RRC-Finale in Oschersleben

rrcfinale.jpgBeim Finale des Radical RaceCup in Oschersleben am 1. Oktoberwochenende gab es noch einmal viel Spannung. Nur in der Klasse 3 (Radical SR3 1300cc) standen Andreas Schwarz und Connie Schmid bereits vor Rennbeginn als Klassensieger vor Tom Ledur und Häppi Behler fest. In der Klasse 1 (Radical SR8 2600cc) kämpften Bernd Rübig und Jürgen Güllert um den Sieg, während die Entscheidung in der Klasse 2 (Radical SR3 1500cc) zwischen Thomas Meidinger und Christian Droop fallen würde. Auch der Gesamtsieg für den Radical RaceCup 2006 war noch offen. Güllert, Meidinger und Droop konnten sich jeder noch Siegchancen ausrechnen.

Jürgen Güllert musste im Rennen eigentlich nur ankommen, um den Gesamtsieg sicherzustellen. Um den Klassensieg zu erreichen, musste er jedoch Bernd Rübig schlagen und gab dementsprechend alles. Rübig und Güllert schenkten sich nichts. Letztlich entschied sich das Schicksal für Jürgen Güllert, als sich bei Rübig's SR8 der Unterboden an einer Stelle löste. Güllert wurde somit Sieger in der Klasse 1 und Gesamtsieger des Radical RaceCup 2006. In der Klasse 2 dominierte Andrej Dzikevic mit Rundenzeiten um die 1.27 die Konkurrenz und fuhr seinen 4. Klassensieg nach Hause. Zweiter wurde Ernst Kirchmayr, der aus der letzten Startreihe wie in Assen ein bravouröses Rennen fuhr. Thomas Meidinger absolvierte einen taktischen Lauf, riskierte nicht zu viel und wurde sicherer Gesamtsieger der Klasse 2. Spannend war’s auch bei den 1300ern. Behler, Ledur, Schwarz, Schmid und unser Gaststarter Markovic boten sich spannende Positionskämpfe, die Schwarz und Schmid letztlich für sich entschieden.

Der Endstand der Gesamtwertungdes RRC lautet wie folgt: 

 Platz Klasse Punkte 
 1Jürgen Güllert   1 290,7
 2 Thomas Meidinger 2 251,2
 3 Christian Droop 2 245,8
 4 Andrej Dzikevic
 2 201,5
 5 Bernd Rübig
 1 190,1
 6 Konrad Schmid/Andreas Schwarz 3 190,1
 7 Ernst Kirchmayr 2 181,1
 8 Anja Jouhsen/Hubert Jouhsen 2 150,2
 9 Häppi Behler/Tom Ledur 3  95,1
 10 Rainer Kühlwein/Andreas Mayer 3  50,1
 11 Zelko Markovic
 3  40,0
 

GT Espana – Runde 4 (und Spain GT-Open) – Valencia – Lauf 1

Villalba / Gutierrze (Motor Competicion-Mosler MT900R) - www.gtsport.esZum zweiten Mal in dieser Saison werden Läufe der Spanischen GT-Meisterschaft und des International GT-Open gemeinsam abgehalten. So waren in Valencia im rund 50 Fahrzeuge umfassenden Feld 43 Teilnehmer für die GT-Espana gemeldet, 21 Autos waren für das „Spain GT-Open“ eingeschrieben - etliche Teams hatten also auch Doppel-Nennungen abgegeben. Die Pole-Position für Lauf 1 holte Andrea Montermini im Ferrari F430 von GPC Sport, im Rennen am Samstag reichte es für ihn und seinen Co-Piloten Marco Lambertini aber nicht für einen Platz in den Top-Ten.

Als Erste die Zielflagge sahen Damien Pasini / Maurizio Mediani (Victory Engineering-Ferrari F430) vor zwei Mosler MT900R. Die tatsächlichen Ergebnisse der beiden Serien waren für das Publikum vor Ort auf Grund der oben erwähnten Nennungs-Varianten schwierig zu überblicken: Das GT-Espana-Podium lautete Lucas Guerrero / Jose Perez Aicart (Escuderia Bengala-Mosler) vor Luis Gutierrez / Francesc Villalba (Motor Competicion-Mosler, Bild) und Toni Vilander / Michele Bartyan (Playteam-F430), die nur für das GT-Open gemeldeten Pasini / Mediani teilten das diesbezügliche Podest mit Guerrero / Aicart sowie Vilander / Bartyan.

GT Espana – Runde 4 (und Spain GT-Open) – Valencia – Lauf 2

Montermini / Lambertini (GPC Sport-Ferrari F430)  - www.gtsport.esDie Pole für den zweiten Lauf brachte Andrea Montermini / Marco Lambertini (GPC Sport-Ferrari F430, Bild) mehr Glück als am Vortag. Die beiden Italiener gewannen in Valencia das Rennen der Spanischen GT-Meisterschaft vor ihren Teamkollegen Bastos / Hernandez (GPC-F360). Dritte wurden Bartyan / Vilander (Playteam-F430), die sich knapp vor Mowlem / Roda (Autorlando-Porsche 996GT3 RSR) und Giao / Amorim (Playteam-F360) behaupten konnten. In der Wertung für das GT-Open placierten sich die nicht für die GT Espana gemeldeten Pasini / Mediani (Victory Engineering-F430) als Zweite, was auch dem eigentlichen Zieleinlauf entsprach.
Führender in der Gesamtwertung der Spanischen GT ist nach vier von sechs Veranstaltungen Michele Bartyan mit 102 Punkten, ihm folgen Guerrero / Aicart (Mosler MT900R, 99) und Giao / Amorim (84). Die nächste Runde der GT Espana ist für 21./22.10. in Jerez angesetzt.

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