Neue Masters-Tabellenführer nach Lausitz-Runde

Das 4.Meeting des ADAC GT-Masters (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) fand am vergangenen Wochenende am Lausitzring statt. Dort startete ein Feld von am Ende 26 Autos. Das Grasser Racing Team hatte sein Engagement vorübergehend auf 3 Wagen reduziert dennoch wurde reichlich Action geboten.

In Lauf 1 siegte am Ende der Land Motorsport Audi R8 LMS GT3 von Christopher Mies und Ricardo Feller 1s vor dem Toksport-WRT Mercedes AMG GT3 von Luca Stolz und Maro Engel die sich wiederum 0,7s vor dem Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo von Mirko Bortolotti und Alberto Costa Balboa in Ziel retten konnten. Eins lange Rennunterbrechung wegen einer verölten Strecke und zahlreiche Ausfälle prägten den ersten Lauf in dem am Ende nur 19 Wagen ins Ziel kamen.

Lauf 2 endet mit einem Mercedes AMG GT3-Dreifachsieg. Am Ende gewann der AMG von Jules Gounon und Igor Jakob Walliko, die sich 3,5s vor dem Toksport-Duo Engel/Stolz und weitere 0,6s vor dem Mann Filter AMG von Maximilian Buhk und Raffaele Marciello ins Ziel retten konnten.

Vor der nächsten Runde am Sachsenring hat damit das Siegerduo aus Lauf 1 – die Land-Piloten Mies und Feller – die Tabellenführung sowohl in der Fahrer als auch in der Teamwertung übernommen.

Zwischenstand in der 24h Serie

#909 DUWO RacingNach den 24 Stunden von Barcelona (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) sind für die 24 Stunden Serie noch zwei Saisonstationen angesagt - Zeit für uns, einmal auf die Punktewertung zu schauen:

Wenig überraschend führt die GT-Wertung kein GT3-Team an, da diese bislang nicht an jedem Rennen teilgenommen haben. Die Spitze hat momentan DUWO Racing #909 (Mukovoz/Sidoruk/Peregudov) mit ihrem Porsche 911 GT3 Cup inne. Mit 91 Punkten liegt die niederländische Mannschaft 5 Punkte vor ST Racing #438 (Miller/Tan/Hull) und 10 Punkte vor Reiter Engineering #724 (Felbermayr Jr./Angermayr/Siljehaug). Auch das Vortex-Team #701 liegt mit 13 Punkten Rückstand noch vor dem besten GT3-Team von Herberth Motorsport #91. Den Ladies Cup der GT-Wertung führt Samantha Tan (#438 ST Racing) mit 86 Zählern locker an vor Karen Gaillard (#701 Vortex V8) mit schon 30 Punkten Rückstand. Im Junior Cup liegt Samantha Tan ebenfalls in Front.

In der TCE-Wertung geht es an der #278 CWS EngineeringSpitze noch enger zu: CWS Engineering #278 (White/Brunot) führt nach 3 zweiten und 2 ersten Plätzen die Wertung mit 102 Punkten an, Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing #1 (Kletzer/Heyerdahl) folgt mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 2. Mit 89 Punkten folgt AC Motorsport #188 (Perrin/Detry) auf Position drei, hier hat man im Gegensatz zu den beiden Spitzenreitern noch keinen Klassensieg erzielen können. Den Ladies Cup führt Jasmin Preisig (#112 Autorama/Wolf-Power) mit 72 Punkten deutlich an, der Platz an der Sonne im Junior Cup geht an Emil Heyerdahl (#1 Autorama/Wolf-Power).

Zusätzlich zu den "24h Series Team Champion" in der GT- und der TCE-Division wird der Meister mit der höheren Punktzahl noch als "24h Series Team Champion of the Continents" gekrönt. Ein Streichresultat steht jedem zu, sodass hier gerade bei den engen Abständen noch keine Vorentscheidung gefallen ist.

