Ein Honda S2000 im Divinol-Cup 2007

3bernhard2007 steht die 18. UHSport-Divinol-Cupsaison bevor. „Zwölf Mal besteht dabei für mich die Gelegenheit, den Klassensieg anzusteuern“, so Jörg Bernhard. Der Architekt aus Sandhausen, vor den Toren des Motodroms Hockenheim gelegen, hat Übung in Sachen Klassensieg - und auch in Sachen Titelgewinn. Vier Mal schlug Bernhard in zwei Jahren zu, gleich zweimal davon beim Gewinn des international ausgetragenen deutschen UHSport-Divinol-Cups in den Jahren 2000 und 2001. Das neue Jahrtausend fing also gut an für den jungen Dipl. Ing. Jörg Bernhard aus Sandhausen.

Die Chancen stehen gut für Jörg Bernhard, 2007 einen weitern Titel im Meisterschaftspaket von UHSport zu gewinnen. Und das nicht wie bisher auf einem BMW M3, sondern auf einem Honda S2000. Das 250PS Leichtgewicht ist eine echte Rakete. Man darf gespannt sein was mit diesem kleinen agilen GT zu erreichen ist.

 

WR 2007 nicht an der Sarthe dabei

wr_diesterIn diesem Jahr wird man bei den 24 Stunden von Le Mans auf ein Traditionsteam verzichten müssen. Die Truppe von Welter Racing (Foto von unserem Endurance-info.com Kollegen Laurent Chauveau) hat beschlossen die Teilnahme am diesjährigen Sportwagenmarathon auszusetzen. Stattdessen konzentriert man sich darauf, sowohl das neue Chassis nach LMP2-Reglement fertig zu stellen, als auch den Diester-Dieselmotor in dieses Chassis zu integrieren. Diester ist die französische Bezeichnung für einen aus Rapsöl gewonnener Bio-Diesel. Mit dieser Kombination will man dann 2008 wieder an die Sarthe zurückkehren. Gemäß Aussage des Teams wäre es zu aufwendig gewesen, in diesem Jahr das neue Chassis einmalig für einen Benzin-Motor auszulegen, um dann für 2008 auf den dann auch in der kleinen Klasse erlaubten Diesel-Motor umzubauen.

Zusätzlich musste das Team in den letzten Tagen auch eine weitere traurige Nachricht verarbeiten: Michel Meunier, der zusammen mit Peugeot-Designer Gerard Welter seinerzeit das WM-Team aus der Taufe gehoben hat, ist kürzlich im Alter von 68 Jahren verstorben. Ende der 60´er Jahre hatten die beiden Peugeot-Mitarbeiter ihr gemeinsames Team gegründet. 1976 debütierte der erste WM-Wagen, teilweise basierend auf Serienteilen von Citroen, in der damals neu geschaffenen GTP-Kategorie. Anfang der 80´er waren die WM - die als eine der ersten Wagen für das Gruppe C-Reglement  konstruiert wurden - für Top-10 Plazierungen in Le Mans gut. 1987 überschritt ein WM in Le Mans erstmals die magische Grenze von 400km/h. Der letzte WM startete 1989 - nach dem Rückzug von Teammitbegründer Meunier gründete Gerald Welter dann sein WR-Team, welches bis 2006 fast regelmäßig an der Sarthe antrat.

Alphand mit ersten Fahrerdetails für beide Corvettes

Alphand CorvetteDie GT1-Klasse darbt in der ALMS. In der LMS sieht es dagegen schon etwas besser aus – zwar nicht so gut wie die Aussichten in der FIA-GT-Meisterschaft erwartet werden, aber bei den 1000km-Rennen sind auch einige 2-Wagen-Teams bestätigt.

So soll auch Luc Alphand den Einsatz seiner beiden Corvettes nun fixiert haben. Die C5-R aus der vergangenen Saison, mit der der Dakar-2. Alphand, Jerome Policand und Patrice Goueslard 2006 in Le Mans den 3. Platz in der Klasse belegten, soll von Pilot Jean-Luc Blanchemain und zwei professionellen Piloten bewegt werden. Die neue C6-R wird dagegen von Alphand, Jerome Policand und Patrice Goueslard an den Start gebracht. Alphand hat bereits beide Corvetten beim ACO für den 24h-Marathon im Juni gemeldet.  In der FFSA-GT-Meisterschaft geht die C5-R zusätzlich mit Jérôme Policand und Gabriel Balthazard auf Titeljagd. Somit wird der Kampf Corvette gegen Aston Martin und Saleen in der LMS  2007 eine interessante Fortsetzung finden – noch steht schliesslich der erste Sieg einer Corvette in der 1000km-Rennserie aus.

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