Verfasst von Patrick Holzer. Veröffentlicht in Spezial Tourenwagen Trophy ( STT )
Audi Pilot Uwe Alzen feierte beim 3.Saisonlauf der Spezial Tourenwagen Trophy im Rahmen des ADAC Racing Weekends seinen zweiten Doppelsieg. Auf dem Hockenheimring hielt der Audi-Pilot in beiden Rennen seinen Bruder Jürgen Alzen im Ford GT Turbo hinter sich. Stefan Wieninger (Audi R8 GT3 Evo) und Josef Klüber (Mercedes AMG GT3) landeten jeweils einmal auf Rang drei.
An der Vormachtstellung von Uwe Alzen gab es auf dem Hockenheimring nichts zu rütteln. Der Titelverteidiger feierte zwei lupenreine Start- und Zielsiege. Dahinter präsentierte sich Jürgen Alzen als engster Verfolger. Der Ford-Pilot musste seinen Bruder zwar zweimal davonziehen lassen, hatte aber seine zweite Position souverän im Griff. Spannung war in beiden Rennen beim Kampf um Rang 3 geboten. Den dritten Rang sicherte im ersten Durchgang Stefan Wieninger, der bereits in Assen einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Der Corvette von Bender konnte Wieninger nach einigen Runden nicht mehr ganz folgen. Als der Neckarsulmer beim Überrunden in den Dreck kam und sich drehte, war Wieninger zur Stelle. Seine zweite Podiumsplatzierung im dritten Rennen brachte der Audi-Pilot souverän über die Zeit. Der zweite Heat brachte Jürgen Bender erneut kein Glück. Zwar lag Bender lange auf der dritten Gesamtposition, am Ende jubelte allerdings Josef Klüber. In der letzten Runde setzte sich Klüber vor die Corvette, die mit Reifenproblemen kaum noch auf dem Kurs zu halten war.
Einen Doppelsieg für Nils Bartels (Porsche 991.1 GT3 Cup) gab es in der Division 2. Der Porsche-Pilot setzte sich in beiden Rennen gegen Thomas König (Porsche 991.1 GT3 Cup) durch. Wie in der großen Division war auch hier der dritte Podestplatz heiß umkämpft. Am Ende setzte sich zweimal Edy Kamm im Seat Leon TCR durch. Bisher lief die Mission Titelverteidigung für Ralf Glatzel (Ford Fiesta ST) gut. In Hockenheim ließ Titelverteidiger Ralf Glatzel im Ford Fiesta er seinen dritten Doppelpack in diesem Jahr folgen. Zweimal Rang zwei hieß es für Nick Deissler. Rang 3 holte sich in beiden Rennen Dominik Gruhn.
Bereits in 2 Wochen steigt der 4.Meisterschaftslauf. Als Ersatz für die wegen der Hochwasserkatastrophe abgesagten Veranstaltung geht es vom 1.-3. Oktober zum traditionellen RGB Saisonfinale auf den Nürburgring.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Am vergangenen Wochenende ist anlässlich der 5. Runde der Europäischen Le Mans Serie in Spa-Francorchamps (der Link führt zum Rennergebnis auf unseren Seiten) eine erste Meisterschaftsentscheidung gefallen. Mit dem dritten Gesamtsieg der Saison holte sich beim Heimspiel der Einsatzmannschaft das belgische Team WRT mit den 3 Piloten Robert Kubica, Yifei Ye und Louis Deletraz ein Rennen vor dem Saisonende vorzeitig den LMP2-Titel und damit die zweite Le Mans Wildcard. Das Trio im belgischen Oreca querte mit einem Vorsprung von 5s vor dem Duqueine Trio Rene Binder , Tristan Gommendy und Memo Rojas sowie weiteren 14s vor dem Panis Racing Oreca von Julien Canal, James Allen und Will Stevens die Ziellinie und sicherte der WRT-Mannschaft damit gleich im Prototypendebütjahr den ersten Titelgewinn, was angesichts der geplanten LMDh-Ambitionen der Mannschaft eine deutliche Unterstreichung der Pläne bedeutet.
In der LMP3-Klasse gelang Laurents Hörr und seinem neuen Partner Mathieu de Barbuat nach Monza und Le Castellet der 3.Klassensieg in Folge mit dem DKR Engineering Duqueine M30-D08 LMP3. Das Duo auf dem Luxemburger Boliden distanzierte die Tabellenführer Niklas Krütten, Matthew Bell und Nicolas Maulini um fast eine Minute und verkürzte ausserdem den Punkterückstand auf die Cool Racing Truppe vor dem Finale in Portimao auf 6 Punkte. Platz 3 ging an die #2 Crew von United Autosports mit Wayne Boyd, Rob Wheldon und Edouard Cauhaupe.
In der GTE-Klasse gab es einen Ferrari-Dreifachsieg zu vermelden. Das AF Corse Trio Perrodo/Collard/Rovera ging dabei siegreich über die beiden Iron Lynx-Crews Cressoni/Mastronardi/Molina und Frey/Bovy/Gatting hervor.
Die letzten Titelentscheidungen sind damit auf die letzte Runde in Portimao vertagt worden, die am 24 Oktober über die Bühne gehen wird.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Im Rahmen der DTM trug die Supercar Challenge in Assen ihre nächsten beiden Meisterschaftsläufe aus. Im Zeittraining erzielte erwartungsgemäß Max Aschoff mit der Ginetta G58 die Pole Position vor Alain Berg im Norma. Insgesamt standen 42 Fahrzeuge am Start.
Das erste Rennen am Samstag wurde maßgeblich von einem Fahrzeug bestimmt welches in keiner Klasse eingeschrieben ist – dem Safty Car. Zunächst eine ewig lange Safty Car Phase nach einer Ölspur auf der Strecke. Diese zog sich bis in das Boxenstopp Fenster hinein sodass alle Fahrer unter gelb ihren Pflicht Boxenstopp erledigen konnten. Kurze Zeit später eine weitere wegen einem Dreher und dazu noch eine zum Ende hin die dazu führte das dieses Rennen unter gelb abgewunken wurde. Nach 28 Runden siegte letztendlich Max Aschoff in der Ginetta vor dem Norma von Alain Berg. Mit dem dritten Platz gewannen Nicky Catsburg und Bart Arendsen im BMW M6 die GT Klasse vor Erol Ertan / Rudy van Buren im Porsche und Hein Koopman im BMW Z4. In der Supersport 1 Division waren Bas Schouten und Ted van Vilet im JR Motorsport BMW erfolgreich. Der Johann Kraan Motorsport Radical der Familie Greenhalgh siegte in der Supersport 2.
Das zweite Rennen am Sonntag entwickelte sich zu einem fünfteiligen Sprint zwischen vier Safty Car Phasen. Es erinnerte etwas an die Stage von Nascar. Der Name des Siegers kam einem ebenfalls vertraut vor. Es war erneut Max Aschoff im Ginetta LMP3. Platz zwei und Klassensieg bei den GT´s für Nicky Catsburg und Bart Arendsen im BMW vor Alain Berg im Norma. Marcel van de Maat gewann mit seinem BMW die Supersport 1 Klasse. In der SSP2 siegten Vater und Sohn Blaak mit ihrer Silhouette.
Die nächsten beiden Rennen der Supercar Challenge finden am 16/17 Oktober beim Racing Festival in Spa Francorchamps statt.