Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Martin Shorts Rollcentre Team verabschiedet sich von den Radicals, um in der nächsten Saison wieder in die LMP1-Klasse aufzusteigen In einem offiziellen Statement hat Short dies nun bekannt gegeben und dabei recht versöhnliche Worte für die Trennung von Radical gefunden. „Die Wagen waren von Anfang an sensationell. Die Pace der Radicals braucht nicht hinterfragt zu werden. Unser erster Wagen hat bis auf ein Rennen alle, an denen er teilgenommen hat, mindestens ein Mal angeführt. Zwei Mal konnten wir damit vom Ende des Feldes bis nach ganz vorne stürmen. Der SR9 war sehr einfach abzustimmen, sehr reifenschonend zu fahren und mit der Judd-Motoren auch sehr sparsam beim Sprit. Die Haupthinderungsgründe, die in dieser Saison beim Anlasser und bei den Getriebeteilen zu suchen waren, haben wir eigentlich nun fixiert. Wir haben immer noch das Gefühl, hier nicht das volle Potential freigelegt zu haben, aber unsere Hauptsponsoren (Deutsche Bank X-Markets) wollen uns im nächsten Jahr gerne in der LMP1-Klasse aktiv sehen und hier haben sich einige aufregende Möglichkeiten ergeben. Daher wollen wir beide Wagen nun im Paket verkaufen.“
Martin Shorts Team hat nun nach Jarama die noch fehlenden Teile zur Komplettierung des zweiten Wagens erhalten, der eigentlich schon in Le Mans fertig sein sollte. Nun werden beide LMP2 im Paket verkauft, mit der zusätzlichen Option, dass Rollcentre den Renneinsatz beider Chassis im kommenden Jahr für die neuen Kunden übernehmen könnte. Shorts Team hatte eigene Modifikationen an den SR9 vorgenommen, die zum Beispiel über keramikbeschichtete Auspuffanlagen verfügen. Was die LMP1-Option anbelangt: dort schiessen nun die Spekulationen ins Feld - angeblich steht die Bekanntgabe des neuen Deals in der kommenden Woche unmittelbar bevor.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Französische GT ( FFSA-GT )
69 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung haben Bruno Hernandez / Soheil Ayari (Oreca-Saleen S7R) vor den Rennen der Französischen GT-Meisterschaft am 14./15.10. in Le Mans. Schaffen es ihre Verfolger Markus Palttala / Pertti Kuismanen (PSI-Corvette C6R) dort nicht, zumindest neun Zähler mehr als die Tabellenführer zu erreichen, wäre der Titelkampf bereits eine Runde vor Saisonschluss entschieden. Bei der Veranstaltung in Le Mans ist die DTM der „Headliner“ - die 32 für die beiden Läufe der FFSA-GT-Kategorien GT1 und GT2 gemeldeten Autos werden in der Gunst der Fans wohl mindestens genauso hoch wie die Silhouetten-Wagen aus Deutschland stehen. Das Team PSI holt sich für seine zweite Corvette Verstärkung: Als Besatzung für die C5R werden mit Sebastien Dumez / Jean-Luc Blanchemain zwei in der Französischen Meisterschaft erfahrene Piloten an den Start gehen. Unter den zwanzig GT1-Autos im vorläufigen Entry finden sich keine großen Überraschungen – der geplante Einsatz eines Care-Ferrari F550 mit neuer, langlebigerer Motorversion als zweites Fahrzeug von Larbre war bereits Gegenstand einer GT-Eins-Newsmeldung.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in GT-Open
Nach der fünften von sechs Saisonveranstaltungen der International GT-Open-Serie haben Lucas Guerrero / Jose Perez Aicart (Escuderia Bengala-Mosler MT900R) ihren Vorsprung in der Gesamtwertung ausgebaut: Sie führen mit 146 Zählern vor Michele Bartyan (Playteam-Ferrari F430, 124) und Paolo Ruberti (Edil Cris-F430, 115). Über die Ergebnisse des Spain GT-Open wurde bereits in den Newsmeldungen zu den Läufen der Spanischen GT in Valencia kurz berichtet (Rennen 1 / Rennen 2) - das Bild links zeigt die Sieger des ersten Laufs Pasini / Mediani (Victory Engineering-Ferrari F430).
Die Entscheidung um den GT-Open-Titel fällt am 11. und 12. November wiederum in parallen Rennen mit der GT Espana in Barcelona.