GARRA-RSCS - FR-Training

Völlig vereinsamt stand am Donnerstag der #00 Aten-Ferrari an der Box. Am Freitag teilte dann das Team den endgültigen Rückzug mit - ganz ohne jemals auf der Strecke gewesen zu sein. Das Team schaffte es einfach nícht, den Fahrzeugeigner zu überreden, den Wagen für das Rennen frei zu geben. Für die drei aus Frankreich angereisten Piloten Collard, Abergel und Pompidou sowie Steve Lisa und Davy Jones ist somit das diesjährige 24-Stunden-Rennen vorbei. Denn auch der letzte verbliebene freie Platz im Feld auf dem #2 Starworks Riley-Ford wurde am Freitag noch durch den IndyCar-Piloten Ernesto Viso besetzt.

Für die Teams waren die beiden finalen Trainings die letztmögliche Chance, unerfahrenen Piloten ein paar Trainingsrunden zu ermöglichen oder das Setup noch zu verbessern. Bei den GT gingen die beiden Sessions an Marc Lieb im #59 Brumos Racing-Porsche bzw. Marco Holzer im #44 Magnus Racing-Porsche. In der DP-Klasse lagen der 2010er-Champion Scott Pruett im #01 Ganassi Riley-BMW sowie der Vizemeister Jon Fogarty im #99 Stallings Riley-Chevrolet voran.

Ein kurzer Bericht zum Freitagstraining steht unter GrandAm.de.

GARRA RSCS - DO-Training und Qualifying

"Eigentlich war ich schon fertig mit meinem Turn und wollte an die Box zurück als mich mein Team anfunkte, dass ich noch weiter fahren solle."

Jörg Bergmeister gab daraufhin noch einmal alles und wurde mit der Pole für das diesjährige 24-Stunden Rennen belohnt. "Ich weiß, dass wir ein gutes Fahrzeug und einen starken Motor haben. Ich hoffte, dass wir in die Top-5 kommen könnten, als mir dann aber das Team die Zeit mitteilte war ich völlig überrascht."

Ob es einfach nur an Bergmeisters Fahrkunst und der meisterlichen Zeit von 1:40,099 lag oder an dem Fahrzeug, mit dem David Donohue 2009 den Quali-Rekord und den  Sieg beim Rolex24 schaffte, weiß niemand.

In der GT-Klasse legte zwar Andy Lally im #67 TRG/Bertheau-Porsche GT3 die schnellste Zeit auf dem neuen Asphaltband hin, doch nach der technischen Abnahme wurden ihm sämtliche Zeiten wegen eines falsch angebrachten und zu weit nach hinten ragenden Heckflügels aberkannt. Somit rückt der zweitplatzierte Domink Farnbacher im #66 TRG-Porsche nach und holt somit für Deutschland eine "Doppel-Pole".

Mehr zum Training und Qualifying unter GrandAm.de.

TDS-Racing bekommt den dritten Oreca-O03 LMP2

tds.jpgWie unsere Kollegen von Endurance-Info.com berichten, hat Oreca ein drittes Kundenteam für den neuen O03-LMP2-Wagen gewinnen können. Nach Race-Performance und Sbarta Sport (wir berichteten) wird das französische Team TDS Racing 2011 einen der LMP2 der französischen Schmiede einsetzen. Die gallische Mannschaft von Teambesitzer Xavier Combet und Teamchef Jacques Morello war 2009 Meistermannschaft der Eurocup Megane Trophy und steigt nun in die Sportwagenszene auf.

Der LMP2 wird von einem Zytek-Nissan 4.5l V8 VK45DE-Block befeuert. Reifenpartner ist Michelin. Neben der Le Mans Serie als anvisiertem Programm hat TDS Racing eine Nennung für die 24 Stunden von Le Mans eingereicht. Zwei der drei Pilotenplätze sind bereits besetzt - Pierre Thiriet, Vizemeister der Eurocup Megane Trophy und Formula Le Mans-Pilot Mathias Beche haben für die Mannschaft unterschrieben. Ein dritter Pilot soll noch hinzukommen.

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