Yannick Redant siegte in der Belcar 2 Division vor dem Belgium Racing Porsche von Kris und Koen Wauters sowie Marc Goossens und dem Speedlover Porsche von John de Wilde und O´neil Muth. Der von der Pole aus gestartete Russell Racing Norma, alle drei Deldiche Norma sowie der Art Racing Wolf GB08 sahen die Zielflagge leider nicht.
Das nächste Belcar Rennen findet in zwei Wochen erneut in Zolder im Rahmen der DTM statt.
Verfasst von Stefan Volk. Veröffentlicht in US-Sport ( US-Sport )
Die Indianapolis 8 Hours, die zweite Runde der Intercontinental GT Challenge 2020 nach den 12h von Bathurst im vergangenen Februar, startete mit heftigem Regen und das sorgte schon früh für dutzende Dreher und Ausflüge ins Grüne im 22 Starter - 12 GT3 und 10 GT4 - starken Feld.
Polesitter Augusto Farfus (#34 Walkenhorst BMW) führte das Feld zunächst an. Doch der immer stärker werdende Regen zwang die Team zum Wechsel auf Full-Wet's. Dadurch kam der wegen eines Vergehens im Qualifying von P2 auf P10 strafversetzte #7 K-Pax Bentley mit Jordan Pepper an die Spitze.
Durch einen aquaplaning-bedingten Mauerkuss des #6 Vital Speed Ferrari auf der Start/Ziel-Geraden kam es dann zur ersten Gelbphase.
Diese brachte nun den Österreicher Martin Konrad auf dem #75 SunEnergy Mercedes AMG GT3 in Führung. Während der Rest des Feldes den Restart verschlief zog Konrad dem Feld davon. Doch schon wenig später flog einer der GT4-BMW's ab und sorgte für die nächste Gelbphase.
Das Team rief ihn dann allerdings zu spät an die Box und musste eine Extra-Runde drehen während der Rest der Spitze zum Stopp kamen. Konrad verlor dadurch etliche Plätze und kam erst auf P7 auf die Strecke zurück.
Beim Restart lag nun der #30 Honda Racing Acura NSX mit Dane Cameron in Front. Doch Martin Tomcyzk (#34 Walkenhorst BMW) lag ihm dicht auf den Fersen und machte mächtig Druck.
Durch den #20 Wright Porsche auf dem Weg ins Infield aufgehalten verlor Cameron dann Platz 1 an Martin Tomczyk.
Auf der immer weiter abtrocknenden Strecke kam es dann zu einigen Reifenplatzern. Durch die vielen Reifenstopps kam nun Jordan Pepper (#7 K-Pax Bentley) wieder in Führung. Doch durch ein Kontakt mit dem #3 Motorsport USA GT4-McLaren brach die rechte hintere Radaufhängung am einzigen Continental GT3 im Feld. Pepper hatte große Mühe den Wagen an die Box zu schleppen. Erst kurz vor Rennhälfte sollte es für das Team dann nach langer Reparatur wieder weiter gehen.
Mit noch 5 1/2 Stunden auf der Uhr scheinen die Walkenhorst BMW nun die besten Chancen auf den Sieg zu haben. Einzig der #30 Honda Racing Acura NSX konnte in der zweiten Rennhälfte den BMW's Paroli bieten.
Doch beim vorletzten Stopp des NSX gab es Elektronikprobleme und der Wagen wollte nicht mehr starten. Erst nach quälenden 4 1/2 Minuten und mit einem Rundenrückstand ging es für das Team weiter.
Währenddessen absolvierten die BMW's problemlos ihren Stopp im Parallelflug und konnten in den verbleibenden 2 Stunden es ruhig angehen lassen.
Selbst eine weitere Gelbphase nach einem Crash des #63 DXDT Mercedes von Ryan Dalziel half dem Honda Team nicht mehr sich irgendwie zurückzurunden.
Am Ende gewann der #34 Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 von Nicky Catsburg, Connor de Phillippi und Augusto Farfus mit einem Vorsprung von 41 Sekunden auf die Teamkollegen David Pittard, Martin Tomczyk und Nicholas Yelloly im #35 BMW. Nicky Catsburg gelang demnach nur eine Woche nach seinem Sieg beim 24h Rennen am Nürburgring sein nächster Sportwagentriumph.
