Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in US-Sport ( US-Sport )
Zu Rennhalbzeit der 24h von Daytona befinden sich nur noch fünf Daytona-Prototypes in der erweiterten Führungsrunde: Der #9 Action Express-Porsche-Riley führt vor dem #01 Ganassi-BMW-Riley, dem zweiten Action-Express-Auto mit der #5, dem #6 Michael Shank-Ford-Dallara und dem Krohn-Lola mit der #76. In der GT-Klasse liegen derzeit drei Autos in Schlagdistanz. Wolf Henzler auf dem Racers Group-Porsche mit der #67 führt vor dem Dempsey Racing-Mazda RX8 und dem TRG/Black Swan-Porsche von Jerome Bleekemolen. Die Porsche #48 von Paul Miller und die #6 von TRG lauern dahinter auf Fehler der Gegner.
Einige Favotriten haben schon Rückschläge hinnehmen müssen. So hat der von Pole gestartete Flying Lizzard Motorsport-Riley-Porsche (Bild) aufgrund technischer Probleme zu Beginn bereits 15 Runden verloren und hetzt nun dem DP-Feld hinterher. Bei den GT hat just das lange in Führung liegende Brumos-Team aufgrund eines Kontakts und der folgenden Reparatur 13 Runden Rückstand auf die GT-Spitze kassiert. Das Rennen, in dem in wenigen Stunden die Morgendämmerung anbricht, ist noch längst nicht gelaufen ...
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Britische GT
Während andere Teams 2011 in der Britischen GT-Meisterschaft das Ferrari-Modell F458 an den Start bringen, werden Phil Burton und Adam Wilcox unverändert den Predator CCTV-F430 Scuderia einsetzen. Das Fahrzeug wird heuer von Gerry Wainwright Motorsport vorbereitet. Im Zuge eines Neuaufbaus im Winter gelang es, einige Detailprobleme am Auto auszusortieren - man ist daher optimistisch, in der kommenden British GT-Saison wieder um Podiumsränge mitkämpfen zu können.
Verfasst von Andreas Lutz. Veröffentlicht in US-Sport ( US-Sport )
Die Gewinner des letzten Laufes der Continental Tire Challenge 2010 sind auch die ersten Sieger im Jahr 2011: Die RumBum-BMW M3-Piloten Nick Longhi und Matt Plumb setzten sich gestern Abend beim Zweieinhalb-Stunden-Rennen im Rahmenprogramm des Rolex24 in Daytona in einem unterhaltsamen, zunächst aber auch von vielen Gelbphasen geprägten Wettstreit knapp vor Joe Foster / Scott Maxwell im Multimatic-Ford Mustang und Bill Auberlen / Paul Dalla Lana – ebenfalls auf BMW – durch. Nach einem turbulenten Auftakt mit teils heftigen Crashs und mehreren Safetycar-Phasen war im insgesamt 72 Fahrzeuge starken Feld nach etwa einer Stunde für eine Weile etwas Ruhe eingekehrt. Zehn Minuten vor Rennende touchierte jedoch der bis dahin in der kleinen Klasse führende Adam Pecorari (BMW 330) beim Übergang vom Ovalkurs aufs Infield die Begrenzungsmauer, blieb dann wenige Kurven später nach einem Dreher liegen und löste so die insgesamt fünfte Safetycar-Phase aus. Zunächst sah nun alles nach einem Green-White-Checkered-Finish - also einer Rennentscheidung durch einen finalen zwei-Runden-Sprint - aus, doch beim Restart kam es im Hinterfeld erneut zu einem Unfall, so dass das Rennen letztlich hinter dem Safetycar zu Ende gefahren wurde.
Insgesamt fünf BMW konnten sich unter den ersten sechs Fahrzeugen platzieren, der beste Camaro kam mit der Fahrerbesatzung Lawson Aschenbach / Joey Atterbury auf Rang 7 ins Ziel, Guy Cosmo / Stewart Tetreault wurden mit ihrem Cayman als bestes Porsche-Team Achte, rechnen sich jedoch für weniger vollgaslastigen Strecken als Daytona gute Chancen auf Top-Ergebnisse aus.
In der ST-Klasse siegten nach dem Missgeschick von Pecorari Ian Baas / Ryan Ellis auf einem VW Golf GTI vor Nick Jönnson / Andy Lally, die mit ihrem KIA Forte Coup das bisher beste Ergebnis für den koreanischen Hersteller in der Serie einfuhren. Dritte wurden John Capestro-Dubets / Gregory Liefooghe im BMW 328i. Für die bei den Vortests noch überragenden Porsche Boxster gab es diesmal nicht viel zu holen: Jon Miller und Jose Armengol wurden lediglich Neunte.
Das komplette Rennergebnis gibt es hier.