Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Auch Manthey Racing soll sich Gerüchten zufolge derzeit stark für eine Teilnahme an der ADAC GT3-Meisterschaft interessieren. Das Siegerteam der 24h am Nürburgring welches in der vergangenen Saison bis zu 4 Cup-Porsches (Bild) und zusätzlich den Porsche 996 GT3MR im Rahmen der BfGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife einsetzte, erwägt demnach den Einsatz von bis zu 3 Porsche GT3 Cup im Rahmen des neuen deutschen GT Formats. Als Einsatzteam für die neuen 997 GT2, deren Premiereneinsatz bei den 24h von Spa man durchführte, ist Manthey ebenfalls im Gespräch, wobei hier noch die Veröffentlichung der konkreten Pläne aussteht.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Wir können im kommenden Jahr mit einem weiteren Team sowie einem weiteren Hersteller in der LMP2-Klasse rechnen. T2M-Motorsport, bisher mit diversen Porsche-Einsätzen in der Le Mans Serie und an der Sarthe präsent, soll demnach mit einem aktuellen Dome in die kleinere LMP-Klasse aufsteigen. Das hat zumindest Teambesitzer Ietoshi Kaneko in einem aktuellen Telefoninterview mit unseren Kollegen von Endurance-info.com offenbart.
„Wir hatten sowohl die LMP1 als auch die LMP2 in Betracht gezogen, aber in der LMP1 sind die Hersteller zu stark und so haben wir uns für die kleinere Kategorie entschieden. Wir sind seit zwei Jahren mit Dome in Kontakt und sind uns jetzt über die Lieferung eines S101.5 (der aktuellen Variante) einig geworden. Der Motor muß allerdings noch definiert werden.“
Derzeit laufen Sponsorenverhandlungen, um das Programm zu finanzieren. Abhängig von den Ergebnissen wird die Auswahl der Piloten erfolgen können. Der Wagen soll unter einer japanischen Nennung in der LMS und wahrscheinlich auch an der Sarthé laufen. Nebenbei ist geplant den T2M-Teamsitz aus dem Schwarzwald in das süd-französische Alès zu verlegen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Am Rande des augenblicklich in London stattfindenden Welt-Motorsport-Symposiums hat Audis Motorenentwicklungschef Ulrich Baretzky, maßgeblich für die Entwicklung des TDI-V12 im Audi R10 verantwortlich, einen interessanten Hinweis auf die zukünftigen Pläne mit dem aktuellen LM-Siegerfahrzeug gegeben.
„Wir wollen das R10-Programm dazu benutzen die Technologie alternativer Verbrennungskraftstoffe für den VW-Audi-Konzern weiterzuentwickeln. Dazu wollen wir uns ab 2008 von den herkömmlichen fossilen Öl- und Gas-basierten Kraftstoffen lösen. So bald wie möglich soll ein Umstieg auf Treibstoffe erfolgen die auf erneuerbarer Biomasse basieren. Das heisst dass wir einen geschlossenen, CO2-neutralen Transformationsprozeß anzapfen. Das gesamte CO2 das die Pflanze verbraucht wird verbrannt. Das ist eine umweltfreundliche Form des Motorsports und wir hoffen diese Technologie ab 2008 nutzen zu können.“
Angeblich hat Peugeot schon im kommenden Jahr auf teilweise auf Biomasse basierendem Treibstoff setzen wollen, was der ACO mit Hinweis auf den Einheitskraftstoff-Liferanten für das kommende Jahr ablehnte. Sollte man 2008 zusammen mit Audi auf der Bio-Sprit Welle mitschwimmen, dann könnte auch der Diesel-Einsatz ein ganz neues Image bekommen.
Gibt es 2008 möglicherweise den ersten Sieg eines Raps-Öl-Renners in Le Mans zu feiern?