Platz 3 ging mit einer Runde Rückstand an den #30 Honda Racing Acura NSX mit Dane Cameron, Mario Farnbacher und Renger van der Zande vor dem #31 Hardpoint-WRT Audi mit Mirko Bortolotti, Spencer Pumpelly und Markus Winkelhock (+3 Runden) und dem #04 DXDT/CrowdStrike Mercedes mit Colin Braun, Ben Keating und Geore Kurzt (+5 Runden).
Die Resultate des Indianapolis-Events gibt es bei unserer Partnerseite von americansportscar.racing
Verfasst von Dr. Werner Koch. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Nachdem es in der Vergangenheit bereits mehrmals zu erheblichen Diskussionen um die Startprozedur bei den Läufen des ADAC GT Masters gekommen war, flammt das Thema in dieser Saison erneut heftig auf.
Beim zweiten Lauf des GT Masters am Sachsenring an diesem Wochenende, führte wahrscheinlich erneut ein zu langes Zögern des verantwortlichen Rennleiters zu einer heftigen Karambolage in der ersten Kurve. Die Szenerie wurde in der späteren Telefon-PK der drei erstplatzierten Fahrerpaare, von einem der Akteure mit „Autoscooter“ umschrieben und findet sich mittlerweile im Rennbericht auf unseren Seiten mit einer vollständigen Bildsequenz dokumentiert
Mehrmals in dieser Saison kam es, nicht nur für den unbedarften Beobachter, zu ähnlichen Eindrücken beim Rennstart. Nun ist zu bedenken, dass letztlich die Piloten diejenigen sind, die am ehesten in der Lage wären, sich hierzu eindeutig zu äußern.
Viele von ihnen starten auch in Konkurrenzserien, wie z.B. der IGTC. Fast nirgendwo sonst treten die, im GT Masters mittlerweile als latent zu bezeichnenden, Probleme so oder mit ähnlicher Häufung auf.
Und auch die Kritik seitens eben dieser Piloten wird zunehmend lauter. Allerdings entsteht der Eindruck, dass auch deren Stimmen mehr oder weniger ungehört verhallen.
Warum wird beispielsweise die Startampel nicht, wie in anderen Rennserien üblich, für jeden deutlich sichtbar, ins Fernsehbild eingeblendet?
Seit der zweiten Saisonhälfte 2017 zieht sich dieses Thema leider (!), fast wie ein roter Faden, durch die Berichterstattung von GT-Eins (s.a. unseren Artikel vom August 2018 – „Geschichten aus dem Rotlichtviertel“). Die gestern und heute morgen abgesetzten Posts in den diversen Social media-Kanälen sprechen eine immer deutlichere Sprache!
In der Vergangenheit wurde viel diskutiert, aber geändert hat sich scheinbar wenig.
Um es noch einmal klar und deutlich zu formulieren. Das derzeit praktizierte Startprozedere im ADAC GT Masters birgt zum einen eine nicht unerhebliche potenzielle Gefahr für Leib und Leben der Piloten, zum anderen wird es für die Teams zunehmend zu einem kostspieligen Geschehen, denn die dabei regelmäßig zerstörten Carbonteile sind nicht gerade billig! Vom letztendlichen Imageschaden für die Serie ganz zu schweigen. Wie wir alle wissen, wird der Kampf um attraktive GT-Rennserien fast täglich härter. Namensnennung erübrigt sich an dieser Stelle! Insider sollten wissen, wer oder was gemeint ist.
Abschließend noch die, auf konkrete Nachfrage, „ganz ehrliche Meinung“ eines weiteren Piloten der drei erstplatzierten Teams vom Sachsenring, der die bereits bei einer früheren Telefon-PK in diesem Jahr geäußerte Kritik nahezu identisch wiederholte. Die Rede war damals wie heute davon, dass „man sich im Qualifying den Arsch abfährt, um auf Pole zu stehen, dann aber durch das Startprozedere froh sein kann, sich nach der ersten Kurve auf P5 wiederzufinden“.
Das kann und darf es, in Anbetracht der Liebe für diesen Sport und ganz besonders für diese Serie, nicht sein!
