Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Die Ring-Racing Mannschaft hat als zweites GT4-Programm neben den Einsätzen an der Nürburgring Nordschleife in der Nürburgring Langstrecken Serie und beim Total-24 Stunden-Rennen am Nürburgring ein erneutes Engagement in der DTM-Trophy bestätigt. Nun hat man die Piloten dieses Engagements bekannt gegeben. Vorjahrespilot Nico Verdonck und Stéphane Kox werden je einen Toyota Supra GT4 der deutschen Lexus- und Toyota-Einsatzmannschaft aus Boxberg in der deutschen GT4-Serie im DTM-Paket bewegen.
Der
35-jährige Belgier Nico Verdonck – Formula Le Mans-Meister von 2009 und mit Prosport Racing in den letzten Jahren 2 mal Meister in der GT4-Klasse der 24h-Serie Europe war schon in der letzten Saison für die deutsche Toyota-Mannschaft in der DTM Trophy unterwegs. Trotz nur eines Teilprogramms in der Serie belegte er am Ende Rang 11 in der Punktewertung und erzielte mit einem 2.Platz beim ersten Lauf in Zolder das erste Podiumsresultat für die Mannschaft in der Trophy.
Die 27-jährige Niederländerin Stéphane Kox dürften die meisten langjährigen Leser hier auf diesen Seiten bereits als Tochter des mittlerweile im Ruhestand befindlichen GT-Piloten Peter Kox kennen. 2013 stieg sie aus dem Kart in die GT-Szene um und errang 2015 den Meistertitel im BMW M235i Racing Cup Belgien. Daneben hat sie auch bereits schon Erfahrungen im Tourenwagen, im GT3 im GT4 und im LMP3 – dort unter anderem in der Asiatischen Le Mans Serie, gesammelt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
163 Teams und damit 16 mehr wie bei der vorigen Runde vor 2 Wochen sind für den dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken Serie , dem 62. Eibach ADAC ACAS Cup in der Nennliste des Events verzeichnet. Das gleichzeitig mit dem FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Auftakt im nahen Spa-Francorchamps abgehaltene Rennen wird von den meisten Teilnehmern als Vorbereitungsrunde für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring genutzt werden. Das unterstreicht auch das Feld der Top-Klasse in der 33 GT3-Mannschaften um den Klassensieg kämpfen. Dies sind ganze 13 GT3 mehr wie beim Vorlauf der noch mit der ELMS in Barcelona und der FGTWCEEC in Monza kollidierte.
Insgesamt 8 Porsche der Teams Falken Motorsport, Frikadelli Racing (je 2x) sowie KCMG, Manthey Racing, Huber Motorsport und HCB Rutronik Racing treffen auf 8 Audi R8 LMS GT3 der Mannschaften Phoenix Racing , Car-Collection (mit gleich 4 R8!) Land Motorsport und équipe Vitesse, 6 BMW M6-GT3 der Teams Walkenhorst Motorsport ROWE Racing und dem BMW Junior Team, 6 Mercedes AMG GT3 der Mannschaften Haupt Racing Team, GetSpeed Performance & CP Racing, 3 Ferrari vom Wochenspiegel Team Monschau, Octane 126 und racing one sowie einem Lamborghini Huracán GT3 evo der FFF Racing-Mannschaft (Bild) – wobei mit Konrad Motorsport das einzige in der Liste fehlende Stammteam der Serie ist. Je 4 Wagen starten in der Pro-Am und Am-Klasse. Hinzu kommt mit dem erstmals in dieser Saison startenden Glickenhaus 004c in der SP-Pro-Klasse ein weiteres Top-Team.
Seitens der Porsche-Klassen zählen wir dieses Mal 7 SP7-Fahrzeuge (+2), dem 9und11 Cup2-Wagen und den Black Falcon SP-Pro MR-Porsche. Die SP10/GT4-Klasse wächst um 2 Cayman GT4 von Schmickler-Performance (Bild) und Allied Racing auf 10 Fahrzeuge (3 Cayman, 2 Mercedes AMG GT4, 2 BMW M4-GT4, je eine Alpine, ein Aston Martin und Toyota Supra GT4) an. Ein SP8 Ring-Racing Lexus und 3 SP8T (2 Black Falcon Mercedes AMG GT4 und ein M240i) runden die GT4-Klassen ab.
