Winkelhock/Schreiner: GTC mit Phoenix

phoenixMarkus Winkelhock wird 2021 erneut in der GTC-Serie starten. Der 40 jährige Audi-Pilot wird bei Phoenix Racing sich zusammen mit Carrie Schreiner das Cockpit teilen. In der Saison 2020 gewann Winkelhock die PRO-Wertung der Meisterschaft im GTC-Sprint und teilte sich schon bei einigen Veranstaltungen das Cockpit mit Carrie Schreiner.

Der Audi-Werksfahrer gewann in der Vergangenheit unter anderem 3 mal das 24 Stunden Rennen am Nürburgring, war 2012 FIA-GT-Meister und gewann 2017 die Fahrerwertung der Intercontinental GT Challenge. Schreiner startete in den letzten 2 Saisons im ADAC GT-Masters, wechselt nun aber für 2021 in die italienische GT Meisterschaft, wo sie einen Ferrari der AF Corse Mannschaft steuern wird. Ihe 2 zusätzlichen Programme sind die Nürburgring Langstrecken Serie und die GTC-Serie mit Phoenix Racing in der sie bereits 2018 die Klasse 1 gewinnen konnte.

Magnussen-Express in Le Mans

MagnussensDie dänische High Class Racing-Mannschaft hat die Besatzung für ihr Le Mans Engagement 2021 fixiert. Neben den beiden Stammpiloten Anders Fjordhoff und ex-Corvette-Werksfahrer Jan Magnussen wird Kevin Magnussen – Sohn von Magnussen Sr., ex Formel 1-Pilot bei McLaren, Renault und Haas und derzeit im DPi-Programm von Chip Ganassi Racing in einem Cadillac DPi-V.R unterwegs – sich das Steuer des Oreca 07 LMP2 teilen.

Damit tritt das dänische Vater/Sohn Duo erstmals zusammen in einem Cockpit an. Magnussen Jr ersetzt in Le Mans den WEC-Stammpiloten und Bronce-Fahrer Dennis Andersen, weswegen der LMP2 der dänischen Truppe beim Klassiker an der Sarthe aus der Pro-Am in die Pro-Klasse der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft wechselt. Zumindest tritt man dann auch dort mit einem rein dänischen Lineup an, was die immer noch zahlreichen dänischen Le Mans Fans hoch erfreuen dürfte.

Das DTM-Trophy Feld 2021

dtmtrophyr3startNeben der ADAC GT4 Germany hat auch die DTM Trophy in der vergangenen Woche ihr Starterfeld für die kommende Saison 2021 vorgestellt. In der 2. Saison der 2020 gegründeten Serie wird erneut ein Stammfeld von knapp über 20 Wagen an den Start gehen. Damit kann man in etwa die Feldgrösse aus der vorangegangenen Auftaktsaison halten.

Im Feld der Trophy sind 2021 12 Teams mit 21 Wagen von 7 Herstellern vertreten. 9 BMW M4-GT4 der Teams Walkenhorst Motorsport, FK Performance Motorsport, Hofor Racing by Bonk Motorsport, und Ceccato Motors Racing Team starten neben 4 Audi R8 LMS GT4 der Teams Heide Motorsport, und Hella-Pagid racing one, jeweils 2 Toyota Supra GT4 der Ring-Racing-Mannschaft, 2 KTM X-Bow GT4 von True Racing by Reiter Engineering, 2 Prosport Racing & Aston Martin Vantage AMR GT4, sowie jeweils einem Porsche Cayman der Speed Monkeys Mannschaft und einem Mercedes AMG GT4 der CV Performance Group.

dtmtrophyr5podiumNicht mehr dabei sind somit das letztjährige Meisterteam HP-Racing International sowie die Mannschaften von Leipert Motorsport, Superdrink Bremotion, Teichmann Racing, Phoenix Racing und Allied Racing, womit man gleich 6 Teams in der Mehrzahl an andere Serien verliert. Mit den genannten 7 Herstellern fehlen lediglich Einsatzteams für die noch existierenden GT4-Konstruktionen von McLaren, Ginetta, Alpine, Chevrolet, Ford, Saleen, Panoz, Maserati und SIN-Car. Zumindest die Ginetta-Truppe von Piro Sports hatte jedoch schon Pläne für einen Gaststart uns gegenüber öffentlich gemacht.

Damit fällt der Vergleich zwischen den beiden deutschen GT4-Serien (Trophy und GT4G) in etwa Unentschieden aus. Die ADAC GT4 Germany hatte in der Vorwoche ebenfalls ihr Feld verkündet, wobei man für die Saison 2021 14 Teams mit 21 Wagen von ebenfalls 7 Herstellern vermelden konnte. Der DTM-Trophy fehlt 2021 ein McLaren-Einsatzteam, wohin gegen die ADAC GT4 Germany auf ein Toyota Supra GT4-Team verzichten muss. Immerhin konnte letztere Serie schon mehr definitiv besetzte Cockpits vorweisen – denn in der Trophy zeigen sich derzeit noch 7 der 21 Sitze mit „tba“ gelabelt.

Rang 3 in der Liste der beliebtesten GT4-Serien in Deutschland geht derzeit übrigens an die Nürburgring Langstrecken Serie die nur deswegen lediglich 7 GT4-Starter verzeichnet, weil an die 25-30 Wagen in anderen Klassen als der SP10 an den Start gehen. Noch offen ist hingegen das GT4-Feld in der GTC-Serie, die ihr Feld noch präsentieren muss. Rang 4 geht bis dahin an die NES 500 die Ende März mit 4 GT4 im knapp 30 Wagen starken Feld in die Saison startete.

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