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in US-Sport ( US-Sport )
Beim Qualifying für die 8h von Indianapolis, der zweiten Runde der Intercontinental GT Challenge 2020, hat Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3-Pilot Connor de Phillippi die Poleposition erzielt. Mit einer 1:23,318 markierte der Kalifornier die schnellste Zeit im Pole-Shootout, das die besten 10 Mannschaften aus dem Qualifying bestritten. Dahinter gelang Bentley-Pilot Jules Gounon zwar die zweitbeste Zeit, da jedoch das Team den GPS-Sensor des Bentleys nicht ordnungsgemäß installiert hatte verlor man bei der technischen Nachkontrolle den 2. Startplatz und wird demnach von Platz 10 aus ins Rennen gehen. Den vakanten Platz in der vordersten Startreihe erbte damit der Team Honda Racing Acura NSX, den Mario Farnbacher pilotierte und der vom italienischen JAS-Team betreut wird. Dahinter starten der zweite Walkenhorst BMW und der amerikanische Racers Edge Acura aus Reihe 2.
Das Rennen mit dem 22 Wagen starken Feld startet heute gegen 16 Uhr MEZ und wird auf der Website der Intercontinental GT Challenge live übertragen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Die deutsche Inter-Europol Competition Mannschaft plant gleich 2 Premieren auf einmal zu absolvieren. Die Mannschaft von Michael Keese aus Hameln wird ihre USA-Rennpremiere beim kommenden Petit Le Mans am 17 Oktober feiern. Dabei wird die unter polnischer Nennung antretende Truppe man auch zum ersten Mal der Stammmarke Ligier untreu und wird statt dessen einen Oreca 07 LMP2 beim 10h/1000Meilen-Klassiker der IMSA-Serie einsetzen.
Wie Teammanager Sascha Fassbender andeutete absolviert das Team den aufwendigen nordamerikanischen Einsatz aus 2 Gründen. Zum einen will man einen Probeeinsatz in der IMSA-Serie absolvieren, die sich im nächsten jahr einem begrenzten Kontingent von LMP3-Team öffnen möchte. Zum Anderen ergibt sich so die Möglichkeit einen Oreca im Rennbetrieb zu testen. Inter-Europol Competition ist derzeit eines der letzten verbliebenen Ligier Kundenteams in der Europäischen Le Mans Serie, in der das nächste Rennen am kommenden Wochenende am 11.Oktober ansteht.
In Nordamerika wird Stammpilot Jakub Smiechowski mit den neuen Co-Piloten Rob Hodes und Austin McCusker an den Start gehen, während in der ELMS erneut Rene Binder und Matevos Isaakyan dem polnischen Piloten zur Seite stehen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
32 Teams starten an diesem Wochenende bei der 4.Saisonrunde des ADAC GT-Masters auf dem Sachsenring. Damit tritt das Feld bei dieser Runde wieder ohne Gaststarter an. Auf 5 der Wagen haben sich zudem Umbesetzungen ergeben. Diese stehen zum Teil in Zusammenhang mit der IGTC-Runde in Indianapolis.
So ersetzt Frederic Vervisch auf dem #30 Belgian Audi Club Team WRT Audi R8 LMS GT3 den auf dem Brickyard ebenfalls in einem vom Team WRT unterstützten Mirko Bortolotti. Der hat zudem den bei der letzten Runde in Hockenheim noch auf dem #4 Aust Motorsport Audi engagierten Markus Winkelhock mit an Bord der in Hockenheim die in Le Mans engagierte Rahel Frey vertrat. Frey übernimmt nun wieder den Sitz an der Seite von Hendrik von Danwitz. Bei Schubert Motorsport ersetzt Jesse Krohn den in Indianapolis auf dem Walkenhorst M6 engagierten, frischgebackenen Nürburgring-Sieger Nick Yelloly. Schliesslich muss Bentley-Boy Jordan Lee Pepper ebenfalls in Indy antreten und wird an Bord des T3-HRT-Motorsport Continentals durch Sebastian Morris ersetzt. Unabhängig von der Indy-Runde ersetzt Mike-David Ortmann am Sachsenring den bislang im #25 BWT-Mücke Audi engagierten Mike Beckhusen .
Die beiden Rennen finden jeweils am Samstag und Sonntag ab 13 Uhr statt und werden wieder live von Sport 1 und auf den diversen Kanälen des ADAC übertragen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in US-Sport ( US-Sport )
An diesem Wochenende findet parallel zum ADAC GT-Masters Wochenende am Sachsenring auch die zweite Runde der Intercontinental GT Challenge mit den 8h von Indianapolis in den USA statt. 12 GT3 und 10 GT4 Fahrzeuge werden für den erstmals auf der Traditionsrennstrecke abgehaltenen Event an den Start gehen.