Bei den Cup-Klassen verzeichnen wir für diesen Lauf nun 17 (-2) Fahrzeuge in der CUP3-Cayman Trophy, wobei 14 Fahrzeuge des Typs 982 und 3 ältere 981 im Feld vertreten sind. Die BMW M2 CUP5-Klasse schrumpft um einen Teilnehmer auf 11 Teams. 7 Mannschaften sind erneut in der CUPX-Klasse am Start. Die TCR-Klasse wächst um einen Wagen (den neuen Hyundai Elantra TCR)auf 6 Teams und ide beiden älteren Klassen der M24i und OPC-Fahrzeuge verzeichnen jeweils 2 Wagen am Start.
Bei den Produktionswagen der V-Klassen verzeichnen wir erneut 2 V6-Caymans, 6 V5-Caymans 14 V4-BMW und 19 VT2-Autos, die damit nach der GT3 die zweitgrösste Klasse stellen. Der Rückgang in der Gruppe H setzt sich mit einem Restfeld von nur noch 5 Autos weiter fort. Den Manta sucht man dieses Mal vergebens im Feld. Die AT-Klasse wächst hingegen auf 3 Wagen an, wobei der Mustang vom letzten Lauf noch nicht mal am Start steht.
Nach dem Zeittraining von 8.30-10 Uhr wird das Rennen erneut von 12-16 Uhr über die Bühne laufen. Angesichts weiter gesperrter Zuschauerränge wird lediglich eine Verfolgung über den Stream auf der Nürburgring Langstrecken Serien-Website und auf Youtube möglich sein. Parallel gibt es auch wieder einen zeitnah aktualisierten Rennbericht (Link funktioniert erst ab Samstag!) auf unseren Seiten.
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Porsche Carrera Cup
Der Porsche Carrera Cup Deutschland startet an diesem Wochenende im Rahmen des FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Auftkts in Spa-Francorchamps in seine 32. Saison. Erstmals kommt dabei im deutschen Carrera Cup der neue, nun 510 PS starke Porsche 911 GT3 Cup auf Basis des 992 zum Einsatz. Beim Saisonstart stehen diese Woche die ersten beiden von insgesamt 16 Saisonrennen auf dem Programm. Neben dem Auftakt bei der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft gastiert der Carrera Cup bei sechs Events des ADAC GT-Masters sowie bei einer Veranstaltung der DTM.
Auf der belgischen Ardennen-Achterbahn feiert der Markenpokal nach rund 19 Jahren sein Comeback: Den letzten Auftritt hatte der Carrera Cup dort im Rahmen des „Porsche-Anniversary-Cup“ gemeinsam mit dem Porsche Mobil1 Supercup in der Saison 2002. Mit den Events in Spielberg (Österreich), Monza (Italien) und Zandvoort (Niederlande) stehen in dieser Saison drei weitere Auslandsstopps auf dem Programm. Dabei erwartet den Porsche Carrera Cup Deutschland im Autodromo Nazionale Monza ein besonderes Event: Bei der Veranstaltung der DTM absolviert der Markenpokal sein insgesamt 350. Rennen. Den Kalender komplettieren Rennen in Oschersleben, auf dem Nürburgring, dem Sachsenring sowie dem Hockenheimring Baden-Württemberg.
Absolute Spannung verspricht der Meisterschaftskampf: Mit Larry ten Voorde geht der Champion aus der vergangenen Saison an den Start. Seine Herausforderer sind unter anderem Porsche Junior Ayhancan Güven (Phoenix Racing), der niederländische GP-Elite-Pilot Max van Splunteren als Rookie-Champion des Porsche Mobil1 Supercup, sowie der aktuelle Meister des Porsche Carrera Cup Benelux Loek Hartog im Black Falcon Team Textar-Porsche. Mit Laurin Heinrich und Carlos Rivas zählen zudem der Rookie- sowie der ProAm-Champion der vergangenen Carrera-Cup-Saison zum Starterfeld.
Auch in der Saison 2021 setzt der Porsche Carrera Cup Deutschland auf ein umfangreiches Medienpaket. Sport1 überträgt pro Rennwochenende einen Lauf im Free-TV, zudem gibt es an den darauffolgenden Samstagen jeweils ein Highlight-Magazin zu sehen. Alle Läufe werden darüber hinaus im Live-Stream auf www.sport1.de sowie live oder zeitversetzt auf Sport1+ gezeigt. Der deutsche Nachrichtensender n-tv produziert das Magazin „PS – Porsche Carrera Cup“ und ermöglicht den Zuschauern nach jedem Rennwochenende einen Blick hinter die Kulissen der Rennserie. Außerdem können Fans alle Läufe im Live-Stream über den Facebook-Account @CarreraCupDeutschland, den offiziellen YouTube-Kanal des Markenpokals und über den Porsche Motorsport Hub verfolgen.