Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Die ADAC GT4 Germany startet am kommenden Wochenende am Sachsenring mit dem bisher größten Feld des Jahres in die zweite Saisonhälfte. Insgesamt 26 GT4 von 7 Marken machen den Titelkampf auf der anspruchsvolle Berg-und-Talbahn bei Chemnitz noch spannender.
Im Titelkampf bringen die Tabellenführer von Hofor Racing by Bonk Motorsport einen zweiten BMW BMW M4-GT4, der von Christopher Rink und Philipp Stahlschmidt pilotiert wird. East Racing debütiert mit einem Porsche Cayman für Lokalmatador Steve Kirsch und TV-Moderator Niki Schelle. Die tschechische RTR Projects Mannschaft, die Sieger der 2. Runde 2019 am Sachsenring, geben das Saisondebüt mit einem KTM X-Bow GT4 und Prosport Racing kehrt mit einem Aston Martin für Hugo Sasse und Mike David Ortmann zurück. Sasse und Ortmann absolvieren einen Doppelstart und geben auf dem Sachsenring zusätzlich noch im ADAC GT-Masters Vollgas. Viel ADAC GT Masters-Erfahrung haben auch Seriendebütant Indy Dontje, der einen McLaren 570S GT4 von Dörr Motorsport fährt und Christopher Dreyspring, der in einem Schubert Motorsport BMW M4-GT4 in die ADAC GT4 Germany zurückkehrt.
Als Tabellenführer reisen Michael Schrey und Gabriele Piana an den Sachsenring. Das Hofor Racing BMW M4-GT4-Duo hat in dieser Saison bereits 4 Laufsiege erzielt. Nach einem Doppelsieg beim Rennwochenende in Zandvoort haben sich die Mercedes AMG GT4-Piloten Jan Marschalkowski und Théo Nouet im Titelrennen zurückgemeldet. Die Tabellenzweiten kommen auf 90 Meisterschaftspunkte. Für Marschalkowski hat der Sachsenring zudem eine ganz besondere Bedeutung. 2020 feierte er dort seinen ersten Laufsieg in der ADAC GT4 Germany. Auch ihre Teamkollegen Robert Haub und Gabriela Jílková haben mit 76 Punkten noch gute Chancen im Titelrennen. Auf Platz vier liegen die Leipert Motorsport Mercedes AMG GT4-Piloten Marc de Fulgencio und Robin Falkenbach mit 72 Punkten.
Auf dem Sachsenring sind auch wieder Fans an der Strecke und im Fahrerlager willkommen. Tickets gibt es für ADAC Mitglieder bereits ab 22,50 Euro (Nicht-Mitglieder 25 Euro), Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Die beiden Rennen der ADAC GT4 Germany sind online bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport im Livestream zu sehen. Außerdem zeigt der TV-Sender NITRO die Highlights.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Porsche diverse (PSC etc.)
Schon vor 2 Wochen fiel in Monza die Titelentscheidung im Porsche Mobil1 Supercup, die wir an dieser Stelle noch nachreichen wollen. Bei den beiden Rennen auf dem italienischen High-Speed-Kurs konnte Larry ten Voorde mit seinem Team GP Elite sich den Titel in der 29.Saison des ranghöchsten Markenpokals des Weissacher Herstellers sichern.
Mit Rang drei im vorletzten Saisonrennen hatte sich Larry ten Voorde zum zweiten Mal in Folge den Titel im Porsche Mobil1 Supercup gesichert. Der Niederländer aus dem Team GP Elite kam auf der Formel-1-Rennstrecke in Monza hinter dem türkischen Porsche Junior Ayhancan Güven aus dem Team BWT Lechner Racing und Dorian Boccolacci ins Ziel.
Der Franzose aus dem Team Martinet by Alméras hielt damit den Titelkampf in der Rookie-Wertung offen bis zum Finalrennen am Sonntag an gleicher Stelle. Entschieden wurde dagegen auch die ProAm-Jahreswertung im internationalen Markenpokal mit dem Porsche 911 GT3 Cup: Sie ging an den Monegassen Nicolas Misslin.
Der frisch gekrönte Champion Ten Voorde fuhr dann im Finale am Sonntag zum 4.Mal in dieser Saison als Erster über die Ziellinie. Der Niederländer aus dem Team GP Elite gewann den achten Lauf des internationalen Porsche Markenpokals in überlegener Manier von der Pole-Position aus. Laurin Heinrich sicherte sich mit Rang 2 den Titel in der Rookie-Wertung. Der Deutsche aus dem Team Nebulus Racing by Huber konnte Ayhancan Güven vom Team BWT Lechner Racing knapp hinter sich halten. Der türkische Porsche Junior verteidigte mit Rang drei im Finale den dritten Platz in der Gesamtwertung nur einen Punkt hinter dem zweitplazierten Neuseeländer Jaxon Evans. Güven und Heinrich beendeten die Saison punktgleich, doch die höhere Zahl der Podiums-Erfolge gab den Ausschlag zugunsten Güvens.
Mit dem achten Rang beim Saisonfinale besiegelte ten Voordes Landsmann Max van Splunteren den Team-Gesamtsieg für GP Elite. Die niederländische Mannschaft ist erst seit zwei Jahren im Markenpokal vertreten und beendete mit ihrem Erfolg eine 7 Jahre währende Titelserie der Lechner Racing Mannschaft.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
Die Veranstalter des erstmalig geplanten Bahrain ProAm1000 km Rennens (wir berichteten) haben aufgrund zahlreicher Nachfragen europäischer Teams das Austragungsdatum noch einmal angepasst. Statt wie ursprünglich geplant am 12. Dezember soll das Rennen in Bahrain nun 7 Wochen später am 29.januar und somit 3 Wochen nach den 10. Gulf 12 hours in Abu Dhabi und 2 Wochen nach den 24h von Dubai stattfinden. Das haben der Bahrain International Circuit und die Driving Force Events Gruppe heute einvernehmlich bekannt gegeben.
Wegen des relativ späten Endes der diesjährigen europäischen Rennsaison war ein rechtzeitiger Schiffstransport der Einsatzgeräte zum ursprünglich angepeilten Zeitpunkt für die meisten interessierten Mannschaften nicht mehr realisierbar. Die neue Planung schafft dieses Problem zumindest aus der Welt – wobei ein all zu früher europäischer Saison-Start oder Wintertests mit den Wagen wegen des Rücktransports auch nicht möglich sind und damit das Problem eher ins kommende Jahr verschieben.