In der Top-Klasse starten 3 Mercedes AMG GT3, je 2 Ferrari F488 GT3, BMW M6-GT3 und Aura NSX GT3 sowie je ein Bentley, Porsche und Audi. Bei den GT4 treten 4 BMW M4-GT4 gegen 3 Porsche 718 Cayman GT4 und je einen Aston Martin Vantage AMR GT4, Audi R8 LMS GT4 und McLaren 570S GT4 an. Fast das gesamte Feld wird von amerikanischen Einsatzmannschaften gestellt. Ausnahmen sind die beiden von Walkenhorst Motorsport gestellten BMW GT3 und der vom italienischen JAS Team betreute Werks- Honda bzw Acura. Mit Mario Farnbacher, Martin Tomczyk, Markus Winkelhock und Martin Konrad starten lediglich 4 deutschsprachige Piloten bei der 2. Runde der inoffiziellen GT3-Weltmeisterschaft, die trotz der Corona bedingten Einschränkungen noch ein ordentliches Feld auf die Räder gestellt hat.
Das Rennen startet am Sonntag um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) und kann über die Webseite der Intercontinental GT Challenge live im Stream verfolgt werden.
Verfasst von Patrick Holzer. Veröffentlicht in Spezial Tourenwagen Trophy ( STT )
Uwe Alzen
war auch bei der letzten Runde der Spezial Tourenwagen Trophy am Sachsenring erneut in seinem Audi R8 LMS GT3 nicht zu schlagen. Beim vierten Saisonlauf der Spezial Tourenwagen Trophy machte es Lokalmatador Tobias Schulze im Nissan GT-R Nismo GT3 dem Seriensieger nicht gerade leicht. Zweimal Dritter wurde Jürgen Bender mit seiner Corvette C7 GT3-R.
Nachdem der Wetterbericht am Freitag noch daneben lag, schüttet es am Samstag wie angekündigt aus allen Kübeln. Für die Teilnehmer keine leichten Verhältnisse. Uwe Alzen schien dies allerdings wenig zu kümmern. Der Routinier spulte souverän seine Leistung ab, musste aber diesmal durchaus mit einem Auge den Rückspiegel im Auge behalten. Denn Tobias Schulze bot im Nissan eine starke Leistung und blieb vor allem im ersten Rennen am Samstagmorgen dran. Der Doppelsieger der 2018er Ausgabe auf dem Sachsenring musste zwar zunächst Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 R) den Vortritt lassen, setzte sich jedoch bald an die zweite Stelle. Richtig abschütteln konnte Alzen den bulligen Nissan nicht. Mit 1,648s Vorsprung landete Alzen seinen bisher knappsten Gesamtsieg in dieser Saison.
In Durchgang 2 konnte Uwe Alzen bei noch stärker werdendem Regen Tobias Schulze besser wegfahren. Genauso souverän wie Alzen den zweiten Heat für sich entschied, landete Schulze auf Gesamtrang 2.
Ganz langsam läuft es nach dem Geschmack von Jürgen Bender mit seiner neuen Corvette C7 GT3-R. Der Neckarsulmer konnte letzten Endes verdient als dritter Pilot auf das Gesamtpodium klettern. Lag Bender im ersten Durchgang noch anfangs hinter Ulrich Becker, setzte sich die Corvette im zweiten Rennen sogleich an die dritte Stelle. Rund 11,5s konnte Bender seinem Kontrahenten einschenken, der sich damit mit der vierten Gesamtposition begnügen musste.