Grellos Durchmarsch beim 6h-Rennen

Das Rowe-ADAC Ruhrpokal 6h Rennen am Nürburgring (der Link führt zum vollständigen Rennbericht auf unseren Seiten) ist am Samstag mit dem dritten Sieg des Manthey-“Grello“-Porsches in diesem Jahr auf der Nordschleife zu Ende gegangen. Nach dem Sieg beim zweiten Nürburgring Langstrecken Serien-Lauf, dem 46. DMV 4h-Rennen, und dem Triumph beim wetterbedingt stark verkürzten, nicht zur Serie zählenden 24 Stunden Rennen am Nürburgring gewannen am Samstag Kevin Estré und Michael Christensen in Abwesenheit des eigentlich als drittem Piloten vorgesehenen Lars Kern, der offiziell wegen einer Rückenverletzung passen musste, mit einem Vorsprung von gut 19s auf den Junior-BMW M6-GT3 der ebenfalls bereits 2 mal in diesem Jahr siegreichen BMW-Junioren Max Hesse, Daniel Harper und Niel Verhagen. Im Teaminternen Falken Motorsport-Zweikampf um den letzten verbleibenden Podiumsplatz stachen die von der Pole gestarteten Martin Ragginger und Alessio Piccariello auf dem Porsche 991 GT3 R mit der #4 ihre Teamkollegen Dennis Olsen und Tobias Müller am Ende um 42s aus, was aus einem zusätzlichen Stop der #3 kurz vor Rennende resultierte. Da mit dem von Romain Dumas und Matteo Cairoli pilotierten Dinamic Racing Porsche ein weiterer Neunelfer auf P5 ins Ziel kam konnte Porsche sogar 4 seiner Top-Fahrzeuge in den Top-5 des längsten Saisonrennens der Nürburgring Langstrecken Serie plazieren.

Da der stärkste der 3 Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3, der #34 Wagen von Krognes/Pittard/Tuck duch eine Serie von Reifenschäden aus dem Kampf um den Sieg gerissen wurde, bleib dem Team mit P6 des #35 BMW lediglich ein für das Fahrzeug allerdings überzeugender sechster Platz zu verbuchen. Der zu Beginn des Rennens von Mattia Drudi in Führung gehaltene Lionspeed by Car-Collection-Audi R8 LMS GT3 gewann auf P7 eintreffend die Pro-Am-Klasse vor dem Haupt Racing Team Mercedes AMG GT3 und dem in der Pro-Am zweitklassierten Frikadelli Racing Team Porsche. Da der eigentlich auf P10 klassierte BMW M4 GT3 kurz nach einem Tankstopp rätselhafterweise dennoch ohne Sprit in der Boxengasse ausrollte und so die Zielflagge nicht entgegen nehmen konnte, sorgte der 10.Platz des Black Falcon Team Textar SP-Pro-Porsches dafür das Porsche am Ende sogar 6 Fahrzeuge in den Top-10 verbuchen konnte.

Spielten zu Beginn des Rennens der Lionspeed-Audi und der schnell auf eine alternative Boxenstrategie setzende #3 Falken Porsche noch eine Rolle beim Kampf um die Spitze, so setzten sich der Manthey Porsche und der Junior-BMW schnell durch ihr überlegenes Tempo an der Spitze ab. Während sich im AM-AMG von GetSpeed Performance dahinter auch Moritz Kranz mit einer überlegenen Vorstellung kurz empfehlen konnte, fielen 2 der Top-Autos Auffahrunfällen beim Eingang in Code 60-Phasen auf der Döttinger Höhe zum Opfer. Das erste war der Wochenspiegel Team Monschau-Ferrari F488 GT3 auf dem Jochen Krumbach gleich in seiner ersten Runde einer Kettenreaktion zum Opfen fiel. Zweites derartige Opfer wurde Frank Stippler der im Kampf um einen Top-10-Platz unsanft von einem in das Heck seines Phoenix Racing Audi einschlagenden Porsche in die Leitplanken befördert wurde. Stippler verletzte sich bei der Aktion und musste wie auch sein Team alle Hoffnungen auf einen Top-5-Platz begraben. Walkenhorst´s #34 bremsten wie schon geschildert Reifenmalaissen und der Huber Porsche fiel nach 4 Rennstunden ebenfalls aus.

Der Sieg in der SP9-Am-Klasse ging auf P11 an das Duo Moritz Kranz/Janine Shoffner auf dem GetSpeed Performance AMG, die vor dem auf P12 eintreffenden besten CUP X-KTM, dem X-Box GTX von Bohr/Mölig/Kofler/van der Laden ins Ziel kamen. Der SP7-Klassensieg ging an den RPM Racing Porsche von Kodidek/Kools/Hamprecht auf P15. P17 wurde für den schnellsten SP8T Wagen, den Black Falcon Mercedes AMG GT4 von Kaya/Piana/Stursberg/Yücesan verzeichnet. In der 21 wagen starken CUP3 Cayman Trophy setzte sich der W&S Motorsport Cayman von Bickle/Scheerbarth/Kronberg durch. Der GT4-Sieg ging auf P19 an den Schnitzelalm Racing Mercedes AMG GT4 von Marchewitz, Böckmann, Renger, Lambertz.

Die nächste Runde der Nürburgring Langstrecken Serie findet am 25.9 mit dem 53. ADAC Barbarossa Preis statt.

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