Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Mittlerweile lichten sich die Reihen der potentiellen GT3-Hersteller. Im Zuge der Ablehnung der Homologation des GT3-Mosler wurde von der FIA auch die GT3-Homologation des Venturi Heritage GT3 (Bild) zurückgezogen. Zu Beginn dieser Saison hatte das JMB-Team noch Pläne gehegt, eine Neuauflage des Venturis in der GT3-EM an den Start zu bringen. Statt dessen verlegte man sich auf ein Antreten mit den Ferrari F430. Auch konnte der lediglich beim Saisonauftakttest auf dem HTTT präsentierte Venturi nie die Produktionszahlen von 200 Strassenfahrzeugen vorweisen, die laut FIA gefordert waren.
Die nächste Marke die sich sang- und klanglos aus dem GT3-Lager verabschieden dürfte, könnte Maserati sein. Die Fahrzeuge sind in der augenblicklichen Cup-Konfiguration zu den anderen GT3 nicht konkurrenzfähig, so dass das GT-Bureau den Teams derzeit jede erdenkliche Modifikation am Wagen gestattet. Maserati scheint derzeit auch nur ein limitiertes Interesse an der GT3 zu haben. Daher gilt es als unwahrscheinlich, dass im nächsten Jahr noch ein Team in der EM auf den Wagen setzen wird.
Die derzeitigen Wirren um Mosler dürften den GT3-Plänen von Gillet einen herben Dämpfer versetzt haben. Auch der GT3-Vertigo dürfte an der geforderten Homologationsgrenze scheitern. Somit wäre bei einem gewissen Entgegenkommen der Veranstalter lediglich noch ein Antreten im Rahmen der nationalen Belcar-Meisterschaft, in der kommenden Saison auch von der SRO organisiert, denkbar.
Verfasst von Oliver Müller. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Nach langen Spekulationen und einschlafenden Hoffungen wurde heute bekannt gegeben, dass die Mannschaft um Rob und Chris Dyson das erste Porsche RS Spyder Kundenteam neben Penske Racing sein wird. Dyson Racing setzt 2007 in der ALMS zwei brandneue Weissacher Boliden ein. Erste Probeläufe wird man bei offiziellen ALMS Test am 21. – 24. Januar in Sebring absolvieren. Wie Dyson Racing geäußert hat, wird man das traditionelle blau-weiße Dyson Design weiter beibehalten. Auch an den bekannten Dyson Startnummern 16 und 20 wird sich aufgrund des Wechsels zu Porsche nichts ändern. So werden Butch Leitzinger und Andy Wallace im Dyson Porsche #16 und Chris Dyson / Guy Smith im Wagen #20 versuchen um Siege mit zu streiten. Somit können sich Sportwagenfans rund um den Globus nächstes Jahr auf die stärkste LMP2 Klasse freuen, die es je gab. Mit vier Porsche RS Spydern sowie drei Acura sind bereits sieben Quasi-Werkswagen genannt. Eine Entscheidung von Seiten Mazda über ein LMP2-Engagement, die weiteren Zuwachs erhoffen lässt, steht auch noch im Raume. Was mit den beiden Anfang des Jahres erworbenen Lola B06/10 geschehen wird, ist zurzeit noch ungewiss. Dyson Racing ist in Weissach kein Unbekannter - bereits Mitte der Achtziger-Jahre setzte Dyson Porsche vom Typ 962 in der IMSA ein. (Foto: Porsche AG)
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Konrad Motorsport plant aktuellen Meldungen nach eine Rückkehr zu den Porsche-Wurzeln. Das Team aus Verl, dessen ALMS-Saleen-Pläne im vergangenen Jahr kurz nach den Mil Mihias in Sao Paulo und den 12h von Sebring und dem Rückzug von Partner Tom Weickhart im Sande verliefen will mit einem neuen Porsche 997 RSR 2007 zunächst in Sebring antreten. In der Folge sei ein LMS oder ALMS-Engagement geplant – mit der Option auf Le Mans.
Was in solch einem Falle mit den 5 Saleen S7R, die das Team angeblich noch in Verl stehen hat, passiert, ist offen. Ein optionaler FIA-GT- oder LMS-Einsatz wäre denkbar.