Quasi den goldenen Regenschirm räumte im ersten Rennen Johannes Kreuer ab. Im offenen Donkervoort kämpfte sich Kreuer auf die zehnte Position nach vorne und schaffte damit auch einen starken vierten Platz in der Klassenwertung der Division 1. Der Donkervoort-Pilot ließ damit Bernhard Löffler im Lamborghini Huracán GT3 evo und Berthold Gruhn im Audi R8 LMS GT3 hinter sich. Im zweiten Heat hieß es Rang sechs in der Division. Diesmal konnte Gruhn das Rennen vor dem flinken Donkervoort beenden.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Im Rahmen des zurückliegenden 24 Stunden Rennens von Le Mans hat die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft einen ersten Kalenderentwurf für die Saison 2021 vorgestellt. Demnach plant die Meisterschaft angesichts der voraussichtlichen wirtschaftlichen Einschränkungen in Folge der COVID-19 Pandemie nur noch mit einem eingeschränkten Kalender der lediglich 6 Rennen umfasst. Innerhalb der Saison, die im März mit der zweiten Ausgabe der 1000 Meilen von Sebring starten soll und danach nach 3 Läufen in Europa mit Rennen in Japan und Bahrein endet, soll es zum Debüt der neuen Hypercar-Klasse kommen, die nach 15 Jahren die LMP1 an der Spitze der Klassenstruktur des ACO als Gesamtsiegerkategorie ablösen soll.
Ob allerdings der Saisonauftakt wirklich wie geplant in Nordamerika stattfindet ist derzeit angesichts der weiterhin ausser Kontrolle befindlichen Pandemiesituation in den USA fraglich. Dem Vernehmen nach arbeiten ACO und FIA hier schon an einer Ausweichoption, wobei sich dafür traditionell die Strecke in Le Castellet anbieten würde.
Der Kalenderentwurf lautet wie folgt:
13-14 März: Vortest-Tage Sebring
19 März: 1000 Meilen von Sebring
1 Mai: 6 Stunden von Spa-Francorchamps
12/13 Juni: 89. 24 Stunden Rennen von Le Mans
18 Juli: 6 Stunden von Monza
26 September: 6 Stunden von Fuji
20 November: 6 Stunden von Bahrain
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Bei den traditionellen Gamma Racing Days in Assen fand das dritte Rennwochenende der Supercar Challenge statt. Wo ansonsten rund 80.000 Zuschauer die Rennen live an der Strecke verfolgen durften wegen der Corona Situation dieses Jahr nur 10.000 Zuschauer pro Tag auf die großen Tribünen des TT Circuit. Das Rennen war bereits im Vorfeld ausverkauft.
29 Fahrzeuge nahmen die beiden Rennen unter die Räder. Alain Berg und Alex Cascatau sicherten sich mit ihrem Norma die Pole Position vor deren Markenkollegen Tim Joosen. Dieses Ergebnis spiegelte sich auch im ersten Rennen wieder. Die beiden CN Prototypen überrundeten das komplette restliche Feld und das obwohl beide eine 30 Sekunden Zeitstrafe wegen überholen unter gelber Flagge erhielten. Nach 37 Runden siegten Berg / Cascatau mit 6 Sekunden Vorsprung vor Tim Joosen. Mit dem dritten Gesamtplatz gewann Max Weering im Lamborghini die GT Klasse vor Cor Euser im Marc V8 und John de Wilde im Speedlover Porsche. Bart Arendsen siegte im BMW in der Supersport 1 Division. In der S2 gewann Berry von Elk ebenfalls im BMW trotz einer 10 Sekunden Zeitstrafe wegen Track Limits. In der Sport Division war Max Tubben im Silhouetten BMW erfolgreich.
Wenig überraschend wurde auch das zweite Rennen am Sonntag von den beiden Norma dominiert. Nach einer 20 Sekunden Strafe wegen eines Gelb Verstoßes gegen Alain Berg war dieses Duell zu Gunsten von Tim Joosen entschieden. Berg / Cascatau sicherten sich Platz zwei. Mit Max Weering vor Cor Euser und John de Wilde standen die gleichen drei Personen auf dem Siegerpodest der GT Klasse wie schon am Vortag. Weering und Euser duellierten sich zu beginn des Rennens bevor Euser eine 30 Sekunden Strafe wegen eines zu kurzen Boxenstopps erhielt. Oscar Gräper und Henry Zumbrink siegten im Leon Cupra TCR in der Supersport 1 Klasse. In der S2 war erneut Berry van Elk im BMW erfolgreich. Und auch Max Tubben wiederholte seinen Vortagessieg in der Sport Division.
In der Meisterschaft führen Berg / Cascatau die CN Klasse mit 71 Punkten an. Es folgen Tim Joosen mit 40 und Luc de Cock mit 20 Zählern. In der GT Division führt John de Wilde mit 117 vor Huub van Eijndhoven mit 110 Punkten.
Das nächste Rennwochenende findet am 10/11 Oktober in Zandvoort statt.