LMS – Racing Box kommt 2007 mit einem Oreca-Saleen

Racing Box-MC12 (www.acisportitalia.it)Wie auf einer italienischen Web-Seite berichtet wird, plant das Team Racing Box, im kommenden Jahr einen Oreca-Saleen S7R in der LMS einzusetzen - als Piloten seien Marco Cioci und Pierguiseppe Perazzini vorgesehen.

Der Maserati MC12 (Bild), mit dem Racing Box heuer in der GT Italia unterwegs war, soll angeblich an die Scuderia Playteam verkauft werden, welche dieses Auto in der FIA-GT einsetzen würde.

Ford GT für die GT1 Klasse

almsfordgt2.jpgWie es scheint, wird die GT1-Klasse der American Le Mans Serie (ALMS) nächste Saison Zuwachs erhalten. Ein Zugang der optisch nicht ansprechender sein kann: Es ist der Ford GT, dessen Vorgängerversion Ford GT40 eines der legendärsten Le Mans Fahrzeuge war und immer noch ist.

In den Werkstatthallen von Kevin Doran wird zurzeit eine GT1-Version des spektakulären Wagens entwickelt. Finanziell wird er dabei durch Oliver Kuttner unterstützt. Kuttner war bereits in der Vergangenheit an verschiedenen Sportwagen-projekten beteiligt, hat in der letzten Zeit jedoch etwas kürzer getreten. Auch Kevin Doran, mit seiner Firma Doran Enterprises ist in der Sportwagenszene kein Unbekannter. Doran engagiert sich momentan mit seinem eigenen Daytona Prototypen Modell in der zur ALMS konkurrierenden Grand-Am Serie.

Der Ford GTR, wie die Rennversion getauft wurde, wird jedoch 2007 nur ausgewählte Rennen der ALMS bestreiten. Nähere Einzelheiten zum genauen Rennprogramm werden sich so wie es aussieht erst im Laufe der 2007er Saison entwickeln. Aufgrund der Bauweise mit Heckmotor und Aluminiumchassis sei der Ford GTR absolut für die GT1 Klasse geeignet, so Kuttner. Auf Motorenseite will man mit Roush zusammenarbeiten. Unter www.fordgttv.com finden sich weitere Informationen zum Projekt. Hier bietet Oliver Kuttner auch mögliche Sponsorenpakete für Interessierte an. (Foto: fordgttv.com)

James Watt Automotive mit neuem 997RSR

jameswattporsche.jpgDie Mannschaft von James Watt Automotive plant in der kommenden Saison 1-2 Porsche 997 RSR in der LMS und bei den 24 Stunden von Le Mans zum Einsatz zu bringen.

Das Team hatte in der vergangenen Saison auf einen alten Porsche 996 RS (noch mit 3,6l-Motor) und Dunlop-Bereifung gesetzt, war aber mit dieser Kombination zum hoffnungslosen Hinterherfahren verurteilt. Daran konnte auch der Einsatz von Wolfgang Kaufmann beim letzten Lauf in Jarama nichts ändern, der immerhin mit Klassenrang 8 das beste zählbare Saisonergebnis für 2006 erbrachte.

Mit der neuen Kombination hofft das britische Team um Paul Daniels und Peter Cook auf Podiumspositionen und eine erhöhte Punkteausbeute 2007.

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